Ein Colmar Krimi

Zeit: 1. Weihnachtsfeiertag 2022
Ort: Colmar in Frankreich
Hauptrollen: Ute, Xenia und Sohn
Nebenrollen: Gendarmerie und Security
Special Guest: Französischer Bürger
Komparsen: Touristen, Bürger und Gäste
Drehbuch: Ohne
Skript: Ohne

Wir waren über Weihnachten zu Besuch bei unserem Sohn in Karlsruhe. Am 1. Feiertag fuhren wir nach einem üppigen Frühstück nach Colmar in Frankreich.

Die Fahrt zwischen Straßburg und Colmar war bereits ein kleines Abenteuer, denn es ging über katastrophale Straßen durch ein großes Industriegebiet und einer verwilderten Gegend. Weit und breit war niemand in Sicht. Das letzte Stück ging es aber dann auf einer gut ausgebauten Nationalstraße weiter bis in die Ortschaft.

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Vom Jungen zum Mädchen

Autorin: Tina

Hallo

Mein Sohn hat mir vor 2 Jahren ( damals 16 ) gesagt er fühle sich als Mädchen. Ich war wie vor den Kopf gestoßen, denn bis dahin war er ein typischer Junge und nichts deutete darauf hin das er sich als Mädchen fühlte oder lieber eins sein möchte.

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Hört dieser Hass denn nie auf?

Malte, der 25-jährige trans*Mann, der am Samstagabend nach dem CSD-Ständefest hier in Münster bei einem brutalen, queerfeindlichen Hassangriff bewusstlos geschlagen wurde, mit Hirnblutungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste und seitdem im künstlichen Koma lag, ist in der Nacht zu heute seinen Verletzungen erlegen.

Wir sind in tiefer Trauer und mit unseren Gedanken bei seinen Freund*innen, seiner Familie und ihm Nahestehenden.

Wir sind geschockt und traurig!

 

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Urlaub in Chieming 2022

Der Chiemsee in Bayern, mit seinen rund 80qkm drittgrößtem See in Deutschland, war diesen August unser Urlaubsdomizil. Ute und ich ließen es sich bei schönstem Wetter in einer schnuffigen Pension in Chieming gut gehen. So eine tolle Gastfreundschaftlichkeit trifft man heute wohl kaum noch und unsere Wünsche wurden geradezu von den Lippen abgelesen.

Mit den anderen Gästen freundeten wir uns schnell an und wir saßen fast jeden Abend auf der Terrasse zum Quatschen bei ein bis zwei Kaltgetränken. Besonders ein Ehepaar aus Düsseldorf war uns ans Herz gewachsen, denn die Chemie zwischen uns stimmte einfach. Sie machten uns den Abschied am Abreisetag auch nicht gerade leicht. *Heul

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Langes Wochenende in Baarle

Sind wir in Belgien oder sind wir in den Niederlanden?

Zwei Länder, 2 Dialekte, 1 Sprache, 30 Enklaven (22 Belgische und 8 Niederländische).

Baarle ist ein Ort im Bereich der Grenze zwischen den Niederlanden und Belgien und liegt etwa 15 km südlich von Tilburg (NL) und ca. 15 km nördlich von Turnhout (B). Der Ort in der Provinz Noord-Brabant, mit mehr als 9.000 Einwohner, besteht aus der Gemeinde Baarle-Nassau (NL) und Baarle-Hertog (B).

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Selbstmedikation

Autorin: Chris

Ich will jetzt nicht mit erhobenem Zeigefinger ermahnen, das machen dann schon andere. Hier mein Erfahrungsbericht:

Mit 24 habe ich mit der Selbstmedikation angefangen, und über fast 15 Jahre immer wieder on/off gemacht, je nachdem wann ich wo an was ran gekommen bin (Bezug über Internet aus Thailand, Neuseeland, etc.) und hatte zuletzt mit 38/39 eine feste Quelle im Ausland.

Das Ganze ist mit erheblichen Folgen gewesen. Zum einen finanziell, teilweise kam die Ware gar nicht an, obwohl sie bezahlt war, das ging in die Tausende über die Jahre. Natürlich musste ich alles selber zahlen. Logisch, Kinderwunsch war irgendwann schwierig, trotzdem wurde ich mit 28 Vater, dann lange Jahre nichts, dann wieder mit 36. Hat also dann doch noch irgendwie funktioniert. Bevor ich dann mit der eigentlichen betreuten HRT mit 42 begonnen habe war ich noch beim Urologen, der meinte dass bei mir eigentlich gar nichts mehr geht. Gut, Kinderwunsch war abgeschlossen, wobei ich liebend gerne 3 Kinder gehabt hätte.

Nicht nur körperlich haben die Medikamente ihre Spuren hinterlassen. Auch mental gab es erhebliche Auswirkungen durch das Durcheinanderwürfeln verschiedenster Medikamente (Estrifam, Androcur, Aldactone, um nur ein paar zu nennen) sowie mit Dosierungen die ich mir vor allem aus dem Internet gezogen hatte. Das führte bei mir zu einer heftigen schweren Depression, mit Suizidgedanken, einem 3-monatigem Aufenthalt in der Psychiatrie, Suizidversuch. Das war echt kein Spaß. Ich sage jetzt nicht das Hormone zu Suizidgedanken führen, dann müssten ja alle Frauen chronisch suizidal sein. Das Problem ist, dass deine Werte nicht kontrolliert sind und du bist nicht eingestellt. Das kann nur ein Endokrinologe, mit entsprechenden Untersuchungen, Blutabnahme, etc. Ich war damals auch mal bei meinem Hausarzt, der meinte nur dass meine Werte weiblich sind und Transidentität komme bei uns im Ort öfters vor. Das war’s! Meine Endokrinologin kann mich engmaschig kontrollieren, wenn die Werte zu niedrig sind kann angepasst werden, sind sie zu hoch wird reduziert.

Mit Antiandrogen rauscht der Testosteronwert in den Keller. Okay, das ist gewünscht aber ein niedriger Testowert alleine ist ganz schlecht. Dann brauchst du die gegengeschlechtlichen Hormone. Zu wenig davon ist schlecht, weil dann nichts oder nur sehr wenig wirkt, zu viel ist noch schlechter, weil Du mit jeder Menge Nebenwirkungen rechnen musst. Depression gehört ganz klar dazu, auch körperliche Nebenwirkungen wie Gynökomastie aber insbesondere Herz-Kreislauf, Blutsystem, Knochenaufbau, etc. Das sind alles Dinge von denen spürt man vielleicht erst mal nichts aber die Folgeschäden sind enorm!!! Ich weiß von was ich rede. Naja und das mit Depressionen bei Frauen ist gar nicht so weit her geholt. Denkt man an die hormonellen Veränderungen während des Zyklus und die bekannten damit einhergehenden Stimmungsschwankungen aber das regelt der Körper selber.

Es ist ganz wichtig die Hormoneinnahme (HRT) nur unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen und nicht an sich selber herumzubasteln! Außerdem mögen es Therapeuten und Endokrinologen überhaupt nicht wenn man sich selbst mit Medikamenten versorgt. Und ohne Therapie bezahlt die Krankenkasse keine Epilation, keine GaOP, keinen eventuellen Brustaufbau und man bekommt keine Gutachten zur Personenstandsänderung.

LG
Chris

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Petra im Zweibettzimmer

Autorin: Petra

Mal wieder etwas von mir.

Beim letzten SHG-Treffen in Düsseldorf, war mein Rücken schon der Meinung mich permanent ärgern zu müssen und der folgende Arztbesuch am Dienstag hat auch keine Abhilfe geschaffen. Der Mist steigerte sich bis Freitag soweit, dass meine Beste beschloss mich in ein Krankenhaus zu verfrachten. Ute wird das noch kennen, wenn man vor Schmerzen wimmernd und zitternd auf der Liege behandelt wird. Ist nicht schön!

Dann kam die Frage, die mir schon immer im Hinterkopf herumspukte, der stationären Aufnahme. Wenn ich nicht solche Ping gehabt hätte, wäre ich wohl lachend von der Liege gefallen: Wo bringen wir sie jetzt unter? Meinen Einwand, auf keinen Fall auf ein Männerzimmer, brachte sie dann völlig ins Schwitzen, so dass ich erst einmal alleine auf ein Zweibettzimmer verfrachtet wurde.

Pflegepersonal im Neuwerk, 1+ mit Sternchen, die waren cool und ganz locker, es ging tatsächlich um meine Schmerzen. Sonst nix. Bei dem ärztlichen Personal, wäre jede Aussage spekulativ.

Aber dann wurde am Samstag eine Frau auf mein Zimmer verlegt. Ich dachte schon, das gibt Diskussion. Und? Nix! Außer dass sie es cool fand mal jemanden wie mich kennenzulernen und dass sie froh war jemanden auf dem Zimmer zu haben die nicht schnarcht, alles ganz gechillt.

Am Montag musste diese Dame dann das Zimmer verlassen und eine lebensbejarte Dame kam auf das Zimmer und was soll ich sagen: Eine echt coole Socke. Nö, hätte sie sich schon gedacht, dass da ein männlicher Hintergrund wäre, das ließe sich bei meinen Ausmaßen ja nicht verheimlichen. 🙂

Aber diese Dame war sehr wissbegierig und hatte nicht einfach alles so akzeptiert wie ich ihr es erzählt hatte. Da war echtes Interesse vorhanden und sie hatte auch bei der Kleidung nicht alles abgenickt, aber in einer Art, wie ich sie mir öfters von anderen Menschen wünschen würde. Es ist nicht ihr Geschmack, aber das wäre auch gar nicht wichtig, sondern dass ich mich darin wohlfühlen müsste und was andere sagen sollte mir egal sein. 🙂
Ein Menschen, kritisch ohne Ablehnung und trotzdem offen für andere(s) würde ich mir viel mehr wünschen. Die Menschen müssen nicht meiner Meinung sein und alles gut finden was ich tue. Für mich wäre es schon ein riesiger Fortschritt, wenn die Menschen sich gegenseitig so leben lassen würden, wie sie sich wohl fühlen. 😉

Von solch
Petra

 

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CUX DU

Urlaub in Cuxhaven-Duhnen, dem Nordseeheilbad am Wattenmeer.

Endlich mal wieder raus und ans Meer, wenn es auch nur eine Woche war. Aber in dieser einen Woche wurde uns Wettertechnisch alles geboten. Von Sonnenbrand bis stürmische Böen und natürlich Regen, denn Regen hatten wir diesen Sommer ja wohl reichlich. Aber insgesamt war es schön und wir haben uns gut erholt. Der Fisch war lecker….. 🙂

Ein paar Impressionen:

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