Grüne Karte für Diversity

Mit der grünen Karte für Diversity soll Vielfalt, Toleranz, Akzeptanz und Respekt sichtbar gemacht und gefördert werden. Sie ist ein gesellschaftliches Zeichen gegen Diskriminierung, kein Ausweis oder amtliches Dokument.
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Die Würde des Menschen ist unantastbar.
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Bekenntnis zu den Menschenrechten.
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Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz.
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Die seit 2015 bestehende Initiative des Gendertreff soll daran erinnern, dass alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung oder Identität – gleichberechtigt sind und respektiert werden sollen. Gemeinsam für eine Welt, in der Diversität selbstverständlich ist und Akzeptanz gelebt wird – eine Plattform für Dialog, Bildung und Engagement.
Jeder Mensch ist einzigartig und eine Bereicherung und hat das Recht auf ein erfülltes Leben. Die Anerkennung dieser Vielfalt macht es aus und die daraus resultierende Gleichstellung und Akzeptanz. Niemand darf für seine Herkunft, Identität oder Lebensumstände verantwortlich gemacht werden. Dabei muss natürlich das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und die Unverletzlichkeit der Person gewahrt bleiben. Kein Mensch wird zu etwas verleitet, was er nicht bereits von Natur aus ist!
Was spricht eigentlich dagegen, jeden Menschen so leben zu lassen, wie er fühlt, wenn er andere nicht schädigt oder in ihrer Freiheit einschränkt, möchte man die fragen, die sich als Gegner der menschlichen Vielfalt zeigen. Um diese Toleranz und um dieses Respektieren geht es.
Solange queere Jugendliche Angst haben sich zu outen, solange Menschen wegen ihrer Identität beleidigt, benachteiligt oder sogar angegriffen werden, solange es Mut kostet, einfach man selbst zu sein, so lange braucht es die Sichtbarkeit, Informationen, Gespräche, Demonstrationen und die Arbeit queerer Organisationen.
Gerade junge Menschen brauchen, für ihr persönliches Empfinden, Referenzmodelle im Hinblick auf Geschlechtervielfalt. In unserer Gesellschaft und im Beruf muss jeder Mensch, ganz gleich, ob Hetero oder LGBTIQ+, seinen Platz finden. Auch in der Jugendhilfe muss jede Lebensform unterstützt werden. Ob ein Kind mit zwei Müttern oder Vätern aufwächst, hat keinen Einfluss auf seine geschlechtliche Prägung. Es muss eine freiwillige Selbstverpflichtung aller örtlichen Jugendhilfeakteure geben, in ihren Einrichtungen auch Mitarbeiter zu beschäftigen, die zur Gruppe der LGBTIQ+ gehören.
Wir kommen nicht gefragt auf diese Welt – und wir entscheiden nicht, wie wir geboren werden. Vielfalt ist also kein Zufall, sondern Normalität! Somit ist Akzeptanz kein Luxus, sondern eine Selbstverständlichkeit!
Es lohnt sich, sich darüber einmal Gedanken zu machen!



