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CoCo-Studie: Beziehungserleben queerer Paare – Uni Marburg

Liebe Studieninteressierte,
im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts über 17 Länder untersuchen wir die Beziehungserfahrungen queerer Paare (LGBTQIA+-Paare), ihre Erfahrungen als sexuell und/oder gender diverse Individuen/Paare sowie ihren Umgang als Paar mit stressreichen, minderheitenspezifischen Themen und strukturellen Bedingungen. Dabei interessiert uns auch, welche Formen von Unterstützung sie nutzen und wie diese Erfahrungen ihre Beziehung und Zukunftsvorstellungen beeinflussen.
Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis der Erlebenswelt queerer Paare (LGBTQIA+-Paare) zu entwickeln. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, die Lebensrealitäten von LGBTQIA+-Paaren sichtbar zu machen und langfristig unterstützende Angebote, Beratungs- und Versorgungsstrukturen für diese Zielgruppe zu verbessern.

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DortBunt 2026: Ein Tag voller Begegnungen und Inspiration

Dortmund im Mai 2026 sorgte wieder für ein buntes Stadtfest mit Raum für Austausch, Begegnung, Lernen und Informationen. Es war ein Sonntag voller strahlender Momente und das nicht nur Wettermäßig.

Begegnungen, die bleiben

Schon die ersten Stunden zeigten, wie lebendig und vielfältig die Stadt ist. Als einzige Trans*-Organisation wurden wir entsprechend belagert und konnten das Thema Trans* und unsere Projekte vorstellen. Es war schön zu sehen, wie selbstverständlich Solidarität und Respekt hier gelebt werden.
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Promotionsprojekt an der Deutschen Sporthochschule Köln 2026

Guten Tag,

im Rahmen meines Promotionsprojekts an der Deutschen Sporthochschule
Köln führe ich derzeit eine Interviewstudie zum
geschlechtsinklusiven Spielrecht im Amateurfußball durch. Dabei gehe
ich der Frage nach, wie tin* Spieler das Spielrecht erleben
und welche Erfahrungen sie in ihrem Sportalltag machen.

Ziel der Teilstudie ist es, aus der Perspektive der Spieler
Einblicke in die Umsetzungspraxis des Spielrechts sowie in den
Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt im organisierten Fußball zu
erhalten. Darüber hinaus sollen potenzielle Barrieren und
organisationale Handlungsbedarfe identifiziert werden. Die
gewonnenen Erkenntnisse sollen in den organisierten Sport
eingebracht werden und dort zu mehr Anerkennung geschlechtlicher
Vielfalt beitragen.

Da ich aktuell noch auf der Suche nach tin* Personen bin, die
Interesse haben, an einem Interview teilzunehmen, wollte ich Sie
gerne fragen, ob Sie den angehängten Interviewaufruf in Ihrem
Netzwerk teilen oder auf die Studie aufmerksam machen könnten.
Darüber würde ich mich sehr freuen.

> Im Anhang finden Sie den Aufruf als PDF.

Die Interviewteilnahme wird selbstverständlich streng vertraulich
behandelt. Alle Daten werden anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse
auf einzelne Personen möglich sind.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

Bei Rückfragen oder wenn Sie weitere Informationen benötigen, können
Sie sich jederzeit gerne bei mir melden.

Mit freundlichen Grüßen
Maike Dernbach [she/her]
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Deutsche Sporthochschule Köln I German Sport University Cologne
Institut für Soziologie und Genderforschung
> Website: DSHS-Köln
> E-Mail: m.dernbach@dshs-koeln.de

Abteilung Diversitätsforschung I Department Diversity Research
Gebäude IG VI – Raum 509
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln. Deutschland

Disclaimer:

Der Gendertreff erklärt sich hiermit bereit auf Wunsch, Anfragen von Kliniken, Studenten, Labors und ähnlichen Instituten und Personen hier zu veröffentlichen, sofern sie nicht gegen das Leitbild des Gendertreff verstoßen. Der Gendertreff behält sich vor, die Anfrage vor der Veröffentlichung auf der Website redaktionell zu prüfen.

Für Trans*- Personen ist dieser Verteiler eine gute Möglichkeit, selbst mit den Urhebern in Kontakt zu treten. Der Gendertreff agiert in diesem Kontext lediglich als Multiplikator und ist sonst nicht in die Angelegenheit involviert. Wir weisen darauf hin, dass Fragen, die sich auf die jeweilige Anfrage oder Studie beziehen, ausschließlich die Urheber der Anfrage oder Studie selbst betreffen.

Mit der Bitte um Unterstützung und Verteilung des Urhebers per E-Mail an den Gendertreff, wird dem Wunsch Rechnung getragen und ist die Erlaubnis erfolgt, die Anfrage 1:1 hier zu veröffentlichen. Dazu gehören alle Angaben des Antragstellers, wie z.B. Namen, Telefonnummern, Adressen etc., es sei denn, dass diese explizit ausgenommen wurden.

Wir machen außerdem darauf aufmerksam, dass für detaillierte Informationen oder Klärungen zu den Anfragen ausschließlich die Urheber der jeweiligen Anfrage kontaktiert werden können. Der Gendertreff übernimmt keinerlei Verantwortung für die Inhalte der Anfragen und haftet nicht für Schäden, die durch die Nutzung der erbrachten Leistungen entstehen könnten. Der Urheber ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und den Datenschutz verantwortlich.

Ist der Urheber mit der weiteren Veröffentlichung einverstanden, ist keine Handlung erforderlich. Bei einem Widerspruch wird diesem umgehend Rechnung getragen.

Forschungsprojekt der Universität zu Lübeck 2026

Mein Name ist Kaj Kähne und ich arbeite in einem Forschungsprojekt der Universität zu Lübeck, das sich mit den Lebensrealitäten von trans*, inter* und nichtbinären Menschen beschäftigt.

Ich melde mich heute bei Ihnen, weil ich derzeit auf der Suche nach Personen aus der Community bin, die Lust hätten, mir in einem Interview von ihren persönlichen Erfahrungen mit den Barrieren und Schwierigkeiten zu berichten, denen sie als trans*, inter oder nicht-binäre Person in der Gesellschaft begegnen.

Das Interviewformat ist flexibel und richtet sich nach den Wünschen der interviewten Person. Diese kann selbst entscheiden, an welchem Ort das Interview stattfindet und worüber sie sprechen möchte. Dadurch wollen wir sicherstellen, dass das, was die Menschen wirklich beschäftigt, Eingang in unsere Forschung findet. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig, und alle Angaben werden vertraulich behandelt.

Leider sind wir bisher kaum mit älteren Personen in Kontakt gekommen, obwohl wir ihre Perspektiven ebenso wichtig finden und gern miteinbeziehen wollen. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn Sie den Interviewaufruf in Ihrem Netzwerk teilen könnten. Ich kann dafür weitere Informationen und passendes Infomaterial zur Verfügung stellen. Auch für Rückfragen stehe ich gern für ein kurzes persönliches Gespräch zur Verfügung.
Für einen ersten Eindruck können Sie auch die Internetseite des Projektes besuchen.

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Arbeit!
Beste Grüße,
Kaj Kähne
(keine Pronomen)

Doktorand*in im SFB 1665 „sexdiversity“
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am IMGWF
Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung
Universität zu Lübeck

>> Uni Lübeck

E-Mail und Rufnummer unten auf der externen Website der Uni Lübeck.

Disclaimer:

Der Gendertreff erklärt sich hiermit bereit auf Wunsch, Anfragen von Kliniken, Studenten, Labors und ähnlichen Instituten und Personen hier zu veröffentlichen, sofern sie nicht gegen das Leitbild des Gendertreff verstoßen. Der Gendertreff behält sich vor, die Anfrage vor der Veröffentlichung auf der Website redaktionell zu prüfen.

Für Trans*- Personen ist dieser Verteiler eine gute Möglichkeit, selbst mit den Urhebern in Kontakt zu treten. Der Gendertreff agiert in diesem Kontext lediglich als Multiplikator und ist sonst nicht in die Angelegenheit involviert. Wir weisen darauf hin, dass Fragen, die sich auf die jeweilige Anfrage oder Studie beziehen, ausschließlich die Urheber der Anfrage oder Studie selbst betreffen.

Mit der Bitte um Unterstützung und Verteilung des Urhebers per E-Mail an den Gendertreff, wird dem Wunsch Rechnung getragen und ist die Erlaubnis erfolgt, die Anfrage 1:1 hier zu veröffentlichen. Dazu gehören alle Angaben des Antragstellers, wie z.B. Namen, Telefonnummern, Adressen etc., es sei denn, dass diese explizit ausgenommen wurden.

Wir machen außerdem darauf aufmerksam, dass für detaillierte Informationen oder Klärungen zu den Anfragen ausschließlich die Urheber der jeweiligen Anfrage kontaktiert werden können. Der Gendertreff übernimmt keinerlei Verantwortung für die Inhalte der Anfragen und haftet nicht für Schäden, die durch die Nutzung der erbrachten Leistungen entstehen könnten. Der Urheber ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und den Datenschutz verantwortlich.

Ist der Urheber mit der weiteren Veröffentlichung einverstanden, ist keine Handlung erforderlich. Bei einem Widerspruch wird diesem umgehend Rechnung getragen.

Verschmelzung des NGVT ins queere Netzwerk

Gemeinsam stärker für Vielfalt in NRW

2011 trafen sich Selbsthilfeorganisationen, Einzelpersonen und Vereine aus NRW, um die Vernetzung und Selbsthilfe- sowie Öffentlichkeitsarbeit im Bereich geschlechtlicher Vielfalt zu stärken. Wichtig war dabei stets, dass die beteiligten Trans*-Organisationen ihr eigenes Profil bewahren und selbstständig agieren können.

Gründung und 10 Jahre NGVT
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Sensibler Umgang mit trans-, inter- und nicht-binären Menschen in der Pflege

Vielfalt an der Universitätsmedizin Essen
Stärke durch Unterschiede – Erfolg durch Respekt

Die Belegschaft der Universitätsmedizin Essen ist bunt, vielfältig und einzigartig. Hier arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Berufsgruppen und Lebensrealitäten – in allen Lebensphasen – Hand in Hand. Diese Vielfalt ist unsere größte Chance: Studien zeigen, dass vielfältige Teams kreativer, erfolgreicher und zufriedener sind.

Doch Vielfalt lebt vom Miteinander. Besonders im Umgang mit trans, inter und nicht-binären (TIN) Menschen. In der Pflege braucht es Sensibilität, Respekt und Wissen – um Bedürfnisse zu verstehen und Diskriminierung vorzubeugen.

Wesentliche Prinzipien im Umgang mit geschlechtlicher Identität
    1. Individuum vor Klischees
      • Äußere Merkmale oder körperliche Eigenschaften sagen nichts über die Identität einer Person aus.
      • Jeder Mensch ist einzigartig – Verallgemeinerungen sind oft unpassend und können verletzend wirken.
    2. Schweigepflicht und Respekt
      • Informationen zur geschlechtlichen Identität einer Person unterliegen der Schweigepflicht – genau wie andere persönliche Daten.
      • Niemand sollte ohne ausdrückliche Erlaubnis über die Identität anderer sprechen.
    3. Wissen und Austausch
      • Fortbildungen und offener Austausch helfen, Unsicherheiten abzubauen und das Verständnis für Vielfalt zu stärken.
      • Es ist okay, Fragen zu stellen – aber immer respektvoll und im richtigen Rahmen.
    4. Unterstützung und Solidarität
      • Kollegen oder Freunde bei Unsicherheiten unterstützen, z.B. durch gemeinsame Recherche oder Gespräche.
      • Klare Haltung zeigen: Diskriminierende Aussagen oder „Witze“ nicht tolerieren, sondern ruhig und bestimmt widersprechen.
    5. Sprache und Ansprache
      • Nachfragen, wie jemand angesprochen werden möchte (z.B. Pronomen wie sie/er/they etc.).
      • Fehlern mit Gelassenheit begegnen – wichtig ist, dazuzulernen und es besser zu machen.

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Trans* Day of Visibility 2026: Präsenz, Entwicklung und Kritik

Am 31. März begehen wir den weltweiten Trans* Day of Visibility (TDoV). Dieser Tag steht für geschlechtlicher Vielfalt und gleichzeitig für den unermüdlichen Kampf um Gleichberechtigung, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz.

Sichtbarkeit ist kein Selbstläufer

2026 zeigt sich: Trans* und nicht-binäre Menschen sind sichtbarer denn je. In Medien, Politik und Kultur werden ihre Stimmen lauter, ihre Geschichten hörbarer. Doch diese Sichtbarkeit geht einher mit einer nie dagewesenen Bedrohungslage. Trotz wichtiger Meilensteine wie dem Selbstbestimmungsgesetz, das seit November 2024 in Kraft ist, erleben trans* und nicht-binäre Menschen weiterhin Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung in nahezu allen Lebensbereichen.

Fortschritte und was noch fehlt

Das Selbstbestimmungsgesetz war ein langer überfälliger Schritt. Es erleichtert den Zugang zu rechtlicher Anerkennung und stärkt die Selbstbestimmung. Doch Rechte auf dem Papier sind nicht gleich gelebte Realität. Um echte Gleichstellung zu erreichen, braucht es weitere konkrete Maßnahmen:
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