Transidentität am Arbeitsplatz
zufrieden · ausgeglichen · angekommen

Transidentität am Arbeitsplatz ist ein komplexes und mitunter schwieriges Thema, das viele Fragen aufwirft. Vor diesem Hintergrund hat der Gendertreff die Aktion ins Leben gerufen.
Feed zum Thema Trans* am Arbeitsplatz
Blogbeiträge zum Thema Trans* am Arbeitsplatz
Vorstellung im Blog/Magazin
Mögliche Betriebliche Richtlinien
Die Herangehensweise in Bezug auf das Coming-out am Arbeitsplatz ist mit vielen Fragen verbunden. Deshalb haben wir einen möglichen Ablaufplan entwickelt, der auf persönlichen Erfahrungen beruht. Der Ablaufplan steht hier zum Download bereit.
Möglicher schematischer Ablaufplan (PDF)
Erfahrungsberichte rund um den Arbeitsplatz
- Xenia`s Interview im Unternehmen
- Vortrag Trans* am Arbeitsplatz an der Uni Düsseldorf
- Rubrik Transition im Gendertreff Magazin mit Erfahrungsberichten zum Thema Trans* im beruflichen Umfeld
- Beiträge mit dem Stichwort "Arbeitsplatz" im Gendertreff Magazin
- In kleinen Schritten, mein Weg zum Ich - PDF Dokumentation
- Julias Vorbereitung im Betrieb
- Julia im Betrieb
- Transidentität – Zwei Kolleginnen im Interview
- Sabine beim Personalchef
- Xenia am Arbeitsplatz
Die folgenden Links führen zu externen Seiten mit Informationen rund um das Thema Trans* am Arbeitsplatz
>> Trans* in Arbeit
>> Broschüre Trans* am Arbeitsplatz der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung (pdf Download)
>> GoodJobs
>> Parlament Berlin
>> Deutschlands erste queere Jobbörse
Job- Börsen und -Plattformen
>> Sticks & Stones
>> Baito
>> Proudr
Die Umsetzung der „Charta der Vielfalt“ hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeitende sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Dadurch wird ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens geschaffen.
>> Charta der Vielfalt
>> Unterzeichner der "Charta der Vielfalt"
Arbeitgebende

Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter und sexuelle Identität werden in §1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes genannt. Spricht man über Chancengleichheit am Arbeitsplatz, denkt man an diese Punkte und an das Grundgesetz. Wie aber ist es mit Trans*-Menschen, die leider immer noch vielfach mit erheblichen Problemen am Arbeitsplatz rechnen müssen, bis zum Verlust ihrer Arbeit?
Die vorhandene Qualifikation und jahrelange Erfahrung gehen durch das Outing und das Leben im Identitätsgeschlecht nicht verloren. Nein, im Gegenteil, diese Personen sind danach zufriedener, ausgeglichener, belastbarer und stellen somit einen Mehrwert für ihre Arbeitgeber dar.
Trans*-Menschen wollen als ganz normale Mitglieder der Gesellschaft behandelt werden und benötigen keine Sonderbehandlung!
Sie, liebe Arbeitgebende, rufen wir somit auf, diesen Menschen ganz selbstverständlich eine faire Chance auf Arbeit und Ausbildung zu geben und sie mit Akzeptanz und Respekt in Ihre Arbeits- und Unternehmensstruktur zu integrieren.
>> Mögliche Betriebliche Richtlinien
Arbeitnehmende

Spricht man über Chancengleichheit am Arbeitsplatz, denkt man an §1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und an das Grundgesetz. Wie aber ist es mit Trans*-Menschen, die leider immer noch vielfach mit erheblichen Problemen am Arbeitsplatz, z.B. durch Mobbing, rechnen müssen.
Trans*-Menschen wollen als ganz normale Mitglieder der Gesellschaft behandelt werden und benötigen keine Sonderbehandlung.
Deshalb möchten wir Sie, liebe Kollegen, sensibilisieren und ermuntern, Trans*-Menschen ganz selbstverständlich in Ihrem Kollegenkreis zu akzeptieren und aufzunehmen.
Über die Aktion

Ein Kollege hat sich als trans geoutet – was bedeutet das für Sie und Ihr Team?
Ein Coming-out als transgeschlechtlich kann Unsicherheit auslösen: Was bedeutet das? Wie gehe ich damit um? Hat das was mit Travestie zu tun?
Die Annahme, dass Geschlecht von Geburt an feststeht, ist weit verbreitet. Doch die wahre Geschlechtsidentität zeigt sich oft erst später. Säuglinge können sich dazu noch nicht äußern – sie entwickeln ihr Bewusstsein dafür erst im Laufe der Zeit.
Trans*-Personen sind am Arbeitsplatz besonders von Diskriminierung betroffen. Häufig fehlt es an Wissen im Betrieb, um angemessen zu reagieren.
Sich am Arbeitsplatz zu outen, erfordert von trans*-Menschen großen Mut. Viele schaffen diesen Schritt nicht und leben weiterhin in ihrem Geburtsgeschlecht – was langfristig zu erheblichen Belastungen führt.
Daher die Aktion „Transidentität am Arbeitsplatz“. Auf unserer Webseite stellen wir Unternehmen, Kommunen und Organisationen vor, die unsere Aktion unterstützen und so ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen.
Darüber hinaus bieten wir trans*-Menschen, Kollegen, Personalverantwortlichen und Vorgesetzten umfangreiche Informationen und Unterstützung an, um das Thema zu erörtern und Hilfestellung zu leisten. Stimmen Sie einfach einen Termin über das Kontaktformular mit uns ab.
Mitmachen und Aktion unterstützen

Sie möchten die Aktion "Transidentität am Arbeitsplatz" mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Kommune, Ihrer Institution oder Ihrer Organisation unterstützen?
Die Unterstützung unserer Aktion ist kostenlos. Durch Ihr Logo setzen Sie ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt auch am Arbeitsplatz und präsentieren sich als verantwortungsbewusster Arbeitgebender.
Einfach mit uns Kontakt aufnehmen.
Folgende Unternehmen, Kommunen, Institutionen und Organisationen unterstützen die Aktion
DGB | IGBCE | baito | Bayer | Sticks & Stones | Stadt Dortmund | Stadt Solingen | Information und Technik NRW | Commerzbank | Universitätsklinikum Essen | Stadt Erkrath | Städtisches Klinikum Solingen | Sodexo | Landeshauptstadt Düsseldorf