Quelle: Zeit-Online
„Es ist eine Frage der Zeit, bis wir bei der Geburt kein Geschlecht mehr zugewiesen bekommen“
Interessantes Interview mit Professor_in Lann Hornscheidt in der Zeit Online………………………………….
Trans*-Menschen, Angehörige, Interessierte
Quelle: Zeit-Online
„Es ist eine Frage der Zeit, bis wir bei der Geburt kein Geschlecht mehr zugewiesen bekommen“
Interessantes Interview mit Professor_in Lann Hornscheidt in der Zeit Online………………………………….
Autorin: Svenja
Danke für Eure Antworten. Ich freue mich, wenn Euch meine Zeilen erheitern und Mut machen.
2016-07-09 „Besuch mit Freunden in der Eisdiele“ weiterlesen
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
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Nach ihrem Outing habe ihr Arbeitgeber plötzlich alles, was sie gemacht hatte und vorher ganz normal war, hinterfragt. Nach einer Bewerbung hat sie hinter vorgehaltener Hand erfahren, dass man sie nicht vermitteln könne, aus Angst, Kunden könnten ihre Aufträge zurückziehen.
An anderer Stelle riet man ihr, doch gleich in ein anderes Bundesland zu ziehen, weil hier in Dessau für sie nichts zu finden ist……………………………………Weiter ……………………..
Aber dann! Drei Firmen geben Jenny eine Chance.
Dessau – Drei Arbeitgeber haben sich spontan bei der Mitteldeutschen Zeitung gemeldet, nachdem sie dort über das Schicksal von Jenny gelesen haben. Die Dessauerin ist transident. Sie wurde als Mann geboren und verlor vor drei Jahren nach ihrem Outing ihren Arbeitsplatz………………………………….
Es gibt eine Chance!
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Am Rande des CSD Mönchengladbach wurde Ava vom Gendertreff-Team interviewt. Das Ergebnis: Der Regionalsender CityVision sendet einen Fernsehbericht zum CSD Mönchengladbach mit einem umfangreichen Beitrag über Transgender.
Das folgende Video zeigt den Beitrag auf dem YouTube-Kanal von CityVision.
Das Beitragsvideo auf YouTube ansehen
Am 16. Juni 2016 fand zum zweiten Mal ein CSD in Mönchengladbach statt. Da der CSD Mönchengladbach in der Innenstadt von Mönchengladbach-Rheydt stattfindet, ist dort eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit möglich. Deshalb war auch der Gendertreff nun bereits zum zweiten Mal dabei.
Natürlich haben wir auch wieder das (fast) obligatorische Foto der Standbesetzung gemacht. Kurz darauf ging es dann los. Hier sehen wir Jonas, bereit zum Verteilen von Info-Flyern und Ballons.
Kurz nach Beginn des CSD Mönchengladbach entwickelten sich auch bereits die ersten Gespräche.
Denn wenn man offen auf die Menschen zugeht, dann sind sie sehr neugierig, mehr über Transgender bzw. Transidentität zu erfahren.
Mit der Zeit hat der Gendertreff ein umfangreiches Selbsthilfe- und Informationsabgebot aufgebaut, zu dem es auch unterschiedliche Info-Flyer gibt. So stellt ein Flyer das Selbsthilfeangebot des Gendertreff für Transgender und Angehörige vor. Andere Flyer informieren über Trans* am Arbeitsplatz, Trans* und Schule, Trans* und Medizin oder Trans* und Recht.
Selbstverständlich hatten wir auch wieder die Grüne Karte für Diversity im Gepäck. Unsere Aktion für Vielfalt und Toleranz kam bei den Besuchern des CSD Mönchengladbach richtig gut an.
Hier mal ein Blick aus dem Gendertreff-Stand nach draußen.
Unser Kooperationspartner TX Aachen kam im Laufe des Tages dazu und brachte Buttons mit einem Transgender-Motiv mit, über die sich diese Passantin sichtbar freut.
Netzwerken mit den CSD-Organisatoren am Gendertreff-Stand.
Der CSD Mönchengladbach wirbt für Diversity – so wie unsere Grüne Karte auch.
Heiteres Vorher-Nachher-Raten im Rahmen unserer Aktion anders als erwartet.
Wer ist wer? Und: Wie sahen die jeweiligen Personen vor ihrer Transition aus?
Am Gendertreff-Stand wurde fleißig diskutiert. Es wurden Flyer verteilt und jede Menge Fragen beantwortet.
Fragen hatte auch der Mönchengladbacher TV-Lokalsender CityVision. Die Reporterin interviewte Ava vom Gendertreff-Team und hatte zudem noch jede Menge Fragen an Passanten und weitere Mitglieder des Gendertreff-Teams.
Das Interview mit Ava schaffte es in den Beitrag zum CSD Mönchengladbach des regionalen Fernsehsenders.
>> Zum Beitrag zum CSD Mönchengladbach mit dem Interview mit Ava.
Kirsten und Rita präsentieren die Grüne Karte für Diversity.
Wir haben ziemlich viele Grüne Karten verteilt und auch die Besucher nahmen immer wieder Grüne Karten vom Gendertreff-Stand mit.
Die Grüne Karte für Diversity auf dem CSD Mönchengladbach: Ein Statement für Vielfalt und Toleranz.
Die Grüne Karte ist übrigens eine richtige Postkarte (oder wie Ava sagt: „eine analoge WhatsApp“). Wer also eine Grüne Karte verschicken möchte, kann sie direkt mit einem Gendertreff-Kugelschreiber beschriften. Nur eine Briefmarke muss man sich halt noch besorgen. 😉
>> TV-Bericht zum CSD Mönchengladbach mit einem Intervew zum Thema Transidentität
Am 09, Juli 2016 fand in Berlin auf dem Tempelhofer Feld das Selbsthilfe Festival Berlin statt. Der Gendertreff war als Aussteller dabei. Wir informierten über Transidentität, knüpften reichlich Kontakte und stellten die Grüne Karte für Diversity und den im März 2016 gegründeten Gendertreff Berlin vor.
Schon vor Beginn war auf dem Tempelhofer Feld reichlich was los. Kein Wunder, ist doch das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof mittlerweile ein Park, der allen Bürgern Berlins offen steht.
Ein Teil des Tempelhofer Felds war als Veranstaltungsfläche für das Selbsthilfe Festival reserviert. Der Gendertreff hatte vor dem Infozelt einen Begegnungstisch und im Zelt einen Info-Tisch bekommen.
Hier sehen wir das Standpersonal beim obligatorischen Gruppenfoto.
Und hier sehen wir den Gendertreff-Stand ohne Personal.
Dann ging das Selbsthilfe Festival auch schon los und die Berliner kamen, um sich über die Selbsthilfe-Angebote der Bundeshauptstadt zu informieren.
Wie man auf dem Bild oben sehen kann, stieß auch der Gendertreff mit seinem reichhaltigen Informations- und Selbsthilfeangebot auf reges Interesse. Von den Besuchern wurde sehr begrüßt, dass der Gendertreff nun auch ein Selbsthilfetreffen in Berlin betreibt und dass sich dieses Angebot nicht nur an transidente Menschen, sondern explizit auch an ihre Angehörigen richtet.
Erstmals kam auch unsere Grüne Karte für Diversity zum Einsatz. Die Grüne Karte für Diversity steht für Vielfalt und Toleranz und soll auf eine freundliche und positive Art für eine offene und tolerante Gesellschaft werben.
Zur Unterstützung unserer Aktion Grüne Karte für Diversity entsteht zur Zeit eine Webseite. Dort sammeln wir Beiträge, die beispielhaft zeigen, wie wertvoll jeder einzelne Mensch ist und wie wichtig Vielfalt für unsere Gesellschaft ist. Denn wenn Menschen sich nicht verstecken müssen und sich ausleben können, entwickeln sie ihr ganzes Potential.
Dieses Anliegen verfolgen wir bekanntlich bereits mit unserer Aktion Trans* am Arbeitsplatz. Bei unserer Grünen Karte ist es uns jedoch wichtig, dass Toleranz und Akzeptanz sich eben nicht nur auf das Thema Transgender beziehen. Denn wer von anderen Toleranz und Akzeptanz einfordert, darf sich einer pluralistischen Gesellschaft nicht verschließen.
Und was passt besser als ein Selbsthilfe Festival, um die Grüne Karte für Diversity erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen? Denn auf dem Selbsthilfe Festival in Berlin trafen wir jede Menge Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen. Menschen mit chronischen Krankheiten, Menschen mit Behinderungen, Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen – und sie alle setzen sich in der Selbsthilfe für andere ein. Keine Frage: Sie alle haben die Grüne Karte für Diversity verdient, denn durch ihre ehrenamtliche Arbeit setzen sie sich dafür ein, dass unsere Welt ein klein wenig besser wird.
Auch am Gendertreff-Begegnungstisch fanden rege Gespräche statt.
Derweil nutzten Ava, Jasmin und Andrea die Möglichkeit, sich mit anderen Berliner Selbsthilfe-Organisationen zu vernetzen. Und so wurde sich rege ausgetauscht.
Das Selbsthilfe Festival Berlin bot neben Informationen und Austausch rund um die Selbsthilfe auch ein buntes Programm. So gab es unter anderem Rockmusik.
Auch für das leibliche Wohl wurde natürlich gesorgt. An diesem Stand hier gab es z.B. leckeren Kaffee – fast wie auf einem Streetfood Festival.
Und so kam es, dass das Festival-Gelände richtig voll wurde. Denn zum Glück spielte auch das Wetter mit.
Es war trocken und nicht zu heiß und im Laufe des Tages ließ auch der zunächst heftige Wind immer mehr nach.
Da die Berliner das Tempelhofer Feld längst als eine weitere grüne Lunge ihrer Stadt entdeckt haben, wurde auf den Wiesen neben dem Festival-Gelände gegrillt, auf den Sportflächen waren Sportler aktiv und es kamen reichlich Spaziergänger vorbei.
Mit anderen Worten: es war richtig voll – und das nicht nur vor dem Zelt. Auch innen herrschte reichlich Andrang.
Immer wieder fanden angeregte Gespräche am Gendertreff-Stand statt. Ob allgemeine Information über Transidentität, Austausch mit anderen Selbsthilfe-Organisationen oder unser Selbsthilfe-Angebot: Die Berliner interessierten sich rege für den Gendertreff.
Das Thema Selbsthilfe wurde durch eine Künstlerin auf dem Festival-Gelände thematisiert.
Die Berliner nutzen das gute Wetter. Die Zeltwände wurden immer weiter geöffnet und draußen war fast kein Platz mehr frei.
Der Gendertreff Begegnungstisch vor dem Zelt.
Im Zelt: Andrea und Jasmin hinter dem Gendertreff-Stand.
Andrea und Jasmin leiten den Gendertreff Berlin.
Die Besucher hatten reichlich Fragen und auch unsere Grüne Karte für Diversity wurde gerne mitgenommen.
Gespräche, Infoflyer und Grüne Karten am Gendertreff Begegnungstisch.
Unsere Grüne Karte für Diversity hat es dann noch auf die Bilderwand geschafft.
Eine Besucherin des Selbsthilfe Festival Berlin hatte eine Grüne Karte mitgenommen und war mit der Künstlerin ins Gespräch gekommen. Und so entstand nach und nach ein Motiv rund um die Grüne Karte für Diversity.
Hier sehen wir die Künstlerin in Aktion.
Und so sah das Ganze dann am Ende des Selbsthilfe Festival Berlin aus.
Zum Schluss gab es noch ein Foto mit Ava und der Künstlerin. Und natürlich mit der Grünen Karte für Diversity.
Das Selbsthilfefestival Berlin war ein gelungenes Event, bei dem wir jede Menge konstruktiver Gespräche führen konnten. Der Gendertreff bedankt sich für die Organisation des Events. Gerne kommen wir im nächsten Jahr wieder.
>> Zum Film
Das kann nur Mann-zu-Frau-Transgendern passieren: Geschäftsreise mit Sightseeing in Rothenburg ob der Tauber. Doch plötzlich stellt sich die Frage: Habe ich überhaupt eine Hose für das männliche Business-Outfit dabei? Ava berichtet. „Ohne Hose auf Geschäftsreise“ weiterlesen
Viele Mann-zu-Frau-Transgender sind auf das Tragen von Perücken angeweisen. Diejenigen Transfrauen, die in Teilzeit leben, benötigen die Perücke, um eine ggf. vorhandene männliche Frisur zu verstecken und ein gutes Passing zu erreichen. Doch auch im Rahmen von Vollzeit-Lösungen sind viele Transfrauen auf Perücken angewiesen, da mitunter das Testosteron seine Spruren hinterlassen und die vielleicht einmal üppig vorhandene Haarpracht ausgedünnt oder gar völlig vernichtet hat.
Doch mit einer Perücke ist es wie mit den echten Haaren: Von Zeit zu Zeit müssen sowohl Haare als auch Perücken gewaschen werden. Bei den eigenen Haaren ist das ja ganz einfach. Bei Perücken gibt es jedoch einige Besonderheiten zu beachten, damit die guten Stücke ihrer Trägerin auch möglichst lange Freude bereiten.
Karin Mätze, Inhaberin des Perückenstudios Cutrins Salon GmbH ist Friseurmeisterin und an der Handwerkskammer Düsseldorf geprüfte Fachkraft für Zweithaar. In unserem Artikel erklärt sie, wie Perücken optimal gepflegt werden.
Perücken-Pflegeplan