Onlinebefragung im Rahmen einer Bachelorarbeit – TH Würzburg-Schweinfurt

Hallo zusammen,

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit führe ich eine Studie zur Gesundheitsversorgung von trans* Personen durch.
Für eine möglichst gute Datenlage wäre eine große Stichprobe essenziell und ich möchte daher viele Kanäle zur Rekrutierung von Teilnehmenden nutzen.

Flyer

Link zur Studie: https://www.soscisurvey.de/trans2026/

Freundliche Grüße,
Lara Krapf, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

Disclaimer:

Der Gendertreff erklärt sich hiermit bereit auf Wunsch, Anfragen von Kliniken, Studenten, Labors und ähnlichen Instituten und Personen hier zu veröffentlichen, sofern sie nicht gegen das Leitbild des Gendertreff verstoßen. Der Gendertreff behält sich vor, die Anfrage vor der Veröffentlichung auf der Website redaktionell zu prüfen.

Für Trans*- Personen ist dieser Verteiler eine gute Möglichkeit, selbst mit den Urhebern in Kontakt zu treten. Der Gendertreff agiert in diesem Kontext lediglich als Multiplikator und ist sonst nicht in die Angelegenheit involviert. Wir weisen darauf hin, dass Fragen, die sich auf die jeweilige Anfrage oder Studie beziehen, ausschließlich die Urheber der Anfrage oder Studie selbst betreffen.

Mit der Bitte um Unterstützung und Verteilung des Urhebers per E-Mail an den Gendertreff, wird dem Wunsch Rechnung getragen und ist die Erlaubnis erfolgt, die Anfrage 1:1 hier zu veröffentlichen. Dazu gehören alle Angaben des Antragstellers, wie z.B. Namen, Telefonnummern, Adressen etc., es sei denn, dass diese explizit ausgenommen wurden.

Wir machen außerdem darauf aufmerksam, dass für detaillierte Informationen oder Klärungen zu den Anfragen ausschließlich die Urheber der jeweiligen Anfrage kontaktiert werden können. Der Gendertreff übernimmt keinerlei Verantwortung für die Inhalte der Anfragen und haftet nicht für Schäden, die durch die Nutzung der erbrachten Leistungen entstehen könnten. Der Urheber ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und den Datenschutz verantwortlich.

Ist der Urheber mit der weiteren Veröffentlichung einverstanden, ist keine Handlung erforderlich. Bei einem Widerspruch wird diesem umgehend Rechnung getragen.

6. Messe & Fachtagung Trans* 2026


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Nun ist auch die 6. Messe & Fachtagung Trans* 2026 vorbei. Mit weit über 30 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet und über 10 Vorträgen sowie zwei Workshops war es die größte Veranstaltung dieser Art seit Gründung 2016.

Alle waren im Ganzen zufrieden mit dem Verlauf und hatten gute und intensive Gespräche. Die Vorträge waren teilweise gut besucht. Ein paar mehr Besucher hätten sich alle gewünscht, ist es doch eine Veranstaltung für Trans*-Menschen, Angehörige und Interessierte. Aber diesmal besuchten sehr viele junge Menschen dieses zweijährige Event.
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Eröffnungsrede der Stadt Leverkusen zur 6. Messe & Fachtagung 2026

S P E R R F R I S T: Veranstaltungstermin
– Es gilt das gesprochene Wort –

Eröffnung der 6. Gendertreff Messe & Fachtagung
Samstag, 5. September 2026, FORUM Leverkusen

Liebe Freundinnen und Freunde des Gendertreff,
liebe Vertreter aus der Fachwelt, liebe Eltern und Angehörige
und vor allem: Liebe Jugendliche,

ich begrüße Sie und Euch alle ganz herzlich – auch im Namen der Stadt Leverkusen – zur 6. Messe und Fachtagung des Gendertreff hier im Forum!

Als Gleichstellungsbeauftragte dieser Stadt erfüllt es mich mit großem Stolz, dass diese wichtige Veranstaltung nun schon zum dritten Mal bei uns hier in Leverkusen stattfindet. Gleichstellung bedeutet für uns in der kommunalen Praxis weit mehr als die Gleichstellung von Frauen und Männern. Es bedeutet, dass alle Menschen in unserer Stadt – unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung – die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes, sicheres und freies Leben haben müssen.

Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten Team des Gendertreff!

Euer unermüdliches, ehrenamtliches Engagement macht Leverkusen heute wieder zum bundesweiten Mittelpunkt für Aufklärung und Akzeptanz. Vielen Dank für diesen großartigen Einsatz!

Die diesjährige Fachtagung widmet sich einem Thema, das uns in der Beratungspraxis, in den Schulen und in den Familien immer häufiger begegnet: Die Transition als Teenager.

Die Jugendphase ist ohnehin eine Zeit des Umbruchs und der Suche nach der eigenen Identität. Wenn zu den alltäglichen Sorgen des Erwachsenwerdens hinzukommt, trans*, inter* oder nicht-binär zu sein, stehen Jugendliche vor enormen Herausforderungen.

Als Gesellschaft und als Kommune haben wir hier eine klare Pflicht: Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, in denen junge Menschen sich sicher fühlen können. Eine Transition im Teenageralter ist kein Trend und keine Modeerscheinung. Es ist der mutige Weg eines jungen Menschen zu seinem wahren Ich. Und auf diesem Weg dürfen wir niemanden allein lassen.

Mit dem Selbstbestimmungsgesetz wurde in den letzten Jahren ein historischer Meilenstein für die rechtliche Anerkennung von trans* Personen gesetzt. Das Gesetz hat die Würde von trans* Menschen gestärkt – gerade auch, weil es Jugendlichen ab 14 Jahren unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht, ihren Geschlechtseintrag selbstbestimmter zu ändern.

Doch Gesetze allein verändern noch nicht den Alltag. Die rechtliche Gleichstellung ist das Fundament, aber die gesellschaftliche Akzeptanz müssen wir jeden Tag vor Ort leben – in den Leverkusener Schulen, in den Sportvereinen, in den Jugendzentren und in den Familien. Genau hier setzen die heutigen Fachvorträge an. Sie betrachten die Transition von Jugendlichen ganzheitlich: medizinisch, psychologisch und sozial. Sie bieten fundierte Fakten statt Vorurteile und schaffen das Wissen, das wir für eine vorurteilsfreie Begleitung brauchen.

Liebe Gäste, mein besonderer Gruß gilt heute den Eltern und Familien. Wenn ein Teenager den Weg der Transition beginnt, erfordert es Mut, Offenheit und oft auch das Aushalten von eigenen Ängsten und ggfs. auch das Austragen von Konflikten.
Niemand von Ihnen, von Euch muss diesen Weg alleine gehen. Die Messe hier im Forum ist genau dafür da: Sie vernetzt mit Expertinnen und Experten, mit Beratungsstellen und vor allem mit anderen Betroffenen. Nutzt diesen geschützten Raum für Fragen, für den Austausch und um Kraft zu tanken.

Lassen Sie uns als Stadtgemeinschaft gemeinsam dafür einstehen, dass Vielfalt eine Bereicherung ist. Mein Ziel als Gleichstellungsbeauftragte ist ein Leverkusen, in dem kein Teenager Angst vor Ausgrenzung oder Diskriminierung haben muss, nur weil er – sie – dey – sier oder xier authentisch lebt.

Ich wünsche der 6. Fachtagung des Gendertreff einen erfolgreichen Verlauf, den Fachvorträgen ein aufmerksames Publikum und Ihnen und Euch allen inspirierende Begegnungen und guten Mut für die Zukunft.

Vielen Dank!

• Ende –

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>> 6. Messe & Fachtagung Trans* 2026

Eröffnung 6. Messe & Fachtagung Trans*

S P E R R F R I S T: Veranstaltungstermin
– Es gilt das gesprochene Wort –

Eröffnung der 6. Gendertreff Messe & Fachtagung
Samstag, 5. September 2026, FORUM Leverkusen

Guten Morgen liebe Teilnehmende, liebe Gäste, liebe Community, liebe Wegbegleiter und Verbündete. Herzlich Willkommen zur 6. Messe und Fachtagung Trans*.

Heute ist ein Tag des Austauschs, der Sichtbarkeit und der Solidarität. Ein Tag, an dem wir gemeinsam Räume gestalten – für Information, für Empowerment und für die Vielfalt, die uns alle bereichert. Ob ihr als Betroffene, Fachkräfte, Aktive oder Interessierte hier seid: Ihr seid genau richtig.

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig solche Plattformen sind – für Vernetzung, für Fortschritt und für das Feiern unserer Identitäten. Lasst uns heute inspirieren, voneinander lernen und gemeinsam weiterdenken.

Ich wünsche uns allen einen bereichernden Tag mit spannenden Begegnungen, tollen Gesprächen, neuen Erkenntnissen und viel Mut für die Zukunft.

Danke, dass ihr da seid! Und danke an alle Teilnehmenden aus dem ganzen Bundesgebiet, die ihre Zeit investieren um diese Veranstaltung möglich zu machen.

Ich gebe nun das Wort an die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leverkusen, Cornelia Richrath.

• Ende –

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10 Jahre Messe & Fachtagung Trans*

Zum 10-jährigen Jubiläum verzeichnet die Gendertreff Messe & Fachtagung 2026 in Leverkusen eine Rekordteilnahme. Die größte Fachveranstaltung zu Transidentität in Deutschland feiert neuen Teilnehmer- und Vortrags-Rekord aus dem gesamten Bundesgebiet und hat damit ihre Position als zentralen Ort für Austausch, Vernetzung und Fachwissen rund um Transidentität weiter gestärkt. Dieses Jahr unterstreicht die Veranstaltung ihre Bedeutung als eine der wichtigsten Plattformen für die Community, Fachkräfte und Interessierte.
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Meine Transidentität ist kein Geheimnis mehr – aber trotzdem ein Brief mit sieben Siegeln

Ein mutiger Schritt: Coming-out im Berufsleben

In einer aktuellen Folge des Podcasts der IG BCE Hamburg/Harburg berichtet Nathalie über ihren schwierigen, aber befreienden Weg, sich während ihres Firmenjubiläums als transident zu outen. Dieser Schritt war für sie nicht nur persönlich, sondern auch beruflich eine große Herausforderung. Doch statt sich zu verbergen, entschied sie sich, ihre Identität offen zu leben – und damit anderen Mut zu machen, die sich in ähnlichen Situationen befinden. „Meine Transidentität ist kein Geheimnis mehr – aber trotzdem ein Brief mit sieben Siegeln“ weiterlesen

4. CSD Erkrath 2026: Bunt, heiß und voller Herz

🌈 Der Tag, an dem Erkrath in Regenbogenfarben erstrahlte

Am 27. Juni 2026 war es wieder so weit: Der Christopher Street Day (CSD) Erkrath verwandelte den Hochdahler Markt in eine bunte, laute und herzliche Oase der Vielfalt. Das Motto? „Vielfalt ist unsere Stärke – sie verbindet und bewegt.“ Und ja, sie bewegte – nicht nur die Gemüter, sondern auch die Schweißperlen auf den Stirnen der Besucher. Denn während der CSD für Toleranz und Gleichberechtigung einstand, stand die Natur für eine Hitzewarnung der Extraklasse bereit. Aber hey, was sind schon 40 Grad im Schatten, wenn man für eine gute Sache schwitzt?
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Sensibler Umgang mit trans-, inter- und nicht-binären Menschen in der Pflege

Vielfalt an der Universitätsmedizin Essen
Stärke durch Unterschiede – Erfolg durch Respekt

Die Belegschaft der Universitätsmedizin Essen ist bunt, vielfältig und einzigartig. Hier arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Berufsgruppen und Lebensrealitäten – in allen Lebensphasen – Hand in Hand. Diese Vielfalt ist unsere größte Chance: Studien zeigen, dass vielfältige Teams kreativer, erfolgreicher und zufriedener sind.

Doch Vielfalt lebt vom Miteinander. Besonders im Umgang mit trans, inter und nicht-binären (TIN) Menschen. In der Pflege braucht es Sensibilität, Respekt und Wissen – um Bedürfnisse zu verstehen und Diskriminierung vorzubeugen.

Wesentliche Prinzipien im Umgang mit geschlechtlicher Identität
    1. Individuum vor Klischees
      • Äußere Merkmale oder körperliche Eigenschaften sagen nichts über die Identität einer Person aus.
      • Jeder Mensch ist einzigartig – Verallgemeinerungen sind oft unpassend und können verletzend wirken.
    2. Schweigepflicht und Respekt
      • Informationen zur geschlechtlichen Identität einer Person unterliegen der Schweigepflicht – genau wie andere persönliche Daten.
      • Niemand sollte ohne ausdrückliche Erlaubnis über die Identität anderer sprechen.
    3. Wissen und Austausch
      • Fortbildungen und offener Austausch helfen, Unsicherheiten abzubauen und das Verständnis für Vielfalt zu stärken.
      • Es ist okay, Fragen zu stellen – aber immer respektvoll und im richtigen Rahmen.
    4. Unterstützung und Solidarität
      • Kollegen oder Freunde bei Unsicherheiten unterstützen, z.B. durch gemeinsame Recherche oder Gespräche.
      • Klare Haltung zeigen: Diskriminierende Aussagen oder „Witze“ nicht tolerieren, sondern ruhig und bestimmt widersprechen.
    5. Sprache und Ansprache
      • Nachfragen, wie jemand angesprochen werden möchte (z.B. Pronomen wie sie/er/they etc.).
      • Fehlern mit Gelassenheit begegnen – wichtig ist, dazuzulernen und es besser zu machen.

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Trans* Day of Visibility 2026: Präsenz, Entwicklung und Kritik

Am 31. März begehen wir den weltweiten Trans* Day of Visibility (TDoV). Dieser Tag steht für geschlechtlicher Vielfalt und gleichzeitig für den unermüdlichen Kampf um Gleichberechtigung, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz.

Sichtbarkeit ist kein Selbstläufer

2026 zeigt sich: Trans* und nicht-binäre Menschen sind sichtbarer denn je. In Medien, Politik und Kultur werden ihre Stimmen lauter, ihre Geschichten hörbarer. Doch diese Sichtbarkeit geht einher mit einer nie dagewesenen Bedrohungslage. Trotz wichtiger Meilensteine wie dem Selbstbestimmungsgesetz, das seit November 2024 in Kraft ist, erleben trans* und nicht-binäre Menschen weiterhin Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung in nahezu allen Lebensbereichen.

Fortschritte und was noch fehlt

Das Selbstbestimmungsgesetz war ein langer überfälliger Schritt. Es erleichtert den Zugang zu rechtlicher Anerkennung und stärkt die Selbstbestimmung. Doch Rechte auf dem Papier sind nicht gleich gelebte Realität. Um echte Gleichstellung zu erreichen, braucht es weitere konkrete Maßnahmen:
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Rückzug bei Diversity? STICKS & STONES zeigt in Köln das Gegenteil

Köln, Januar 2026. Am 31. Januar 2026 findet in Köln die STICKS & STONES statt, eine der wichtigsten LGBTIQ+ Job und Karrieremessen im deutschsprachigen Raum. Von 10 bis 17 Uhr treffen qualifizierte Talente auf Unternehmen, die Vielfalt nicht als Risiko, sondern als wirtschaftliche Stärke verstehen.
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