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Änderung von Zeugnissen bei nachträglicher Namensänderung

In dem Bericht/Erlass des Kultusministeriums vom 28.03.1991 steht u.a. folgendes geschrieben:

………………………. Während bei einer Geschlechtsumwandlung der Betroffene aus dem Rechtsgedanken des Persönlichkeitsrecht und nach § 5 und § 10 Abs. 2 TSG einen berechtigten Anspruch darauf hat, dass sein früherer Vorname nicht mehr offenbart wird, ist in den anderen Fällen zwar ein Interesse der Betroffenen erkennbar, ein zwingender rechtlicher Anspruch ergibt sich hier aber nicht. Vielmehr ist aus Gründen der Rechtssicherheit (Identität des Urkundeninhabers) am Inhalt der ursprünglichen Urkunde festzuhalten. Im Hinblick auf die Tatsache, dass zwischenzeitlich durch beglaubigte Abschrift etliche Exemplare des Zeugnisses in den Rechtsverkehr gelangt sein können, besteht ein öffentliches Interesse an der Beibehaltung der Urkunde. Diese ist aufgrund nachträglicher Namensänderung zum Zeitpunkt der Ausstellung weder fehlerhaft (§ 42 VwVfG) noch später nichtig (§ 44 VwVfG) oder rechtswidrig (§ 48 VwVfG).

Auch wird durch die Beibehaltung des Zeugnisses nicht gegen das Offenbarungs- und Ausforschungsverbot verstoßen. Die §§ 1757, 1758 BGB sind bei Adoption Volljähriger nur beschränkt anwendbar. Nach § 9 NamÄndG ist durch Randvermerk in Geburts- und Heiratsregister die Namensänderung ebenfalls erkennbar.

Somit erhalten lediglich Personen, die eine Geschlechtsumwandlung vorgenommen haben, auf Wunsch eine Ersatzausfertigung eines Zeugnisses. Diese Urkunde sollte den neuen Namen, das ursprüngliche Datum pp. sowie folgenden Zusatz erhalten:

„Diese Ausfertigung tritt an die Stelle der Urkunde vom …”. ……………………..

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Zufriedenheit mit der Mann-zu-Frau-geschlechtsangleichenden Operation

Ergebnisse einer retrospektiven Befragung

Satisfaction with male-to-female gender reassignment surgery—results of a retrospective analysis.
Dtsch Arztebl Int 2014; 111(47): 795-801; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0795
Hess, Jochen; Neto, Roberto Rossi; Panic, Leo; Rübben, Herbert; Senf, Wolfgang

Quelle: Ärzteblatt.de

 

Hintergrund: Die Häufigkeit der Geschlechtsidentitätsstörung lässt sich nur schwer erheben. Die Erfassung der Operationen und die Anzahl der Gerichtsverfahren nach dem Transsexuellengesetz bilden die Wirklichkeit nur schlecht ab. Es gibt nur wenige Studien, die untersuchen, wie zufrieden die Patientinnen mit der operativen Geschlechtsangleichung von Mann zu Frau sind.

Methode: Es wurden 254 konsekutive Patientinnen, die sich zwischen 2004 und 2010 einer geschlechtsangleichenden Operation von Mann zu Frau an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Essen unterzogen hatten, retrospektiv befragt. Der Fragebogen umfasste Fragen zur postoperativen subjektiven Zufriedenheit.

Ergebnisse: Es konnten 119 Fragebögen (Rücklauf 46,9 %) nach durchschnittlich 5,05 Jahren (Standardabweichung [SD]: 1,61 Jahre, Bereich 1–7 Jahre) ausgewertet werden. Für 90,2 % der operierten Patientinnen hatten sich nach der Operation die Erwartungen an das Leben als Frau erfüllt. In der eigenen Empfindung sahen sich 85,4 % als Frauen. Mit dem äußeren Erscheinungsbild als Frau waren 61,2 % zufrieden und 26,2 % sehr zufrieden. 37,6 % waren mit dem funktionellen Ergebnis zufrieden und 34,4 % sehr zufrieden. Ferner gaben 65,7 % an, mit dem gegenwärtigen Leben zufrieden zu sein.

Schlussfolgerungen: Die sehr hohen subjektiven Zufriedenheitsraten sowie die operativen Ergebnisse legen einen Nutzen der geschlechtsangleichenden Operation nahe. Die geringe Rücklaufquote von unter 50 % erfordert eine zurückhaltende Interpretation der Ergebnisse.

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>> Zum Artikel im Ärzteblatt

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Die ersten Tage nach der GaOP

Autorin: Nathalie

 

Gegen 10:00 Uhr ging es los. Der Operationssaal stand für mich bereit. Vorher mussten noch einige Vorbereitungen erledigt werden, die für die Rückenmarknarkose und für die OP notwendig waren. Ich hatte natürlich noch einiges mehr mitbekommen, kann mich aber, da die vorbereitende Medikation schon eingenommen war, an den weiteren Verlauf nicht mehr erinnern.

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Sich mit Ungewohntem vertraut machen: Transidente kämpfen gegen Vorurteile und Benachteiligungen

Quelle: Nordstadtblogger Dortmund

 

„Wir schlagen dich tot“ oder „was sollen die Nachbarn nur denken“, waren die Antworten die, die junge Mandy, in den fünfziger Jahren groß geworden, von ihren Eltern bekam. Die Nordstädterin hat ihnen im Alter von dreizehn Jahren erzählt, dass sie sich als Mädchen im Körper eines Jungen fühlt. „Meine Eltern haben gedacht, ich würde schwul werden“.

 

Trans*- Menschen werden als Mädchen im Körper eines Jungen oder andersherum geboren……………………

 

…………..Die Trans*-Organisationen Lili Marlene und Transbekannt hissen zusammen mit Unterstützerinnen und Unterstützern die Regenbogenfahne am Rathaus………………

Bekommt Düsseldorf bald Transgender-Klos?

Quelle: http://www.bild.de und http://www.sat1nrw.de/

 

Von G. ALTENHOFEN

Düsseldorf – Nach der Abwahl von OB Dirk Elbers (CDU) und seiner konservativen Mehrheit weht ein ganz neuer Wind im Düsseldorfer Rathaus.

Jetzt wird im Gleichstellungs-Ausschuss auch darüber diskutiert, ob Düsseldorfs Behörden nicht nur Toiletten für Männer und Frauen, sondern auch für Transgender brauchen……Weiter lesen….

 

Anmerkung aus dem Gendertreff:

Für Menschen die tatsächlich dazwischen stehen, ist es bestimmt eine gute Einrichtung, aber das täte auch eine Unisextoilette! Transfrau gehört selbstverständlich auf die Damentoilette, wie der Transmann auf das Herrenklo gehört.

……………..

………es auch schade, dass hier mehr abgegrenzt wird als sowieso schon und stimme dem Beitrag zu, dass eine Unisextoilette, bzw die Trennung Pissoir/Klos ohne Geschlechtertrennung, mehr Sinn machen würde um Menschen zu helfen, welche sich unsicher sind wo sie hin sollen/dürfen. Mit einer eigenen Toilette, wenn nach Geschlechtern getrennt wird, entsteht ja fast der Eindruck eines dritten Geschlechtes. Pauschal ja nichts schlechtes für jene, welche sich dort einordnen, aber da hängt ein Rattenschwanz an Gepflogenheiten und Dingen welche dann neu erlaubt sind und welche nicht erlaubt sind dran. Wer darf das Klo dann benutzen, wer darf andere Klos benutzen? Und was ist mit Intersexuellen?
Die Lösung ………, eher eine Vereinfachung anstatt einer erneuten Aufspaltung………………

 

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>> Bekommt Düsseldorf bald …

Gendertreff beim IT.NRW Gesundheitstag 2014

Der Gendertreff war auf dem IT.NRW Gesundheitstag 2014 mit einem eigenen Stand vertreten und hat über das Thema Transidentität informiert.

IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister für die Landesbehörden von Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus betreibt IT.NRW das statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen.

Einmal im Jahr findet in der Zentrale von IT.NRW in Düsseldorf ein Gesundheitstag statt.Dabei haben diverse Organisationen die Möglichkeit, ihre Angebote rund um die Gesundheit der Mitarbeiter_innen von IT.NRW zu präsentieren. In 2014 war auch der Gendertreff auf dem Gesundheitstag mit einem eigenen Stand vertreten.

Bereits im Mai dieses Jahres waren wir zu einer Präsentation mit anschließender Diskussion bei IT.NRW eingeladen. Anlass war unsere Aktion Transidentität am Arbeitsplatz: zufrieden – ausgeglichen – angekommen. Dabei standen wir dem sogenannten SAP-Team, den Sozialen Ansprechpartnern bei IT.NRW, Rede und Antwort und gaben Einblicke in unsere Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit für Transgender und ihre Angehörigen.

Im Anschluss an die Präsentation wurden wir eingeladen, am Gesundheitstag am 05.11.2014 teilzunehmen.

Gendertreff beim IT NRW Gesundheitstag 001

Wie man sieht, haben wir die Einladung angenommen und unseren Info-Stand im Foyer aufgebaut. Kurz nach dem Aufbau füllte sich das Foyer und der IT.NRW Gesundheitstag 2014 war in vollem Gange.

Gendertreff beim IT NRW Gesundheitstag 2014 002

An unserem Stand wurden viele Gespräche geführt.

Gendertreff beim IT NRW Gesundheitstag 2014 003

Wir informierten allgemein über Transgender und insbesondere über das Thema Transidentität am Arbeitsplatz.

Gendertreff beim IT NRW Gesundheitstag 2014 004

Neben unseren Flyern verteilten wir auch CD’s mit dem Song Zwei Seelen.

IT-NRW

Die vielen teils sehr intensiven Gespräche am Stand zeigten, dass das Interesse groß ist und dass noch viel Aufklärungssarbeit zu leisten ist.

Gendertreff beim IT NRW Gesundheitstag 2014 006

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Mein Freund Vivian

Quelle: Christ & Welt – Wochenzeitung für Glaube, Geist, Gesellschaft.

 

Michael war viele Jahre unser Kollege beim „Rheinischen Merkur“. Vor einigen Wochen outete er sich bei Facebook als transsexuell und lebt seitdem als Frau. Das sollte kein Problem sein in einer liberalen Gesellschaft. Ist es aber doch. Eine Suche nach der alltäglichen Toleranz ………………

 

Aus: Christ & Welt Ausgabe 47/2014

 

 

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Wann ist ein Mann kein Mann

Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

Geschlecht ist immer eindeutig und Intersexualität eine Krankheit: Es gibt viele Vorurteile gegenüber Menschen, die nicht dem klassischen Mann-Frau-Schema entsprechen. SZ.de widerlegt die fünf häufigsten. Von Felix Hütten.

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Boy Meets Girl

Quelle: thefilmcollaborative.org

 

ABOUT THE FILM:

Eric Schaeffer’s new film, BOY MEETS GIRL is a poignant, sexy, romantic coming of age comedy about three twenty year-olds living in Kentucky: Robby, (Michael Welch, Twilight) and his best friend since childhood, Ricky, a gorgeous transgender girl, have never dated. Read more…………

 

2014 | USA | 95 min.

Writer & Director Eric Schaeffer
Producers Eric Schaeffer, Edward Aitken, Elisa Pugliese
Editor Frank Reynolds
Cinematographers Violetta D’Agata, Andrew Ravani
Cast Michael Welch, Michelle Hendley, Alexandra Turshen

 

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