Freitag 14.05.2021 gegen 9:30 Uhr. Noch weiß ich nichts von meinem Glück. Aber erst die Vorgeschichte.
Autor: Redakteurin
Corona einig Vaterland
Negativ zum Selbsthilfetreffen
Was würdest du einen Transgender fragen?
Mit freundlicher Genehmigung von Dana können wir Ihr Präsentationsvideo im Gendertreff Blog zeigen und verlinken.
Auf eindrucksvolle Weise präsentiert Dana auf der Bühne vor einem großen interessierten Publikum Ihre Transition. Mit einer gehörigen Portion Humor und dem nötigen Ernst erklärt Sie die Transition im Allgemeinen und wie Sie sie erlebt hat.
Zitat Dana:
Momentan stehe ich an einer Kreuzung in meinem Leben und probiere mich aus. Als Kameraexpertin, als Radiomoderatorin,…….. Auf der Bühne als Referentin für Transidentität. Ich freue mich heute, im richtigen Körper angekommen zu sein. Meine kurzweilige Geschichte der „Wandlung“ möge euch inspirieren, auch bald das Leben zu leben, was wirklich zu euch passt.
Dieses Video ist auf dem lokalen Server gespeichert und es findet kein Zugang zu einem Drittanbieter statt!
>> Das Video auf YouTube ansehen
>> Dana
Trans Day of Visibility 2021 (TDoV)
Der Internationale Transgender-Tag der Sichtbarkeit ist eine jährliche Veranstaltung am 31. März.
Trans*-Menschen zelebrieren diesen Tag für Sichtbarkeit und Zusammenhalt sowie der Sensibilisierung für Diskriminierung in der Gesellschaft.
AHA Berlin e.V. lud ein zu einem ZOOM-Meeting mit angehängter Vorstellungsrunde. Diese Vorstellung, bei der jede Organisation 2 Minuten Redezeit hatte, wurde bei YouTube gestreamt. Ab 31:20 stellt sich der Gendertreff vor und 2 Minuten Redezeit können ganz schön knapp werden. 😀
>> Das komplette ZOOM-Meeting auf YouTube ansehen
>> AHA Berlin e.V.
>> YouTube
>> Transgender Day of Remembrance (TDoR)
>> Inhaltsverzeichnis
Outing vor Eltern und Schülern
Eine Lehrerin packt aus
Drive-in Gendertreff Düsseldorf – Pandemiekonform
Von wegen keine analogen Selbsthilfetreffen möglich. Und es geht doch, auch Corona-konform. Zum Beispiel im Freien* mit Abstand und begrenzter Personenzahl.
Im März 2021 fand ein mobiles Treffen (Drive-in Gendertreff) auf dem Parkplatz am Südfriedhof, ca. 200 m vor dem Café Süd, statt. Auch der Parkplatz vor dem Café konnte genutzt werden. So war ausreichend Abstand in freier Natur gewährleistet.
Jede_r musste am oder im Auto bleiben. Abstand einhalten und ggf. Schnutenpulli tragen. Im und am Auto war alles möglich, z.B. Kaffeetrinken, Rufen, Winken usw. 🙂
ÖPNV-Nutzer konnten natürlich auch vorbei kommen, mussten sich dann aber in einem entsprechenden Abstand aufhalten.
Wichtig war, dass die Pandemieverordnung eingehalten wurde und jede_r eigenverantwortlich handelte. Aber es tat einfach mal wieder gut, ein persönliches „HALLO“ in die (Auto-)Runde zu schmettern.
Wir hatten keine Ahnung, wie lange wir bei den Temperaturen aushalten würden, aber immerhin sind wir auf eine gute Stunde gekommen. Eine Stunde, die mal gut getan hat!
Mal sehen, was sich daraus entwickelt und vielleicht ist so in Pandemiezeiten ein Treffen im Freien und in der Öffentlichkeit möglich, bis die Lokalitäten wieder öffnen.
Wir freuen uns auf Euch.
Herzlichst
Gendertreff e.V.
Mit Abstand zusammen bleiben!
* Laut Virologen und Ärzten ist die Ansteckungsgefahr im Freien und mit Abstand nahezu unmöglich.
Die katholische Kirche lehnt die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare weiterhin ab
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat bereits bei der Vollversammlung im November 2019 den Beschluss gefasst, die vielfältige Segenspraxis in der katholischen Kirche zu stärken und zu erweitern. Das ZdK denkt dabei insbesondere an Paare, denen eine kirchliche Eheschließung nicht möglich ist, wie zum Beispiel gleichgeschlechtliche Paare, die aber aufgrund ihrer Gottesbeziehung um den Segen Gottes für das Gelingen ihrer Partnerschaft bitten.
Der Beschluss kann hier nachgelesen werden: https://www.zdk.de/veroeffentlichungen/erklaerungen/detail/Segen-schenken-Segensfeiern-fuer-gleichgeschlechtliche-Paare-253M/
Einige Mitgliedsverbände haben sich zum „Nein“ aus Rom schon wirkungsvoll in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. Sie werden sich auch weiterhin an den Orten einbringen, an denen zurzeit an der Zukunft der katholischen Kirche gearbeitet wird.
>> Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)
Ein Gesetz, das Menschen krank macht
Quelle: Berliner Zeitung
Transidentität:
Tausenden Menschen wird Jahr für Jahr eine psychische Störung attestiert, nur weil es ein teils verfassungswidriges Gesetz so verlangt.
Vor 40 Jahren trat ein Gesetz in Kraft, das erstmals regelte, wie transidente Menschen ihre Geschlechtsidentität amtlich feststellen und einen ihrem Geschlecht zugehörigen Vornamen annehmen können. Das Transsexuellengesetz (TSG) atmet den muffigen Duft der damaligen westdeutschen Zeit: Zwar kümmert sich der Gesetzgeber seitdem um die transidente Person. Doch diese muss sich seitdem gutachterlich bescheinigen lassen, dass sie unter „dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben“, also unter einer psychischen Störung leidet. Psychologen und Richtern ist bewusst, dass sie Jahr für Jahr Tausenden Menschen Unsinn bescheinigen. Denn Transgender sind von keinem Zwang besessen, sondern wollen lediglich im Einklang mit der ihnen naturgegebenen Identität leben.
Schlimmer noch: Teile des Gesetzes verstoßen grob gegen Grundrechte,………….. Hier geht`s zum Zeitungsartikel

