Hallo Welt

Autorin: Drachenfrau

 

Hallo Welt,

hier bekommt nun die Geschichte von Denies und mir, ihrer Frau, etwas Raum.
Diesen Beitrag habe ich bereits in einem anderen Forum veröffentlicht, bevor wir überhaupt etwas vom Gendertreff wussten.
Da wir durch die Selbsthilfetreffen in Leverkusen und Düsseldorf doch einige aus dem Forum inzwischen persönlich kennenlernen durften, finde ich, dass die Beiträge hier sogar passender hin gehören, weshalb ich sie hierhin nun übernehme.

20.08.2016:
Wir haben uns vor etwas mehr als 3 Jahren gefunden, was eine Geschichte ist, die Rosamunde Pilcher in den Schatten stellen könnte, wie es mal jemand ausdrückte. (Wer es wissen mag, wie wir uns kennengelernt haben, erzählen wir gern, ist jedoch für hier etwas zu lang).
Unsere Verbindung ist seit Anfang an sehr tiefgehend und mit jedem gemeinsamen Schritt verfeinert sich dieses Band. Als wichtig empfanden wir es seit dem ersten Augenblick, miteinander klar und offen, ehrlich und direkt zu kommunizieren. Das Vertrauen hierfür mussten wir auch erst einmal entstehen lassen und miteinander die positive Erfahrung machen, dass wenn etwas ausgesprochen sein möchte, dann auch eine Rückmeldung kommt, die weder streitsüchtig, noch zickig oder bewertend geschweige denn be- oder verurteilend einhergeht.

Seit 2 Jahren sind wir in einem Erotikportal angemeldet, auch wie im Forum als Paar. Wir kamen dazu wie die Jungfrau zum Kind und haben seitdem sehr viel über das Menschsein und die Vielfalt des Menschelns dazu gelernt.

Immer mal wieder war mein Mann, wenn er bei diesem Portal aktiv war in Chats wie Highheels und Nylons oder TV+TS. Er schrieb, dass ihn dies anziehe, das Feminine im Mann und schrieb sich auch mit Männern, die Nylons toll fanden. Es reizte ihn, aber anders als bei den Männern mit denen er schrieb. Fühlte sich auch immer mehr zu den TV+TS hingezogen.
Dass ihn das reizt, schrieb er regelmäßig und durch unsere Offenheit bekam ich das mit, da ich auch jetzt noch, sehr viel dann neben ihm sitze und mitlese und wir während dem Chat oder danach auch über das Geschriebene sprechen.

Gut zwei Wochen lang habe ich mir das angesehen und fand, er kreist um das Thema wie eine Katze um den heißen Brei. Das kenne ich gar nicht an ihm. Es wurde mir schlicht zu bunt. Obwohl meine Nylons und Oberteile für ihn zu groß sind, dafür meine Schuhe zu klein – holte ich alles herbei, brachte ihn dazu sich Nylons anzuziehen und sich mit Bluse und meinen Pumps vor den Spiegel zu stellen.

Das hat etwas ausgelöst. Beim nächsten Gang in ein Kaufhaus kauften wir die ersten Strümpfe passend für ihn. Online surfte er nach den ersten Schuhen für sich. In dieser Zeit sprachen wir viel miteinander, was in ihm vorgeht. Das war manchmal für ihn nur sehr schwer zu beschreiben.
Klar war jedoch absolut: da will etwas raus. Aus der gemachten Lebenserfahrung wussten wir beide, etwas zu unterdrücken, kann nicht gut gehen.

Er wurde immer femininer in seiner Ausstattung. Wir saßen am Rechner und surften nach Kleidern. Was er sich aussuchte, beriet ich ihn, denn die Teile sollen ja auch zu seiner Figur passen. Das erste Kleid war gefunden und dann die Haare. Abends im Bett fragte ich ihn dann, ob er denn schon einen Namen für sich als Frau hätte. Ziemlich spontan antwortete er „Denies“. So war sie dann geboren.

Vor ungefähr jetzt 2 Wochen fand ich es an der Zeit, dass wir nicht nur Heels für sie haben, sondern auch erst einmal Schuhe mit flachem und mittlerem Absatz zum Eingewöhnen, alltagstauglich und auch bequem. Im Schuhgeschäft hatten wir unseren Spaß zusammen. Es war alles einmal umgekehrt. Ich brachte ihm die Schuhe zum Anprobieren anstatt er mir. Manche Frau bekam das mit und schaute uns kariert an, doch ich lächelte einfach freundlich als sei es das Normalste auf der Welt, dass Frau für ihren Mann Damenschuhe aussuchen hilft. Wir fanden 3 Paar. Ein Paar Sandaletten verziert mit breitem mittleren Absatz, ein Paar Ballerinas und noch einmal schwarze Heels. Es zog uns auch noch in die Stadt und im SSV fanden wir ein Kleid, zeitlos und super günstig. Für meinen Mann war es an dem Tag anfangs schon ein etwas seltsames Gefühl noch als Mann Frauensachen anzuprobieren, doch ich fand, entweder stehen wir dazu oder wir stehen dazu. Was andere über uns denken, ist deren Sache.

Über das Erotikforum lernten wir einen Mann = TV kennen, der am nächsten Tag mit seiner Tasche uns besuchte. Es war sein zweiter Besuch bei uns. Das hat uns sehr viel Freude gemacht. Wir konnten uns wieder richtig gut unterhalten und die Mädels zogen sich zusammen um und stylten sich. Ich half mit einem Handgriff mal hier und mal da. Der Abend war kurzweilig. Er sagte uns, dass er noch auf einem anderen Forum angemeldet sei, speziell wo sich TVs tummeln und wir registrierten uns am nächsten Tag. Nur ein paar Stunden später hatte Denies dort mit Gina geschrieben, die im Nachbarort wohnt und wir telefonierten. Noch zwei Stunden später hatte ich einen selbstgemachten Obstkuchen eingepackt und wir fuhren zu Gina Kaffee trinken. Auch dieser Nachmittag war kurzweilig und interessant ihre Geschichte zu hören. Zwei Tage später sagte Gina, dass in Mönchengladbach an dem Samstag ein Stammtisch ist und ob wir dahin möchten. Wir besprachen uns und sagten zu.

Es war ein Abenteuer, Denies herzurichten. Sie hat ganz viel epiliert und rasiert und verbrachte Stunden im Bad. Ich schminke mich wenig bis gar nicht und bin daher auch nicht geübt, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und so zogen wir los, beide geschminkt und gestylt. Wir wurden beim Stammtisch nett begrüßt und uns wurden noch 3 weitere Paare bekannt gemacht.
Das empfand ich schon mal als erfrischend und beruhigend, denn über den Chat und die TV+TS-Gruppe, die wir als erstes ja hatten, bekam ich die einige Erfahrungen mit, dass es nicht einfach normal ist als Mann Frauenkleider zu tragen bzw. sich als Frau herzurichten.

Denies und ich fanden jede für sich unterschiedliche Unterhaltung und Gesprächspartner. So lernten wir auch Michaela (TV) kennen, die für mich eine Freundin geworden ist. Wir hatten an dem Abend Spaß und blieben auch etwas länger als beabsichtigt und werden auf jeden Fall weiter Stammtische besuchen.

Donnerstag waren wir unterwegs um uns Silikoneinlagen anzuschauen. Ein Online Händler bietet Prothesen von Amoena an. Am Telefon meinte er, es könnten unterschiedliche Größen passend sein. Das Hin-und-her-Schicken wollten wir aber vermeiden, vor allem, wenn uns ein Missgeschick mit den Prothesen beim Ausprobieren unterlaufen wäre, hätten wir sie nicht wieder zurücksenden können.
Also fuhren wir hin. Denies war im Sommerkleid, leicht geschminkt. Es war gut, dass wir dort waren und uns persönlich haben beraten lassen. Die BHs, die wir mal vorab kauften, nahmen wir mit und fanden dann auch dafür die passenden Einlagen, nicht zu klein und nicht zu groß – eben passend zu den Proportionen von Denies. Danach saßen wir in einem Bistro, haben etwas gegessen und wurden betrachtet. Manchen mag es aufgefallen sein, dass hinter Denies Outfit ein Mann verborgen ist, andere fanden sie vielleicht sympathisch oder attraktiv. Nach dem Essen schlenderten wir Hand in Hand durch den Ort und benahmen uns wie immer, wenn wir zusammen sind, innig und vertraut, berühren einander – was uns auch Blicke eintrug – doch was soll’s => das ist eben unser Leben.

Zuhause probierte Denies die Einlagen mit allen Kleidern durch und wäre am liebsten nur noch mit den Einlagen rumgelaufen. Als nächstes möchten wir ein Schminktraining machen, dann hätten wir schon mal vom Äußeren her ziemlich viel geschafft und das in gut 5 Wochen.

Seitdem wir uns in den Foren umschauen, hatten wir beide sehr viel Stoff zum Nachdenken. Hier war besonders für mich das Forum interessant, in dem die Partnerinnen darüber schrieben, wie es ihnen damit ergeht. Das trieb mir manchmal Pipi in die Augen und ich habe mich gefragt, ob es auch einen Stammtisch für die Partnerinnen gibt. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, klingt unser Weg ja easy und nachdem ich einen Beitrag vom Wandeln zwischen den Welten gelesen habe, bin ich doch froh, dass es auch viel Positives gibt. Mir ist bewusst, dass unser Weg erst begonnen hat und wir nicht wirklich wissen, welche weiteren noch tiefgehenden Konsequenzen das Leben mit Denies haben kann, doch bisher sind wir allen Herausforderungen offen begegnet und immer wieder wurde uns bewusst, wir können gar nicht oft genug und noch detaillierter miteinander reden.

Wir haben darüber gesprochen und mir würde, ginge Denies wirklich den Weg einer GaOP, das Männliche, der Partner fehlen. Eine Trennung könnten wir uns dennoch nicht vorstellen. Es würde für uns eine polygame Lösung geben, sollte ich dann einen Mann kennenlernen (wollen). Für jetzt genieße ich das Leben mit Dee. Manchmal ist es für mich verwirrend, wenn ich mit Denies unterwegs bin, ob ich jetzt von Detlef oder Denies sprechen soll den Kontext betreffend. So habe ich die Namen gemischt und heraus kam Dee, als Kosename für Detlef + Denies. Ich habe Freude, mit Denies shoppen zu gehen, auszugehen und bin glücklich wenn ich in Dee`s strahlend glückliche Augen schaue.

Unseren bestehenden Freunden haben wir davon noch nichts erzählt, doch da müssen sie jetzt durch, so nach und nach, wie wir uns wieder sehen. Fest steht für uns, dass wahre Freunde uns erhalten bleiben und für die anderen gilt, das Leben ist ein stetiger Wandel.

Nach dem gleichzeitig vielen und wenigen, was ich gelesen und erfahren habe, fragte ich mich auch, was hat es für mich so einfach gemacht? Bevor wir uns kennenlernten, hatten wir in unseren Leben bereits sehr viel durchgemacht und wussten, um alles Vergangene zu überstehen, blieb uns nur, dass wir die Wunden ausheilen und den Weg der Veränderung gehen müssen. Wir waren beide wohl schon bevor wir voneinander wussten auf dem Weg zu uns selbst. Eine andere Antwort fand ich (noch) nicht.

Ihr Lieben, Fortsetzung folgt schnellst möglich. Nachdem ich diesen Beitrag heute gelesen habe, sehe ich, wie viel seitdem passiert ist und staune darüber. Damals war noch keine Rede von Transition oder Transsexualität, das kam etwas später.

Herzliche Grüße,
Ulla

>> Transition

>> Inhaltsverzeichnis

Petra-Katharina`s Leben als Frau

Autorin: Petra-Katharina

Ich lebe nun seit ca. 3 Jahren als Frau (ca. 1,5 Jahre davon schon „staatlich anerkannt“), nachdem ich davor ca. ein halbes Jahr in einem quasi-öffentlichem Switching-Prozess war. Mir war immer wichtig, die positiven Beziehungen aus meinem zuvorigen Mann-Sein in meine neue Erscheinungsform rüber zu retten und das ist mir wohl weitestgehend gelungen: Ich fahre immer noch in der gleichen Runde Motorrad und mache dabei nicht selten die Leitgemse auf entsprechenden Touren. Bedingt durch meinen „halben“ Ortswechsel nach Süddeutschland sind sogar einige neue Mitfahrer dazugekommen. Wahrscheinlich kennen zumindest viele davon meine Historie, aber es wird praktisch nie thematisiert, weil es nicht zum Gruppenthema (Motoradfahren) gehört. Ich habe jedoch nicht den Eindruck, dass sie irgendeine Rolle spielt. Entsprechendes kann ich von meinen Musikerbeziehungen berichten: Auch da spiele ich immer noch mit den gleichen Leuten, wobei auch dort eine gewisse Fluktuation zu verzeichnen ist, die aber nichts mit meiner Person zu tun hat.

Ich habe auch als FH-Lehrbeauftragte und damit als Person des zumindest halb-öffentlichen Lebens in dem Semester den Schritt mit einer kurzen knappen Erläuterung (ca. 2-3 Sätze) vollzogen und ansonsten einfach den Job inhaltlich wie gewohnt weitergemacht – ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse. Meine lukrativste Einnahmequelle (bei einem süddeutschen Unternehmen, das ich ein- bis drei-wochenweise im Schnitt halbtags bediene) habe ich seinerzeit genau in meiner Umstellungszeit gefunden, wobei ich dort immer ausschließlich im „Female Mode“ aufgetreten bin. Wenn ich mich da seinerzeit im „Male Mode“ beworben hätte, wäre ich wahrscheinlich zu langweilig/konventionell rübergekommen und denke, die Verbindung nicht hätte aufbauen zu können. Natürlich habe ich mich seinerzeit mit allen Unterlagen in „männlich“ beworben, denn es ist ein absolutes Unding, bei zahlreichen Veröffentlichungen (Bereich Physik, Verfahrenstechnik, teils international) irgendetwas umschreiben lassen zu wollen.

Im privaten Bereich lebe ich nach wie vor mit meiner Familie (Frau, Sohn; relativ engen Besuchskontakt zu Schwiegereltern, weil in gleicher Stadt), wobei man allerdings fairerweise sagen muss, dass die Beziehung platonisch geworden ist, weil meine Frau halt nicht lesbisch ist. Nach anfänglichen Irritationen gerade im engeren Umfeld (es stand halt das männliche Bild von über 20 Jahren im Raum, das die Meinigen von mir hatten) und nicht zuletzt der Generation meiner Schwiegereltern geschuldet (beide jenseits der 85 Jahre) hat sich die Sache innerhalb ca. eines Jahres deutlich entspannt. Wobei ein Teil dieser Normalität letzte Woche ihren traurigen Höhepunkt gefunden hat, bei dem wir meinen Schwiegervater (mit 89) beerdigen mussten.

Auch Sohnemann (zum Zeitpunkt des öffentlichen Outings ca. 15 Jahre alt und ziemlich konservativ eingestellt) hatte zunächst mal ziemliche Schwierigkeiten, obwohl mir in den Jahren zuvor immer wichtig war, dass er mich zumindest gelegentlich als Petra gesehen hat. Er nennt mich weiterhin Papa und hat schon noch gewisse Schwierigkeiten, mich fremden Dritten gegenüber vorzustellen. Aber das billige ich ihm zu. Auf der anderen Seite unternehme ich mit ihm alleine oder auch in anderen Gruppen durchaus auch einige Aktionen im öffentlichen Raum (Fahrradtouren, Eis essen gehen, Urlaubstouren auch mit Anwesenheit seiner Schulkameraden, Hinbringen zu Sport-/Musik-Terminen mit Einladen von Kumpels …), so dass er mittlerweile wieder ganz gut mit mir klarkommt.

Was hat mir geholfen?

Ich denke, ein zeitweises Separieren hat dabei schon geholfen: Ich hatte mir am Familienwohnort vor der „Umstellung“ für zwei Monate eine Studentenbude gemietet und bin dann nur wenige Male zuhause vorbeigekommen. Mir hat gerade während der Zeit des „Umbruchs“ geholfen, in neuen Kontexten als Frau aufzutreten, ohne immer die alten Beziehungskisten dabei im Kopf haben zu müssen. Andersrum aber genauso wichtig: Das Mitnehmen der alten Kontakte! Dabei habe ich schon so einige Male eine Faust in der Tasche gemacht, wenn ich mal wieder – erkennbar ohne böse Hintergedanken – missgegendert wurde. Aber das legt sich mit der Zeit! Und bitte nicht immer alles auf die Goldwaage legen.

Ich war im Vorfeld des Outings in der glücklichen Lage, meine Laser-Epi problemlos aus der eigenen Tasche bezahlen zu können. Und bei der dann folgenden tatsächlichen Umstellung war die Abwesenheit eines Bartschattens eine ganz wesentliche Sache, was das Selbstbild und die Wahrnehmung im Spiegel anging. Ich denke, das überträgt sich unmittelbar auf die gelebte Interaktion mit den Anderen! Das gleiche gilt für die vorüber gehende Nutzung einer Perücke, die klar besser ausgesehen hat als die paar Spierzen, die jetzt wieder unbedeckt meinen Kopf „zieren“. Aber auch da musste erst mal das Selbstbewusstsein in der neuen Rolle wachsen, bevor ich mich getraut habe.

Nach vielen Jahren des Selbstzweifels und des Zweifels, wie ein Outing im Umfeld ankommen würde, glaube ich, mit ca. 55 einen späten, aber glücklichen Zeitpunkt erwischt zu haben. Bei einem Outing 10-20 Jahre zuvor wäre wahrscheinlich vieles nicht oder daneben gegangen und vieles, was mir heute wichtig ist (Familie), wäre wohl nie passiert.

 

>> Inhaltsverzeichnis

Chrissie: Mein Flyer

Autorin: Chrissie

 

Guten Tag

Mein Name ist Dina Jessika Christine und ich bin ein Transgender. Sicherlich ist diese Situation für Sie etwas ungewohnt. Ich möchte Ihnen daher einige Hintergrundinformationen geben, so dass Sie sich selbst ein Bild von Transgendern machen können, da es doch noch viele falsche Vorstellungen über dieses Thema gibt.

„Chrissie: Mein Flyer“ weiterlesen

Keiner macht sich selbst …

-) Keiner macht sich selber!
-) Niemand wird gefragt, ob man auf diese Welt will!
-) Niemand wird gefragt, wie man auf diese Welt will!
-) Wer wird „richtig“ und „normal“ auf diese Welt geboren?
-) Was ist „normal“?
-) Was ist richtig?

 

Hat sich schon jemand mal damit auseinander gesetzt? Wir kommen auf die Welt und müssen das Beste daraus machen, ob wir wollen oder nicht. Es nützt nichts, neidisch auf andere zu schauen, weil sie angeblich perfekt von der Natur geküsst wurden. Jeder Mensch – jedes Lebewesen ist einzigartig.

Bei dem einen fehlt eine Niere, bei einem anderen ist die Nase krumm und wieder einem anderen ist das linke Bein kürzer als das Rechte. Ja, und da gibt es Menschen, die im falschen Körper zur Welt kommen.

Da kommen siamesische Zwillinge zur Welt und sind z.B. mit den Köpfen zusammen gewachsen. Sie haben das Mitleid aller und es gibt gar nicht die Frage, ob sie operiert werden oder so leben müssen. Es wird natürlich gemacht, damit diese Menschen ein vernünftiges Leben leben können.

Und da wird ein Junge/ein Mädchen geboren, der_die nach einigen Jahren merkt, dass er_sie doch eine Frau/ein Mann ist oder Divers. Er_Sie wird ausgelacht, sogar gehasst und verstoßen. Dabei will er_sie doch nur seinen_ihren inneren Frieden finden und glücklich sein, wie andere.

Keiner macht sich darüber Gedanken, was es bedeutet im falschen Körper zu leben. Wer, außer uns Trans*- Menschen selbst, weiß schon, welche psycho-sozialen Folgen eine solche Zerrissenheit hat. Viele umgehen durch Alkohol, Drogen und sogar Selbstmord ein mögliches Outing. Es ist besser geworden in unserer aufgeklärten Gesellschaft. Aber es gibt leider noch immer Länder auf dieser Erde, wo diese Personen ermordet, gejagt und geächtet werden. Auch in unserem aufgeklärten Europa, ist noch lange nicht heiterer Sonnenschein. Es gibt keinerlei logische Erklärung dafür warum LGBTIQA*+ – Menschen verfolgt und gehasst werden. Sie sind Teil der Gesellschaften.

Es sind teilweise dramatische Geschichten vom Erkennen der Transidentität, über das Outing, bis hin zur Hormoneinnahme und geschlechtsangleichenden Operation. Bis dann endlich für diese Person das Leben im Identitätsgeschlecht beginnt und die Person körperlich und psychisch wieder eins ist.
Nein, es gibt keine geschlechtsumwandelnde, sondern eine geschlechtsangleichende Operation. Das ist der entscheidende Unterschied!

Aber, es gibt auch durchaus transidente Personen die beides ausleben und keine Operation anstreben.

Wenn wir einfach mal akzeptieren, dass es zwischen Mann und Frau noch viele natürliche Nuancen gibt. Dann haben alle gewonnen!
Mal versuchen zu verstehen, was da vor sich geht und was diese Menschen teilweise erleiden müssen. Das ist kein Spaß, keine Laune. Oder doch, eine Laune der Natur?

Wer kann sich anmaßen zu definieren was „normal“ ist. Der Natur sind unsere Normen egal und wir werden es nie schaffen, die Naturgesetze auszuhebeln. Letztendlich bleibt die Natur der Sieger, denn sie ist über Millionen von Jahren auch ohne uns Menschen ausgekommen. Letztlich verdanken wir es ihr, dass es uns überhaupt gibt. Wir können nicht selbst entscheiden ob wir Mann, Frau oder etwas anderes sind, ganz gleich welches biologische Geschlecht wir haben, wir sind es einfach.

Die Erde gehört allen Menschen und so wäre es doch schön, wenn wir alle auf dieser Welt nach dem Motto leben könnten:

Leben und leben lassen!

Xenia

 

>> Definition

>> 100% Mensch

>> Zur Inhaltsübersicht

Mein Körper verändert sich ….

Autorin: Tanja148

 

Hi,

leider bin ich noch wach. Seit vielen Jahren habe ich mal wieder geschrieben. Und nachdem ich dann immer noch nicht schlafen kann, übertrage ich den Text jetzt einfach mal hierhin:

 

Kurz vor dem Schlafen spüre ich, wie ich erwache.
Mein Körper verändert sich, ich spüre es, zu hause, voller Liebe zu dem, was da entsteht.

Fast war alle Hoffnung gestorben, abgetötet, weg gedrängt.
Von dem sensiblen Jungen, der ich nie war, versucht habe zu sein.

Ich fühle mich als kleines Mädchen, betrachte mit großen Augen die Welt, in der ich schon bald als erwachsene Frau funktionieren soll.
Sie scheint hart und unendlich rau. Da sind so viele, die es nicht verstehen.

Ich wünsche bei der Hand genommen zu werden, von einer Liebe, die alle an Bedingungen knüpfen. So viele Lasten von vorher, für das kleine große Wesen.
Eine Krankheit , die ich wählte, diese Hülle zu zerstören, um wieder zu hause zu sein.

Doch jetzt ist die Heimat in mir neu gefunden.
Ein ausgesuchtes Gift und Anker, dass ich nicht mehr nehmen will.

Mein Körper, meine Lunge, selbst das Hirn schreit danach.
Jeden Tag stark sein, durchhalten, abwarten, bis alles ist, was grade wird.

Der Griff nach einer Hand zum Halten, er geht ins Leere, erschrocken weichen Fremde zurück.
Freunde und Liebe lachen mir zu, denken das wird schon, ahnen nur die Tiefe.

Einsamkeit wie eh, fast dran gewöhnt, haut sie mich um, denn endlich zu hause, trifft sie ins Ziel.
Hoffnung und Warten, Lieben und Weinen. Ich komme aus einer Lüge, langsam ans Licht.

Eben noch todgeweiht, jetzt erst geboren, schaue ich vorwärts, zu ergreifen das Glück.

 

Liebe nächtliche Grüße

Eure Tanja148

>> Zum Inhaltsverzeichnis

Berufliches Desaster

Autorin: Katja

Hallo,
es ist in dieser Zeit sehr viel passiert, schöne Erlebnisse aber auch heftige die mein Leben grundlegend Veränderten.

Nun der Reihe nach.

Den Nebenjob bei der Lebensmittelkette war und ist schön gewesen. Vorbei, weil ich dort zu gründlich war und mir etwas zu viel Zeit gelassen habe. Auch bei einem anderen Markt ging es nicht gut. Meine Gründlichkeit war der Vorarbeiterin ein Dorn im Auge. Konserven und Tiernahrungsprodukte waren auch anstrengend. Von meinen Arbeitseinsatz waren sie wohl zufrieden auch zu meiner Person waren sie sehr angetan, ein schönes Klima eben dachte ich.

Zum Ende des Jahres kam ein Disput mit der Vorarbeiterin als sie sich Kopfschüttelnd von mir entfernte. Meine Gründlichkeit fiel den Festangestellten auf, was sie auch honorierten. Nur die Vorarbeiterin wies mich ab. Ich zog die Konsequenzen und kündigte erhobenen Hauptes.

In dieser Zeit war es sehr turbulent. Es ging auf und ab in dieser Zeit auch im noch realen Hauptjob war der Druck gestiegen. Das da jemand mit mir ein Spiel spielt, konnte ich bis dahin nicht sagen. Das Jahr endete mit einem Paukenschlag, mehr kann ich dazu zurzeit nicht sagen. Das neue Jahr begann mit einem schönen Erlebnis, Eine Silvester Feier aufm Rhein und verabschiedete das alte. Ja das war sehr schön. Aber was danach kam ist die Hölle auf Erden und habe ich in meinem Leben noch nie erlebt. Es war ein Schlag in die Magengrube und brachten meine Nerven zum Zusammenbruch. Es war so schlimm, dass ich in Betracht zog mein Leben zu beenden. Ich konnte einfach nicht mehr. Psychische Behandlung und Medikamente päppelten mich wieder auf. In dieser Zeit standen meine Freunde und Familie hinter mir. Ja ich wurde eingeladen zu unserem jährlichen Grünkohlwandern. Es hat mir gut getan und ich konnte ein wenig Abschalten.

Am 25 02.2015 war ein Termin, bei dem mich Nathalie begleitete. Meine Gefühle fuhren Achterbahn und ich sah in dieser Zeit mein Leben wie im Film ablaufen als diverse Mitstreiter mich beruhigten.

Mein Bruder entführte mich auch und lud mich zum Skifahren in eine Skihalle ein. Das hat mir gut getan. An diesem Wochenende hab ich meine Einkäufe erledigt, als wieder Gedanken in meinen Kopf schossen. Ich nahm einen Umweg und fuhr nicht direkt nach Hause. Es zog mich zu einem Berliner Curry Imbiss in der Landeshauptstadt und ich bestellte. Ich weinte die ganze Zeit, so dass das Essen fast nur noch nach Tränenflüssigkeit schmeckte. Gedanken die ich keinem wünsche. Ich fuhr dann in Richtung Heimat. Beschissen habe ich mich gefühlt und es war ein Schlüsselerlebnis. Gut das ich in ärztlicher Behandlung war.

Mittlerweile geht es ein wenig besser und der Kontakt zu Freunden tut mir gut und ist sehr wichtig. Von einem Termin im Mai hängt meine Zukunft ab und hoffe dass ich mein Leben neu gestalten kann. Beruflich werde ich mich dann neu orientieren müssen.

Möchte noch an die Berufstätigen sagen, passt auf euch auf. Es kann sein, dass der Schein trügt oder es ist nicht alles Gold was glänzt. Wenn ihr euch bedrängt fühlt, sagt es euren Vorgesetzten und verheimlicht es nicht.

Viele Liebe Grüße
Eure Katja.

Alle grinsen

Quelle: Spiegel.de

Beschimpft, verhöhnt, arbeitslos: Ratsuchende in der ersten Beratungsstelle für Transsexuelle klagen über Diskriminierung.

Das erste Kleid, das er anzog, war ein gelbgrünes Wollkleid mit Zopfmuster. Es gehörte eigentlich seiner Cousine. Weich floß es um seinen Kinderkörper, er hatte niemals etwas Schöneres auf der Haut gespürt.

Dann, in der Pubertät, fand er einmal am Ostseestrand eine vergessene Damenturnhose. Sie war zwei Nummern zu klein, der Stoff mürbe und brüchig. Doch als er sie anprobierte, fühlte er sich plötzlich befreit und heftig sexuell erregt. Später trug er Damenpullover oder Damenhosen, die gerade noch so als Herrenkleidung zu rechtfertigen waren. Er war schon Starfighter-Pilot bei der Bundeswehr, als er sich den ersten Rock kaufte: einen von jenen scheußlichen weißen Tennisröckchen aus Polyester.

Diesen Menschen, der nicht so genau wußte, ob er nun Mann oder Frau oder Transvestit war, gibt es nicht mehr: Nach Jahren der Heimlichkeiten und Verunsicherungen wurde Gerd zu Iris. Zunächst laut Gerichtsbeschluß und vor zwei Jahren schließlich durch eine operative Geschlechtsumwandlung.

Seitdem hat …….

Weiter lesen

 

>> Zum Inhaltsverzeichnis

The Year After

Once upon a time, könnte man schon fast sagen, denn nun liegt die letzte Operation der zwei „Sitzungen“ zur Geschlechtsangleichung bereits 12 Monate zurück. Es ist und bleibt ein umfangreicher und auch schwieriger Eingriff, den man nicht unbedingt so einfach wegsteckt. Nicht ohne Grund gibt es nur wenige (Universitäts-)kliniken, die sich auf diese Operation spezialisiert haben und bei Frau-zu-Mann (FzM) sieht es da noch wesentlich düsterer aus. Grundsätzlich ist bei einer Operation immer mit Risiken zu rechnen und der Heilungsprozess dauert (im Alter) schon mal etwas länger.

Man wird aus der Uniklinik entlassen, hat noch ein paar Nachuntersuchungen bis man wieder arbeitsfähig ist und fühlt sich dann doch ziemlich allein gelassen. Manchmal habe ich in der Zeit überlegt, vielleicht noch mal ein paar Stunden bei einer Therapeutin zu nehmen, aber es schließlich alleine bzw. durch Partnerin, Freunde und die Selbsthilfegruppe gemeistert. Jetzt, nach 12 Monaten, kann ich sagen, es ist überstanden und ich fange mehr und mehr an mein neues Leben zu genießen und glücklich zu sein.

Endlich brauche ich mir keine Gedanken mehr zu machen, wie ich sitzen muss und kann – Nein, ich sitze einfach! Keine Angst mehr bei den Wasserspielen, es könnte mal etwas unkontrollierter austreten. Die Angst ist weg, es könnte nach dem Duschen beim Abtrocknen noch etwas „kaputt“ gehen. Das ist nun vorbei, weil es jetzt endlich das Normalste der Welt ist, auch wenn es nur eine Kopie ist. Aber wie ist das heutzutage mit Kopien? Mit einem guten Gerät (Chirurg) und Handwerkszeug (Operationsbesteck) ist sogar manchmal die Kopie besser als das Original. 😀

Das Thema Silikoneinlagen sollte nicht unerwähnt bleiben. Auch vier Jahre nach der ersten Hormontablette, ist das natürliche Brustwachstum zu sehen und zu spüren. Also auch hier ist zu überlegen, ob Nachhilfe nötig ist oder ob man sich nicht einfach die Zeit nimmt und die Natur machen lässt.

Weiter oben habe ich gesagt, dass ich glücklich bin. Ja, bin ich auch, genieße jeden Tag und möchte nie wieder zurück. Mein Kindheitstraum ist endlich wahr geworden und ich kann/darf endlich so leben, wie ich es immer schon wollte und mein inneres Ich es raus geschrien hat. Ja, ich bereue keine Sekunde.
Aber nicht alle Menschen in meinem Umfeld können sich umgewöhnen und man kann seinen Ursprung nicht wirklich ganz verbergen. So kommt es leider immer wieder mal vor, dass von „Ihm“, „Er“ oder „Sein“ gesprochen wird, statt die weiblichen Attribute zu benutzen. Ich mache niemand einen Vorwurf und fühle mich auch nicht deswegen diskriminiert (es sei denn, es wird permanent mit Absicht betrieben). Aber manchmal zieht es mich schon runter und man braucht eine Menge Selbstbewusstsein und ein „dickes Fell“ um darüber hinweg zu sehen oder auch hier und da mal darauf hinzuweisen. Auch dabei hilft eine Selbsthilfegruppe.

Eine Selbsthilfegruppe hilft nicht nur Transgendern, die noch am Anfang stehen, sondern auch vor der Personenstandsänderung, vor einer möglichen Operation oder allgemein mit der Transidentität umzugehen. Nein, sie hilft auch den Menschen die alles hinter sich haben und diese Menschen, die alles hinter sich haben, können den Newcomern auf ihrem Weg helfen und wertvolle Tipps geben – sie an die Hand nehmen. Transmänner und Transfrauen werden in ihrem weiteren Leben immer mal wieder über ihre Transsexualität/Transidentität stolpern. Sei es beim Vorzeigen von Zeugnissen, beim Arzt, bei der Krankenkasse oder durch ihr Erscheinungsbild. Also, es ist keine Schande, wenn genau diese Personen, die alles hinter sich haben, Hilfe in einer Selbsthilfegruppe suchen oder ihre Hilfe anbieten.
Selbsthilfegruppen helfen aber natürlich auch den Angehörigen, Partnern und Partnerinnen, denn sie stehen dem Trans*-Menschen zur Seite und brauchen auch Ansprechpersonen für die vielen Fragen.

Ich erwähnte bereits, dass sich einige Unikliniken auf Geschlechtsangleichende Operationen mit verschiedenen Methoden spezialisiert haben. Auch da gibt es gute und weniger gute Ergebnisse, aber was ist mit den Fachärzten an der (Patienten-) Front? Bei ihrer Ausbildung stand das Thema nicht auf ihrem Lehrplan. Was tun, wenn eine nicht biologische Vagina, ein Penis aus Silikon, behandelt werden muss? Oder wenn eine tiefe Brummelstimme auf etwas Mädchenhaftes getrimmt werden muss?

Gerne werden dann die wenigen Ärzte gesucht, die sich damit auskennen. Das führt dann zu Überlastungen und Wartezeiten. Allerdings lernen andere Ärzte auch gerne dazu. Das ist wie bei einem Autofahrer, der 30 Jahre den Führerschein hat und dann plötzlich zusätzliche Paragrafen einer überarbeiteten Straßenverkehrsordnung lernen muss. Das erlernte Grundgerüst ist da, aber es kommt halt noch etwas dabei. Man lernt ja nie aus. Auch in diesem Punkt ist es wichtig, dass Ärzte und Selbsthilfegruppen voneinander lernen und sich austauschen, sich ergänzen. Ärzte müssen sich weiterbilden und auch hier zählt – Learning by doing.
Sollte man sich allerdings doch mal wie ein Proband oder Testperson fühlen und das Vertrauen zum Arzt bröckeln, dann doch bitte den Arzt wechseln.

Es ist gut, dass die meisten transidenten Personen durch Selbsthilfegruppen, Vertrauensarzt, Internet usw. über ihren Körper Bescheid wissen und auch über Risiken und Gefahren informiert sind. So kann z.B. eingeschritten werden, wenn ein Endokrinologe gleich mit 50mg Androcur (Testosteronhemmer) und 15mg Estradiol (Östrogene) aufwartet oder ein Frauenarzt sich staunend das Operationsgebiet anschaut, es aber nicht anfassen mag um seine Untersuchung zu machen.

10 Schulstunden Stimmtraining bei einer Logopädin habe ich nun hinter mir und mache tatsächlich Fortschritte. Einige u.a. auch meine HNO-Ärztin (Heilmittelverordnung) hat mir bestätigt, dass meine Stimme etwas höher und wesentlich weicher geworden ist. Das baut mich natürlich auf, wenn es auch z.B. im Betrieb noch schwieriger ist, wenn man sich durchsetzen muss oder im Stress ist. Aber es geht voran und ich darf nun noch weitere 10 Stunden üben bis es in Fleisch und Blut übergeht.

Zum Gesundheitscheck bei meinem Hausarzt, stellte er heute fest, dass mein Blutbild einer 25-jährigen abstinent lebenden Veganerin entspricht, so perfekt sind meine Werte. Umso erstaunlicher, weil ich mittlerweile mit kleinen Schritten auf die 60 zu gehe (Schauder – Ich fühl mich gar nicht so) und ich nicht so ganz auf Alkohol verzichte. Auch auf das Essen habe ich nie so geachtet und esse einfach „Queer durch den Garten“. Liegt es an den Hormonen (2 mg/Tag) oder am Glücklich Sein? Vermutlich ist es die Kombination. Wörtlich sagte er: „Ungewöhnlich für eine Person mit 56, aber jetzt als Frau, in der Blüte des Lebens“.

Ich freue mich über mein Leben und genieße es, was nun doppelt so viel Spaß macht. Und es ist schön, wenn wir im Gendertreff Menschen helfen können.

 

Liebe Grüße
Xenia

 

<< In kleinen Schritten, mein Weg zum Ich – Dokumentation

<< Inhaltsverzeichnis

Im Bürgerbüro die Papiere holen

Autorin: Stefanie

Hallo zusammen,

das neue Jahr 2015 hat gerade erst begonnen, aber so langsam nimmt alles wieder Fahrt auf.

Nachdem ich am 23.12.2014 dann ja noch meinen Beschluss vom Amtsgericht bekam, war ich zur nächstmöglichen Zeit dann bei uns im Bürgerbüro. Dies war dann aber halt erst am 05.01.2015.
Zu meinem Glück war trotz fast 14-tägiger Büropause nicht so viel los wie ich befürchtet hatte. Ich zog mein Wartemärkchen und war als erste um 7:30 dran.

Weiterlesen