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Wir-Insuliner-Treffen Coesfeld 2023

Regelmäßig jedes Jahr treffen sich Typ-1-Insuliner aus dem ganzen Bundesgebiet zu einer 4-tägigen Fachtagung in einer Tagungsstätte. Nach Nordwalde, Rahrbach, Helmstedt und Marienberge besuchten wir in diesem Jahr die Tagungsstätte in Coesfeld.

Angehörige sind immer gerne herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen, so dass ich nunmehr zum dritten Mal als Diabetikerin-Typ-F (F für Familienmitglied) dabei bin. Aktuell bin ich als technischer Support im Orga-Team.

Nach den Coronajahren wollten sich wieder viele informieren und alte Bekannte wiedersehen. So waren in diesem Jahr rund 80 Teilnehmer inkl. Orgateam angemeldet. Entsprechend herzlich war dann auch die Begrüßung.

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Mein Weg zur (fast) vollständigen Weiblichkeit – Teil 3

Autorin: MartinaL

So, ich befinde mich seit gestern im Krankenstand.
Was ist passiert? Nun, ich habe in einem Anflug von Schusseligkeit eine kleine Reihenfolgeänderung beim Schließen der Autotür eingeführt und mir den rechten Daumen ordentlich gequetscht und den Fingernagel zertrümmert. Ich könnte euch ein Bild von dem Gemetzel reinstellen aber mit Rücksicht auf Manche, nicht ganz so Abgebrühten, lasse ich das lieber mal bleiben.
Mein Hausarzt hat den Finger mit einer Bandage gesichert und ich soll, nach seinem Urlaub, am 11.10. zur Kontrolle vorbeischauen.
Was gibt es Neues von der OP-Front? Nun nicht viel, außer das es jetzt noch 32 Tage bis Schniedel-ab sind und ich das bestellte Blutooth-Headset für mein IPad bekommen habe. Ich werde ja auch im Krankenhaus nahezu täglich mit meiner Frau und mit Linde konferieren, und so sollte das am Problemlosesten funktionieren.
Achja, OP-Angst habe ich immer noch keine, warum auch, ich habe mir ja schließlich eine der erfahrensten Operateurinnen rausgesucht die schon viele 100 Kerben auf ihrem Skalpell hat (für erfolgreiche GaOPs in beide Richtungen). Zusammen mit der topmodernen urologischen Klinik sollte das für eine ausreichend hohe Überlebenschance sorgen.

Psychisch geht es mir, bis auf einen klitzekleinen Durchhänger vorgestern, sehr gut und ich freue mich zusehends auf mein Nach-OP Leben. Durch eine Unterhaltung mit einer Bekannten, die mir gestand das sie ein bisschen neidisch ist da ich sehr umfängliche Einblicke in das Leben beider Geschlechter haben darf, wurde mir klar wie privilegiert ich tatsächlich bin

Ne, das mit der Autotür war keine typische Frauenaktion, denn die passen besser auf ihre Nahkampfwaffen (Fingernägel) auf. Bei Männern erzeugt die Gewissheit das jemand beide Seiten kennt, eher Unbehagen, so meine Erfahrungen. Und was Männer immer wollen wissen wir ja Alle, das ist ja kein großes Geheimnis (in Ruhe Sportschau ansehen). Oja, das mit den Männerentscheidungen vorhersagen habe ich gestern erst ausgelebt. Da war ich mit meiner Angelika in einem sehr gut besuchten Biergarten hier in Neumarkt und wir haben es uns mit Folienkartoffel, Münchner Schnitzel und feinem Bier mal wieder richtig gut gehen lassen. An einem der Nachbartische haben sich zwei ca. 50 jährige männliche Kinder (ja, wir sind beide schon älter) niedergelassen und immer wieder zu uns rübergeschaut. Kurz bevor, wie ich vermutete, einer der Beiden zu uns rüberkam um Verbindung aufzunehmen, habe ich der Hand meiner Geli einen zarten Schmatzer verpasst. Das Interesse der zwei Dreibeiner ist schlagartig auf Null gefallen und sie haben uns keines Blickes mehr gewürdigt

So, in genau einem Monat werde ich zu dieser Zeit für die OP vorbereitet.

Nun, was ist gestern passiert? Meine Angelika hat sich mit dem Nürnberger Standesamt in Verbindung gesetzt, das wir nun endlich unsere Heiratsurkunde auf den neuen Namen umschreiben lassen können. Nachmittags sind wir in das türkische Restaurant hier im Ort, dessen Besitzerpaar wir schon lange kennen und haben uns einen Dönerteller gegönnt. Da wir dort immer die Portionen für „die wirklich guten Gäste“ bekommen, brauchte ich am Abend keinerlei Süßwaren mehr schnabulieren.
Um 17:15 Uhr hatte ich dann meinen 4. IPL-Termin im hiesigen hairfree-Studio bei dem diesmal mit höherer Intensität und mit Doppelimpuls gearbeitet wurde. Von einem Bartschatten ist nun bei mir wirklich nichts mehr zu sehen, Kunststück, viel hatte ich ja nie, aber die MRT und das Minoxidil haben auch im Gesicht für etwas mehr Haare gesorgt. Der Chefin vom Haarentfernungsstudio, mit der ich seit einer sehr launigen Bewertung ihres Studios meinerseits, so ein bisschen befreundet bin, habe ich die Vorgehensweise bei einer GaOP etwas nähergebracht. Ihre Frage ob da dann später ein Unterschied zu natürlich gewachsenen Körperteilen zu sehen wäre, konnte ich in der Weise beantworten das es da auf den Operateur ankommt wie akkurat der gearbeitet hat. Aber da ja jede Mu…. eh anders aussieht, müsste man schon sehr genau hinsehen um etwas zu bemerken (und wer tut das schon….). Dann kam die übliche Frage ob ich denn Angst hätte und darauf der erstaunte Blick wie ich verneinte. Auf jeden Fall ist diese IPL-Sitzung auch wieder toll verlaufen, die meisten Haare sind schon wieder weg (ausgefallen oder gezupft, was sehr einfach geht wenn die Wurzel verbrannt ist) und den nächsten Termin habe ich genau einen Tag vor Schniedel-ab OP.

Ich möchte mal auf ein spezielles Thema zum Eintritt in die Phase der GaOP eingehen, nämlich die Rolle des (Ehe-) Partners. Bei Vielen ist es vermutlich so, das die Partnerin (in den meisten Fällen sind es bei MtF ja Frauen) vielfach Angst davor haben das das letzte Stück Mann dann unwiderruflich Geschichte ist. Ein bisschen ist in vielen Partnerinnen im Hinterkopf der Gedanke das es nur eine Phase ist und irgendwann der Kerl, den man ja irgendwann mal gehabt hat, wiederkommt. Wenn dann das letzte, und für Viele wichtigste Bauteil des Mannes für immer verschwunden ist, wird auch der Letzten klar das die Beziehung nun anders laufen muss. Bei der mir, seit über 30 Jahren Angetrauten, verhält es sich ein klein wenig anders. Sie hat damals, vor gut 37 Jahren, ein geschlechtlich eher undefinierbares Subjekt an sich genommen und aus dem den Menschen geformt der ich heute bin. Sie sah es immer als ihre Aufgabe an mich vor der bösen Welt und auch vor mir selbst zu beschützen. Oftmals hat sie sich wie eine Löwin auf ein vermeintlich feindliches Gegenüber gestürzt wenn sie der Meinung war das etwas gegen mich gerichtetes stattfindet. Wenn jetzt geglaubt wird das das passierte weil ich mich nicht selbst hätte verteidigen können, dann ist das nur zum Teil richtig. Sie wollte vermeiden das ich, in meinem teilweise überzogenen Drang zur Männlichkeit, über das Ziel hinausgeschossen wäre und einen eventuellen Gegner einfach platt gemacht hätte. In meiner Jugend habe ich in vielen Jahren gelernt mich gegenüber körperlichen Angriffen zur Wehr zu setzen, außerdem habe ich eine sehr kurze Reaktionszeit die die Bewegung angreifender Menschen mir irgendwie wie in Zeitlupe vorkommen lässt.
Tja, nun ist es wieder soweit, sie meint mich beschützen zu müssen indem sie überdeutlich Zweifel an der, in ihren Augen mehr oder weniger überflüssigen OP, zu äußern. Sie sieht diesen Eingriff als vermeidbare Aktion an, da ich mich auf Gedeih und Verderb der ihr verhassten Ärzteschaft ausliefere und das um ein gut funktionierendes Bauteil in ein eventuell nicht so gut Funktionierendes umgestalten lasse.
Ich bin nun seit Wochen damit beschäftigt ihr zu erklären das ich im Vorfeld schon alles mir mögliche unternommen habe um das Risiko zu minimieren. So bin ich körperlich und geistig in einer sehr guten Verfassung, habe eine hervorragende Operateurin gefunden die auch die notwendige wissenschaftliche Neugier für so einen speziellen Fall wie den Meinen mitbringt und auch die Klinik, die ja erst Ende letzten Jahres fertig wurde, ist mit den modernsten Gerätschaften ausgestattet. Auch ist die Aufenthaltsdauer in der Klinik mit 9 Tagen sehr kurz und sie hat auch nur einfach 150 km zu fahren um mich zu besuchen. Trotz dieser unbestreitbaren Vorteile ist sie der Meinung das es besser wäre es nicht zu machen.
Ich setze nun meine Hoffnung auf den 16.10. (einen Tag nach ihrem 66. Geburtstag), dem OP- und Anästhesievorgespräch. An diesem Tag wird sie die Operateurin kennenlernen die ihr dann hoffentlich ein paar ihrer Ängste nimmt. Frau Doktor W. Ist ein bisschen so gestrickt wie meine Frau selbst, ziemlich resolut und auch absolut von ihrem Können überzeugt. Wenn meine Geli dann mitbekommt das sie mich in gute Hände abgibt, gehe ich davon aus das sie auch wieder etwas beruhigter schlafen kann.
Naja, im Endeffekt hat sich Geli schon mit dem Unvermeidlichen abgefunden, eigentlich will sie ja auch das die Frau, mit der sie einen Großteil ihres Leben verbracht hat, endlich komplett ist und ihren Frieden findet. Es ist der Weg, den man hierzulande gehen muss um zum Ziel zu kommen, der ihr Unbehagen bereitet. In einem so kaputten Land wie Diesem sich in Kriegszeiten freiwillig unters Messer zu legen ist in ihren Augen nun mal keine allzu gute Idee. Aber ich sag mal, es wird schon alles gut gehen.

>> Mein Weg zur (fast) vollständigen Weiblichkeit – Teil 4

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Mein Weg zur (fast) vollständigen Weiblichkeit – Teil 2

Autorin: MartinaL

OP-Termin ist an Halloween 31.10.2023 in der Urologischen Klinik München Planegg.

Das Absetzen der Hormonmedikamente ist eine veraltete Ansicht der Operateure, genaueres kann dir die Linde dazu mitteilen. Bei meinen Vorgesprächen hat sich Folgendes ergeben: Urologie Weiden – Hormone weiter nehmen ohne Pause; München Bogenhausen – Hormone nach Anweisung des behandelnden Endokrinologen einnehmen; München Planegg – keinerlei Einschränkung der Hormoneinnahme. Andere Frauen können ja auch ihre Östrogenproduktion nicht anhalten für eine OP.
Ich muss übrigens auch kein Abführmittel einnehmen, ich komme um 6:40 Uhr am 31.10.2023 im Krkhs an und um 9 Uhr rum wird zu schnippeln begonnen. Ich soll nur sechs Stunden davor keine feste Nahrung zu mir nehmen, Wasser darf ich trinken.

Mein OP- und Anästesievorgespräch ist am 16.10. um 12:15 Uhr, notwendige Untersuchungen werden da durchgeführt, es ist keine PräOP beim Hausarzt nötig.

Ich habe mich natürlich im Laufe der letzten Wochen oft gefragt warum ich die Mühen und Wagnisse dieser OP überhaupt auf mich nehme. Ich habe keinerlei Geschlechtsdisphorie und finde (zumindest zum Pinkeln im Freien ) das männliche Anhängsel nicht so schlecht. Aber inzwischen habe ich bei einem Blick in den großen Spiegel das Problem, das, bedingt durch den Erfolg der inzwischen 17 Monate dauernden Hormontherapie, das Teil zwischen den Beinen irgendwie nicht mehr zum Rest des Körpers passen will. Der typische Männerbauch ist bei mir nahezu verschwunden und es rundet sich da wo es in der weiblichen Anatomie auch hingehört. Das in meinem Alter noch solche körperlichen Veränderungen möglich sind hätte ich nie zu träumen gewagt, das liegt aber vermutlich zum Teil an meiner genetischen Besonderheit. Irgendwie komme ich mir vor wie eine früher stark gespannte Feder die sich nun langsam entspannt.
Diese OP, vor der ich eigentlich keine Angst habe soll eigentlich nur meinen Körper weitgehend in einen Zustand versetzen, von dem ich annehme das es von der Natur schon so vorgesehen war bis dann irgendwas reinfunkte. Ich denke schon das ich das Ergebnis schnell adaptieren werde weil es, zumindest meiner Meinung nach, einfach so passt. Bei mir kommt eigentlich nicht die Frage auf ob ich das Richtige mache, eher frage ich mich immer mehr, warum ich so lange gewartet habe.

Ich habe vor fast genau 20 Jahren meine Freundin Leoni, die erste Trans*- Person in meinem Leben, kennengelernt. Sie hat in zwei Jahren die komplette Transition (Brustaufbau, Nasen- und Adamsapfel OP, Stimmband OP, Nadelepi, Logopädie, Psychotherapeutische Behandlung sowie schlussendlich die GaOP) durchgezogen und ich war in irgendeiner Weise fast immer als beste Freundin irgendwie dabei (sie wusste von meinem XX). Damals hätte ich schon die Möglichkeit gehabt einfach bei ihren Behandlern auch vorstellig zu werden, ich habe ja sogar die damals führende Chirurgin für GaOPs kennengelernt. Tja, aber damals wollte ich eigentlich nur ein richtiger Mann sein und habe alles unternommen um zumindest wie einer zu wirken. Gedreht hat sich das Ganze eigentlich erst wie ich vor ca. 8 Jahren in die Pubertät kam und kurz darauf meine Wechseljahre hatte. Erst ab diesem Zeitpunkt wurde mir langsam bewusst das ich nicht mehr gegen meinen Körper ankämpfen sollte und ihn vielmehr unterstützen muss. Ab diesem Moment begann mein Körper die Schäden zu reparieren, die ich ihm durch übertriebene Maskulinität zugefügt hatte.
Ganz einfach ist die Sache für mich aber trotzdem nicht gewesen, da ich mich ja über ein halbes Jahrhundert extrem bemühte habe wie ein Mann zu agieren und dadurch einige Verhaltensmuster entstanden, die jetzt nur sehr schwer zu beseitigen sind. Ich habe das große Glück das ich von allen möglichen Seiten Unterstützung bekomme die es mir doch sehr erleichtern den Weg zu gehen.
Derzeit merke ich das mir das Leben als Martina zusehends leichter fällt und immer weniger vom alten Ich bleibt. Das ist ein schönes Gefühl und ich hoffe das es die Schmerzen und Unannehmlichkeiten der bevorstehenden OP egalisiert.

Die GaOP, unendliches Warten. Wir befinden uns an Tag 35 vor Schniedel-ab. Mit seiner einpersonigen Besatzung dringt das Unikum Martina in Körperregionen vor die nie ein Mensch erblicken wollte…… .
Jetzt ist es nur noch wenig über einem Monat und langsam steigt die Anspannung…. Aber weniger bei mir als in fast meinem gesamten Umfeld. Es vergeht kein Tag an dem mich nicht irgend jemand aus meinem Dunstkreis fragt wie ich mich fühle, jetzt wo es nicht mehr so lange hin ist. Meistens sind diese Personen dann schwer enttäuscht das ich eigentlich noch ganz relaxed bin. Mein Chef erwähnt bei nahezu jedem Telefonat wann es bei mir denn soweit wäre und er das auf keinen Fall durchstehen könnte. Seit einigen Tagen sitze ich auch wieder fleißig jeden Tag auf dem Hometrainer und strample 20 Minuten mit 150 Watt. In der Sommerhitze habe ich das ein bisschen schleifen lassen da ich ab 23 Grad Raumtemperatur bei Anstrengung zur Auflösung und Verflüssigung neige. Um gleich den großen Sportlern die Butter vom Brot zu nehmen: Mit meinem Asthma und der sehr kleinen Lunge ist das schon eine ganz schöne Leistung, mehr könnte zu größerem Sauerstoffmangel führen.
Auch auf der Hormonfront tut sich wieder etwas; nachdem der letzte Messwert unter aller S.. war bin ich nun wieder auf den mir verschriebenen 3 mg Sisare-Gel und spüre auch schon den seit einiger Zeit vermissten Wachstumsschmerz im Brustbereich. Die Dosierung werde ich nun bis zur OP beibehalten und dann auf 2 mg zurückschalten. Ein paar Wochen nach der OP laufe ich dann bei meiner Endokrinologin in der Uni Erlangen auf und lasse dort einen kompletten Blutcheck wie bei der Erstuntersuchung durchführen.
Inzwischen sind auch meine drei Periodenhöschen gekommen. Ich hätte doch vielleicht ein, zwei Nummern größer bestellen sollen, soviel wird nun auch wieder nicht weggehobelt.

>> Mein Weg zur (fast) vollständigen Weiblichkeit – Teil 3

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Mein Weg zur (fast) vollständigen Weiblichkeit – Teil 1

Autorin: MartinaL

Mit diesem Thread möchte ich so eine Art Tagebuch für die letzten Tage bis zu meiner Gk(orrigierenden)OP einrichten damit andere eventuell mitbekommen was an Vorbereitungen zu treffen sind (Vorschläge sind willkommen) und was so an Gefühlen auf einen einprasseln. „Mein Weg zur (fast) vollständigen Weiblichkeit – Teil 1“ weiterlesen

Präsenz zeigen

Statt bei 33°C am Strand zu liegen, machten Ute und ich Öffentlichkeitsarbeit für den Gendertreff e.V.. Der Andrang blieb aus und der Bedarf an Informationen war eher mau. Die Passanten absolvierten ihre Einkäufe und hatten wohl auch eher Lust auf chillen statt auf informieren. So konnte man sich in den 4 Stunden unter den Teilnehmern kurzschließen und Kontakte knüpfen.

Zusammen mit dem Paritätischen NRW e.V. teilten wir uns einen Pavillon auf dem Gesundheitstag Leverkusen am 09.09.2023. Der Aufbau auf dem Friedrich-Ebert-Platz, direkt vor der Einkaufsmall, fand am Samstag um 8:30 Uhr statt. Abbau erfolgte dann nach Veranstaltungsende gegen 14:00 Uhr.

Angestellte der Stadt Leverkusen kümmerten sich während des Veranstaltungstags sehr gut um die Menschen an den teilnehmenden Stände.

Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Leverkusen.

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Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes

Bundeskabinett beschließt den Entwurf zum Selbstbestimmungsgesetz

23.08.2023 Aktuelle Meldung

Das Selbstbestimmungsgesetz soll das Leben für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen erleichtern. Mit einer Erklärung sollen sie den Geschlechtseintrag künftig ändern können. Heute beschloss das Bundeskabinett den entsprechenden Gesetzentwurf.

Wie zu erwarten war gibt es Vor- und Nachteile. „Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes“ weiterlesen

Hi ya Bournemouth

Urlaub 2023 in Dorset (früher Dorsetshire). Dorset ist eine traditionelle und zeremonielle Grafschaft in Südwest-England mit rund 750.000 Einwohner. Bournemouth und Christchurch wurden 1974 von Hampshire nach Dorset umgegliedert. Und genau dort verbrachten wir unseren diesjährigen Urlaub, denn der Küstenabschnitt gehört zu den wärmsten, trockensten und sonnigsten in ganz England.

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Nach der Messe ist vor der Messe

… und so stecken wir bereits schon wieder in den Vorbereitungen, denn am 15. Juni 2024 ist es wieder soweit. Auflage FÜNF der Gendertreff Messe & Fachtagung öffnet ab 10:00 Uhr seine Pforten. Geballte Informationen und Austausch zwischen den Teilnehmern, Gästen, Besuchern und Interessierten an einem Tag an einem Ort.

Wir werden wieder Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet begrüßen dürfen und freuen uns auf zahlreiche Besucher. Denn der persönliche Kontakt ist immer noch besser als alles Digitale.

Vielen Dank an alle Vereine, Institutionen, Selbsthilfegruppen, Organisationen, Landesverbände, Bundesverband, Politik, Universitäten, Kliniken, Praxen, etc. für die Bewerbung dieser Veranstaltung. Denn sie kommt Trans*-Menschen und deren Angehörige, sowie Teilnehmern zu Gute.

Tatsächlich gibt es bereits die ersten Anmeldungen:

  • Fachstelle ALTERN UNTERM REGENBOGEN
  • Polizei NRW
  • Deutscher Verband Elektro-Epilation e.V.
  • Freemyskin-Haarentfernung Jutta Jasmin Bär
  • Institut Schall- Elektroepilation / Nadelepilation- permanente Haarentfernung

Und auch die ersten Vorträge sind vergeben.

 

Wir sehen uns bei der 5. Messe & Fachtagung der Selbsthilfeorganisation Gendertreff e.V.
für Trans*-Menschen, Angehörige und Interessierte

 

>> Gendertreff Messe
>> Inhaltsverzeichnis

Fietstochten rond Medemblik, NL

4 dagen met het mooiste weer in Noord-Holland tussen het IJsselmeer en de Noordzee. We hadden drie nachten geboekt in een hotel in Medemblik, het kleinste en oudste stadje van West-Friesland. We hadden een paar leuke fietstochten uitgekozen die we dan konden volbrengen met onze eBikes.

De nadering was ontspannen en voortgezet door de nieuwe provincie Flevoland over de dam (N307) tussen Markermeer en IJsselmeer. Van Enkhuizen naar Medemblik was het maar een kort ritje.

Flevoland is op 1 januari 1986 ontstaan ​​uit de NV Südliche IJsselmeerpolder en het noordwesten van de provincie Overijssel en is de twaalfde en jongste provincie van Nederland. Flevoland bestaat vrijwel geheel uit land dat pas in de 20e eeuw op het IJsselmeer is gewonnen.

Nadat we hadden ingecheckt in het plaatselijke hotel, hebben we de stad verkend en gezien wat er nieuw was. Per slot van rekening waren wij, Ute en ik, hier ongeveer 38 jaar geleden. Ik ben hier in de jaren ‚1970 twee keer geweest en nu meer dan vier keer in Medemblik.

Na een heerlijke maaltijd in een Portugees restaurant pal aan de haven en een lange wandeling gingen we naar onze kamer en vielen vrij snel in slaap.

Na het eerste ontbijt hebben we onze fietsen gepakt en zijn we de omgeving gaan verkennen. Met de frisse zeewind, het mooie weer en de prachtige omgeving, evenals de Nederlandse fietsknooppunten, was het een mooie tocht. Het is gewoon leuk om in Nederland te fietsen. De dag eindigde in een restaurant naar keuze en uiteindelijk later in onze kamer.

De tweede tocht zou wat zwaarder zijn, omdat we terug wilden rijden naar Enkhuizen en langs het meer. Maar eerst rustig ontbijten. Toen begon het.
Na een ijspauze in Enkhuizen ging de terugreis langs het IJsselmeer terug naar Medemblik. We waren nog maar net bij het hotel aangekomen, koffie en taart stond ons al voor de neus, een onweersbui trok aan ons voorbij. Het denderde behoorlijk over het vlakke Hollandse landschap en de bliksem trof ijverig de zee. Alles goed gedaan, want we blijven droog. ’s Avonds zijn we uit eten en daarna naar onze kamer gegaan.

We genoten van het laatste ontbijt en reden toen via de snelweg langs Amsterdam en Utrecht naar huis.

Het waren 4 mooie dagen. 🙂

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