Boy Meets Girl

Quelle: thefilmcollaborative.org

 

ABOUT THE FILM:

Eric Schaeffer’s new film, BOY MEETS GIRL is a poignant, sexy, romantic coming of age comedy about three twenty year-olds living in Kentucky: Robby, (Michael Welch, Twilight) and his best friend since childhood, Ricky, a gorgeous transgender girl, have never dated. Read more…………

 

2014 | USA | 95 min.

Writer & Director Eric Schaeffer
Producers Eric Schaeffer, Edward Aitken, Elisa Pugliese
Editor Frank Reynolds
Cinematographers Violetta D’Agata, Andrew Ravani
Cast Michael Welch, Michelle Hendley, Alexandra Turshen

 

>> Zum Inhaltsverzeichnis

Ein ganzer Mann

Quelle: Stern.de

Wenn das Leben richtig scheint und sich trotzdem so falsch anfühlt, ist man dann verrückt? Lange dachte Gloria genau das. Bis sie begriff, dass sie eigentlich Egon ist. Von Christine Zerwes

 

Weiter lesen ………

 

 

>> Transsexualität – Ein ganzer Mann

>> Inhaltsverzeichnis

Julias Vorbereitung im Betrieb

Autorin: Julia

Erledigt! Das erste Gespräch mit meinem Sozialberater im Betrieb ist gelaufen. Ich muss sagen, dass ich mehr als Überrascht bin, denn ich bin nicht die Erste, die er auf dem Weg der Transition/des Outings bei uns im Konzern begleitet.

Er hat das ganze Thema vor einiger Zeit schon einmal in einer unserer Niederlassungen mit einer (heutigen) Kollegin durchgeführt. Dort hat es wohl wunderbar funktioniert und die Vorgesetzten haben dort wohl prima mitgemacht.

Mein Sozialberater kennt meine Vorgesetzten persönlich. Bei beiden geht er aktuell davon aus, dass es keinerlei Probleme geben dürfte. Wir haben lange darüber Gesprochen wer alles Informiert werden sollte und wie wir das anstellen. Er hatte an der Stelle noch ein paar gute Ideen, die mir so noch nicht in den Sinn gekommen waren. Es war also eine gute Entscheidung mit Ihm als erstes zu sprechen.

Meine Vorgesetzten wird er um einen Termin bitten und dabei auch erwähnen, dass es um das Thema „Transidentität am Arbeitsplatz“ geht. Bei diesem Gespräch wird er meinen Vorgesetzten dann die Flyer (Gendertreff und Arbeitsplatz) überreichen. Wer die Person ist, wird er aber erst einmal nicht ansprechen. So komme ich erst mal nicht ins Gespräch und kann das Outing an dieser Stelle kontrolliert durchführen.

Ansonsten gibt es nichts Weiteres zu berichten. Es war ein sehr lockeres und entspanntes Gespräch das mir eine Sorge genommen hat. Jetzt bin ich auf die nächsten Termine gespannt.

Julia

>> Inhaltsverzeichnis

Katjas Vorgespräch in der Uni Essen zur GaOP

Autorin: Katja

 

Hallo,
im August war ich in der Uni Essen zur Voruntersuchung, zum Kennenlernen und die Operationsmethode wurde mit mir besprochen. Es war ein gutes Gespräch und ich habe ein gutes Gefühl mich hier operieren zu lassen. Ich möchte im Nahbereich bleiben, so dass ich auch bei der Nachversorge und meine Angehörigen nicht zu weit fahren müssen.
Leider wurde ich nicht zur Operation zugelassen, weil mein BMI (Body-Mass-Index) unter 30 sein muss, wegen dem Bindegewebe unterhalb der Gürtellinie.

Im September habe ich angefangen meine Ernährung umzustellen und langsam purzeln meine Pfunde. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber wenn der Kopf mitspielt und eine Entscheidung steht, dann schafft man das. Man sollte nur nicht vergessen genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, weil es sonst erhebliche Gesundheitliche Probleme gibt.
Zusätzlich habe ich mir auch noch ein Studio für Fitness und Ausdauer gesucht.

Im August habe ich auch wieder angefangen Nebenberuflich zu arbeiten, was mir erst einmal andere Probleme erträglicher macht.

Im Oktober wurde noch das 10 jährige Jubiläum des Gendertreff gefeiert und danach musste ich als Betriebsratsmitglied zu einem Fortbildungslehrgang. Es war eine lehrreiche und schöne Zeit und habe mich auch ein wenig erholt.

Viele neue Eindrücke und ich bleibe Glücklich!

Viele Grüße
Katja

Transsexuelle – Auf halber Strecke gewendet

Quelle: FAZ.net

 

Transsexuelle leiden unter dem Gefühl, im falschen Körper zu sein. Manche leben damit jahrzehntelang. Bis es nicht mehr geht.

 

Die erste Krise mit 16 Jahren

Der falsche Körper ist noch sichtbar

Wie das Thema öffentlich wurde

Umdenken in der Psychologie

Wie die Behandlung aussieht

„Pervers oder krank“

Probleme in der Berufswelt

Lara hatte Glück

 

Mehr lesen ….

 

>> Inhaltsverzeichnis

Paracelsus Messe 2014 in Düsseldorf mit dem Gendertreff

Die Paracelsus Messe ist eine Publikumsmesse mit einem Fachbesucheranteil von ca. 10-15% mit Vorträgen für interessierte Laien und Fachbesucher auf den Bühnen. Zu den Fachbesuchern zählen Heilpraktiker, Ärzte, Naturheilkundler, Apotheker, Therapeuten, Ausbilder usw.

Parallel zur Paracelsus Messe fand die „VeggieWorld – Messe für nachhaltiges Genießen“ statt. Mit ca. 50 Ausstellern und ca. 10.000 Besuchern war das Messewochenende ein voller Erfolg und stärker frequentiert als letztes Jahr.

Weiterlesen

Dagmars coming out bei Siemens

Quelle: Dagmars coming out bei Siemens

 

Das Video ist auf dem YouTube-Kanal von Siemens und dient dazu, die Erfahrungen zu illustrieren und klar zu stellen, dass Siemens das Thema „Diversity“ unterstützt. Das Video ist wie folgt unterschrieben:

Weiterlesen

Wie trans* darf die Truppe sein?

Quelle: Bild.de

 

US-Armee diskutiert Gleichberechtigung

18 Länder weltweit haben ihre Streitmacht bereits für Transfrauen und Transmänner geöffnet. Auf einer Konferenz in Washington beteuern sie: Selbst das „Duschproblem“ lässt sich lösen ... Weiter lesen....

 

...und so hält es die Bundeswehr... ...„Ein Grund zur Dienstunfähigkeit oder Entlassung ist eine Geschlechtsangleichung bei der Bundeswehr nicht.“...

 

Und auf:

>> Süddeutsche Zeitung

>> Y-Punkt

>> Spiegel

 

INHALTSVERZEICHNIS

Der lange Heilungsprozess eines Transmann

Autor: Hilling

So, ich dachte es wäre mal an der Zeit euch über den neuesten Stand aufzuklären.

Inzwischen habe ich nun auch meine Mastektomie hinter mir. Am 10. Juli 2014 war es soweit und seitdem ist ein langer Heilungsprozess von Nöten gewesen. Es war einerseits das Einfachste der Welt, da ich es mir schon immer gewünscht hatte und andererseits eine der ganz großen Hürden, da die Operation unbedachte Folgen hatte.
Die Operation an sich verlief super und es gab weder Komplikationen noch Probleme mit der Heilung. Nach 2 Tagen konnten die Drainagen schon raus, es waren nur ein paar Tropfen Blut raus gelaufen. Das Ergebnis sah am ersten Tag schon super aus. Nach 3 Tagen konnte ich entlassen werden und sah den nächsten 6 Wochen Ferien freudig entgegen. Ich musste nicht hart arbeiten, keinen Sport machen und wurde von meinen Eltern abwechselnd gepflegt.
Doch gerade dies sollte sich als eine der großen Hürden herausstellen. Ich schaffte es wenig Sport zu machen, ging zwar jeden Tag mindestens eine Stunde lang spazieren, doch dies genügte nicht um den sonst so hohen Kalorienverbrauch beizubehalten, den ich durch Sport erreichte. Ich nahm gewaltig zu, was sich zu dem Gewicht, welches ich durch Testosteron schon erlangte dazu addiert hatte und obwohl ich mich endlich schön fühlte litt mein Selbstbild doch gewaltig unter dieser Veränderung.

Nach den 6 Wochen Bewegungssperre durfte ich langsam wieder mit Sport anfangen, hatte jedoch immer noch nicht meine volle Beweglichkeit zurück erlangt. Dies führte auch zu Problemen in meiner Beziehung in der es aufgrund der Gewichtszunahme und der eingeschränkten Beweglichkeit zu immer weniger Körperlichkeiten kam, da ich mich nicht einmal auf einem Arm abstützen konnte.
Zum Glück erkannte ich jedoch den Hintergrund des Problems und als ich wieder etwas beweglicher wurde konnte ich mich überwinden meinen sonst so gerne gemachten Sport wieder aufzunehmen. Das Fett verschwand und die Muskeln wuchsen, was ich jedoch anfangs gar nicht mitbekam, das Gewicht blieb immer gleich. Bald sollten sich jedoch Komplimente zu meiner Abnahme häufen und ich merkte, dass die Anstrengung sich lohnte. Ich arbeitete weiter an mir und habe es inzwischen dank guten Operateuren und viel Schweiß geschafft einen Körper zu formen, dem man gut ansieht, dass er von Testosteron durchspült wird. Es kam nur unerwartet wie viel Arbeit ich darein investieren musste, nachdem die größte Unstimmigkeit, die Brust, entfernt bekam.

Allgemein bin ich nun zufriedener denn je, mein Körper stimmt immer weiter mit dem Selbstbild überein und ich schaffe es auch weiterhin an ihm zu arbeiten, denn meine Motivation hat durch die nicht mehr ganz so flache Brust (auch Brustmuskel genannt) einen erneuten Schub erlangt.

Und die Motivation steigt und steigt. Der so ersehnte Bart ist endlich da und lässt sich gut tragen. Die Stimme wird weiterhin tiefer, wenn auch nicht mehr so schnell (was sich durch die Hystorektomie nächsten Sommer jedoch auch noch ändern kann, so berichten viele Transmänner). Der Oberkörper wird breiter und die Hüfte schmaler. Alle meine Hosen sind zu groß und ich kann nun endlich normale Männerhosen kaufen ohne sie kürzen zu müssen, damit sie über die Hüften passen. Ich bin zufrieden all diese Schritte getan zu haben und ich bin stolz so gekämpft zu haben um mich so als neue Person zu erschaffen.

Ich habe an Selbstbewusstsein gewonnen. Ich habe an Mut gewonnen. Und ich habe gelernt für mich selbst einzustehen. Und das ist das wichtigste.

Ich werde weiter über folgende große Schritte berichten, wenn auch nicht mehr so häufig, da die Schritte mit der Zeit seltener werden und die kleinen Veränderungen oftmals im Alltag untergehen. Es ist ein schöner Alltag.
Und da ich die großen Hürden und das stressige Transitionsleben und die meisten Schulstresssituationen nun hinter mir habe würde ich diesen Alltag gerne auch öfter wieder mit euch teilen. Es tut mir Leid, dass ich euch so vernachlässigt habe, die mich am Anfang so gut unterstützt haben, aber dank euch waren diese Sprünge, welche für mich so bedeutend waren wie Mondlandungen, erst möglich und leider waren diese Sprünge auch zeitintensiv.

Es würde mich freuen, wenn ihr mich auch gerne wieder bei euren Treffen begrüßen würdet.
Alles Gute!

Ein Lächeln beim Zoll

Autorin: Stefanie

Hallo,

ich komme gerade von einer kurzen Dienstreise nach England zurück.
Nach 15 Monaten war es dann mal soweit, dass ich meinen Personalausweis vorzeigen musste und das dann gleich vier Mal und zwar am Zoll. Es dauert ja leider noch ein paar Wochen, bis ich dann endlich den mit dem richtigen Namen habe.
Den dgti-Ergänzungsausweis habe ich ja nun auch schon eine Weile, bin aber bisher überall ohne ihn ausgekommen.

Nun erwies er sich als ein Mittel, um drei von vier Mal einem Zollbeamten ein Lächeln zu entlocken, was ja beileibe nicht immer der Fall ist.
Am Flughafen in Düsseldorf war beim Hinflug eine junge Zöllnerin an der Kontrolle, die echt interessiert war und wohl auch noch länger geredet hätte, aber ich war ja nun mal nicht die Einzige die durch die Zollkontrolle musste.

Bei der Einreise in England wieder eine Zöllnerin, die, als sie erkannte worum es ging, ebenfalls nett lächelte und mir einen schönen Tag wünschte.
Bei der Ausreise aus England war die Zollabwicklung zusammen mit dem Boarding und die gute Dame war einfach nur verwirrt als sie die zwei Ausweise in der Hand hatte und es war auch recht viel los. Ich erklärte ihr nur kurz, dass die beide von mir seien und dann ging es auch schnell weiter.

Bei der Wiedereinreise in Deutschland war es dann das einzige Mal ein Mann in dessen Schlange ich beim Zoll stand. Auch hier eine interessierte Nachfrage und ein Lächeln.
Allerdings zeigte sich dabei insgesamt auch, wie wenig bekannt der dgti-Ausweis wohl immer noch ist.

Aber im Endeffekt bleibt zu sagen, wer den Weg nach draußen gewagt hat und keine Lust mehr hat, sich für irgendwas zu verstellen, gerade bei Reisen kann dieser Ausweis einem viele Erklärungen ersparen, aber auch ein guter Einstieg für interessante Gespräche sein.

Für mich war es auf jeden Fall mal wieder schön, einigen Menschen ein echtes Lächeln ins Gesicht gezaubert und ein wenig Wissen damit verbreitet zu haben.

Liebe Grüsse

Steffie