Gendertreff beim CSD Märkischer Kreis 2015 in Iserlohn

Iserlohn, 05.09.2015: Zum 15. Mal findet der CSD Märkischer Kreis in Iserlohn  statt. Der Gendertreff wird sich in 2015 erstmals mit einem Infostand beteiligen.

Seit dem 29.03.2015 bietet der Gendertreff neben den bereits etablierten Selbsthilfetreffen in Düsseldorf und Leverkusen mit dem Gendertreff Iserlohn nun auch eine Anlaufstelle für Transgender und Angehörige im Märkischen Kreis an. Zudem berichtete der Bote im Märkischen Kreis bereits vor einigen Wochen über das Thema Transidentität und den Gendertreff Iserlohn. Dies nehmen wir zum Anlass, um auf dem CSD Märkischer Kreis über Transidentität zu informieren und unsere Informations- und Selbstilfeangebote vorzustellen.

Besonders hervorgehoben wird wie auch bereits bei anderen Aktionen in diesem Jahr die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz, da Transgender im beruflichen Umfeld leider immer noch mit vielen Problemen konfrontiert werden. Hier möchte der Gendertreff informieren und sensibilisieren.

Der Gendertreff bietet seit fast 11 jahren Informationen sowie Hilfe zur Selbsthilfe für Transgender und ihre Angehörigen. Als ehrenamtlich arbeitende Trans-Organisation betreibt der Gendertreff eine der größten Informationssammlungen im deutschsprachigen Internet zum Thema Transidentität, das Gendertreff-Forum sowie die Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf, Gendertreff Leverkusen und Gendertreff Iserlohn. Darüber hinaus betreibt der Gendertreff Öffentlichkeitsarbeit durch Presseberichterstattung sowie die Teilnahme an Gesundheitsmessen, CSD’s und weiteren Veranstaltungen.

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Andreas halbes Jahr in Kurzform

Autorin: Andrea

Hallo Mädels

Sorry, dass ich mich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gemeldet habe. Ich glaube es ist fast ein halbes Jahr her, dass ich das letzte Mal im Gendertreff-Forum war. Aber so wie mein Leben in der Zeit verlaufen ist, ist es vermutlich zu entschuldigen. Aber entscheidet bitte ihr nach meinem Bericht.

Alles begann im Januar mit meiner ersten Sitzung bei meiner Psychologin. Mit ihr habe ich das große Los gezogen. Sie kennt sich mit Transidentität super aus und arbeitet sogar als Gutachterin für das Gericht. Bei meiner 3. Sitzung fragte ich vorsichtig wegen einer Hormontherapie an. Sie gab mir mehrere Adressen von Ärzten, die diese durchführen und sagte, sie setze noch ein Schreiben für den dann mich behandelnden Arzt auf. Dieses Schreiben konnte ich bei der nächsten Sitzung mitnehmen. Sie meinte, das erste Gespräch mit diesem Arzt würde erst mal nur ein Beratungsgespräch, aber das werde ja auch schon ein weiterer Schritt zu meinem wahren Ich. Inzwischen hatte ich einen Termin bei einer Gynäkologin in Dresden gemacht. Allerdings musste ich noch 4 Wochen warten bis dahin.

In der Zwischenzeit stand mein Outing in der Firma an. Das war glaube ich für mich der schwerste Schritt in mein neues Leben, aber es musste sein. Schwer war es dadurch, dass ich in einem männerdominierten Beruf arbeite und meine Kollegen alles Männer sind. Außer ein paar Frauen, die im Büro arbeiten. Mit meiner Psychologin und der Hilfe des Gendertreff erstellten wir gemeinsam einen offenen Brief, welchen ich dann noch mit unserer Betriebsleitung durchsprach und der dort für gut empfunden wurde. An einem festgesetzten Termin, mein letzter Arbeitstag vor meinem ersten Urlaub, wurde der Brief an alle Mitarbeiter verteilt. Nach meinem Urlaub (1Woche) ging ich natürlich mit Herzklopfen zur Arbeit. Ich hätte nicht gedacht, dass das so reibungslos verlaufen würde.

Es kamen keine blöden Sprüche oder Bemerkungen, manche Kollegen begrüßten mich sogar mit „Guten Morgen Andrea“. Die Frauen aus dem Büro sagten mir einige Tage später, dass mir das Weibliche besser stehen würde. Ein Kollege sagte mir ca. 2 Wochen später auf Montage, dass es unter den Kollegen schon lange Gerüchte gegeben hätte (vor meinem Outing), dass ich schwul sei, aber mit meinem Brief haben sich die Gerüchte verzogen, weil ich dort klar gemacht habe, dass ich nicht auf Männer stehe. Also in der Firma lief und läuft alles bestens. Dann kam mein Termin zum „Beratungsgespräch“.

Ich gab der Gynäkologin das Schreiben von meiner Psychologin und sie fragte mich dann selbst noch 10 min. aus. Wir sprachen über die Hormontherapie und weitere 10 Minuten später hielt ich ein Rezept mit einem Antiandrogen und einem Östrogengel in den Händen. Ich war an diesem Tag so happy! Die Zeit bis zum Abend konnte gar nicht schnell genug vergehen, bis ich die „Medikamente“ das erste Mal anwenden konnte.

Mitte April beantragte ich dann die Namens- und Personenstandsänderung beim Amtsgericht. Mitte Juni hatte ich meinen ersten Gutachtertermin und Ende Juli dann den zweiten. Alle beide verliefen einfach super und von beiden Gutachtern kam das OK. Jetzt im August habe ich 2 Wochen Urlaub. Die erste Woche haben wir in Bayern bei unserer Tochter verbracht, weil unsere Enkeltochter getauft wurde. Ein bisschen Magengrummel hatte ich schon, da die Schwiegereltern unserer Tochter von mir nichts wussten und zutiefst katholisch sind, aber auch das verlief prima. Und an unserem 26.+ 1. Hochzeitstag (+1 weil meine Frau sagt, für uns gehe eine neue Zeitrechnung los) hielt ich unsere Enkeltochter das erste Mal im Arm. Das war vielleicht ein Gefühl für mich, kann ich euch sagen.

So, das war mein letztes halbes Jahr in Kurzform. Zwischendurch musste ich natürlich auch arbeiten. Und das die meiste Zeit auf Montage, z.B. in Karlsruhe, Berlin und Frankenthal.

Liebe Grüße von Andrea

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Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung

Quelle: Forum Sexualaufklaerung

FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung Nr. 1/2015

In einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft steht die Akzeptanz der Geschlechtsidentität und sexueller Orientierungen auf der familien- wie kulturpolitischen Agenda. »Ich will mit meiner Politik dazu beitragen, ein modernes und offenes Land zu schaffen. Als Bundesministerin trete ich für die vollständige rechtliche und tatsächliche Gleichstellung der Menschen, die schwul, lesbisch, bi-, trans- oder intersexuell leben, ein«, so Familienministerin Manuela Schwesig im Frühsommer des vergangenen Jahres anlässlich einer Gedenkfeier für die im Nationalsozialismus verfolgten Homo sexuellen in Berlin (Pressemitteilung Nr. 41/2014 vom 20. Juni 2014).

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Transgender

Entwicklungswege, psychosoziale Situation und Gesundheitsversorgung transgeschlechtlicher Menschen werden im folgenden Beitrag geschildert.

Begriffsdefinition

Mit dem Begriff Transsexualität wird häufig die Metapher vom »Leben im falschen Körper« assoziiert (eine Frau, gefangen im Körper eines Mannes, respektive ein Mann, gefangen im Körper einer Frau). In der Regel ist jedoch gar nicht der komplette Körper gemeint, der »falsch« ist, sondern viel mehr die Ausprägung der körperlichen Geschlechtsmerkmale, die nicht mit dem Erleben der eigenen Geschlechtszugehörigkeit, respektive der Geschlechtsidentität, in Einklang zu bringen ist (vor allem hinsichtlich Brust- und Genital bereich, Körper- und Gesichtsbehaarung und Stimmhöhe). Von vielen wird daher der Begriff der Transidentität bevor zugt. Andere wiederum kritisieren ….

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INHALTSVERZEICHNIS

Gendertreff beim CSD Aurich 2015

Aurich. 22.08.2015: Bereits zum zweiten mal findet in Ostfriesland ein CSD statt: Der CSD Aurich geht in die zweite Runde und demonstriert für die Gleichstellung Homosexueller und Transidenter. Der Gendertreff wird wie im letzten Jahr auch 2015 mit einem Infostand vertreten sein und auch an der Demonstration teilnehmen.

Die Gleichstellung transidenter Menschen im beruflichen Umfeld ist dem Gendertreff ein besonderes Anliegen. Deshalb hat der Gendertreff die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz ins Leben gerufen und stellt sie in 2015 in den Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei geht es dem Gendertreff nicht nur darum, grundsätzlich zu informieren. Vielmehr bietet der Gendertreff aktive Hilfestellung rund um Transidentität und Beruf. Neben Erfahrungsberichten im Gendertreff Magazin sind dies insbesondere der Austausch auf den Selbsthilfetreffen und im Gendertreff-Forum. Darüber hinaus hat der Gendertreff einen Ablaufplan für das Coming Out im beruflichen Umfeld entwickelt. Auf Trans* am Arbeitsplatz können Unternehmen und weitere Organisationen offen für Toleranz und Vielfalt eintreten.

Der Gendertreff bietet seit fast 11 jahren Informationen sowie Hilfe zur Selbsthilfe für Transgender und ihre Angehörigen. Als ehrenamtlich arbeitende Trans-Organisation betreibt der Gendertreff eine der größten Informationssammlungen im deutschsprachigen Internet zum Thema Transidentität, das Gendertreff-Forum sowie die Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf, Gendertreff Leverkusen und Gendertreff Iserlohn. Darüber hinaus betreibt der Gendertreff Öffentlichkeitsarbeit durch Presseberichterstattung sowie die Teilnahme an Gesundheitsmessen, CSD’s und weiteren Veranstaltungen.

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Gendertreff beim CSD Dortmund – Queer im Revier 2015

Dortmund, 22.08.2015. Bereits zum 19. Mal findet der CSD Dortmund am 22. August 2015 statt. Und bereits zum vierten Mal ist der Gendertreff mit einem Infostand dabei und zeigt Flagge für Transgender und Angehörige im westfälischen Teil des Ruhrgebiets.

Neu ist übrigens der Standort: Der CSD Dortmund findet in diesem Jahr auf dem Friedensplatz vor dem Dortmunder Rathaus statt. Wie in den Vorjahren setzt der CSD Dortmund jedoch auch in 2015 ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt. „Das ist ein wichtiger Grund für den Gendertreff, sich mit einem Infostand zu beteiligen“, sagt Xenia, Gründerin des Gendertreff. „Denn insbesondere die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz, die in 2015 im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit des Gendertreff steht, ist uns ein sehr wichtiges Anliegen.“

„Unsere Erfahrung zeigt, dass sachliche Information der Schlüssel zu einer offenen und toleranten Gesellschaft ist“, erläutert Ava, ebenfalls Mitglied des Gendertreff-Teams. „Deshalb zeigen wir auch im 11. Jahr seit Gründung des Gendertreff mit unserer Teilnahme an CSD’s, Gesundheitsmessen und weiteren Veranstaltungen Flagge. Denn je mehr Menschen über Transidentität informiert werden, desto geringer ist die Gefahr, diskriminiert zu werden.“

Erstmals stellt der Gendertreff auch den im März 2015 gegründeten Gendertreff Iserlohn beim CSD Dortmund vor. „Dieses Angebot richtet sich natürlich auch an Transgender und Angehörige in Dortmund und Umgebung“, erläutert Chrissie, Initiatorin des Gendertreff Iserlohn. „Wie auch bereits bei unseren beiden anderen langjährig etablierten Selbsthilfetreffen, dem Gendertreff Düsseldorf und dem Gendertreff Leverkusen, bietet der Gendertreff Iserlohn einen Rahmen für Gespräche in einer zwanglosen und lockeren Atmosphäre.“

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Kirche entschärft Kündigungs-Regeln

Quelle: (Kirche lockert ihr Arbeitsrecht) NRZ Düsseldorf

Die Kirche rückt mit dem neuen Arbeitsrecht der Lebenswirklichkeit ihrer Mitarbeiter näher.

Essen:
Homosexualität, Scheidung und zweite Ehe führten häufig zu Kündigungen, wenn der Arbeitgeber die katholische Kirche war. Damit ist ab jetzt Schluss.

Es traf beliebte Kindergärtnerinnen ebenso wie den renommierten Chefarzt – das sehr eigene Arbeitsrecht der katholischen Kirche hat vielen Mitarbeitern die Kündigung beschert, weil sie nicht so lebten, wie die reine Sittenlehre Roms es vorsieht. Scheidungen, zweite Ehen und offene Homosexualität gehören zwar nicht erst seit gestern zur weltlichen Lebenswirklichkeit, doch .....

>> NRZ

Gendertreff beim CSD Duisburg 2015: Sturmtief Zeljko sorgt für den kürzesten CSD aller Zeiten

Direkt vor dem Hauptbahnhof, nicht weit entfernt von der Duisburger Innenstadt, war in diesem Jahr der CSD Duisburg zu finden. In diesem Jahr lautete das Motto „Fair Play“ und der Gendertreff plante, dazu passend seine Aktion Transidentität am Arbeitsplatz vorzustellen. So hatten wir es auch hier im Gendertreff Magazin angekündigt.

Die gesamte Duisburger Innenstadt war von den Veranstaltern mit Regenbogenflaggen geschmückt worden. Es war klar zu sehen: In Duisburg sollte der CSD stattfinden. Alles war perfekt durchgeplant, doch mit Sturmtief Zeljko konnten die Veranstalter natürlich nicht rechnen. Denn Sturmtief Zeljko sorgte für den kürzesten CSD aller Zeiten.

Gegen 9:30 Uhr trafen wir uns, denn wir wollten unseren Infostand aufbauen. Doch Sturmtief Zeljko hatte anderes im Sinn. Denn zunächst regnete es Bindfäden.

Gendertreff CSD Duisburg 2015 001

Zum Glück hatte der MSV Duisburg sein großes Zelt bereits aufgebaut. Und so suchten wir erst einmal Schutz vor dem heftigen Schauer, der durch starken Wind begleitet wurde. Auch einige andere Teilnehmer des CSD Duisburg suchten verzweifelt unter ihren bereits aufgebauten Ständen Schutz.

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Als der Regen dann etwas schwächer wurde, kam auch Ute unter das MSV-Zelt. Sie hatte mit Xenia im Auto gewartet.

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Kurz darauf kam auch Xenia unter das schützende Dach des Zelts des MSV Duisburg.

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Doch selbst heftig blasender Wind und kräftige Regenschauer konnten unsere gute Stimmung nicht trüben. Also begannen wir mit dem Aufbau unseres Infostands. Wie man an den folgenden Bildern erkennen kann, hatten wir uns beim Standaufbau auf das Notwendigste beschränkt. Denn der Wind blies immer noch heftig und so verzichteten wir auf alles, was auch nur annähernd dem Wind eine Angriffsfläche bieten konnte.

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Doch kaum hatten wir unseren Stand mit Beachflag, Banner und Regenschutz aufgebaut, kam vom Veranstalter die Nachricht, dass die Veranstaltung leider abgesagt werden musste. Die Verantwortlichen sowie die Feuerwehr hatten große Bedenken, da mit dem Sturmtief Zeljko Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h erwartet wurden.

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Also machten wir uns daran, den gerade erst aufgebauten Stand wieder abzubauen.

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Zum Glück hatte es während des Aufbaus und auch des Abbaus nicht geregnet, so dass wir alles heil und trocken wieder einpacken konnten.

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Vor dem Abbau wurden kurz noch einige Gespräche geführt. Eigentlich hatten wir uns auf intensive Gespräche an einem langen CSD-Tag gefreut, doch Sicherheit geht natürlich vor.

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Schnell wurde noch das obligatorische Gruppenfoto des Standpersonals gemacht. Dann wurde eingepackt und damit war der CSD Duisburg 2015 der kürzeste CSD, an dem wir je teilgenommen haben.

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Natürlich ist es für niemanden schön, unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu fahren. Aber die Veranstalter haben richtig gehandelt und die Sicherheit in den Vordergrund gestellt. Gerade fünf Jahre, nachdem sich das große Unglück auf der Love-Parade Duisburg ereignet hatte, war die Entscheidung richtig, denn niemand hat etwas davon, wenn Personen zu Schaden kommen. Für die Veranstalter des CSD Duisburg tut es uns dennoch leid, denn in der Organisation eines solchen CSD stecken viele Stunden Arbeit.

Im nächsten Jahr gibt es wieder einen CSD Duisburg und wir freuen uns schon auf ein schönes Fest, gute Stimmung und viele gute Gespräche. Der CSD Duisburg 2015 wird uns jedoch auf jeden Fall in Erinnerung bleiben, denn es wurde der kürzeste CSD aller Zeiten.

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Gesetz zur Anerkennung Transsexueller in Irland geplant

Quelle: Euronews.com (Irland: Gesetz zur Anerkennung Transsexueller geplant)

Produziert von Valerie Zabriskie

 

 

“Ich fühlte mich schon als Kind anders, doch fehlten mir die Worte es im Bezug auf mein Geschlecht zu beschreiben. Ich identifizierte mich mit Männern, realisierte aber nicht, dass es überhaupt möglich war so zu fühlen. Ich fühlte mich mehr zu Jungs statt zu Mädchen hingezogen, ohne zu wissen, dass ich ein Mann sein könnte.”

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Der 21-jährige Student fühlte sich schon immer als Junge……….

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Dänemark (2014), Malta (2015) und Irland (7/2015) haben ein Antragsverfahren ohne psychologische Begutachtung für die rechtliche Anerkennung der geschlechtlichen Identität eingeführt (Personenstands- und Namensänderung). In Norwegen und Schweden gibt es laufende Gesetzgebungsverfahren, die auf die Abschaffung der psychologischen Begutachtung zielen.

 

Weitere:

>> Transidente Rechtslage Weltweit

Fotos vom Gendertreff beim CSD Mönchengladbach 2015

Mönchengladbach am 11.07.2015: Vor dem Rathaus in Mönchengladbach-Rheydt weht die Regenbogenfahne. Zum ersten Mal findet in der Vitusstadt am Niederrhein ein CSD statt.

Nicht weit davon entfernt, auf dem Harmonieplatz, hatten die Aktiven auf dem CSD Mönchengladbach ihre Stände aufgebaut – so auch der Gendertreff, der es sich nicht nehmen ließ, beim ersten CSD in Mönchengladbach mit seinem Infostand dabei zu sein.

Und so rückten wir am frühen Morgen des 11.07.2015 an, um unseren Infostand aufzubauen und in der Innenstadt von Mönchengladbach-Rheydt Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Transidentität zu leisten. Natürlich wurden auch wieder Flyer verteilt.

Wie bereits beim CSD Düsseldorf war unser Schwerpunktthema Transidentität am Arbeitsplatz. Da sich der CSD-Platz mitten in der belebten Innenstadt befand, konnten wir viele Aktionsflyer verteilen und kamen auch schnell mit Passanten ins Gespräch.

Hier sieht man unseren Infostand zwischen den Infoständen der anderen Gruppen – auch dort führten wir natürlich viele Gespräche, um uns auszutauschen und zu vernetzen.

Rita verteilt Flyer vor dem Gendertreff-Stand.

Derweil wurden auch im Stand intensive Gespräche geführt.

Mal wurde das sensible Thema Transidentität in ruhigen und persönlichen Gesprächen vertieft. Und mal war richtig etwas los in unserem Stand.

Vor dem Gendertreff-Stand machte unser Roll-up auf das Selbsthilfe- und Informationsangebot des Gendertreff aufmerksam.

Neben unserer Gendertreff-Plattform, dem Gendertreff-Forum und unseren Selbsthilfetreffen weisen wir auf dem Roll-up auf unsere Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Transgender sowie unsere Aktionen und Themenportale zu den Themen Transidentität am Arbeitsplatz, Transidentität und Recht sowie Transidentität und Medizin hin.

Aber auch der Spaß darf auf einem CSD natürlich nicht zu kurz kommen.

Uns hat es beim CSD Mönchengladbach richtig gut gefallen. Wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder. 🙂

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Gendertreff – Plattform für Transgender, Angehörige & Interessierte beim CSD Duisburg 2015

Duisburg, 25.07.2015 Der CSD Duisburg steht unter dem Motto Fair Play – und Fair Play ist auch am Arbeitsplatz ein wichtiges Thema. Deshalb stellt der Gendertreff in diesem Jahr die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz in den Mittelpunkt seiner Öffentlichkeitsarbeit am Infostand auf dem CSD Duisburg.

Vielfach bestehen Unsicherheiten, wenn es um das Coming Out am Arbeitsplatz geht: Dies betrifft jedoch nicht nur transidente Menschen, die das Coming Out im beruflichen Umfeld planen. Auch bei Kollegen, Betriebsräten oder Personalverantwortlichen bestehen oftmals Unsicherheiten beim sensiblen Thema Trans* am Arbeitsplatz.

Der Gendertreff stellt deshalb im Rahmen seiner diesjährigen Öffentlichkeitsarbeit sein umfangreiches Informationsangebot zum Thema Transidentität und Beruf vor. Neben dem Aktionsflyer, der für das Thema Trans* am Arbeitsplatz sensibilisieren soll, informieren wir über einen möglichen Ablauf zum Coming Out im beruflichen Umfeld. Weiter verweisen wir auf das umfangreiche Informationsangebot auf unserer Gendertreff Plattform im Internet sowie die Möglichkeit des Austauschs auf unseren Selbsthilfetreffen und im Gendertreff-Forum.

Über das Thema Trans* am Arbeitsplatz steht der Gendertreff Trans*- Menschen, Angehörigen und Interessierten an seinem Infostand auf der Bahnhofsplatte in Duisburg für Gespräche und allgemeine Informationen rund um das Thema Transidentität zur Verfügung. Der Gendertreff ist eine ehrenamtlich arbeitende Trans-Organisation mit dem Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe für transidente Menschen und ihre Angehörigen sowie der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Transidentität. Dazu betreibt der Gendertreff Selbsthilfetreffen in Düsseldorf und Leverkusen ein Internet-Forum sowie diese Gendertreff Plattform mit Informationen und Erfahrungsberichten.

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