Gesundheitstag 2015 in Solingen

Über das Gendertreff Kontaktformular trudelte eine eMail vom Städtischen Klinikum Solingen rein. In dieser Nachricht wurden wir herzlichst eingeladen an dem diesjährigen Selbsthilfe- und Gesundheitstag teilzunehmen. Den Kontakt hatte Johanna, eine Besucherin des Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf, hergestellt. Gerne nahmen wir die Einladung an und vier aus dem Gendertreff Team hatten sich zusammen gefunden.

Samstag, den 14.11.2015 gegen 10 Uhr trafen wir im Foyer des Klinikum ein und wurden auch gleich herzlich von der Veranstalterin empfangen. Uns wurde der Platz zugewiesen, der hervorragend im Eingangsbereich des Foyers lag. Hier mussten alle Besucher vorbei.

 

Der Stand ist aufgebaut und alle Beteiligten kümmern sich um die Luftballons.

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Die Veranstalterin ließ es sich nicht nehmen, uns mehrmals zu besuchen. Begleitet von der örtlichen Presse, nahm sich auch der Solinger Oberbürgermeister die Zeit mit uns ins Gespräch zu kommen.

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Der Aufbau ist fertig, der Tisch dekoriert und die Ballons sind aufgeblasen. Der Gesundheitstag kann beginnen.

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Lange hielt die Ruhe auch nicht an und es gab erste Gespräche mit Interessenten.

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Natürlich waren unsere Aktionen „Transidentität am Arbeitsplatz“ und „anders als erwartet ein wichtiges Thema und wurde gerne zu Diskussionen aufgegriffen.

Hier die Teilnehmerinnen am „gedeckten Tisch“: Ute, Rita, Julia, Xenia und Johanna.

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Kurz vor 16 Uhr, dem Ende der Veranstaltung, wurde es wieder etwas ruhiger und es konnten intensivere Gespräche mit den Standnachbarn geführt werden.

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Einige Besucher, die ihre Angehörigen im Krankenhaus besuchen wollten, wussten nichts von der Veranstaltung. Gerne nahmen auch diese, die Informationen von uns mit. Die Kinder freuten sich über die Ballons und auch die Gendertreff-Kugelschreiber fanden schnell neue Besitzer.

So ging diese gute Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre zu Ende. Die Veranstalterin war zufrieden und hat sich gefreut, dass wir als „Neulinge“ dabei waren. Auch wir konnten sehr zufrieden sein und freuen uns auf nächstes Jahr beim Selbsthilfe- und Gesundheitstag im Klinikum Solingen.

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Mia`s Besuch beim Endo

Autorin: Mia

Hallo liebe Reisegefährtinnen,

gestern hatte ich nun endlich meinen Termin beim Endokrinologen. Ich war beim Dr. Lederbogen in Essen.

Aber der Reihe nach.
Nachdem mein Termin beim Endo in Bochum wegen einem Missverständnis in der Terminabsprache nicht stattfand hatte ich zwei neue Termine – einen bei Dr. Lederbogen in Essen und einen später liegenden im Endokrinologikum in Bochum vereinbart.

Da der Termin in Essen erst am Nachmittag war bin ich – en homme – noch bei meinem Kunden in Duisburg gewesen (als Beraterin in Sachen SAP). Bei meinen Kunden bin ich nur sehr vertrauten Kollegen gegenüber geoutet, deshalb bin ich dort in mm (= männdermodus) unterwegs. Also war das Outfit entsprechend moderat feminin – mit Skinny Jeans, einer relativ weit geschnittenen Bluse mit mm-Blaser darüber, grauen Wildleder Chelseas mit flachem Absatz und sehr dezent geschminkt. So richtig konnte ich mich auf die Aufgaben nicht konzentrieren. Ich dachte immer wieder an den Bericht von Marina über ihren Besuch bei Dr. Lederbogen. Und wie das mit den Sillies und dem Body wird bei der Untersuchung und ob ich sofort ein Rezept bekomme oder noch einmal kommen muss – und und und.

Endlich war es Zeit, sich auf den Weg zu machen. Im Parkhaus noch schnell die Jeans und den Blaser gegen einen Rock und einem Jeans Blaser getauscht und in die Pumps geschlüpft. Eine Strumpfhose habe ich eigentlich immer an, Tarnsocken gibt es bei mir nicht mehr! Wie immer dann das Makeup kontrolliert. Den Bartschatten nochmal abgedeckt, den Kajal kräftiger nachgezogen, Lippenstift aufgelegt und das Zweithaar installiert.

Da ich besser als geplant durchgekommen bin – was bei der A40 eher selten der Fall ist – hatte ich noch Zeit etwas durch die Innenstadt zu bummeln. Und auf der Höhe meines Bankinstituts fiel mir mein gescheiterter Versuch ein, eine auf Mia ausgestellte zweite Kreditkarte zu bekommen. Na ja, wenn nicht so dann anders.

Ich also rein und an den Schalter. Eine Frau, etwas jünger als ich, fragte, womit sie dienen könnte. „Aus gegebenen Anlass hätte ich gerne eine Kreditkarte, ausgestellt auf meinen Namen, wobei der Vorname nur auf den ersten Buchstaben abgekürzt sein soll“, sagte ich und schob ihr meine Kontokarte zu. Zuerst der etwas verunsicherte Blick ins Gesicht, dann auf die Kundenkarte, ich konnte richtig sehen, wie es bei ihr dann Klick machte …
„Das wäre überhaupt kein Problem“, sagte sie. Das war die Antwort, auf die ich spekuliert hatte. Den Antrag füllte sie dann online aus. Bei Ausdruck, den ich anschließend unterschrieb hatte sie bei Beruf Beraterin eingetragen. Das hat mich dann doch gefreut, seufz, ob das noch einmal stimmig wird?

Als der Punkt abgearbeitet war hatte ich noch Zeit für einen Kaffee in einem der vielen Bistros in der Innenstadt. Nach dem die Tasse dann leer und ordentlich mit Lippenstiftspuren versehen war ging ich, doch noch etwas zu früh in die Praxis. Es summte ganz ordentlich im Bauch bei mir…

Bei der Anmeldung gab ich die Karte und die Überweisung meines Hausarztes ab und durfte dann im Wartezimmer Platz nehmen. Ich war wohl die einzige mit Indikation F64…
Als dann die verschiedenen Patienten vor mir aufgerufen wurden fragte ich mich, wie sie mich wohl aufrufen würden – also mit Frau oder Herr – ?

Es wurde dann doch Frau S… aufgerufen – freu. 🙂

Ein etwas reservierter Doktor stand dann vor mir. Ich kann mich gar nicht mehr so richtig an den Gesprächsbeginn erinnern aber sowohl er als auch ich tauten immer mehr auf. Er war wohl auch durch meine realistischen Vorstellungen hinsichtlich des Switch als auch vom Gutachten meines Therapeuten erfreut. Als wir dann auf Testosteron-Blocker zu sprechen kamen sagte ich, dass ich aus Vorinformationen doch Bedenken hätte, Androcur zu nehmen und, wo ich gleich beim Wünsch dir was bin, dass ich gerne ein Gel statt Tabletten nehmen würde.

Dank Marinas sehr ausführlichen Informationen hier im Gendertreff-Forum war ich vorbereitet und stellte ebenso wie Marina fest, dass das wiederum ihn erfreute. So hatte ich ihm Spironolacton vorgeschlagen, was er wiederum gut fand und mir seinen Vortrag zeigte, den er am Wochenende zuvor bei einem Symposium zu Transsexualität, der Medikation und deren Nebenwirkungen gehalten hatte.
„Manchmal werden Wünsche wahr“, sagte er mit einem Schmunzeln und erläuterte mir, dass das sehr gut zu meinem Bluthochdruck passt. Und schreib mir Gynokadin Gel und das Spironolacton auf. Es folgt noch das Abtasten der Brust und die Untersuchung der Hoden. Er erläuterte, dass für spätere Gutachten ein Erstbefund sehr wichtig sei, darauf würden die KK sehr viel Wert legen. Da ich ihm auch von meiner Krampfader OP erzählt habe hat er dann noch die Beine begutachtet und bemerkte, dass das klasse gemacht worden sei. (Wäre auch noch schöner, wenn ich keine Röcke mehr tragen könnte…).
Wir kamen dann auch noch auf mein Ehrenamt im Vorstand eines Ruderklubs zu sprechen und er erzählte dann auch von seinem Segel-Verein.

Ich glaube ich mag ihn. 🙂

Nach der Blutabnahme, die erst im zweiten Versuch klappte (Arzthelferin „ ich hab doch getroffen, verstehe ich nicht, war doch klasse zu fühlen, so ein Mist“) habe ich dann einen Termin für 2016 bekommen.

Bei Verlassen der Praxis wiederum summte mein Bauch wieder, diesmal aber vor Freude, dass das so gut geklappt hat, ich mich gut aufgehoben gefühlt habe und nun endlich die HRT beginne…

Liebe Grüße
Mia

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Transgeschlechtlichkeit ist keine Krankheit

Die Generalversammlung des Weltärztebundes hat auf Initiative der deutschen Bundesärztekammer am vergangenen Wochenende in Moskau beschlossen, Transgeschlechtlichkeit nicht länger zu pathologisieren…………..

………….Die Weltgesundheitsorganisation plant die Klassifikation in der neuen ICD-10 Liste, die 2017 in Kraft treten soll, zu ändern………………..

 

Weiter lesen ………….

 

>> Quelle: Queer.de

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Anders als erwartet

Authorin: Nathalie

2015:

Man sagt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und wenn wir ehrlich sind, stimmt es auch.

Ist es nicht bei allen Menschen üblich, wenn wir etwas erklärt bekommen, dass sofort ein Bild im Kopf entsteht, welches unseren Vorstellungen entspricht? So sind für Vorurteile alle Voraussetzungen gegeben und das Kopfkino nimmt seinen freien Lauf.

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Fotos vom Gendertreff auf der Paracelsus Messe Düsseldorf 2015

Wie angekündigt hat sich der Gendertreff mit einem Infostand an der Paracelsus Messe Düsseldorf 2015 beteiligt. Erstmals fand die Düsseldorfer Gesundheitsmesse nicht im Kongresszentrum der Messe, sondern in den Alten Schmiedehallen auf dem Gelände des Areal Böhler Düsseldorf statt. Neben dem stylischen Standort mit jeder Menge alter Industriekultur gab es eine weitere Neuerung: Denn die Messe wurde auf drei Ausstellungstage verlängert, so dass wir von Freitag, den 16.10. bis Sonntag, den 18.10.2015 unseren Infostand aufbauen konnten.

Der enge Aufbau deutet es bereits an: Die Düsseldorfer Selbsthilfe-Organisationen durften sich kostenlos auf einem Gemeinschaftsstand präsentieren. Leider war der Platz extrem eng bemessen, so dass sich 5 Organisationen einen Standplatz von 6 Quadratmetern teilen sollten.

Da am ersten Messetag nur vier Selbsthilfeorganisationen vertreten waren, hatten wir jedoch die Möglichkeit, uns etwas mehr auszudehnen. Und so machten wir eben das Beste aus der ungünstigen Standsituation, bei der wir sogar auf dem engen Messestand in zweiter Reihe platziert waren.

Erstmals stellten wir neben der Aktion Transidentität am Arbeitsplatz auch die Aktion anders als erwartet vor. Dabei präsentieren wir Fotos transidenter Menschen vor und nach der Transition.

Hier sehen wir das Messeteam vom Freitag, 16.10.2015: Stefanie, Ava und Nathalie. Aber auch Tanja aus dem Gendertreff-Forum kam uns am Stand besuchen.

Auf dem folgenden Foto sieht man deutlich: Die Location war stylisch, aber unser Standplatz war extrem beengt. Außerdem waren am Freitag eher wenige Besucher unterwegs. Dennoch nutzten wir die Zeit für teils intensive Gespräche mit anderen Standbetreibern, so dass auch am Freitag eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit möglich war.

Nur mit dem Messestand waren wir natürlich unzufrieden. Ob wohl eine Verbesserung der Stand-Situation möglich war? Und tatsächlich: Wir hatten auf dem Messegelände eine freie Standfläche ausgemacht. Die Messeleitung war sehr hilfsbereit, denn offenbar hatte man seitens des Veranstalters den Standaufbau der Düsseldorfer Selbsthilfe-Organisationen unterschätzt. Und so konnten wir am Ende des ersten Messetages tatsächlich einen neuen Standplatz beziehen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an das Organisationsteam der Paracelsus Messe. Denn obwohl wir Ehrenamtlichen unsere Standplätze ja kostenlos erhalten, half man uns tatkräftig und mit großem Engegement.

Und so wanderten wir nach Messeschluss um 18:00 Uhr zu einem neuen Standplatz, den wir uns lediglich mit einer weiteren Selbsthilfeorganisation teilen mussten.

Schnell war der Stand am neuen Platz wieder aufgebaut. Und wahrlich: Dieser Standort war um Klassen besser. Direkt an einer Kreuzung zweier Messewege und am Übergang zur parallel stattfindenden VeggieWorld. Unverhofft hatten wir so – unserem Verhandlungsgeschick sei Dank – einen der besten Standplätze der Messe ergattert. 🙂

Samstag, 17.10.2015 – Tag 2 der Paracelsus Messe Düsseldorf. Der Gendertreff-Stand ist hergerichtet, die Besucher können kommen.

Noch herrscht die Ruhe vor dem großen Sturm.

Auf dem folgenden Foto sieht man noch einmal die voerher-nachher-Bilder unserer Aktion anders als erwartet. Die Aktion kam bei den Besuchern der Messe sehr gut an. Die Messegäste äußerten sich durchweg positiv über unseren offenen, sachlichen und informativen Umgang mit dem komplexen Thema Transidentität.

Xenia posiert neben ihren vorher-nachher-Bildern.

Doch dann füllten sich die Messehallen langsam mit Besuchern. Der zweite Messetag konnte richtig durchstarten.

Kaum waren die ersten Besucher da, wurden auch schon Gespräche am Gendertreff-Stand geführt.

Rita und Ava am Gendertreff-Stand.

Immer wieder lasen Besucher aufmerksam die ausgestellten Informationen durch.

Hier sieht man Nathalie im Gespräch mit Standbesuchern.

Wie man sieht, war am Samstag, dem zweiten Tag der Paracelsus Messe in Düsseldorf, richtig viel los. Ab Mittags wurden wir regelrecht von Besuchern überrollt. Das Gendertreff-Standpersonal hatte keine freie Minute mehr.

An Pausen war jedenfalls nicht zu denken. Ab ca. 13:00 gab es über 4 Stunden lang Gespräche im Dauereinsatz.

Wir verteilten Flyer-Pakete mit Erklärungen zum Begriff Transgender und zu unserer Aktion Transidentität am Arbeitsplatz

… und führten Gespräche ohne Ende.

Sonntag, 18.10.2015 – Tag 3 der Paracelsus Messe in Düsseldorf. Der Gendertreff-Stand ist wieder hergerichtet wartet auf Besucher.

Und kaum waren die ersten Besucher da, gab es auch schon wieder Informationsgespräche am Gendertreff-Stand.

Manche Besucher der VeggieWorld hatten gar nicht gewusst, dass neben der VeggieWorld auch die Paracelsus Messe stattfand. Sie wunderten sich mitunter, warum Transgender auf einer Veganermesse einen Stand haben. Denn sie hatten gar nicht bemerkt, dass sie auf das Gelände der Gesundheitsmesse gelaufen waren. Das war natürlich ebenfalls ein guter Gesprächsaufhänger: „Es gibt sicher auch jede Menge vegan lebende Transgender.“ 😉 Gut also, dass unser Standplatz genau am Übergang zwischen Veganer- und Gesundheitsmesse war.

Und so kamen wir immer und immer wieder mit Messebesuchern ins Gespräch.

Natürlich hatten wir auch unsere Gendertreff-Ballons wieder dabei. Hier sieht man Nathalie und Stefanie beim „Ballon-Dienst“. Die Gendertreff-Ballons fanden bei den Kindern auf der Messe reißenden Absatz und so sah man während aller Messetage jede Menge kleine Besucher der Paracelsus Messe und der VeggieWorld mit Gendertreff-Ballons. Die Eltern erhielten dagegen unsere Infoflyer.

Gegen Nachmittag wurde es auch am dritten Messetag wieder richtig voll.

So konnten wir wieder viele Messebesucher über Transidentität informieren.

Zum Teil dauerten die Gespräche richtig lange.

Hier sieht man Nathalie im Gespräch mit Messeteilnehmern.

Das Thema Transidentität stieß auf reges Interesse und so konnten wir viele Besucher des Gendertreff-Stands über Transidentität informieren.

Auch das heitere „vorher-nachher-Suchen“ kam richtig gut an.

Und so führten wir bis zuletzt viele intensive Gespräche, bis wir um 18:00 Uhr mit Messeschluss den Gendertreff-Stand wieder abbauten.

Hinter uns lagen drei anstrengende Messetage, an denen wir fast 2.000 Flyer verteilten und zahllose Gespräche führten. Da parallel zum letzten Messetag auch unser Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf stattgefunden hatte, fuhr das Messeteam noch zum Abendessen ins Kaisershaus nach Düsseldorf-Hubbelrath, wo wir freudig von den verbliebenen Besuchern unseres Selbsthilfetreffens empfangen wurden. Gemeinsam ließen wir die erfolgreiche Messe bei einem guten Abendessen ausklingen.

Wir hoffen, dass die Paracelsus Messe auch in 2016 wieder Standflächen für die Düsseldorfer Selbsthilfe-Organisationen zur Verfügung stellt und bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich beim Veranstalter der Paracelsus Messe für die vorbildliche Zusammenarbeit und die Möglichkeit, Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Transidentität leisten zu können. Gerne sind wir auch 2016 wieder dabei.

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Gendertreff auf der Paracelsus Messe Düsseldorf 2015

Düsseldorf, 16.10. – 18.10.2015. Bereits zum dritten Mal wird sich der Gendertreff mit einem Stand an der Paracelsus Messe in Düsseldorf beteiligen. Die Paracelsus Messe ist eine Gesundheitsmesse, die seit 2012 in Düsseldorf stattfindet. Mit 60 Ausstellern und über 10.000 Besuchern in 2014 gehört die Paracelsus Messe nach eigenen Angaben zu den führenden Gesundheitsmessen in Deutschland.

Die Düsseldorfer Selbsthilfegruppen bekommen regelmäßig die Möglichkeit, einen eigenen Infostand einzurichten. In diesem Zusammenhang nutzte der Gendertreff bereits die Paracelsus Messen 2013 und 2014 zu intensiver Öffentlichkeitsarbeit. Denn das Thema Trans* und Medizin deckt einen großen Teil der Problematik rund um Transidentität ab. Wie das Foto aus dem Jahr 2014 zeigt, finden am Gendertreff-Infostand immer rege Gespräche statt.

Paracelsus-Messe-2014(4)

Erstmals findet die Paracelsus Messe Düsseldorf auf dem Areal Böhler in den Alten Schmiedehallen statt. Die alte Böhler-Stahlfabrik wurde zu einem modernen Event-Zentrum umgestaltet. Das Areal Böhler bietet ausreichend Parkplätze und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Der Infostand des Gendertreff befindet sich auf der Standfläche C3, zwischen Eingangsbereich und Paracelsus Bühne. Die Messe ist am Freitag, den 16.10., am Samstag, den 17.10. und am Sonntag, den 18.10.2015 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

AREAL BÖHLER Düsseldorf
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf

INHALTSVERZEICHNIS

Polens Transgender weiter ohne Transsexuellen Gesetz

Im Juli 2015 wurde im polnischen Parlament das erste Transsexuellen Gesetz (TSG) des Landes verabschiedet. Initiatorin war die erste transsexuelle Sejm-Abgeordnete Anna Grodzka.

Bisher waren zwar Personenstandsänderungen möglich, aber nur in langwierigen Verfahren und ohne klare Regelungen. Zum Beispiel wurden die Geburtsurkunde und ähnliche Dokumente nicht geändert und eine Diagnose nach WHO-Kriterien war notwendig.

Ähnlich wie in Deutschland, sollte nach dem neuen Gesetz, auch ohne die operative Geschlechtsanpassung, die Geburtsurkunde und andere Dokumente geändert werden. Zwei unabhängig voneinander erstellte Gutachten von Psychologen sollten dann nötig sein und zwischen Antrag und Anerkennung dürfen höchstens drei Monate vergangen sein. Anders als hierzulande, dürfen die Antragsteller jedoch nicht verheiratet sein.

Die Organisation Trans-Fuzja bezeichnete das Gesetz als „großartigen Sieg für Trans-Rechte“. Zum ersten Mal hätten polnische Abgeordnete Transsexuellen aktiv geholfen, „die Selbstbestimmung über ihren Körper“ zu erlangen, obwohl es noch einige Einschränkungen gäbe.

Damit das Gesetz im Januar 2016 in Kraft treten kann, musste es noch vom Senat bestätigt und vom Präsidenten unterzeichnet werden.

Im August stimmte der Senat für den Entwurf, aber leider hat der polnische Präsident im Oktober mit scheinheiligen Argumenten und seinem Vetorecht, das Gesetz gekippt.

 

In den letzten Jahren haben mehr und mehr europäische Länder ihre Transsexuellen Gesetze überarbeitet und modernisiert. So sind meist keine operativen Geschlechtsangleichungen mehr erforderlich. Auch können Ehepartner ihre Ehe weiterführen und müssen sich nicht mehr scheiden lassen.
Dänemark, Malta und Irland verlangen sogar für eine Anerkennung des Identitätsgeschlechts keine Gutachten mehr.

 

Das Transsexuellen Gesetz in Deutschland stammt aus dem Jahr 1981 und wurde vom Bundesverfassungsgericht bereits mehrfach für verfassungswidrig erklärt. Die Zwangsoperationen wurden verboten und die Scheidung einer bestehenden Ehe wurde aufgehoben. Wie im polnischen Gesetz vorgesehen, sind hierzulande aber auch noch zwei Gutachten notwendig.
Schon lange fordern Trans*-Organisationen eine Modernisierung des Transsexuellen Gesetzes (TSG) in Deutschland.

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Fotos vom Gendertreff auf dem Selbsthilfetag Düsseldorf 2015

Am Samstag, 05.09.2015 fand auf dem Schadowplatz in Düsseldorf der Selbsthilfetag 2015 statt. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel hatten die Düsseldorfer Selbsthilfegruppen die Möglichkeit, ihre Arbeit interessierten Bürgern vorzustellen.

Wie angekündigt nahm auch der Gendertreff am Selbsthilfetag teil. Denn die Plattform für Transgender, Angehörige und Interessierte wurde am 17.10.2004 in Düsseldorf gegründet und betreibt bis heute in der NRW-Landeshauptstadt das Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf, das somit zum etablierten Selbsthilfe-Angebot in Düsseldorf gehört.

Vor dem Selbsthilfetag trafen sich Vertreter der Düsseldorfer Selbsthilfegruppen zu einem gemeinsamen Pressefoto vor dem Haus der Universität auf dem Schadowplatz. Wer genau hinsieht, erkennt Stefanie aus dem Gendertreff-Team in der hinteren Reihe links.

 

Der Selbsthilfetag Düsseldorf 2015 begann wie alle Aktionen rund um unsere Öffentlichkeitsarbeit: Mit dem Standaufbau. Die Stadt Düsseldorf stellte Pavillons, in denen jeweils zwei Selbsthilfegruppen ihren Infostand aufbauen konnten. So war der Standaufbau ungewöhnlich schnell bewerkstelligt.

Leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Es war kalt und es wehte ein kräftiger Wind. Und so war Ava zunächst damit beschäftigt, das Roll-up mit der Darstellung unserer Leistungen rund um Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit für transidente Menschen und ihre Angehörigen gegen den heftigen Wind zu sichern.

Xenia brachte derweil den restlichen Stand auf Vordermann und somit konnte der Selbsthilfetag in Düsseldorf beginnen.

Der Schadowplatz mit dem Haus der Universität befindet sich mitten in der Düsseldorfer Innenstadt. Dementsprechend füllte sich der Platz trotz des bescheidenen Wetters nach und nach mit Menschen, die zum Shoppen nach Düsseldorf gekommen waren und sich nebenbei auch über das Angebot der Düsseldorfer Selbsthilfegruppen informieren konnten. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, zahlreiche Mitmach-Aktionen und Vorträge auf der Bühne und im Haus der Universität lockten Besucher auf den Platz, so dass wir bald alle Hände voll zu tun hatten: Am Gendertreff-Stand wurden zahllose Gespräche geführt, bei denen wir über Transidentität aufklären konnten. Zudem verteilten wir zahlreiche Flyer zu unserer Aktion Transidentität am Arbeitsplatz.

Das folgende Foto zeigt: Zwischendurch gab es immer mal wieder Regengüsse. Allerdings hatte das „Düsseldorf-Team“ mehr Glück als das „Iserlohn-Team“, das zur gleichen Zeit auf dem CSD Märkischer Kreis in Iserlohn Öffentlichkeitsarbeit leistete.

Zum Glück blieb es nämlich trotz einiger Schauern überwiegend trocken und Xenia, Stefanie und Ava konnten viele Passanten über Transidentität informieren.

Im Rahmen des Bühnenprogramms hatten Xenia und Ava die Möglichkeit, an einer Diskussionsrunde mit der aus dem WDR-Format frau tv bekannten Reporterin Sabine Wagner teilzunehmen.

 

Dabei informierten Xenia und Ava nicht nur allgemein über Transidentität, sondern gaben auch persönliche Einblicke, die den Zuschauern und Zuhörern ein anschauliches Bild darüber vermittelten, wie man lernen kann, mit der Transidentität umzugehen.

 

So berichtete Xenia beispielsweise über ihr Coming Out in der Familie und wie sie einen Weg gefunden hat, gemeinsam mit ihrer Frau Ute mit ihrer Transidentität zu leben. Weiter berichtete Xenia über die Hormontherapie und die geschlechtsangleichende Operation und über ihre Erfahrungen am Arbeitsplatz.

 

Darüber hinaus stellten Xenia und Ava das Selbsthilfe-Angebot des Gendertreff mit den vielen Informationen auf der Gendertreff-Plattfrom sowie die Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Transgendern und Angehörigen auf den Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf, Gendertreff Leverkusen und Gendertreff Iserlohn sowie über das Gendertreff-Forum vor. Xenia und Ava erläuterten weiter, dass es entgegen der häufigen landläufigen Meinung nicht nur Transfrauen, sondern auch Transmänner gibt.

Wichtig war es beiden auch zu betonen, dass es nicht „den einen, immer gültigen Weg“ gibt, mit der Transidentität umzugehen. Vielmehr muss jeder Transgender einen individuellen Weg finden, der nicht zwangsläufig mit einer geschlechtsangleichenden Operation endet. So erläuterte Ava, dass sie ihre Transidentität in einer „Teilzeitlösung“ auslebt. „Im Augenblick komme ich gut mit dieser Teilzeitlösung zurecht“, sagte sie. „Allerdings ist das eine Momentaufnahme. Sollte der Zeitpunkt gekommen sein, weiter zu gehen, so werde ich es merken. Wichtig ist aber, dass auch auf unseren Selbsthilfetreffen kein Gruppenzwang bzw. Druck aus der Gruppe auf einzelne aufgebaut wird.“

Xenia bestätigte: „Es ist wichtig, dass sich transidente Menschen mit sich selbst und ihrem Umfeld eingehend auseinandersetzen. Wer sich selbst und sein Umfeld mitnehmen kann, hat gute Chancen, zufrieden im Identitätsgeschlecht zu leben.“ Xenia und Ava erläuterten, dass auch deshalb die Selbsthilfetreffen in öffentlichen Lokalen stattfinden. Denn so kann man im Schutz der Gruppe lernen, sein Identitätsgeschlecht in der Öffentlichkeit auszuleben. Das baut Selbstbewusstsein auf und hilft, auch mit schwierigen Situationen umzugehen. Dem Gendertreff gehe es dabei nicht darum, Menschen möglichst schnell durch den Prozess der juristischen und medizinischen Transition zu schleusen. Vielmehr sollen die Menschen, die zu den Selbsthilfetreffen kommen und im Gendertreff-Forum diskutieren durch den Austausch mit anderen Transgendern und ihren Angehörigen einen individuellen Weg finden, mit der eigenen Transidentität bzw. der Transidentität des Partners / der Partnerin oder des Angehörigen umzugehen.

Das Thema Partner_in war natürlich ein willkommenes Stichwort. Und so wollte Moderatorin Sabine Wagner dann auch wissen, welches Geschlecht Xenia und Ava denn nun wirklich attraktiv finden. Die beiden erläuterten, dass Heterosexualität, Bisexualität und Homosexualität sich über die Gesamtheit transidenter Menschen ebenso verteilen wie über die restliche Bevölkerung auch. Xenia berichtete, dass sie seit 30 Jahren mit ihrer Frau Ute verheiratet ist. Die beiden haben als Mann und Frau geheiratet und führen ihre Ehe als zwei Frauen fort.

Auch Ava erläuterte, dass sie ausschließlich auf Frauen steht. Überhaupt seien Bgriffe wie Heterosexualität oder Homosexualität schwierig, da diese von einem bipolaren Geschlechtermodell ausgingen: „Die Frage, ob ich ein heterosexueller Mann mit einer überwiegend weiblichen Psyche bin oder eine lesbische Frau, die in einem Männerkörper leben muss, ist doch schon fast philosophischer Natur“, sagte sie und hatte damit die Lacher auf ihrer Seite.

Überhaupt kam der offene, ehrliche und mitunter auch augenzwinkernde Umgang mit der eigenen Transidentität beim Publikum sehr gut an. Xenia und Ava bestätigten im Interview dann auch, dass Authentizität und Selbstbewusstsein der eigentliche Schlüssel zu einem zufriedenstellenden Passing und einem erfolgreichen Umgang mit der Transidentität seien.

Im Anschluss an die Diskussion auf der Bühne hatten jede Menge Zuschauer noch etliche Fragen. Als Ava z.B. nur mal schnell im Haus der Universität einen Kaffee trinken wollte, war sie gleich anderthalb Stunden verschwunden. Denn sie kam mit dem Beantworten der Fragen kaum noch nach. Und so wurden die Informationsgespräche eben nicht am Infostand, sondern beim Kaffee im Haus der Universität geführt. Xenia und Stefanie hatten derweil am Stand ebenfalls alle Hände voll zu tun, um die zahlreichen Fragen zu beantworten.

Und die Menschen interessierten sich einfach für alles: Wie ist das mit den Hormonen, was sagen Kollegen und Arbeitgeber, wie gehen die Familien mit dem Thema um – die Fragen waren zahllos und wurden geduldig beantwortet. Vielfach verwiesen wir auch auf den Themenkomplex Transition auf der Gendertreff Plattform, in dem zum Teil vollständige Tagebücher über den Werdegang transidenter Menschen hinterlegt sind. Auch Xenias Werdegang ist dort in der Dokumentation „In kleinen Schritten, mein Weg zum Ich“ hinterlegt.

 

Gegen 17:00 Uhr ging der Selbsthilfetag Düsseldorf 2015 zu Ende und wir bauten unseren Infostand wieder ab. Zuvor wurden aber noch ein paar Fotos mit der Standbesetzung gemacht: Xenia, Stefanie und Ava stellten die Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit des Gendertreff, Plattform für Transgender, Angehörige und Interessierte auf dem Selbsthilfetag in Düsseldorf vor.

 

Abends trafen sich dann das Team aus Iserlohn und das Team aus Düsseldorf beim Gendertreff Leverkusen wieder, wo ein erfolgreicher Tag mit vielen guten Gesprächen und jeder Menge verteilten Flyern bei einem gemütlichen Abendessen zum Abschluss gebracht wurde. So endete ein Tag, an dem es zwei Aktionen und ein Selbsthilfetreffen an einem einzigen Tag gegeben hatte.

>> Gendertreff auf dem Selbsthilfetag Düsseldorf 2015

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Pronomenwahl

Quelle: Kooperation Akademie Mode & Design Sonderausgabe fiftyfifty August 2015

Mit freundlicher Genehmigung des Autors: Robin Micha

Dieses Interview und Bericht entstand bei einem Selbsthilfetreffen in Leverkusen.

 

Stellen wir uns vor, wir wären geteilt. Die Seele fühlt sich im eigenen Körper nicht wohl. Wir müssen raus, wollen endlich wir selbst sein. Das klassische Geschlechtsbild teilt sich entzwei, und die eigene Identität schließlich auch. Am Ende steht dann vielleicht die Transformation, das neue Selbst entwickelt sich. Warum das Phänomen Transgender unsere Gesellschaft verändert.

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Fotos vom Gendertreff beim CSD Märkischer Kreis 2015 in Iserlohn

Wie angekündigt hat sich der Gendertreff am 15. CSD Märkischer Kreis in Iserlohn beteiligt. Pünktlich um 12:30 Uhr trafen sich Ute, Kirsten, Rita, Tomma, Chrissie und Helen, um in der Iserlohner Innenstadt den Infostand aufzubauen. Zeitgleich war ein weiteres Team mit einem Infostand beim Selbsthilfetag auf dem Schadowplatz in Düsseldorf aktiv. Beide Aktionen wurden demnach an zentralen Plätzen durchgeführt, denn der CSD Märkischer Kreis findet auf dem Schillerplatz in Iserlohn statt.

Der Schillerplatz ist der zentrale Punkt in Iserlohn. An ihn grenzen die Fußgängerzone, Karstadt als größtes Iserlohner Kaufhaus, die wichtigsten Banken und das Rathaus.

CSD Iserlohn 2015-09 001

Die Bühne des CSD war direkt gegenüber dem Eingang von Karstadt aufgebaut. Davor befanden sich ausreichend Sitzgelegenheiten. Angrenzend befanden sich die Stände, die für das leibliche Wohl der CSD-Besucher sorgten und auch die Tombola. In Richtung Rathaus waren dann die Infostände aufgebaut. Wir befanden uns mit unserem Infostand fast am Ende, direkt vor dem Rathauseingang.

Wie man sieht, war das Wetter in Iserlohn eher bescheiden. Zum Glück können wir unsere Infostände gegen Wind und Regen schützen, so dass die Infonstände halbwegs wetterfest sind. Immerhin: Der Aufbau erfolgte in einer Regenpause.

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Nicht nur der Gendertreff-Stand, auch das Standpersonal war wetterfest. Wegen des schlechten Wetters haben wir allerdings auf Luftballons am Stand verzichtet.

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Leider hat das Wetter dafür gesorgt, dass der CSD Märkischer Kreis 2015 nicht ganz so gut besucht war. Zwischedurch goss es in Strömen und deshalb waren definitiv weniger Besucher da als in den Jahren zuvor.

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Weniger Besucher bedeutet leider auch immer, dass am Stand weniger Gespräche geführt wurden. Die geführten Gespräche verliefen jedoch alle positiv. Insbesondere konnten auch Kontakte zur regionalen Politik aufgebaut werden.

CSD Iserlohn 2015-09 003

Das Bühnenprogramm konnte sich durchaus sehen lassen. Schade, dass wegen des schlechten Wetters so wenig Leute da waren.

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Aber auch bei schlechtem Wetter war es uns wichtig, auch in Iserlohn Flagge für transidente Menschen und ihre Angehörigen zu zeigen.

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Und so harrten wir bei Temperaturen um 13 Grad, starken Regenfällen und wenig regenfreier Zeit bis kurz nach 17:00 Uhr aus. Danach machten sich einige von uns noch auf zum Gendertreff Leverkusen, wo die Aktiven aus Iserlohn auch Stefanie, Xenia und Ava trafen, die auf dem Selbsthilfetag in Düsseldorf bei ähnlichen Temperaturen, aber zum Glück weniger Regen ebenfalls Öffentlichkeitsarbeit geleistet hatten. Gemeinsam wurde dann beim Gendertreff Leverkusen der Tag bei einem Abendessen und guten Gesprächen zu einem schönen Abschluss gebracht. Und ja: Auch der Gendertreff hatte an diesem Tag eine kleine Premiere. Denn zwei Aktionen und ein Selbsthilfetreffen an einem einzigen Tag hatten wir bis dahin auch noch nicht. 🙂

CSD Iserlohn 2015-09 005

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