You never walk alone (Gendertreff Düsseldorf)

Noch einmal Spazieren gehen und dann finden wieder die analogen Selbsthilfetreffen des Gendertreff in Düsseldorf und Leverkusen statt.

 

Selbsthilfetreffen

Diesmal trafen sich unter gelockerten Pandemieverordnungen, 14 Teilnehmer, um den Düsseldorfer Südpark zu erkunden. Alle waren geimpft, genesen und/oder getestet.

Der beliebte Südpark in Düsseldorf bietet dem Besucher eine Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten und ist mit einer Gesamtfläche von 70 Hektar der größte Düsseldorfer Park. Der „Volksgarten“, „Vor dem Deich“ und „In den Gärten“, sind die drei sehr unterschiedlichen Teile des 1895/96 fertiggestellten Südparks. Die größte Sanierung des kompletten Geländes erfolgte dann in den 1980iger Jahren, denn 1987 fand dort die Bundesgartenschau statt.

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Selbsthilfetreffen am Benrather Schloss (Gendertreff Düsseldorf)

Auch im Juni 2021 lud der Gendertreff e.V. zu einem gemeinsamen Spaziergang ein, als Ersatz zu den öffentlichen Selbsthilfetreffen. Auf Grund von einstelligen Inzidenzen waren die Pandemie-Verordnungen des Landes und des Bundes nicht mehr ganz so streng. So konnten die Schnutenpullis in den Taschen verweilen, so lange wie der Abstand eingehalten wurde. In der freien Natur war aber das gar kein Problem. Einige waren sogar bereits geimpft.

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Selbsthilfe am See (Gendertreff Düsseldorf)

Wie bereits im März und April 2021 lud der Gendertreff auch im Mai zu einem gemeinsamen Spaziergang ein. Natürlich wurden wieder alle Pandemie-Verordnungen des Landes und des Bundes eingehalten. So hielten wir Abstand oder trugen einen Mund-Nasen-Schutz und hatten einen aktuellen Test in der Tasche. Einige von uns waren sogar bereits geimpft.

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Trans Day of Visibility 2021 (TDoV)

Der Internationale Transgender-Tag der Sichtbarkeit ist eine jährliche Veranstaltung am 31. März.
Trans*-Menschen zelebrieren diesen Tag für Sichtbarkeit und Zusammenhalt sowie der Sensibilisierung für Diskriminierung in der Gesellschaft.

AHA Berlin e.V. lud ein zu einem ZOOM-Meeting mit angehängter Vorstellungsrunde. Diese Vorstellung, bei der jede Organisation 2 Minuten Redezeit hatte, wurde bei YouTube gestreamt. Ab 31:20 stellt sich der Gendertreff vor und 2 Minuten Redezeit können ganz schön knapp werden. 😀

>> Das komplette ZOOM-Meeting auf YouTube ansehen

 

>> AHA Berlin e.V.
>> YouTube
>> Transgender Day of Remembrance (TDoR)
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Drive-in Gendertreff Düsseldorf – Pandemiekonform

Von wegen keine analogen Selbsthilfetreffen möglich. Und es geht doch, auch Corona-konform. Zum Beispiel im Freien* mit Abstand und begrenzter Personenzahl.

Im März 2021 fand ein mobiles Treffen (Drive-in Gendertreff) auf dem Parkplatz am Südfriedhof, ca. 200 m vor dem Café Süd, statt. Auch der Parkplatz vor dem Café konnte genutzt werden. So war ausreichend Abstand in freier Natur gewährleistet.

Jede_r musste am oder im Auto bleiben. Abstand einhalten und ggf. Schnutenpulli tragen. Im und am Auto war alles möglich, z.B. Kaffeetrinken, Rufen, Winken usw. 🙂
ÖPNV-Nutzer konnten natürlich auch vorbei kommen, mussten sich dann aber in einem entsprechenden Abstand aufhalten.

Wichtig war, dass die Pandemieverordnung eingehalten wurde und jede_r eigenverantwortlich handelte. Aber es tat einfach mal wieder gut, ein persönliches „HALLO“ in die (Auto-)Runde zu schmettern.

Wir hatten keine Ahnung, wie lange wir bei den Temperaturen aushalten würden, aber immerhin sind wir auf eine gute Stunde gekommen. Eine Stunde, die mal gut getan hat!

Mal sehen, was sich daraus entwickelt und vielleicht ist so in Pandemiezeiten ein Treffen im Freien und in der Öffentlichkeit möglich, bis die Lokalitäten wieder öffnen.

Wir freuen uns auf Euch.

Herzlichst
Gendertreff e.V.

Mit Abstand zusammen bleiben!

* Laut Virologen und Ärzten ist die Ansteckungsgefahr im Freien und mit Abstand nahezu unmöglich.

>> Gendertreff Düsseldorf

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Transgender Day of Remembrance 2020 in Düsseldorf

In diesem Jahr laden der Gendertreff e.V., die Transberatung Düsseldorf, das Netzwerk Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW (NGVT NRW) e.V., die Landeskoordinationsstelle Trans* NRW, das Gleichstellungsbüro und die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf erstmalig am 21. November 2020, zum gemeinsamen „Gedenktag der Opfer von Transfeindlichkeit“ (TdoR) in die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf ein.

Wir wollen damit diesen Tag noch deutlicher in die Öffentlichkeit rücken und ein Zeichen setzen. Es soll ein Tag der Erinnerung sein, für die Opfer, die transfeindliche Gewalt erleiden mussten und gleichzeitig den Blick nach vorne richten. Begleitet wird die Aktion durch das Hissen der Regenbogenfahne am Düsseldorfer Rathaus. Besonders freuen wir uns, dass die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf Räume und Führungen für uns bereithält.

So wäre es unter „normalen“ Umständen gewesen. Leider ist dieses Jahr alles anders und die Corona-Pandemie mit all ihren Begleiterscheinungen verbietet auch dieses analoge Event. So müssen wir 2020 mit diesem virtuellen Gedenktag vorlieb nehmen.

Zur Geschichte

Rita Hester und Petra De Sutter – zwei Biographien, die sich wahrscheinlich bis zu einem gewissen Punkt ähneln, aber dennoch kaum unterschiedlicher sein könnten.

Der Mord an der Schwarzen trans* Frau Rita Hester im Jahr 1998 hat eine ganze Bewegung losgetreten, die nach wie vor um ihre Rechte kämpft und tagtäglich Rückschläge einstecken muss. Der Tag ihrer Ermordung in Massachusetts im November 1998 markiert weltweit den „International Transgender Day of Remembrance“ – einen Tag zum gemeinsamen Gedenken, zur gegenseitigen Bestärkung und zum gemeinsamem Eintreten gegen Transfeindlichkeit. Der Fall Hester gilt immer noch als ungelöst.

Weltweit geschehen täglich Hassverbrechen gegen trans* Menschen. Das „Trans Murder Monitoring“-Projekt, durchgeführt von Transrespect versus Transphobia Worldwide, sammelt Informationen zu transfeindlichen Morden. Demnach wurden in den zwölf Monaten bis Ende September 2019 weltweit 331 Morde an trans* und gender-non-konformen Menschen dokumentiert. Die tatsächliche Anzahl liegt vermutlich deutlich höher. Die Zahlen für 2020 werden Mitte November erwartet. Auch in Nordrhein-Westfalen kommt es häufig zu verbalen und auch körperlichen Übergriffen gegenüber trans* und gender-non-konformen Menschen. Diese werden meist nicht angezeigt. In besonders großer Gefahr sind trans* Menschen, die von mehrdimensionalen Diskriminierungen betroffen sind.

Auch errungene Bürgerrechte sind gefährdet mit der Tendenz hin zum Rückschritt.

Demgegenüber stehen Lichtblicke wie die Geschichte von Petra De Sutter. Vor 22 Jahren noch völlig undenkbar, ist De Sutter Anfang Oktober 2020 in Belgien als Ministerin für den öffentlichen Dienst berufen worden. „Ich bin stolz, dass dich in Belgien und einem Großteil Europas nicht die geschlechtliche Identität als Person definiert“ so De Sutter. Die Presse spricht von einem „Meilenstein“ in der Geschichte der LGBTQ*+ Community und der Geschichte Europas.

Auch im Bundestag, im Europarat und anderen Parlamenten gehören mittlerweile transidente Menschen zum normalen Alltag.

Informationsdefizite erkennen

Aber wir stellen auch fest, dass sich die Situation transidenter Menschen in Deutschland verbessert hat. Dazu beigetragen hat die große Zahl der Informationsveranstaltungen, Webseiten und Selbsthilfegruppen. Wir haben bei der Selbsthilfearbeit des Gendertreff e.V. festgestellt, dass es ein großes Informationsdefizit in der Gesellschaft gibt. Daher verurteilen wir die Gesellschaft nicht pauschal als transfeindlich bzw. diskriminierend. Unsere Intention ist daher, Aufklärung zu betreiben, ohne in Konfrontation mit der Gesellschaft zu gehen. Tatsächliche, bewusst ausgeführte Diskriminierung wird aufgezeigt. Von Diskriminierung Betroffene werden durch Beratung, Informationen und Hilfe zur Bewältigung, soweit dies für uns als Selbsthilfeorganisation möglich ist, unterstützt.

Transidentität ist wie Homosexualität und Intersexualität im biologischen Sinne etwas ganz normales und hat überhaupt nichts mit einer Ideologie, einer bewussten Entscheidung oder einer krankhaften Andersartigkeit zu tun. Sie ist eine biologische Normvariante, die die Natur für uns bereit hält. Mit der Aufgabe, diese Normvariante anzunehmen, hat oft die Gesellschaft ein größeres Problem, als die betroffene Person selbst. Der Transgender Day of Remembrance soll also auch ein allgemeiner Gedenktag sein: „Aufklären, Aufrütteln, Erinnern, Informieren und Nachdenken.“ Wir werden immer sichtbarer und prägen das Bild der Gesellschaft mit. Von dem Ziel, der Wahrnehmung transidenter Menschen als „normal“ in der Gesellschaft, sind wir aber noch weit entfernt.

Sichtbarkeit schaffen

Auch die Community in Düsseldorf blickt auf viele Jahre der Ausgrenzung und des Kampfes für Anerkennung zurück. Gemeinsam ist viel erreicht worden und starke Strukturen wurden geschaffen. Hier zu nennen sind zum Beispiel der Gendertreff e.V., die Trans*-Selbsthilfegruppe und die Gruppe „Kein Geschlecht? Mein Geschlecht!“ in der Aidshilfe Düsseldorf sowie der Transgenderstammtisch Düsseldorf. Kommunal finanziert werden unter anderem das Jugendzentrum PULS (Trans*-Jugendarbeit) und die Trans*-beratung Düsseldorf, zwei unverzichtbare und nicht wegzudenkende Einrichtungen der Stadt Düsseldorf.

Der gemeinsame Tag

Wir hatten eine kleine Gedenkveranstaltung mit Führungen und Gedankenaustausch (je nach Teilnehmern) durch die Mahn- und Gedenkstätte unter dem Vorzeichen der Transidentität geplant. Auf Grund der COVID-19-Regelungen fällt nun dieser analoge Gedenktag aus. Dies bedauern wir sehr, ist aber leider nicht zu ändern.

Adresse Ausstellung:

Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
Mühlenstraße 29
40213 Düsseldorf (Altstadt)

Identität:

Da wir nicht alle Identitäten/Geschlechter innerhalb des trans/nonbinären Spektrums sprachlich abbilden können, gelten sämtliche verwendeten Personenbezeichnungen/Pronomen selbstverständlich für alle Identitätsformen, auch wenn diese nicht explizit erwähnt bzw. verwendet werden.

>> Landeskoordinationsstelle Trans* NRW

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>> Mahn- und Gedenkstätte

>> Gleichstellungsbüro

>> Grüne Karte für Diversity

>> Gendertreff Forum

>> Transberatung Düsseldorf

>> NGVT

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Selbsthilfetag Solingen 2019

Der Selbsthilfetag im Klinikum Solingen ist traditionell die letzte Aktion eines jeweiligen Jahres im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Gendertreff. Und am 23.11.2019 war es dann auch wieder so weit: Der Gendertreff stellte nunmehr zum fünften Mal seine Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Trans* in der Klingenstadt Solingen vor.

Während die Gendertreff-Gründerinnen Xenia und Ute zeitgleich zu einer Aktion im Düsseldorfer Rathaus eingeladen waren, machten sich weitere Gendertreff-Teammitglieder in aller Frühe auf, um im Klinikum Solingen den Infostand aufzubauen. Informations-Schwerpunkte waren in diesem Jahr unser Solinger Selbsthilfetreffen Gendertreff Solingen, die Grüne Karte für Diversity, die Aktion Anders als erwartet und natürlich die Gendertreff Messe & Fachtagung.

Wie immer wurden viele Gespräche geführt, Flyer ausgegeben und sich mit den anderen am Selbsthilfetag teilnehmenden Selbsthilfe-Organisationen ausgetauscht.

Was uns ganz besonders gefreut hat: Solingens Oberbürgemeister Tim Kurzbach war von der Grünen Karte für Diversity so begeistert, dass er kurzerhand einen ganzen Stapel mitnahm, um diese im Rathaus der Stadt Solingen auszulegen. Denn Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz betreffen nicht nur Trans*-Menschen und ihre Angehörigen. Vielmehr sind es Werte, die uns alle angehen. Deshalb bekennt sich der Gendertreff e.V. klar zu Diversity.

INHALTSVERZEICHNIS

Plakataktion für Vielfalt & Toleranz am Berliner Hauptbahnhof

Grüne Karte für Diversity am Berliner Hauptbahnhof

Berlin. Vielfalt und Respekt, dafür steht die „Grüne Karte für Diversity“. Als Plakat wirbt sie vom 12. bis 21. November 2019 an der Großfläche 1/6, Berlin Hauptbahnhof Richtung U55, für Toleranz und Akzeptanz der menschlichen Vielfalt.

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