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DORTBUNT! in Dortmund mit dem Gendertreff

Am 07. und 08. Mai feierte Dortmund ein Stadtfest. Aber nicht einfach irgendeins. Denn bei diesem Stadtfest ging es darum, Dortmund in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen. Und da es um Diversity ging, nannten die Dortmunder ihr Stadtfest treffenderweise DORTBUNT!

Während der Samstag, 07.05. den Auftritten von Künstlern auf den zahlreichen Bühnen im Stadtzentrum vorbehalten war, war der Sonntag, 08.05. der Tag, an dem die Bürger der Stadt ihr ehrenamtliches Engagement demonstrieren konnten. Grund genug für den Gendertreff, sich ebenfalls mit einem eigenen Infostand bei DORTBUNT! in Dortmund zu engagieren.

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Bei bestem Wetter feierten die Dortmunder ein Stadtfest für Diversity. Auf allen Plätzen der Dortmunder Innenstadt zeigte sich die ganze Vielfalt der Ruhrmetropole: Bürger aus aller Herren Länder, Vereine, Religionsgemeinschaften – alle traten gemeinsam für ein friedliches Miteinander ein.

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Auch der Gendertreff lud zum Dialog ein. Unser von allen Seiten offenes Standkonzept trug dabei der Tatsache Rechnung, dass unser Stand von gleich zwei Seiten von den Besuchern zu erreichen war.

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Wenn dann alles aufgebaut ist, kommt immer die Ruhe vor dem großen Sturm: Eine kurze Verschnaufpause bis zur Eröffnung von DORTBUNT! in Dortmund.

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Kurz darauf gab es dann auch schon die ersten Gespräche am Gendertreff-Stand. Die Webseite der Stadt Dortmund nennt „mehrere zehntausend“ Besucher, die das DORTBUNT!-Stadtfest besucht haben.

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Am DORTBUNT!-Sonntag war zugleich auch Muttertag. Also besorgten wir zahlreiche Muttertagsrosen, die wir als Muttertagsgruß an die Besucherinnen des Stadtfestes verschenkten. Natürlich war das immer auch ein willkommener Anlass für Informationsgespräche oder auch die Übergabe von Flyern zum Thema Trans*.

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Und da DORTBUNT! ja auch ein Familienfest war, gab es für die kleinen Besucher natürlich wieder unsere Gendertreff-Ballons.

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Für die Damen und natürlich die Mütter gab es zahlreiche Rosen am Gendertreff-Stand.

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Doch es ging ja nicht darum, einfach nur Rosen zu verschenken. Vielmehr sind wir der Auffassung, dass eine nette und freundliche Geste immer ein guter Gesprächsaufhänger ist. Denn wir wollen ja mit unseren Aktionen auf eine höfliche und sachliche Weise über das komplexe Thema Transidentität aufklären.

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Und so wurden wieder zahlreiche Gespräche am Stand geführt. Ob mit Vertreter_innen der Stadt Dortmund …

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… oder mit Besucher_innen des DORTBUNT-Stadtfests: Wir informierten über Transidentität, stellten unsere Standpunkte zu Aktionen rund um das Thema Diversity vor und hatten ganz nebenbei noch eine Idee zu einer eigenen Diversity-Aktion. Dazu riefen wir die Webseite Grüne Karte für Diversity ins Leben, die wir in Kürze mit weiteren Inhalten zum Thema Vielfalt und Toleranz füllen werden.

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Um 13:00 Uhr war die letzte der zahlreichen Muttertagsrosen an die Besucherinnen verteilt. Alle haben sich über den besonderen Gruß vom Gendertreff sehr gefreut. Nicht nur deshalb haben viele Besucher_innen den Weg zu uns gefunden. Zudem kamen auch einige Fachbesucher aus den Bereichen Kinderpsychiatrie, Sozialarbeiterinnen und auch ein Rechtsanwalt zu uns.

Das gesamte Event DORTBUNT! ging über die gesamte Innenstadt und stellte allen Mitmenschen, egal welcher Hautfarbe, sexueller Orientierung und/oder Identität, Nationalität und Religion ein tolles Forum für Diskussionen und den Austausch von Erfahrungen.

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Natürlich nehmen wir derartige Aktionen auch immer wieder zum Anlass für einen regen Austausch mit unseren Kooperationspartnern.

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DORTBUNT! in Dortmund war ein gelungenes Event mit vielen guten Gesprächen und vielen guten Kontakten. Der Gendertreff wird auch in Zukunft gerne bei weiteren Auflagen dabei sein und Flagge für Diversity zeigen.

>> Grüne Karte für Diversity

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Regenbogen über der Uni Düsseldorf 2016

Autorin: Rita

Ich holte Steffie morgens zu Hause ab und dank ihres persönlichen Navisystems kamen wir zielsicher an der Uni in Düsseldorf an. Wir wurden vom Orga-Team, bestehend aus Sophia (LesBi-Referat HHU), Sebastian und Marvin (Schwulenreferat Düsseldorf) herzlichst begrüßt. Dann bauten wir schnell unseren Stand auf.

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Es gab einige Gespräche, als plötzlich der Bürgermeister Günter Karen-Jungen (Grüne) unseren Stand besuchte. Herr Karen-Jungen sagte, dass es schön ist, dass wir den Campus CSD mit unterstützen. Er hat auch gerne unsere CD (Zwei Seelen) mitgenommen.

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Es wurde dann Zeit für den Bürgermeister an der Bühne eine Rede zu halten. Steffie hat auf den Stand aufgepasst und ich ging zur Rede des Bürgermeisters. Danach wurden wir von der NRZ Düsseldorf gebeten, uns neben der Statue von Heinrich Heine, der in Regenbogenfarben eingekleidet war, fotografieren zu lassen. Wir nahmen das Angebot gerne an. Danach besuchte uns der Bürgermeister nochmals, um sich mit Steffie und mir nochmals vor dem Stand des Gendertreff fotografieren zu lassen.

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Wir hatten noch interessante Gespräche. Auch mit Frau Dr. Regina Plaßwilm. Sie ist Koordinatorin für Genderforschung.
Gegen Mittag kam Ayden, der uns super unterstützte. Wir hatten uns mit den anderen Teilnehmer des Campus CSD ausgetauscht. Ayden kümmert sich um die weitere Vernetzung mit den anwesenden Teilnehmern, unter anderem auch mit dem Weißen Ring.

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Die Zeit verging wie im Fluge. Das Wetter war auch klasse, nur Sonnenschein. Gegen 16.00 Uhr bauten wir unseren Stand ab.

Die Verabschiedung war herzlich. Wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei sein.

 

Liebe Grüße
Rita

INHALTSVERZEICHNIS

12x Gendertreff Iserlohn

Zum 12ten Mal treffen sich Transgender, Angehörige, Partner und Interessierte beim Gendertreff Iserlohn – Der Selbsthilfe in der Region Märkischer Kreis.

Im März 2015 wurde der nun etablierte Selbsthilfetreff von Chrissie und dem Team Gendertreff ins Leben gerufen. Seither ist er stetig gewachsen und gilt als feste Institution der Selbsthilfe Transorganisation Gendertreff.

Leider hat es in dieser kurzen Zeit einen Lokalwechsel gegeben, weil der Pächter aufgeben musste. Der Treff indes hat dadurch aber an Qualität dazu gewonnen.

Neben Chrissie`s ehrenamtlicher Tätigkeit beim Gendertreff, lädt sie einmal im Monat zu einem Themen- und Informationsabend ein. Unabhängig vom Gendertreff bietet sie psychologische Beratung an.

Freuen wir uns auf weitere Selbsthilfetreffen im Märkischen Kreis.

 

>> Das erste Treffen

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Grundrechte

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

I. Die Grundrechte

Artikel 1:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
„Grundrechte“ weiterlesen

Jasmins Zeitlinie zur Personenstandsänderung

Autorin: Jasmin

 

Ich will hier mal die Zeitlinie festhalten in der meine VÄ/PÄ abgelaufen ist:

 

11.09.2015

Antrag auf VÄ/PÄ beim Amtsgericht Berlin-Schöneberg persönlich abgegeben. In meinem Anschreiben hatte ich den Richter persönlich angeschrieben und auf allgemeine Formulierungen verzichtet.
Gutachter habe ich keine angegeben, das wurde dann während der Anhörung erörtert. Den Namen des zuständigen Richters bekam ich von meiner Psychologin.
– das Antragsschreiben
– eine Kopie meines Personalausweises
– ein Lebenslauf, der meine transsexuelle Entwicklung aufzeigt
– ein Antrag auf Verfahrenskostenhilfe (auch Prozesskostenhilfe genannt)

16.09.2015

Ladung des Amtsgerichtes zur Anhörung am 12.11.2015

12.11.2015

Anhörung (Besonders begrüßte der Richter, das meine Frau anwesend war und die Situation aus ihrer Sicht darlegen konnte. Außerdem schien ihm zu gefallen, das ich voll umfänglich schon seit 1 Jahr im „Alltagstest“ war, d.h. auch bei Gericht natürlich in weiblicher Kleidung etc. erschienen bin. Die Prozesskostenhilfe wurde in vollem Umfang bewilligt.)

18.11.2015

Erster Termin beim ersten Gutachter

03.12.2015

Zweiter Termin beim ersten Gutachter

21.01.2016

Das erste Gutachten wurde vom Amtsgericht zugeschickt

24.02.2016

Termin wegen Gutachten bei meiner begleitenden Psychologin (die vom Gericht als zweite Gutachterin zugelassen wurde)

10.03.2016

Das zweite Gutachten wurde vom Amtsgericht zugeschickt.

26.04.2016

Der vorläufige Beschluss war im Briefkasten

07.05.2016

Der rechtsgültige Beschluss liegt im Briefkasten

 

Alles in allem, also knapp 8 Monate von der Antragstellung bis zum rechtskräftigen Beschluss. Ich denke, da hat das Amtsgericht sehr zügig gearbeitet. Die größte Verzögerung kam vermutlich durch den Urlaub meiner Psychologin zustande, so dass das zweite Gutachten erst nach 2 Monaten erstellt werden konnte.

LG Jasmin

 

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Italienisches Gericht erkennt Transgender Identität vor der GaOP an

Quelle: April 15, 2016 • von Italian Coalition for Civil Rights and Freedoms

 

Das Gericht von Savona hat entschieden, dass die Änderung persönlicher Dokumente in Bezug auf das Geschlecht eine Priorität für das Wohlbefinden der betreffenden Person und unabhängig von einer operationellen Geschlechtsumwandlung ist. Weiter lesen …..

 

>> Aus den Medien

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Eindrücke von der 1. Gendertreff Messe & Fachtagung für Transgender und Angehörige

Schon lange hatte sich das Gendertreff-Team mit der Idee einer Hausmesse für Trans*-Menschen und Angehörige beschäftigt. Die Idee war, Experten und Anbieter rund um Trans* einzuladen und so den direkten Austausch zwischen Trans*-Menschen und Experten rund um medizinische Fragen zu ermöglichen. Weiter sollten sich Trans*-Menschen und Angehörige austauschen können. Es sollten Vorträge stattfinden und auch Fragen rund um das Passing beantwortet werden.

Vor einigen Monaten ergab sich dann die Möglichkeit, einen Raum im Gewerbe- und Gründerzentrum Corunna in Iserlohn zu bekommen. Also luden wir Aussteller ein und machten uns an die Planung, denn von Versicherungsfragen bis hin zur Verpflegung der Besucher sind im Vorfeld viele Fragen zu klären.

Doch am 09.04.2016 war es dann endlich so weit: Die erste Gendertreff Hausmesse öffnete ihre Pforten und erwartete zahlreiche Besucher.

Zuvor war jedoch erst einmal Arbeit angesagt: Der Raum musste ebenso hergerichtet werden wie der Empfangsbereich. Wir hatten für den Gendertreff einen zentralen Infostand sowie Tische und Stühle als Gesprächsmöglichkeiten vorgesehen.

Luftballons, Wegweiser und eine Gendertreff-Beachflag wiesen den Besuchern den Weg.

Im Empfangsbereich gab es erste Informationen zur Messe.

Der letzte Check vor der Eröffnung. Alle Stände sind aufgebaut, der Vortragsraum ist hergerichtet und der Empfang ist besetzt. Es kann losgehen.

Die Ruhe vor dem großen Sturm. Der Gendertreff hatte seine Informationsbroschüren ausgelegt und da man ja immer auch etwas zum Schreiben benötigt, hatten wir auch unsere Kugelschreiber verteilt.

Auch für das leibliche Wohl der Aussteller und Messebesucher war gesorgt: Es wurden Unmengen Kaffee gekocht. Es standen Kekse bereit und natürlich gab es auch kalte Getränke.

Dann trudelten auch schon die ersten Besucher ein und es entwickelten sich schnell die ersten Gespräche.

Nach und nach füllte sich der Raum. Ob Austausch untereinander oder mit den Ausstellern: Die Fragen waren zahlreich und wurden in vielen Gesprächen beantwortet.

Auch die aufgestellten Sitzgruppen wurden gerne für Gespräche genutzt.

Der Empfang war ständig besetzt, sodass Besucher immer einen Ansprechpartner hatten.

Auch unser Koperationspartner Lili Marlene war mit einem Stand vertreten.

Ein Beratungsgespräch am Infostand des Universitätsklinikums Essen. Herr Dr. med Jochen Heß und sein Team informieren zur geschlechtsangleichenden Operation.

Und auch Frau Dr. med Julia Schwerfeld-Bohr von den Kliniken Essen-Mitte informierte aus erster Hand.

Doch auch das Thema Beauty kam nicht zu kurz: Bei Eve-X-Nails gab es nicht nur Informationen zum Nageldesign. Wer wollte, konnte sich direkt auch French Nails machen lassen.

Leider mussten die Wellness Oase Düsseldorf und Special Trade krankheitsbedingt absagen. Doch mit Jutta Jasmin Bär stand eine kompetente Ansprechpartnerin zur Nadelepilation zur Verfügung.

Überall wurden zahlreiche Gespräche geführt.

So gab es einen intensiven Austausch untereinander. Das gesamte Gendertreff-Team war anwesend und stand als Ansprechpartner zur Verfügung.

Selbstverständlich informierten wir auch zum Informations- und Selbsthilfeangebot des Gendertreff.

Die Raucher mussten natürlich draußen rauchen. Aber auch das ist jedoch immer eine willkommene Gelegenheit zum Austausch. Und so gab es neben dem Austausch an den Infoständen auch den Austausch untereinander. Ganz so, wie man es von unseren Selbsthilfetreffen kennt.

Auch die Vorträge stießen auf großes Interesse. Der Gendertreff referierte zum Thema Trans* am Arbeitsplatz und es gab Vorträge zur Haarentfernung und der Wahl der richtigen Perücke für Transfrauen. Besonderes Interesse fanden aber die Vorträge zur geschlechtsangleichenden Operation. Hier sieht man Herrn Dr. med Jochen Heß vom Universitätsklinikum Essen bei seinem Vortrag zu Operationsmethoden der geschlechtsangleichenden Operation.

Nach den Vorträgen wurde an den Infoständen fleißig weiter diskutiert.

Die Besucher nutzten gerne die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die anwesenden Fachleute zu richten.

Michael Scheffler, 2. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Iserlohn und Mitglied des Landtags in NRW im Gespräch mit Herrn Dr. med. Jochen Heß vom Universitätsklinikum Essen, dem Messeteam der Klinik Essen-Mitte um Frau Dr. med. Julia Schwerfeld-Bohr sowie mit Xenia und Ava vom Gendertreff-Team.

An den Ständen des Universitätsklinikums Essen und der Kliniken Essen-Mitte war erwartungsgmäß am meisten Betrieb. Denn wann hat man schon die Chance, Fragen zur geschlechtsangleichenden Operation direkt an führende Mediziner auf diesem Gebiet zu richten?

Zum Thema Hairstyling beriet Daniela Schönekeß an ihrem Infostand.

Tanja vom Lili Marlene an ihrem Infostand.

Welche Perücke passt zu mir? Helen im Gespräch mit Karin vom Perückenstudio Cutrins Salon GmbH aus Iserlohn.

Das Angebot am Stand wurde mit Fotos auf dem Smartphone verglichen. Wer sich für eine Perücke interessierte, konnte sie in einem eigens dafür hergerichteten Raum auch ausprobieren.

Das Team der Kliniken Essen-Mitte um Frau Dr. med Julia Schwerfeld-Bohr im Gespräch.

Frau Dr. med Julia Schwerfeld-Bohr aus dem Team von Frau Prof. Dr. med. S. Krege an den Kliniken Essen Mitte während ihres Vortrags zu Operationsmethoden zur Geschlechtsangleichenden Operation.

Wer nach den Vorträgen noch Fragen hatte, wurde gerne an den Infoständen eingehend beraten.

Zwischendurch gab es eine Stärkung am Kaffee-, Tee- und Getränkestand.

Frisch gestärkt ging es dann mit dem Austausch weiter. Denn das Thema Transidentität wirft viele Fragen auf: Ob medizinische Aspekte, Trans* am Arbeitsplatz, das Coming-out in der Familie oder im Freundeskreis – die Fülle der Fragen ist schier unendlich.

Da ist es gut, Informationen aus erster Hand zu gekommen. Gerade für Transfrauen ist oftmals das Tragen einer Perücke unumgänglich – insbesondere dann, wenn das Testosteron bereits so zugeschlagen hat wie bei dem freundlichen Herren auf dem Roll-up des Perückenstudios Cutrins Salon GmbH.

Rita im Gespräch mit Herrn Dr. med Jochen Heß vom Universitätsklinikum Essen.

Gendertreff-Gründerin Xenia hatte sich meist erfolgreich vor der Fotografin gedrückt. Hier wurde sie aber doch erwischt. 🙂

Seit Mitte der 1990-er Jahre werden am Universitätsklinikum Essen geschlechtsangleichende Operationen durchgeführt.

Wie funktioniert das nun genau mit der dauerhaften Haarentfernung? – Am Stand des Instituts Hoffmann gab es Informationen zur IPL-Haarentfernung.

Und auch der Stand des Perückenstudios Cutrins Salon GmbH war immer gut besucht.

Einzelgespräch zur geschlechtsangleichenden Operation am Stand der Kliniken Essen-Mitte.

Institut Hoffman: Die Privatpraxis für Beauty und Ästhetik informierte zur IPL-Haarentfernung.

Geduldig wurden alle Fragen beantwortet.

Bis zuletzt nutzten Aussteller_innen und Besucher_innen die Chance, sich an den Ständen auszutauschen.

Um 17:00 Uhr ging die erste Gendertreff Hausmesse für Transgender und Angehörige zu Ende. Alle Beteiligten waren sich einig: Es war eine gelungene Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden sollte.

>> Alle Beiträge zur Gendertreff Hausmesse 2016

Vorträge auf der Gendertreff Messe & Fachtagung

Am 09.04.2016 findet die Gendertreff Hausmesse in Iserlohn statt. Neben den Infoständen der Aussteller erwartet die Besucher ein Vortragsprogramm rund um das Thema Trans*.

Den jeweiligen Referenten steht ein Zeitfenster von jeweils einer Stunde zur Verfügung. Die Vorträge werden jeweils zwischen 15 und 30 Minuten dauern, sodass im Anschluss Fragen gestellt werden können. Weiter stehen die Referenten natürlich auch an ihren Infoständen für Gespräche zur Verfügung.

Darüber hinaus wird es im Ausstellungsraum sog. Gesprächsinseln geben. Hier können an Gruppentischen die Themen der Vorträge diskutiert und vertieft werden.

Vortragsprogramm:

  • 12:00 – 13:00 Uhr – Gendertreff – Trans* am Arbeitsplatz – ca. 20 Minuten
  • 13:00 – 14:00 Uhr – Wellness Oase Düsseldorf – Haarentfernung – ca. 30 Minuten
  • 14:00 – 15:00 Uhr – Universitätsklinikum Essen (Dr. med. Jochen Heß) – Operationsmethode der geschlechtsangleichenden Operation – ca. 15 Minuten
  • 15:00 – 16:00 Uhr – Cutrins Salon GmbH – Perücken – ca. 20 Minuten
  • 16:00 – 17:00 Uhr – Klinik Essen Mitte (Dr. med Julia Schwerfeld-Bohr) – Operationsmethode der geschlechtsangleichenden Operation – ca. 20 Minuten

Gendertreff Hausmesse für Trans*-Menschen, Angehörige und Interessierte

09.04.2016
11:00 Uhr – 17:00 Uhr

Gewerbe- und Gründerzentrum Corunna
Corunnastr. 1
58636 Iserlohn

Der Eintritt ist frei.

>> Alle Beiträge zur Gendertreff Hausmesse 2016