Die Gendertreff Messe & Fachtagung geht in die 4. Auflage: Am 24.09.2022 werden Mediziner und Anbieter von Hilfsmitteln rund um das Thema Trans* an ihren Infoständen und während der Fachvorträge Rede und Antwort stehen. Veranstaltungsort ist das FORUM Leverkusen, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen. Die Veranstaltung findet am 24.09.2022 von 10:00 bis 18:00 statt. Der Eintritt ist frei.
Autor: Redakteurin
Gendertreff Rückblick 2021
Die meisten rutschten Kontaktlos im kleinen Kreis in das neue Jahr hinein. Leider rissen aber die schlechten Nachrichten nicht ab. Weiterhin gab es wegen der Pandemie Kontaktbeschränkungen und so fielen unsere Selbsthilfetreffen in Düsseldorf und Leverkusen weiter aus. Unsere digitalen Selbsthilfetreffen „HOME“ und „HELP“ etablierten sich jedoch weiter. Hinzu kam der „Gendertreff Aktiv“, der als gemeinsame Aktivität (vorwiegend draußen) gedacht war und ist. Der letzte Sonntag steht z.B. für einen gemeinsamen Spaziergang oder viele andere gemeinsame Aktivitäten.
Die analoge Öffentlichkeitsarbeit blieb wieder auf der Strecke, aber es gab viele Online-Aktivitäten. Interviews und Podcasts, z.B. mit Aderans, Online Veranstaltung der Polizei, etc., aber auch Gesprächstermine in Kliniken wurden wahrgenommen. Nathalie und Rita übernahmen schwerpunktmäßig diese Termine. Aber auch Online-Meetings wurden abgehalten und das Forum wollte moderiert werden.
Das Denkmal für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in Düsseldorf wurde eingeweiht und es fand tatsächlich auch eine kleine Ehrenamtsmesse im Freien statt. Zwischendurch waren wir richtig Happy, weil wieder unsere Selbsthilfetreffen stattfinden konnten. Der Trans* Day of Visibility (TdoV) fand wieder schwerpunktmäßig online statt. Zum Trans* Day of Remembrance (TdoR) gab es eine Veranstaltung am Denkmal für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in Düsseldorf zusammen mit anderen Organisationen.
Politisch und gesellschaftlich hat sich viel verändert, aber insgesamt war 2021 etwas lockerer als 2020. Leider waren viele Informationen sehr widersprüchlich, so dass tatsächlich eine chaotische Stimmung entstand. Hoffen wir mal, dass 2022 wieder besser wird. Auf jeden Fall stecken wir schon wieder in den Planungen für eine Gendertreff Messe & Fachtagung im September mit vielen Teilnehmern und Vorträgen und vielen Besuchern.
Kurz vor Weihnachten hatten Ute & Xenia noch einen Auftritt bei „Bares für Rares“ im ZDF und konnten so einem Millionenpublikum die gelebte Normalität aufzeigen. Unsere Mitgliederversammlung fand in Präsenz unter einem aufwendigen Hygieneaufwand statt. Weihnachten und Silvester haben viele von uns wieder isoliert gefeiert. Nicht das man sich daran gewöhnen möchte!
Hoffen wir auf ein besseres 2022 mit vielen Geimpften/Genesenen und Geboosterten. Bleibt gesund und munter!
Transidentität – ein netter Erklärungsversuch
Transgender-Erklärungsversuch mit Fruchtsaft:
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In Gedenken an die Opfer transfeindlicher Gewalt
Petra im Zweibettzimmer
Autorin: Petra
Mal wieder etwas von mir.
Beim letzten SHG-Treffen in Düsseldorf, war mein Rücken schon der Meinung mich permanent ärgern zu müssen und der folgende Arztbesuch am Dienstag hat auch keine Abhilfe geschaffen. Der Mist steigerte sich bis Freitag soweit, dass meine Beste beschloss mich in ein Krankenhaus zu verfrachten. Ute wird das noch kennen, wenn man vor Schmerzen wimmernd und zitternd auf der Liege behandelt wird. Ist nicht schön!
Dann kam die Frage, die mir schon immer im Hinterkopf herumspukte, der stationären Aufnahme. Wenn ich nicht solche Ping gehabt hätte, wäre ich wohl lachend von der Liege gefallen: Wo bringen wir sie jetzt unter? Meinen Einwand, auf keinen Fall auf ein Männerzimmer, brachte sie dann völlig ins Schwitzen, so dass ich erst einmal alleine auf ein Zweibettzimmer verfrachtet wurde.
Pflegepersonal im Neuwerk, 1+ mit Sternchen, die waren cool und ganz locker, es ging tatsächlich um meine Schmerzen. Sonst nix. Bei dem ärztlichen Personal, wäre jede Aussage spekulativ.
Aber dann wurde am Samstag eine Frau auf mein Zimmer verlegt. Ich dachte schon, das gibt Diskussion. Und? Nix! Außer dass sie es cool fand mal jemanden wie mich kennenzulernen und dass sie froh war jemanden auf dem Zimmer zu haben die nicht schnarcht, alles ganz gechillt.
Am Montag musste diese Dame dann das Zimmer verlassen und eine lebensbejarte Dame kam auf das Zimmer und was soll ich sagen: Eine echt coole Socke. Nö, hätte sie sich schon gedacht, dass da ein männlicher Hintergrund wäre, das ließe sich bei meinen Ausmaßen ja nicht verheimlichen. 🙂
Aber diese Dame war sehr wissbegierig und hatte nicht einfach alles so akzeptiert wie ich ihr es erzählt hatte. Da war echtes Interesse vorhanden und sie hatte auch bei der Kleidung nicht alles abgenickt, aber in einer Art, wie ich sie mir öfters von anderen Menschen wünschen würde. Es ist nicht ihr Geschmack, aber das wäre auch gar nicht wichtig, sondern dass ich mich darin wohlfühlen müsste und was andere sagen sollte mir egal sein. 🙂
Ein Menschen, kritisch ohne Ablehnung und trotzdem offen für andere(s) würde ich mir viel mehr wünschen. Die Menschen müssen nicht meiner Meinung sein und alles gut finden was ich tue. Für mich wäre es schon ein riesiger Fortschritt, wenn die Menschen sich gegenseitig so leben lassen würden, wie sie sich wohl fühlen. 😉
Von solch
Petra
Zentrum für Transgenderchirurgie Düsseldorf
Mit einer über 10-jährigen Expertise und jahrelanger Routine kümmert sich die SANA-Klinik im Zentrum für Transgenderchirurgie um Behandlungssuchende. Maskulinisierende und feminisierende Brustoperationen gehören hier zum alltäglichen operativen Spektrum.
Auf der Webseite findet man alle wichtigen Informationen zu den verschiedenen operativen Möglichkeiten und zum organisatorischen Ablauf im Rahmen der Mastektomie und zum Brustaufbau.
Bei Frau-zu-Mann transidenten Menschen ist die Mastektomie häufig die erste und eine der bedeutendsten operativen Angleichungen. Die weiblichen Konturen sowie Form und Größe der Brüste führen oft zu einem erheblichen psychischen Leidensdruck. Die Mastektomie soll diese weiblichen Konturen eliminieren um eine insgesamt männlich-flache Oberkörperform zu erreichen.
Das Ziel der Operation bei Transfrauen ist die Erreichung einer weiblichen Brustform, in der Regel durch Einbringung eines Silikonimplantates, ggf. alternativ auch durch abgesaugtes Eigenfett von einer anderen Körperstelle (z.B. Bauch, Flanken oder Oberschenkel), ein so genanntes „Lipofilling“.
Jeder operative Eingriff birgt zwangsläufig auch ein gewisses Restrisiko für Nebenwirkungen in sich. Daher werden Patienten*innen in einem Erstgespräch umfassend von uns aufgeklärt.
>> Übersicht der Kliniken, die in Deutschland, die Geschlechtsangleichende Operation durchführen
CUX DU
Aderans im Interview mit Gendertreff
You never walk alone (Gendertreff Düsseldorf)
Fussball EM2020 unter’m Regenbogen
Der Oberbürgermeister von München wollte am Spieltag Deutschland gegen Ungarn ein Zeichen für Gleichberechtigung, Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt setzen und das Münchener Fußballstadion in den Regenbogenfarben beleuchten. Leider lehnte dies die UEFA ab. Aber gegen die Verteilung von Fähnchen konnte der Verband nichts ausrichten und die Stadt war entsprechend bunt geschmückt. So wehten auch am Rathaus sechs Regenbogenfahnen im Wind.
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