Transgender – Gefangen im falschen Körper

Quelle: NDR

 

Der Begriff „Transgender“ (lateinisch trans „darüber hinaus“ und englisch gender „soziales Geschlecht“) bezeichnet Abweichungen von der zugewiesenen Geschlechterrolle. Die meisten spüren es schon als kleines Kind – ein Gefühl, im falschen Körper zu leben – doch meist vergehen viele Jahre oder gar Jahrzehnte, bis transsexuelle Menschen ihre wahre Identität finden. Und viele schaffen diesen Schritt nie, leiden ihr Leben lang darunter, ihre Gefühle zu verleugnen.

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Gendertreff Düsseldorf – Weihnachten 2014 mit Schrottwichteln

Was für ein Jahresabschluss: Mit ca. 40 Gästen feierten wir Weihnachten beim Gendertreff Düsseldorf im Restaurant Kaisershaus in Düsseldorf. Dabei zeigte sich beim traditionellen Schrottwichteln, dass Selbsthilfe für Transgender und ihre Angehörigen und Spaß sich nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: Gerade die gelebte Normalität ist ein wichtiger Baustein unserer Selbsthilfearbeit. Genau deshalb finden unsere Treffen ja auch in öffentlichen Lokalen statt. So können im Schutz der Gruppe die ersten Gehversuche in der Öffentlichkeit unternommen und das notwendige Selbstbewusstsein aufgebaut werden. Angenehmer Nebeneffekt: Bei gutem Essen und netter Gesellschaft können die Teilnehmer der Treffen über alles sprechen, was sie rund um das Thema Transidentität bewegt.

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Warten auf Termine

Autorin: Chrissi

Hallo zusammen,

nachdem nun doch auch schon wieder einige Zeit ins Land gegangen ist, wo ich das letzte mal was geschrieben habe, möchte ich das Tagebuch hier wieder ein wenig aktualisieren.

So was ist passiert… eigentlich nicht viel bewegendes, aber ein paar kleine Eckpunkte gibt`s schon. Die Gruppe von Jared hat sich leider aufgelöst, weil wir einfach jedes Mal nur zu zweit drin saßen und von dem her meinte Jared er will das so nicht weiterführen, weil da können wir uns auch so mal auf einen Kaffee treffen. Tja schade darum, aber sowas passiert.

Dann stand aber noch das ganze rum Getue mit der Krankenkasse an von wegen Operation und dergleichen. So kam es dann dazu, dass ich einen Termin für das Vorstellungsgespräch bei Dr. Liedl (bzw. Dr. Markovsky) Anfang September hatte und da eigentlich alles geklärt wurde (naja hoffentlich – aber als Perfektionistin ist man sich da nie sicher).

Von meiner zweiten Psychologin (die auch das Gutachten für die VÄ/PÄ) gemacht habe, bekam ich dann gegen ein kleines Entgelt von 50 € auch noch ein drittes Gutachten für die Indikationsstellung zur GaOP. *freu*
Somit hatte ich dann Ende Oktober alles zusammen und habe während meinem Urlaub (der zuhause und nicht auf Thailand stattfand – aber das ist eine andere Geschichte) das Zeugs persönliche zur Krankenkasse gebracht und die gute Frau dort hatte auch eine Checkliste von Sachen die man für den Antrag braucht. Also durchgegangen und ihr das ganze Zeug gegeben.

Dann nach 2 Wochen hatte ich auch schon Post im Briefkasten, von der Krankenkasse… „Sie würden noch ein paar Unterlagen benötigen“. Lustiger weise ist aber genau das was sie gebraucht haben genau 4 Tage nach dem ich den Antrag abgegeben hatte angekommen. Das habe ich auch dann gleich an die Krankenkasse weitergeleitet. 3 Wochen darauf kam dann erneut ein Brief von der Krankenkasse mit der Kostenübernahmeerklärung durch die Krankenkasse. *yeaaaaaay*.
Die 3 Gutachten zusammengepackt, die Kostenübernahme dazu gepackt und dann wollte ich das dem Patientenmanagement von der Klinik in München faxen. Dann dachte ich mir aber… mist, das sind doch 32 Seiten. Die schickste lieber per Post. Naja dauert halt ein wenig länger, aber egal – ist jetzt auch schon Wurst.

Gesagt getan, dann vor 2 Wochen hingeschickt und denen 1 Woche zeitgegeben um dann anzurufen wegen einem Termin. Also letzten Dienstag (09.12) angerufen und nachgefragt. Da meinte die aber, sie habe die Unterlagen erst heute erhalten und die müssen nun zur Überprüfung weiter an den Herrn Dr. Liedl. *hmpf* na gut, dann halt nochmal warten … Eigentlich wollte ich Freitag noch mal anrufen, aber da kam ich irgendwie den ganzen Tag nicht dazu. Gut wieder ein Wochenende vergangen. Dann aber heute vor Mittag gleich angerufen und taddaaaaaa alles wieder zurück und wir können dann einen Termin ausmachen.

Ein wenig in der Warteschleife gesessen und ich mir schon überlegt… hm wann könnte das sein, März, April, Mai oder so … weil es zu mir in dem Vorgespräch eben hieß es könne 3-5 Monate dauern bis da ein Termin frei ist oder gemacht werden kann. Also schon mit dieser Erwartung dann mit der Frau gesprochen, die hat dann noch ein wenig rumgetippt und mir dann den Termin genannt:

18.Februar 2015“ – Okay, den nehm` ich!

Jetzt so im Nachhinein ist mir bewusst geworden – oder habe es erst realisiert, dass das eigentlich in 2 Monaten schon ist *schocked*…
Es ist aber so, dass ich jetzt wirklich schon lange auf diesen Moment gewartet habe und ich merke auch, wie mich das ganze drauf warten in letzter Zeit ein wenig depressiv gemacht hat – weil sich das ständig wieder in die Länge gezogen hat.

Da jetzt aber das doofe Weihnachten vor der Tür steht und das damit verbundene „nix-tun“ muss ich dann wohl oder übel mit den ganzen Vorbereitungen bis Januar warten (die Frau meinte eben die ganzen Voruntersuchungen und dass man die denen dann zufaxen soll). D.h. das wird im Januar `ne schöne Rennerei werden. Aber da freue ich mich jetzt wirklich drauf und der Termin ist schon so nahe, dass ich eigentlich gar nicht weiß wie ich das richtig beschreiben soll.

Nach all den Ängsten in der Vergangenheit und den Bedenken, die ich hatte, bin ich mir jetzt aber noch sicherer, dass es ohne diese OP für mich schwierig werden würde ein wirklich normales Leben zu führen. Eben als totale Perfektionistin überdenkt man alles doppelt und dreifach, kalkuliert die Risiken mit dem Nutzen ab. Aber ich denke das habe ich ganz gut geschafft 🙂
Mal schauen was mein Therapeut dann morgen sagt, wenn ich ihm diese freudige Nachricht überbringe 🙂

So das soll`s jetzt vorerst mal gewesen sein, wenn es was Neues gibt melde ich mich wieder 🙂
In diesem Sinne
Ganz liebe Grüße
Chrissi

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Amtsgericht und Krankenkasse

Autorin: Stefanie

Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich das nächste Update schreiben, wenn sich das Amtsgericht mit einem Urteil gemeldet hat, aber das scheint sich wohl noch ein wenig hinzuziehen.

Was ist nun seit Ende Oktober passiert.

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Hormone des anderen Geschlechts

Quelle: 3SAT Mediathek

 

Hormonbehandlungen unterstützen die Geschlechtsangleichung von Männern und Frauen. Eine biologische Frau, die zum Mann werden möchte, bekommt Testosteron. Ein Mann, der zur Frau werden möchte, erhält Östrogen.

 

>> Planet Wissen

>> TransX

>> NetDoktor

>> Ärzteblatt

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Gutachten für die Geschlechtsangleichung

Quelle: 3SAT Mediathek

 

Eine Geschlechtsangleichung mit Namensänderung und Operation lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Prof. Dr. Wolfgang Senf ist Gutachter dafür und trägt eine große Verantwortung: Betroffene führen mit ihm Gespräche, er diagnostiziert die Transsexualität.

INHALTSVERZEICHNIS

Wenn man im falschen Körper geboren ist

Aus Markus wird Christin

 

Quelle: 3SAT

 

Die Grenzen zwischen den Geschlechtern scheinen heute immer unschärfer zu werden, neue Spielräume und Freiheiten entstehen. Dennoch haben Transsexuelle, d.h. Männer, die sich als Frau empfinden oder Frauen, die sich als Mann verstehen, in der Gesellschaft nach wie vor einen schweren Stand. Welche Hürden muss ein Mensch überwinden, der empfindet, dass er im falschen Körper zur Welt gekommen ist?

In unserer westlichen Welt ….. Weiter lesen

 

Quelle: 3SAT

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Indien erkennt Transsexuelle offiziell an

Quelle: 3SAT

News vom Dienstag, 15.04.2014
Im konservativen Indien werden seit dem 15. April 2014 Transsexuelle als drittes Geschlecht offiziell anerkannt und erhalten damit wichtige Minderheitenrechte. Vertreter der Transgender-Gemeinde bejubelten das Urteil des Obersten Gerichtshofes als historisch. „Heute fühle ich mich zum ersten Mal stolz, ein Inder zu sein“, sagte der Eunuch Laxmi Narayan Tripathi, der zu den Initiatoren des Falls zählt.

 

„Die Anerkennung von Transsexuellen ist keine soziale oder medizinische Angelegenheit, sondern es geht um Menschenrechte“, …….. Weiter lesen

 

Quelle: 3SAT

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Hormontherapie bei jugendlichen Transsexuellen / Transidenten

Die Behandlung von Kindern und jugendlichen Transsexuellen / Transidenten verfolgt zunächst das Ziel, die Pubertät so lange herauszuzögern, bis diese alt genug sind, um sich für männlich oder weiblich zu entscheiden.

Die Pubertät setzt üblicherweise im Alter von ca. 10 Jahren bei biologischen Mädchen und mit ca. 12 Jahren bei biologischen Jungen ein. Während der Pubertät kommt es zur Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Um diese, für Transsexuelle / Transidente belastenden Veränderungen des Körpers zu verhindern, muss jedoch tief in das Hormonsystem des Körpers eingegriffen werden.

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