Selbsthilfegruppenarbeit

Autorin: Nathalie

Im Rahmen des Selbsthilfetages 2015 in Leverkusen gab es, neben unserer Bilderaktion, auch eine Präsentation eines Kaizen – Projektes. Die Ausgangsfrage hieß: „Was bringen Selbsthilfegruppen“

Dabei erarbeiteten die Mitarbeiter zunächst die unterschiedlichen Aspekte und Merkmale der Lebenssituation heraus, die vor und nach der Selbsthilfegruppenarbeit bestehen.

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Bericht vom ersten Gendertreff Iserlohn

Heute, am 29.03.2015, fand zum ersten Mal der Gendertreff Iserlohn statt. Mit diesem Angebot möchten wir auch in der Region Märkischer Kreis ein regelmäßiges Selbsthilfetreffen für Transgender und Angehörige etablieren. Und so trafen wir uns im kleinen Kreis ab 14:30 Uhr im Forsthaus Löhen in Iserlohn.

Wie nicht anders zu erwarten, konnte man den „kleinen Kreis“ tatsächlich wörtlich nehmen. Denn ein neues Selbsthilfetreffen muss sich ja zunächst einmal rumsprechen und etablieren. Doch bei der schönen Location mitten im Wald und dem guten Essen ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch zum Gendertreff Iserlohn so viele Besucher finden, wie wir es von unseren anderen, schon lange etablierten Selbsthilfetreffen kennen.

Gendertreff Iserlohn 2015-03 001a

Auch beim ersten Gendertreff Iserlohn wurden aber bereits jede Menge guter Gespräche in gemütlicher Atmosphäre geführt. Denn so soll es ja auch sein: In gemütlicher Runde können Transgender und Angehörige über alles sprechen, was sie gerade bewegt und sich mit anderen Transidenten und Angehörigen austauschen. Wir freuen uns also auf zahlreichen Besuch. 🙂

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Gendertreff Düsseldorf – Weihnachten 2014 mit Schrottwichteln

Was für ein Jahresabschluss: Mit ca. 40 Gästen feierten wir Weihnachten beim Gendertreff Düsseldorf im Restaurant Kaisershaus in Düsseldorf. Dabei zeigte sich beim traditionellen Schrottwichteln, dass Selbsthilfe für Transgender und ihre Angehörigen und Spaß sich nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: Gerade die gelebte Normalität ist ein wichtiger Baustein unserer Selbsthilfearbeit. Genau deshalb finden unsere Treffen ja auch in öffentlichen Lokalen statt. So können im Schutz der Gruppe die ersten Gehversuche in der Öffentlichkeit unternommen und das notwendige Selbstbewusstsein aufgebaut werden. Angenehmer Nebeneffekt: Bei gutem Essen und netter Gesellschaft können die Teilnehmer der Treffen über alles sprechen, was sie rund um das Thema Transidentität bewegt.

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Gendertreff – 10 Jahre Selbsthilfe für Transgender und Angehörige

Düsseldorf, 17.10.2014 - Am Sonntag, den 17.10.2004 trafen sich erstmals Transgender und Angehörige zu einem Selbsthilfetreffen in Düsseldorf. Aus bescheidenen Anfängen hat sich in den vergangenen 10 Jahren ein umfangreiches Informations- und Selbsthilfeangebot für transidente Menschen und ihre Angehörigen entwickelt.

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Gendertreff beim CSD Düsseldorf 2014

Düsseldorf, 31.05.2014 Auch in 2014 ist der Gendertreff wieder mit einem Stand auf dem CSD Düsseldorf vertreten. Und das aus gutem Grund: In 2014 feiert der Gendertreff ein rundes Jubiläum, denn die Plattform für Transgender, Angehörige und Interessierte wird in diesem Jahr 10 Jahre alt. Dabei hat sich der Gendertreff in all den Jahren als Anlaufstelle für Menschen empfunden, die sich dem Thema Transidentität in all seinen Ausprägungen zugehörig empfinden. Auch für Angehörige von Transgendern oder für die interessierte Öffentlichkeit bietet der Gendertreff seit nunmehr fast 10 Jahren eine Anlaufstelle.

„All united“ könnte man also sagen – und das ist auch das Motto des CSD Düsseldorf 2014. Auch in seinem Jubiläumsjahr wird sich der Gendertreff deshalb mit einem Stand sowie mit einer Fußgruppe bei der Demonstration am CSD Düsseldorf beteiligen. „Gerade in unserer Heimat- und Gründungsstadt möchten wir die Menschen für das Thema Transidentität sensibilisieren“, sagt Xenia, Gründerin des Gendertreff.

Der Gendertreff wurde am 17.10.2004 in Düsseldorf gegründet. Seitdem ist viel passiert: „Neben unseren Treffen / Selbsthilfegruppen in Düsseldorf und Leverkusen betreiben wir ein Internet-Forum und haben eine der umfangreichsten Informations-Plattformen rund um Transidentität im deutschsprachigen Internet aufgebaut“, berichtet Xenia. Darüber hinaus betreibt der Gendertreff umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit: „Erst vor einigen Wochen haben wir bei einer großen NRW-Landesbehörde unsere Aktion Transidentität am Arbeitsplatz vorgestellt“, berichtet Ava, ebenfalls ehrenamtlich im Team des Gendertreff aktiv. „Wir haben mit Politikern und Vertretern von Unternehmen gesprochen und schon vielen Transgendern und Angehörigen mit unserem Forum, unserer Internet-Plattform und natürlich unseren beiden Selbsthilfegruppen weiterhelfen können.“ „Dies zeigt, wie wichtig es ist, transidenten Menschen und ihren Angehörigen eine Anlaufstelle zu bieten“, sagt Xenia.

Der Gendertreff blickt in 2014 auf 10 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe und Öffentlichkeitsarbeit zurück. Auch die Teilnahme am CSD Düsseldorf soll unter dem Aspekt der Öffentlichkeitsarbeit auf das Thema Transidentität aufmerksam machen. „Auch wenn sich in den letzten Jahren viel bewegt hat, gibt es leider immer noch Vorurteile, die meist aus Unwissenheit resultieren.“, berichtet Ava. „Hier möchten wir Aufklärungsarbeit leisten und zeigen, dass transidente Menschen ganz normale Mitglieder der Gesellschaft sind – nur eben mit der besonderen Eigenschaft, dass körperliches und gefühltes Geschlecht nicht deckungsgleich sind.“

Ziel des Gendertreff ist die Hilfestellung für Transgender, Angehörige und Interessierte sowie die Information der breiten Öffentlichkeit. Dazu betreibt der ehrenamtlich geführte Gendertreff unter www.gendertreff.de eine große Internet-Plattform mit einem Forum, einem eigenen Magazin und vielen weitergehenden Informationen. Darüber hinaus wird mit den Selbsthilfegruppen Gendertreff Düsseldorf und Gendertreff Leverkusen ein Angebot zum persönlichen Austausch bereitgestellt.

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10 Jahre Gendertreff – 2014 steht im Zeichen eines runden Geburtstags

Am 17.10.2004 saß Xenia mit ihrer Frau alleine beim ersten Gendertreff Düsseldorf. Wer hätte gedacht, dass sich aus derart bescheidenen Anfängen einmal der heutige Gendertreff entwickeln würde?

In 2014 feiern wir nun einen runden Geburtstag: Denn 10 Jahre später hat sich der Gendertreff zu einem umfangreichen Informations- und Selbsthilfeangebot für transidente Menschen und deren Angehörige entwickelt. Neben dem Gendertreff Düsseldorf – Selbsthilfe für Transgender und Angehörige in der Region Rheinland in Düsseldorf betreiben wir heute den Gendertreff Leverkusen – Selbsthilfe für Transgender und Angehörige in der Region Rhein-Wupper in Leverkusen. Auch die Gendertreff Plattform und das Gendertreff Forum zählen heute ebenso selbstverständlich zum Angebot wie die diversen Veranstaltungen von Sommerfest bis Candlelight Dinner. Weitere Highlights waren sicherlich der Song Zwei Seelen, die Teilnahme am CSD Konstanz und Kreuzlingen mit einem Interview im Schweizer Regionalfernsehen oder die Berichterstattung im Leverkusener Anzeiger – um nur einige zu nennen.

Der Gendertreff betreibt Öffentlichkeitsarbeit und beteiligt sich an zahlreichen Veranstaltungen. So waren wir in 2013 beispielsweise auf den CSD’s in Düsseldorf, Essen und Dortmund vertreten. Außerdem beteiligten wir uns am Gesundheitstag in Leverkusen, waren am Stand der Selbsthilfegruppen der Stadt Düsseldorf anlässlich des 725-jährigen Stadtjubiläums vertreten und hatten einen eigenen Stand auf der Paracelsus Gesundheitsmesse in Düsseldorf. Darüber hinaus riefen wir die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz: zufrieden – ausgeglichen – angekommen mit Unterstützung der Stadt Düsseldorf sowie des DGB und der IGBCE ins Leben.

Auch für 2014 haben wir wieder einiges geplant und so steht dieses Jahr ganz im Zeichen unseres 10-jährigen Jubiläums. Auch in 2014 werden wir wieder am CSD in Düsseldorf sowie weiteren CSD’s und Veranstaltungen teilnehmen. Die Planungen dazu laufen bereits und werden rechtzeitig im Gendertreff Forum angekündigt.

Ein weiterer Höhepunkt wird sicherlich auch die Geburtstagsfeier im Oktober sein. Denn wer einen runden Geburtstag hat, soll diesen schließlich auch ordentlich feiern. Wir finden jedenfalls, dass 10 Jahre ehrenamtliche Arbeit ein guter Grund zum Feiern sind. Denn in diesen 10 Jahren haben wir schon vielen Menschen rund um das komplexe und oftmals schwierige Thema Transidentität helfen können. Für uns ist das ein Ansporn, die nächsten 10 Jahre in Angriff zu nehmen. Ihr alle seid herzlich eingeladen, uns auf diesem Weg zu unterstützen und die Lebenssituation transidenter Menschen nachhaltig zu verbessern.

Euer Team Gendertreff

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Der Gendertreff beim CSD Düsseldorf 2013

Düsseldorf, 17.05.2013 „Generations of Love“ – so lautet das Motto des diesjährigen CSD Düsseldorf. Auch der Gendertreff ist zum 10-jährigen Jubiläum des CSD mit einem Stand (Sa. und So.) und auf der Parade am Sonntag vertreten. Das Rahmenprogramm am Freitag beginnt mit einer Podiumsdiskussion über das Thema „Transidentität an der Deborah vom LSVD, sowie Ava und Xenia vom Gendertreff teilnehmen.

Für Transgender stellt das Thema Liebe und Partnerschaft häufig ein Konfliktpotential dar: Ist beispielsweise ein Mann-zu-Frau-Transgender ein heterosexueller Mann mit einer weiblichen Psyche oder eine lesbische Frau in einem Männerkörper? Begriffe wie „Homosexualität“ oder „Heterosexualität“ beziehen sich demnach auf ein bipolares Geschlechtsmodell, das für transidente Menschen gar nicht zutrifft. Auch die Akzeptanz der Transidentität in der Partnerschaft wirft mitunter Probleme auf.

Der Begriff „Transgender“ bezeichnet Menschen, deren körperliches Geschlecht nicht bzw. nicht vollständig mit ihrem gefühlten Geschlecht übereinstimmt. Die Transgender-Eigenschaft ist unabhängig von der sexuellen Orientierung. Die meisten Transgender sind heterosexuell.

Die Transgender-Eigenschaft ist nicht einfach nur „ein Hobby“. Viele Transgender möchten sich dem Wunschgeschlecht so weit wie möglich annähern. Der Gesetzgeber hat erkannt, dass dies vielfach Probleme mit sich bringt. Die „Transition“ genannte Angleichung an das Wunschgeschlecht ist deshalb im Transsexuellen Gesetz (TSG) geregelt.

Ziel des Gendertreff ist die Hilfestellung für Transgender, Angehörige und Interessierte sowie die Information der breiten Öffentlichkeit. Dazu betreibt der ehrenamtlich geführte Gendertreff unter http://www.gendertreff.de eine große Internet-Plattform mit einem Forum, einem eigenen Magazin und vielen weitergehenden Informationen. Darüber hinaus wird mit den Selbsthilfegruppen Gendertreff Rheinland in Düsseldorf und Brauhaustreff Opladen in Leverkusen ein Angebot zum persönlichen Austausch bereitgestellt.

Gruß
Gendertreff

CSD-Düsseldorf 2012

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Gendertreff – Interview im Leverkusener Anzeiger

Am 04.05.2013 war der Gendertreff auf dem Selbsthilfetag in Leverkusen mit einem eigenen Stand vertreten. Wir haben fleißig Flyer verteilt und viele Gespräche geführt. Weiter haben Xenia und Ava einer Reporterin der Tageszeitung Leverkusener Anzeiger ein kurzes Interview gegeben. Den am 05.05.2013 erschienenen Bericht geben wir hier im Wortlaut wieder.

Quelle: Leverkusener Anzeiger

Zum Welthochdrucktag haben sich am Samstag im Forum zahlreiche Besucher versammelt, um sich beim Patientenseminar zum Thema Gesundheit zu informieren. Auch die Selbsthilfegruppen aus Leverkusen und Umgebung stellten sich vor. Von Christina Michaelis

Wiesdorf. Ein Piekser und ein Tröpfchen Blut – schon kann Elena Adler am Stand der Birken Apotheke den Blutzucker- und Cholesterinwert von Renate Heppekausen bestimmen. Die 79-Jährige ist stolz, als sie ihr Ergebnis erfährt. Beide Werte liegen im grünen Bereich. „Ich tue schließlich was für meine Gesundheit“, sagt sie. Renate Heppekausen ist am Samstag eine von vielen Besuchern im Forum. Anlässlich des Welthochdrucktags findet dort das 9. Leverkusener Patientenseminar statt. Zudem präsentieren sich im Rahmen des Selbsthilfetages der AG Selbsthilfe Leverkusen verschiedene Selbsthilfegruppen aus Leverkusen und Umgebung. Dabei ist beispielsweise der Gendertreff, eine Gruppierung, die vor allem im Internet eine Plattform für Transgender, deren Angehörige und Interessierte anbietet.

Seit 2006 gibt es auch in Leverkusen eine Selbsthilfegruppe, in der sich Betroffene ungezwungen über ihre Erfahrungen und das Gefühl, im falschen Körper gefangen zu sein, austauschen können. „Im Schutz der Gruppe lernt man, damit umzugehen“, sagt Ava. Ava ist eine hochgewachsene Frau mit dunklen, glänzenden Haaren. Sie trägt ein gepunktetes Kleid, ihre Füße stecken in hohen Schuhen. Aber eigentlich ist Ava ein Mann – noch. „Im Berufsleben bin ich als Mann unterwegs“, sagt die 45-Jährige. Eine Geschlechtsumwandlung lehnt sie derzeit ab, auch, wenn es nicht immer einfach sei, ihr ursprüngliches Geschlecht anzunehmen, sobald sie arbeiten müsse.

Gut besucht

Xenia kennt diese Gefühle. 25 Jahre lang war sie als Mann verheiratet, lebte mit der ständigen Angst, sich zu outen. 2004 sagte sie ihrer Frau endlich die Wahrheit. Um andere auf ihrem Weg zum Outing und vor allem auf dem Weg zu einem Leben im richtigen Körper zu begleiten und zu unterstützen, hat Xenia die Leverkusener Transgender-Selbsthilfegruppe gegründet. Beim Selbsthilfetag bleiben regelmäßig Besucher bei Xenia und Ava stehen. Die einen schauen etwas skeptisch, andere fragen unbefangen nach. Auch an den anderen Ständen ist viel los. Überhaupt ist die Veranstaltung gut besucht. Renate Heppekausen kommt seit Jahren. „Das ist einfach eine andere Atmosphäre als beim Arzt. Ich komme gerne her“, sagt die Leverkusenerin. Vornehmlich ältere Besucher nutzen die Möglichkeit, sich über Osteoporose, Schilddrüsenerkrankungen, Rheuma, Parkinson und viele weitere Krankheiten, Therapieangebote und vor allem: Selbsthilfegruppen und deren Programme zu informieren.
Besonders viel wird am Tisch der Selbsthilfegruppe Bluthochdruck Leverkusen gefragt.

Es besteht nach wie vor ein hoher Aufklärungsbedarf, obwohl in Deutschland nahezu jeder zweite über 65 Jahren betroffen ist. „Wir merken es lange nicht“, sagt Wolfgang Pfeiffer, Mitbegründer der Selbsthilfegruppe. Dabei sei es ganz einfach, seinen Blutdruck regelmäßig zu überprüfen: „Es gibt gute Messgeräte für Zuhause. Man muss allerdings auf das Prüfsiegel achten.“
Plakate der Deutschen Hochdruckliga, die Pfeiffer und sein Team aufgehängt haben, warnen eindringlich: „Bluthochdruck kommt vor dem Schlaganfall“ oder „Bluthochdruck trifft mitten ins Herz“. Man setze damit ein wenig auf den Schockeffekt, gibt Wolfgang Pfeiffer zu. Aber nur so würden die Leute auch aufgerüttelt und auch aktiv. Denn wer seine Gefäße schone, Sport treibe, sich gesund ernähre und regelmäßig seinen Blutdruck messe, der könne eben auch einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vorbeugen.

Quelle: Leverkusener Anzeiger

Der Gendertreff beim Selbsthilfetag 2013 in Leverkusen

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Der Gendertreff beim Selbsthilfetag 2013 in Leverkusen

Leverkusen, 04.05.2013 „Selbsthilfe in Bewegung“ – so lautet das Motto des Selbsthilfetags am 04.05.2013 im Forum in Leverkusen. Doch was bedeutet dies für Menschen, die sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nicht identifizieren?

Auch transidente Menschen möchten an sportlichen Aktivitäten teilnehmen. Gerade in der „Transition“ genannten Phase der Angleichung an das Identitätsgeschlechtgeschlecht stellt dies jedoch oftmals ein Problem dar. Körperlich noch Mann, rechtlich bereits schon Frau – oder umgekehrt – stellen sich Fragen wie:

  • Wo zieht man sich um?
  • Wie reagieren die Mitmenschen?

Grund genug für den Gendertreff, auf die Problematik mit einem eigenen Stand auf dem Selbsthilfetag in Leverkusen hinzuweisen und über das Thema Transidentität allgemein zu informieren.

Abends ab 20:00 Uhr lädt der Gendertreff dann herzlich ein, die Selbsthilfegruppe Gendertreff Leverkusen zu besuchen.

Der Begriff „Transgender“ bezeichnet Menschen, deren körperliches Geschlecht nicht bzw. nicht vollständig mit ihrem gefühlten Geschlecht übereinstimmt. Die Transgender-Eigenschaft ist unabhängig von der sexuellen Orientierung. Die meisten Transgender sind heterosexuell.

Die Transgender-Eigenschaft ist nicht einfach nur „ein Hobby“. Viele Transgender möchten sich dem Identitätsgeschlechtgeschlecht so weit wie möglich annähern. Der Gesetzgeber hat erkannt, dass dies vielfach Probleme mit sich bringt. Die „Transition“ genannte Angleichung an das Identitätsgeschlechtgeschlecht ist deshalb im Transsexuellengesetz (TSG) geregelt.

Ziel des Gendertreff ist die Hilfestellung für Transgender, Angehörige und Interessierte sowie die Information der breiten Öffentlichkeit. Dazu betreibt der ehrenamtlich geführte Gendertreff unter https://www.gendertreff.de eine große Internet-Plattform mit einem Forum, einem eigenen Magazin und vielen weitergehenden Informationen. Darüber hinaus wird mit den Selbsthilfegruppen Gendertreff Düsseldorf und Gendertreff Leverkusen ein Angebot zum persönlichen Austausch bereitgestellt.

Gendertreff – Interview im Leverkusener Anzeiger

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