Forschung: Umfrage queerer Thesaurus

Wir sind Ioanna Danai Katsougiannopoulou und Ha Thao Suong Vu vom Landesverband AndersARTiG e. V. und forschen im Bereich der Informationsaufbereitung, -zugänglichmachung und -vermittlung. Hierzu leiten wir das Projekt Queer Treasury, in dem eine Datenbank aufgebaut werden soll, die fundierte Literatur zum Thema Queer sichtbar und auffindbar macht.

Eine zentrale Anlaufstelle, wie Queer Treasury werden soll, existiert im deutschsprachigen Raum nicht. Das erschwert das Suchen und Finden von fundierter Literatur zu diesem Thema.

Ein Thesaurus ist ein wichtiger Bestandteil einer Datenbank, um die Suche zu erleichtern. Beispielsweise können sie für Schlagwortvergaben genutzt werden, sodass unter anderem Bücher besser gefunden werden.

So ein Thesaurus existiert im deutschsprachigen Raum für queere Begriffe aber auch nicht.

Mit der „Umfrage für die Erstellung eines deutschsprachigen Thesaurus zum Thema Queer“ möchten wir herausfinden, wie so ein Thesaurus aussehen könnte und diesen erstellen. Sie richtet sich an Mitglieder von queeren Vereinen und Organisationen, Forschende und Fachkräfte.

Die Umfrage ist anonym. Es werden keine Daten erhoben, die Rückschlüsse auf die eigene Person möglich machen. Die Bearbeitungszeit liegt bei ca. 20 Minuten. Die Umfrage kann bis zum 31. März 2026 beantwortet werden.

Link zur Umfrage: https://forms.office.com/e/0djZvFkgyB

Teilen Sie bitte diese Umfrage, ob nun ans Kollegium, Fakultäten, Fachbereiche, an den Verein, mit Bekannten oder über Mailing-Listen. Im Anhang befindet sich auch ein Poster, das gerne ausgedruckt und verteilt werden kann.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Vielen Dank im Voraus! Wir wünschen einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen
Ioanna Danai Katsougiannopoulou (dey/deren)
Ha Thao Suong Vu (keine Pronomen/gerne mit „Guten Tag Ha Thao Suong Vu“ anschreiben)

Disclaimer:

Der Gendertreff erklärt sich hiermit bereit auf Wunsch, Anfragen von Kliniken, Studenten, Labors und ähnlichen Instituten und Personen hier zu veröffentlichen, sofern sie nicht gegen das Leitbild des Gendertreff verstoßen. Der Gendertreff behält sich vor, die Anfrage vor der Veröffentlichung auf der Website redaktionell zu prüfen.

Für Trans*- Personen ist dieser Verteiler eine gute Möglichkeit, selbst mit den Urhebern in Kontakt zu treten. Der Gendertreff agiert in diesem Kontext lediglich als Multiplikator und ist sonst nicht in die Angelegenheit involviert. Wir weisen darauf hin, dass Fragen, die sich auf die jeweilige Anfrage oder Studie beziehen, ausschließlich die Urheber der Anfrage oder Studie selbst betreffen.

Mit der Bitte um Unterstützung und Verteilung des Urhebers per E-Mail an den Gendertreff, wird dem Wunsch Rechnung getragen und ist die Erlaubnis erfolgt, die Anfrage 1:1 hier zu veröffentlichen. Dazu gehören alle Angaben des Antragstellers, wie z.B. Namen, Telefonnummern, Adressen etc., es sei denn, dass diese explizit ausgenommen wurden.

Wir machen außerdem darauf aufmerksam, dass für detaillierte Informationen oder Klärungen zu den Anfragen ausschließlich die Urheber der jeweiligen Anfrage kontaktiert werden können. Der Gendertreff übernimmt keinerlei Verantwortung für die Inhalte der Anfragen und haftet nicht für Schäden, die durch die Nutzung der erbrachten Leistungen entstehen könnten. Der Urheber ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und den Datenschutz verantwortlich.

Ist der Urheber mit der weiteren Veröffentlichung einverstanden, ist keine Handlung erforderlich. Bei einem Widerspruch wird diesem umgehend Rechnung getragen.

Sticks & Stones 2026

Arbeite dort, wo du gefeiert wirst, nicht dort, wo du nur toleriert wirst.

Die STICKS & STONES in Köln am 31. Januar 2026 war wieder ein absolutes Highlight für alle, die sich für LGBTIQ+-freundliche Arbeitswelten, Karrierechancen und echte Vielfalt in Unternehmen interessieren!
„Sticks & Stones 2026“ weiterlesen

Queerer Neujahrsempfang 2026

Der Queere Neujahrsempfang 2026 in Düsseldorf, organisiert von den NRW-Landesverbänden Queeres Netzwerk NRW, NGVT NRW* und LSVD+ NRW, ist eine wunderbare Gelegenheit, um sich zu vernetzen, politische Ziele zu besprechen und gemeinsam ins neue Jahr zu starten.
Besonders positiv ist, dass die Räumlichkeiten barrierefrei waren und für das leibliche Wohl gesorgt wurde – das zeigt, wie wichtig Inklusion und ein offener Austausch für die queere Community sind. Viele Gruppierungen aus NRW folgten der Einladung.

Ein reger Austausch bei solchen Veranstaltungen wie dem Queeren Neujahrsempfang ist immer ein gutes Zeichen! Das bedeutet, dass die Teilnehmer aktiv im Gespräch sind, sich vernetzen, Ideen austauschen und vielleicht sogar gemeinsame Projekte oder politische Initiativen anstoßen.

Besonders in der queeren Community und im Gesundheitsbereich sind solche Gespräche oft der erste Schritt, um Sichtbarkeit zu erhöhen, Forderungen zu bündeln oder neue Kooperationen zu starten. Häufig geht es dabei um aktuelle politische Themen, gesellschaftliche Herausforderungen oder die Planung von Kampagnen und Veranstaltungen für das neue Jahr.

Rückzug bei Diversity? STICKS & STONES zeigt in Köln das Gegenteil

Köln, Januar 2026. Am 31. Januar 2026 findet in Köln die STICKS & STONES statt, eine der wichtigsten LGBTIQ+ Job und Karrieremessen im deutschsprachigen Raum. Von 10 bis 17 Uhr treffen qualifizierte Talente auf Unternehmen, die Vielfalt nicht als Risiko, sondern als wirtschaftliche Stärke verstehen.
„Rückzug bei Diversity? STICKS & STONES zeigt in Köln das Gegenteil“ weiterlesen

Einladung zur 2. Queeren Hessischen Vollversammlung in Marburg

Hallo!

Mit großer Vorfreude möchten wir dich herzlich zur 2. queeren hessischen Vollversammlung am 28. Februar 2026 einladen, nachdem die erste Vollversammlung im Herbst 2024 in unseren Augen ein riesiger Erfolg war. Diese von den Netzwerkstellen geplante und durchgeführte Tagesveranstaltung wird erneut eine großartige Gelegenheit sein, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam über wichtige Angelegenheiten zu diskutieren, die unsere Community betreffen. Das Thema der 2. Vollversammlung lautet: „Queer. Sichtbar. Sicher(?) – Vernetzung, Organisation und Handlungsfähigkeit in angespannten Zeiten“. Wir hoffen sehr, dass du dabei sein kannst, um diesen Tag mit uns zu gestalten! Weitere Informationen findest du hier: https://stadt-land-queer.de/vv/ „Einladung zur 2. Queeren Hessischen Vollversammlung in Marburg“ weiterlesen

Trans Day of Remembrance 2025 – Gedenken, Mahnung und Aufruf zum Handeln

Am 20. November ist der Trans Day of Remembrance (TDOR). An diesem Tag gedenken trans*, nicht-binäre und gender-nonkonforme Menschen weltweit den Opfern von trans*feindlicher Gewalt und Diskriminierung.

Aktuelle Zahlen (2024/2025):
    • 281 Morde an trans*, nicht-binären und gender-nonkonformen Personen weltweit.
    • Seit 2009 wurden 5.322 Morde dokumentiert.
    • 90 % der Opfer waren trans* Frauen oder transfeminine Menschen.
    • 88 % waren von Rassismus betroffen.
    • 34 % waren Sexarbeiterinnen.
    • 14 % der Opfer waren Aktivistinnen – ein starker Anstieg.

Besonders gefährdet sind Schwarze, indigene, migrantisierte trans* Frauen und transfeminine Personen, vor allem in der Sexarbeit.

Forderungen an Regierungen:
    • Schutz für Sexarbeiterinnen und Aktivistinnen.
    • Bessere Schulungen gegen Diskriminierung.
    • Gesetze gegen Hassverbrechen.
    • Unterstützung für Communitys.
In Deutschland:
    • 2.917 queerfeindliche Straftaten 2024 (mehr als doppelt so viele wie 2022).
    • Fast jeder zweite CSD 2025 wurde von Rechtsextremen angegriffen.
Der TDOR erinnert:
    • An die Toten, deren Geschichten oft vergessen werden.
    • An die Lebenden, die sich für Freiheit und Würde einsetzen.
Ziel:

Eine Gesellschaft, in der alle sicher und
gleichberechtigt leben können.

Eine Ergänzung von Art. 3 (3) GG ist wichtig und richtig

Der Bundesrat hat den Antrag der Länder Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein angenommen und die Bundesratsinitiative zur Ergänzung von Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes positiv beschieden.
„Eine Ergänzung von Art. 3 (3) GG ist wichtig und richtig“ weiterlesen

Befragung zu den Bedarfen an eine diversitätssensible App

Wir sind wissenschaftliche Mitarbeitende aus der Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) der Charité – Universitätsmedizin Berlin und möchten die Situation für queere Menschen verbessern.

Aufgrund der geringen Verfügbarkeit von Psychotherapeut*innen fehlt vielen Menschen der Zugang zu einer Psychotherapie. Gleichzeitig sind nur wenige Therapien auf die queere Community ausgerichtet. Eine mobile App, die auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Personengruppe eingeht, könnte queere Menschen bei der Suche einer psychotherapeutischen Behandlung unterstützen und zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen.
„Befragung zu den Bedarfen an eine diversitätssensible App“ weiterlesen

Anfrage zur Teilnahme an der Befragung zu den Bedarfen an eine diversitätssensible App

Hallo,

Wir sind wissenschaftliche Mitarbeitende aus der Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) der Charité – Universitätsmedizin Berlin und möchten die Situation für queere Menschen verbessern.

Aufgrund der geringen Verfügbarkeit von Psychotherapeut*innen fehlt vielen Menschen der Zugang zu einer Psychotherapie. Gleichzeitig sind nur wenige Therapien auf die queere Community ausgerichtet. Eine mobile App, die auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Personengruppe eingeht, könnte queere Menschen bei der Suche einer psychotherapeutischen Behandlung unterstützen und zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen.
„Anfrage zur Teilnahme an der Befragung zu den Bedarfen an eine diversitätssensible App“ weiterlesen

Presseerklärung des BVT* und der Amadeu Antonio Stiftung

Feindbild Trans*geschlechtlichkeit: BVT* und Amadeu Antonio Stiftung warnen vor rechtsextremer Bedrohung

Noch vor wenigen Jahren waren rechtsextreme Erzählungen am gesellschaftlichen Rand zu finden. Mittlerweile werden sie an vielen Stellen als vermeintlich valide Argumente gegen die Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe von trans* und nicht-binären Personen wiedergegeben. Durch den Einsatz trans*feindlicher Argumente gelingt es rechtsextremen Akteuren in der gesellschaftlichen Mitte und innerhalb demokratischer Parteien Anschluss zu finden. Dadurch wird dem Erstarken von Antifeminismus, Verschwörungsideologien und rechtsextremen Strömungen Vorschub geleistet. Das Resultat dieser erfolgreichen Mobilisierung gegen Gleichstellung und Selbstbestimmung hat verheerende Konsequenzen wie beispielsweise die steigenden Zahlen queerfeindlicher Gewalt in Deutschland, der Backlash in den USA oder die aktuelle Lage in Großbritannien. Um den Zusammenhang von Trans*feindlichkeit und Rechtsextremismus zu erläutern und beide als gesamtgesellschaftliche und demokratiegefährdende Problemfelder zu benennen, veröffentlichen der BVT* und die Amadeu Antonio Stiftung heute eine Broschüre mit dem Titel „Was bringt Trans*feindlichkeit rechtsextremen Akteuren? Und: Was ist daran so gefährlich?“. „Presseerklärung des BVT* und der Amadeu Antonio Stiftung“ weiterlesen