Campus Informationsbasar an der Uni Düsseldorf

Der Campus Informationsbasar an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – früher auch Campus CSD – ist für den Gendertreff nun schon Trandition. Denn wir waren bereits zum 3. Mal dabei, informierten rund um Transidentität und standen Transgendern, Angehörigen und Interessierten für Gespräche zur Verfügung.

Der Gendertreff wurde auf der Veranstaltung vor der Universitätsbibliothek in Düsseldorf am 16.05.2018 von Xenia und Ava vertreten, die über die Informations- und Selbsthilfeangebote des Gendertreff und natürlich auch die Gendertreff Messe & Fachtagung informierten.

Trotz gegenteiliger Behauptungen einschlägiger Wetterdienste hatte Petrus ein Einsehen und wir konnten den Tag bei überwiegendem Sonnenschein und wechselhafter Bewölkung für unsere Öffentlichkeitsarbeit rund um Trans* nutzen.

Nein, wir wollten die anderen Stände nicht ausgrenzen. Vielmehr bildeten wir so eine Gasse, durch die die insbesondere in den Vorlesungspausen zahlreichen Studierenden hindurch mussten. Und natürlich haben wir uns auch mit den anderen Organisationen an ihren Ständen ausgetauscht.

Auch unsere Grüne Karte für Diversity war natürlich wieder mit dabei und man muss sich wundern, wie oft Postkarten im Zeitalter digitaler Kommunikation mitgenommen werden. Aber wir erklären das Prinzip der guten alten Postkarte auch immer wieder gerne: „Das ist so eine Art analoge WhatsApp.“ 😉

Auch Kugelschreiber und zuckerhaltige Nervennahrung zum Überbrücken von Vorlesungs-Längen (auch als Bonbons bekannt) wurden von den Studierenden immer gerne mitgenommen. Und wer weiß? Vielleicht ergibt sich ja auch aus dem einen oder anderen Gespräch mit Vertretern der Forschung und Lehre an der Universität Düsseldorf noch die eine oder andere spannende Aktion rund um das Thema Transidentität.

>> Grüne Karte für Diversity

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Gendertreff bei der NRW Selbsthilfe Tour 2018

Unter dem Motto „Selbsthilfe bewegt“ startete am am 13. April die NRW Selbsthilfe Tour 2018 auf dem Schadowplatz in Düsseldorf. Der Gendertreff e.V. stellt mit dem Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf eine in Düsseldorf anerkannte Selbsthilfegruppe für Trans*-Menschen und Angehörige und war deshalb selbstverständlich mit dabei.

Trotz des nicht ganz optimalen April-Wetters hatten sich zahlreiche Menschen eingefunden, um sich über das Thema Selbsthilfe zu informieren und auszutauschen. Mit dabei auf der vom Verband der Ersatzkassen e.V. organisierten NRW Selbsthilfe Tour 2018 war auch der auffallende Selbsthilfe Truck, dessen Anhänger zu einer fahrbaren Bühne aufgeklappt werden kann.

Das Selbsthilfe-Service-Büro im Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf hatte ein Info-Zelt aufgestellt, an dem sich die Bürger über die Arbeit der Selbsthilfegruppen in Düsseldorf informieren konnten.

Der Gendertreff informierte interessierte Bürger über das Thema Transidentität.

Natürlich wurde auch auf die Gendertreff Messe & Fachtagung hingewiesen. Und auch die Grüne Karte für Diversity wurde gerne mitgenommen.

Ava im Gespräch mit Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke.

Auch das Programm auf der Truck-Bühne fand großes Interesse.

Und hier noch ein Foto von Ava und Rita, die den Gendertreff e.V. beim Tourneestart der NRW Selbsthilfe Tour 2018 in Düsseldorf vertreten haben.

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DortBunt Teil 3

Unter dem Motto „DORTBUNT! Eine Stadt. Viele Gesichter.“ zeigte Dortmund im Mai 2018 seine bunten Facetten an vielen Plätzen, Bühnen und Orten in der gesamten City.

An vielen Plätzen, Bühnen und Orten in der City präsentierten sich Institutionen, Vereine, Verbände, Initiativen, Kirchen, Gewerkschaften, Kulturschaffende, Behörden, Selbsthilfegruppen und viele mehr.

Wer in die Innenstadt kam konnte feiern, staunen, lernen und Diversity erleben.

Der Gendertreff e.V. war auch wieder eingeladen um sein ehrenamtliches Engagement mit einem Stand zu präsentieren. Bei sehr schönem Wetter waren wieder tausende Bürger_innen in der Stadt unterwegs um zu schauen, zu genießen und sich zu informieren. Beim Gendertreff gab es zusätzlich zu den umfangreichen Informationen, Luftballons für die Kleinen, Nelken für die Erwachsenden und Kugelschreiber für alle. Klar das die „Grüne Karte für Diversity“ nicht fehlen durfte, die wieder zu Hunderten verteilt und mit genommen wurden.

Natürlich kam es auch wieder zu einem regen Austausch mit Freunden von TransBekannt e.V. und dem Landesdachverband NGVT e.V.

Schön dass wir wieder dabei sein durften und mit vielen guten Gesprächen auf das Thema Trans* im Allgemeinen und Speziellen aufmerksam machen konnten.

Wir freuen uns auf nächstes Mal.

 

>> Grüne Karte für Diversity

Damenbesuch vom Gendertreff in der Lindenstraße

Folge 1665 („Falsch ist genau richtig“) ist nun ausgestrahlt. Worum ging es?

Sunny Zöllig (vorher "Marek") (gespielt von Martin Walde) zieht im Mai 2016 (Folge 1580) in die Münchener Lindenstraße. Bisher lebte Sunny als Marek mit Ehefrau Anja und dem gemeinsamen Sohn Yannik in Berlin. Nun lebt Sie erst einmal in der Wohnung ihrer Schwester Nina.

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Das Interview zur Folge 1665 der Lindenstraße

Pünktlich zum Weltfrauentag 2018 erscheint das Interview zur Folge 1665 der Lindenstraße auf Lindenstrasse.de/WDR.

Da es in der Lindenstraße um die transidente Sunny (Martin Walde) geht, waren nur Transfrauen eingeladen. Transmänner und vor allem Angehörige und Partner hätten das Gesamtbild abgerundet (wie real auf unseren Selbsthilfetreffen). Aber es ist halt nur eine Momentaufnahme möglich.

 

 

 

Bilder, Texte & Filme: Mit freundlicher Genehmigung des GFF und WDR

>> Lindenstrasse.de/Videos/Interview

>> Vorschau Folge-1665: Falsch ist genau richtig

>> https://www.gendertreff.de/2018/01/06/Gendertreff in der Lindenstrasse. Wie alles begann.

Gendertreff in der Lindenstraße

Zirka ein Jahr nach dem ersten Kontakt bekam Nathalie im September 2017 eine eMail von Gitta, der Pressesprecherin der Lindenstraße.

Wortlaut: In unseren neuen Büchern kommen drei Transfrauen vor, die wir sehr gerne mit „Originalen“ besetzen würden, am liebsten Transfrauen unterschiedlicher Ausrichtung, die gemeinsam mit „Sunny“ (Martin Walde) und „Viktoria“ (Zazie de Paris) Szenen spielen würden.

Inhalt: Sunny fühlt sich schon lange nicht als Mann, sondern als Frau. Sein/ Ihr Weg, die eigene Identität zu finden, ist seit Monaten geprägt von vielen Zweifeln, Ängsten und Unsicherheiten. Viktoria war schon einmal bei Sunny in der „Lindenstraße“, um sie zu beraten. Nun schaut Viktoria wieder zu Hause bei Sunny vorbei und hat gleich drei Freundinnen mitgebracht. Sie alle möchten Sunny Mut zusprechen.

Ava, Nathalie, Rita und Xenia meldeten sich zum Casting, nachdem wir das Drehbuch gelesen hatten. Es war unserer Meinung noch nicht ganz stimmig, aber das wollten wir beim Casting und während des Workshops klären. Ende Oktober war es dann soweit und wir vier vom Gendertreff sowie Stella aus Dresden und Julia aus Koblenz kamen zum Casting in die Lindenstraße auf dem WDR-Gelände.

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Nach einer ausgiebigen Vorstellungsrunde vor der Kamera mit der Produzentin und der Regisseurin spielten wir die Szenen einmal durch. Danach gab es noch viele Gespräche und wir wurden zu einer kleinen Feier eingeladen. Immer nach dem letzten Drehtag einer Staffel gibt es ein kleines Treffen aller Schauspieler und so hatten wir Gelegenheit, mit einigen der beteiligten Personen zu reden. Auch „Mutter Beimer“ war anwesend und interessierte sich für unsere Selbsthilfeorganisation.

Zwei Wochen später kam der Bescheid, wer zum Drehtag eingeladen werden sollte. So trafen sich Nathalie und Xenia vom Gendertreff sowie Stella und die Schauspieler Martin Walde und Zazie de Paris in früher Stunde in der Maske.

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Hier wurde zwischendurch Nathalie noch angezogen.

 

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Um 9:45 Uhr ging es zu den Proben ans Set. Mann, waren wir nervös.

 

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Viele Menschen standen um uns herum: Techniker, Producer, Regie, Assistenten, Maske, Kostümbildner, Requisite, Kameraleute, Ton usw., usw. Wir waren von viel Technik umringt und schon ging es los.

 

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Probe, technische Probe, Kameraprobe, Aufnahme und das Ganze nochmal mit neuer Kameraeinstellung. Bis zu 8x pro Szene. Fiel die Klappe, blendete jede von uns die Personen und die Kameras völlig aus und konzentrierte sich auf die Szene.

 

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Nach 16:00 Uhr waren die Aufnahmen im Kasten und wir fix und fertig. Die Regisseurin Esti war begeistert und das tolle sympathische Team hat uns durch den ganzen Tag getragen und uns gleich von Anfang an das Gefühl der Zugehörigkeit gegeben. Alle Anwesenden haben uns beim Dreh phantastisch unterstützt und gaben uns das Gefühl, ein Teil des Teams zu sein. Für alle waren wir Kolleginnen des Lindenstraßenteams.

Gleich nach den Dreharbeiten gaben wir noch ein Interview und danach gab es noch das ein oder andere Gespräch in einem der Büros und auf dem Gang. Wir wollten uns gar nicht trennen, so waren wir von den Ereignissen gefesselt.

 

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Sunny und Viktoria waren tolle und sehr sympathische „Kolleginnen“. Wir waren glücklich über diese tolle Erfahrung und dass die Lindenstraße sich dem Thema „Transgender“ mit Hilfe des Gendertreff stellt. Wir bedanken uns für die Chance, die durch den WDR und die GFF eröffnet wurde, unsere Selbsthilfearbeit zu verbessern und bekannter zu machen.

Von links:

Viktoria, Xenia, Nathalie, Clara, Sunny

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copy: WDR/ Thomas Kost
Mit freundlicher Genehmigung: GFF und WDR

 

>> Ausstrahlung: ARD – Das Erste am 11.03.2018 (Folge 1665 „Falsch ist genau richtig“)

>> https://www1.wdr.de/daserste/lindenstrasse/index.html

>> https://www.fernsehserien.de/lindenstrasse/spoiler-vorschau

>>http://mediathek.daserste.de/Lindenstra%C3%9Fe/Sendung?documentId=5280&topRessort&bcastId=5280

>> https://www.youtube.com/user/Lindenstrasse

>>https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Darsteller_und_Figuren_der_Lindenstra%C3%9Fe

>> https://www1.wdr.de/daserste/lindenstrasse/videos/Lindenstrasse-Live-170.html

>> https://www1.wdr.de/daserste/lindenstrasse/fotos/wochenschau-dezember-siebzehn-156.html

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Weihnachten 2017 – Schrottwichteln beim Gendertreff Düsseldorf

Wir vom Gendertreff nennen unsere Selbsthilfegruppen Selbsthilfetreffen. Denn wir haben festgestellt, dass es sich in einer schönen Atmosphäre bei einem guten Essen oder bei einem schönen Kaffeeklatsch besser reden lässt als wenn wir uns irgendwo in einem Hinterzimmer zum Stuhlkreis treffen würden. Ebenfalls wichtig ist uns, dass der Austausch auf Augenhöhe stattfindet, dennoch aber Mitglieder des Gendertreff-Teams als Ansprechpartner und für Beratungen zur Verfügung stehen.

Natürlich wissen wir auch, dass es gerade für Neulinge eine Herausforderung ist, ein Selbsthilfetreffen in einem öffentlichen Lokal aufzusuchen. Andererseits lernen sie so im Schutze der Gruppe, in der Öffentlichkeit zu sich und ihrer Transidentität zu stehen, was wiederum extrem wichtig ist, um ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben im Identitätsgeschlecht zu führen. Auch für Angehörige transidenter Menschen ist es enorm wichtig, andere Trans*-Menschen und andere Angehörige kennenzulernen und gemeinsam das Beisammensein zu erleben.

Der Gendertreff Düsseldorf findet seit Oktober 2004 jeden dritten Sonntag im Monat statt. Und da Transidentität an sich schon ein ernstes und komplexes Thema ist, legen wir auch Wert darauf, dass auf unseren Selbsthilfetreffen auch gerne einmal gelacht werden darf. Bei unserem Düsseldorfer Selbsthilfetreffen ist es deshalb gute Tradition, dass immer im Dezember – und damit in der Vorweihnachtszeit – ein Schrottwichteln stattfindet. Und deshalb wurde auch in 2017 wieder Schrott gewichtelt. 🙂

Zunächst aber wurde wie immer auf unseren Selbsthilfetreffen viel miteinander geredet. Und auch unseren Selbsthilfepreis hatten wir an diesem Tag mitgebracht.

Dann aber sollte das Schrottwichteln losgehen. Schrottwichteln bedeutet, dass es Geschenke gibt. Da es jedoch um den Spaß und nicht um Materielles geht, soll in den Geschenken etwas von geringem Wert sein, das man selber nicht mehr braucht, was aber der beschenkten Person durchaus noch Freude bereiten könnte. Alle Geschenke kommen auf einen Gabentisch und dann wird gewürfelt. Damit nicht nur Zeit mit vergeblichem Würfeln verging, durfte jede_r, der_die eine 1, 3 oder 6 würfelte, sich ein Geschenk aussuchen.

Hier hat sich Xenia ein schönes Geschenk ausgesucht.

Da aber in der zweiten Runde noch einmal gewürfelt wird und man bei einer 1 oder einer 6 das Geschenk mit einer beliebigen Person tauschen muss, landete Xenias Paket kurz darauf bei Sabine.

Ja, und da saßen Ava und Xenia nun mit ihren erwürfelten und frisch durchgetauschten Paketen. Was da wohl drin sein mag?

Aber allen anderen ging es ja ähnlich. Kirsten machte es geschickt und tauschte mit dem Gabentisch, auf dem noch einige Pakete übrig geblieben waren. 😉

Man sieht es Clara an: Auch kleine Geschenke können große Freude bereiten. 🙂

Und auch Ute freut sich riesig über ihr Geschenk.

Natürlich darf man beim Schrottwichteln auch nicht einfach nur so sein Geschenk auspacken. Nein, auch hier wird zunächst gewürfelt. Auspacken darf, wer wiederum eine 1 oder eine 6 würfelt.

Dinner for One – für Sarah ist der Silvesterabend Dank des Silvesterklassikers gerettet. 🙂

Für Nathalie ist derweil das Geschenkpapier …

… ganz offenbar wichtiger als das Geschenk selbst. 😉

Ava hat diese Bilder erwichtelt. Aber Xenia musste mit dem Auspacken noch auf ihre 1 oder 6 und somit auf ihr Würfelglück warten.

Marina freut sich: Ist das nicht schön?

Und auch Kirsten hat sichtlich Spaß.

Die übrig gebliebenen Geschenke haben wir dann gegen geringe Summen versteigert. Der Erlös der Versteigerung kommt unserer nächsten Gendertreff Messe & Fachtagung zugute. So hatten wir auf dem letzten Selbsthilfetreffen des Jahres 2017 noch einmal richtig viel Spaß. Aber auch die ernsten Themen rund um Transidentität kamen natürlich nicht zu kurz.

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Gendertreff Jahresrückblick 2017

Messe

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Nur noch einige Selbsthilfetreffen, dann ist auch schon Weihnachten. Zeit also, das Jahr einmal Revue passieren zu lassen. Für den Gendertreff war das Jahr 2017 ein äußerst ereignisreiches Jahr.

Insbesondere in Bezug auf Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit konnten wir in 2017 wieder einiges bewegen. Dazu gehörten ein offener Brief an die Bundesärztekammer in Bezug auf diskriminierende Aussagen zu Blutspenden durch Trans*-Personen oder ein Interview bei center.tv in Düsseldorf.

Im Rahmen diverser Aktionen konnten wir zudem umfangreiche Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Trans* betreiben. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich DortBunt oder die Paracelsus Messe in Düsseldorf, wo wir mit Info-Ständen vertreten waren. Im Rahmen des Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstages wurde dem Gendertreff zudem der Selbsthilfepreis 2017 verliehen.

Bereits zum zweiten Mal organisierten wir die Gendertreff Messe & Fachtagung, bei der sich zahlreiche Besucher_innen an den Infoständen und während der Fachvorträge zu vielen Themen rund um Transidentität informieren konnten. Schon jetzt dürfen wir verraten: Auch in 2018 wird es eine Gendertreff Messe & Fachtagung geben. Die dann bereits dritte Auflage wird am 06.10.2018 wieder im Bürgerhaus in Erkrath-Hochdahl stattfinden.

Vereinsgruendung

Nach 13 Jahren Gendertreff war es notwendig geworden, dem Gendertreff eine neue Struktur zu geben. Denn damit Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit zuverlässig funktioniert, ist im Hintergrund einiges an Arbeit zu erledigen. Vor diesem Hintergrund gründeten wir am 11. Nov. 2017 den Gendertreff e.V. (i.Gr.) – der Gendertreff ist also nunmehr ein Verein. Diese neue Struktur wird uns in Zukunft helfen, die vielen Ideen, die wir rund um Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit für Trans*- Menschen und Angehörige noch haben, zielgerichtet in die Tat umzusetzen.

Eine Sache für 2018 dürfen wir bereits andeuten. Denn der Gendertreff hat in diesem Jahr im Rahmen eines Workshops eine sehr bekannte Fernsehproduktion bei einem führenden deutschen Fernsehsender inhaltlich begleitet. Gestern, am 01.12.2017, waren unsere Team- und Vorstandsmitglieder Xenia und Nathalie dann vor Ort beim Dreh. Xenia und Nathalie haben nämlich in der Fernsehproduktion einen sogenannten Cameo-Auftritt. Das bedeutet: Sie spielen sich selbst und es geht dabei natürlich um das Thema Transidentität. Zum Ausstrahlungstermin werden wir rechtzeitig weitere Informationen bereitstellen. Denn noch ist alles Top Secret.

Nathalie und Xenia

Das Jahr 2017 hatte es also wirklich in sich. Doch wir finden, dass sich die viele ehrenamtliche Arbeit gelohnt hat, denn wir konnten sowohl in der Selbsthilfearbeit im Rahmen unserer Selbsthilfetreffen als auch des Gendertreff-Forums sowie im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit doch einiges für Trans*-Menschen und ihre Angehörigen bewegen.

Xenia hat ein kleines Video mit Eindrücken aus dem Jahr 2017 vorbereitet. Die Musik im Hintergrund mag einigen bekannt vorkommen: Es ist der Song Zwei Seelen, der vor einigen Tagen seinen achten Geburtstag feierte. Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachten und einen guten Übergang in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2018.

>> Das Video „Gendertreff 2017“ auf YouTube ansehen

INHALTSVERZEICHNIS

Gendertreff beim 10. Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag

Bereits zum zehnten Mal fand im Städtischen Klinikum Solingen der Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag statt. Und bereits zum dritten Mal war der Gendertreff mit einem Infostand vertreten.

Bereits am Vorabend wurden wir freudig überrascht: Denn der Gendertreff gewann den Selbsthilfepreis 2017. Und der bekam natürlich einen Ehrenplatz auf unserem Infostand.

Das Kunstwerk hinter unserem Stand wurde kurzerhand in unsere Öffentlichkeitsarbeit einbezogen. 😉

Der Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag findet im Städtischen Klinikum Solingen statt. Die Infostände befinden sich im Foyer sowie auf dem Flur zu den Aufzügen, über die die Stationen zu erreichen sind. An einem Samstag bedeutet das: Publikumsverkehr ohne Ende, wie es in der Klinik einer Großstadt nicht anders zu erwarten ist.

Da wir den Selbsthilfepreis 2017 gewonnen hatten, wurden natürlich auch Fotos mit dem Preis und der Standbesetzung gemacht.

Auch einige Interviews haben wir an diesem Tag gegeben, denn die Solinger Tageszeitung oder auch das Klinikradio wollten natürlich wissen, wie der Preisträger 2017 seine Selbsthilfearbeit gestaltet. Also berichteten wir über das Gendertreff-Forum, unsere Selbsthilfetreffen und natürlich auch über die Gendertreff Messe & Fachtagung.

Auch unser Aufsteller anders als erwartet war immer gut für nachdenkliche Leser oder Informationsgespräche. Und auch die Grüne Karte für Diversity wurde immer wieder gerne mitgenommen.

Gespräche am Gendertreff-Stand: Informationsgespräche und fleißiges Netzwerken mit den Organisatoren des Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstages sowie den Vertretern der anderen Selbsthilfeorganisationen wechselten sich ab.

Man kann es Xenia deutlich ansehen: Hier wurde lebhaft diskutiert.

Ganz wichtig: Auch ein ernsthaftes und komplexes Thema wie Transidentität darf man im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit durchaus mit Humor und Wortwitz erklären.

Und so ergaben sich jede Menge angeregter Gespräche.

Xenia und Rita am Gendertreff-Stand …

… und Ava nutzte die Gelegenheit, einfach mal etwas häufiger auf den Auslöser der Kamera zu drücken. 😉

Na? Liegen die Stifte auch ordentlich?

Na klar. Kirsten sorgt dafür, dass alles seine Ordnung hat. 😉

Zum Schluss gab es noch ein Foto mit der Standbesetzung, dem Selbsthilfepreis und Frau Silvia Kettner vom Städtischen Klinikum Solingen.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung zum Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag in den Städtischen Kliniken Solingen und natürlich auch für den Selbsthilfepreis 2017. Und wir freuen uns schon auf den 11. Solinger SHG-Tag in 2018.

>> SolingenMagazin mit einem Bericht zum Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag

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