​Universitätsklinikum Leipzig

Quelle: ​Universitätsklinikum Leipzig
Es wird darauf hingewiesen, dass das Foto ausschließlich im Zusammenhang mit der Pressemitteilung verwendet werden darf! (UKL)

 

Plastische Chirurgen am UKL führen geschlechtsangleichende Operationen durch.

An der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) ist mit der Aufnahme von geschlechtsangleichenden Operationen eine Versorgungslücke geschlossen worden. Dank stark verbesserter Techniken gilt die OP mittlerweile als gewebeschonend und patientenfreundlich. Die plastischen Chirurgen am UKL wenden hier die modernste Technik an.

Das UKL handelt nach den Fach-Leitlinien und führt geschlechtsangleichende Operationen von Mann zu Frau sowie Frau zu Mann durch.

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Zentrum für Geschlechtsangleichende Chirurgie in München-Bogenhausen erhält zweiten Standort

Das Zentrum für Geschlechtsangleichende Chirurgie, ansässig in der Chirurgischen Klinik München-Bogenhausen, erhält einen zweiten Standort im Stadtteil München-Pasing. Für die Patient_innen bedeutet die Eröffnung eine deutliche Erweiterung der OP-Kapazitäten und weniger Wartezeit bei gleichbleibend hoher medizinischer Qualität. Das Leistungsportfolio konnte außerdem durch die Erweiterung weiter vergrößert werden, so dass das Zentrum ab sofort alle wesentlichen chirurgischen Eingriffe unter einem Dach anbieten kann. Der Aufbau des neuen Standortes bedeutet gleichzeitig die Gründung eines neuen Klinikverbundes mit dem Namen „Dr. Lubos Kliniken“.

 

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Neuerungen in der Gesundheitsversorgung – ICD-11

2018 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die ICD-11. Die ICD dient weltweit zur Verschlüsselung von Diagnosen. Derzeit gültig ist die ICD-10. Die ICD-11 soll 2019 durch die  Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) verabschiedet werden aber über den Zeitpunkt einer möglichen Einführung der ICD-11 in Deutschland sind leider noch keine Aussagen möglich.

Eine für transidente Menschen neue Abteilung beschäftigt sich mit Störungen der sexuellen Gesundheit. Dazu gehören neben Libido- und anderen sexuellen Funktionsstörungen auch Geschlechtsidentitätsstörungen, die bisher unter den mentalen Störungen eingeordnet werden, was nicht mehr zeitgemäß ist. Das bedeutet, dass die Transidentität nicht mehr als psychische Störung angesehen wird sondern als „Geschlechtsinkongruenz“ (Nichtübereinstimmung oder Nichtzusammenpassen).

Geschlechtsinkongruenz steht somit als das neue offizielle Wort für Transsexualität/Transidentität. Bei transidenten Menschen stimmen das körperliche und das seelische Geschlecht nicht überein, sie sind also „inkongruent“. Es gibt Frauen mit einem Männerkörper (Transfrauen) und Männer mit einem Frauenkörper (Transmänner).

 

>> www.bfarm.de

>> www.awmf.org

>> www.awmf.org/pdf

>> www.aerzteblatt.de

>> Diagnose

 

Breaking News:

Auf einem Treffen der WHO im Mai 2019 wurde die ICD 11 formal angenommen.

Gendertreff e.V. zu Gast im Radio

Autorin: Nathalie

 

Öffentlichkeitsarbeit ist oft schwierig und mühsam. Gerade bei Mitmenschen, die vermeintlich nichts mit Trans* zu tun haben, bleiben Fragen, die nicht gestellt werden, unbeantwortet.

Deshalb sind wir sehr dankbar für Möglichkeiten das Thema zu erklären und Fragen zu beantworten. Im Dezember hatten wir eine Einladung beim Campusradio Düsseldorf 97,1 MHz. welche wir gerne angenommen haben. Im Rahmen des Gesundradios konnten wir, der Gendertreff e.V., vertreten durch Ava und Nathalie, unsere Selbsthilfeorganisation vorstellen und unsere Aktionen beschreiben.  Dazu zählen unsere regelmäßigen Selbsthilfetreffen, die wir in Düsseldorf, Leverkusen und Berlin anbieten, genauso  wie unsere Messe und Fachtagung, sowie die grüne Karte für Diversity und vieles mehr.

Gerne berichteten wir wie so ein Selbsthilfetreffen abläuft, dass alle Transgender, Angehörige und Interessierte teilnehmen können  und das die Treffen alle in öffentlichen Lokalen stattfinden. Natürlich erzählten wir auch von den Ängsten, die neue Besucher oft bei dem ersten Besuch haben und wie diese abgebaut werden, da die Gruppe immer ein offenes Ohr hat, Fragen beantwortet und das eigene Selbstvertrauen gesteigert wird.

Anni, eine Reporterin des Campusradio, führte uns mit gezielten Fragen professionell durch das Interview, so dass alle wichtigen Aspekte angesprochen wurden, Interesse geweckt und einfach viele Leute erreicht werden, die mehr über das Thema Transgender wissen möchten, auch wenn sie nichts oder wenige damit zu tun haben.

Wir, vom Team Gendertreff e.V., bedanken uns sehr herzlich für die Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit beim gesamten Campusradio.  Wer die Sendung mit verfolgen möchte, hat am ersten Montag im Januar 2019 um 18:00 Uhr die Chance den Gesundfunk des Campusradios 97,1 MHz. (über Kabel 91,2 MHz.) einzuschalten.

Die Wiederholungen laufen an allen anderen Montagen im Januar um 18 Uhr, sowie samstags um 19 Uhr.

 

Damit endet dann auch die umfangreiche ehrenamtliche Selbsthilfearbeit des Gendertreff e.V. für das Jahr 2018. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, Wiederhören und Wiederlesen im neuen Jahr 2019 und wünschen alles Gute!

>> Campusradio Düsseldorf

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Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit

Autorin: Solveig

Quelle: AWMF Online

Die lange erwartete S3-Richtlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung von Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit ist jetzt in ihrer Endfassung beschlossen und veröffentlicht worden:

Die Empfehlungen sind verbindlich für alle Behandelnden im Gesundheitswesen. Damit sind alte Standards zur Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen hinfällig geworden. Ging man bisher im wesentlichen davon aus, dass Trans* Menschen als psychisch Kranke keine verantwortlichen Entscheidungen für sich selbst treffen könnten und vor sich selbst zu schützen wären, sollen sie jetzt im Gesundheitswesen als selbstbestimmt handelnde Menschen unterstützt werden, die über ihr Wohlbefinden bestmöglich selbst entscheiden.

Mal sehen, wie lange die Krankenkassen jetzt noch gegen den medizinischen Sachverstand an ihren MDK-Richtlinien von 2009 festhalten. 😉

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Urheberrechtliche Regelungen AWMF (Auszug):
………Verweise („links“) aus anderen Dokumenten des World Wide Web auf die Dokumente in „AWMF online“ sind dagegen ohne weiteres zulässig und erwünscht, für eine entsprechende Mitteilung sind wir jedoch dankbar………..

Was ist ein Transgender? – Ava im Interview mit Bloggerin Klaudija

Interview

Ava berichtet: Vor einigen Wochen wurde ich gefragt, ob ich in einem Video-Interview über meine Transidentität, meine Erfahrungen rund um Trans* und auch die Selbsthilfearbeit des Gendertreff e.V. berichten würde. Natürlich habe ich sofort zugesagt. Und so traf ich Bloggerin Klaudija in der Uni Düsseldorf zu einem Gespräch rund um Trans*.

Einen kleinen Versprecher habe ich auch entdeckt: Natürlich hat das Bundesverfassungsgericht und nicht der Bundesgerichtshof zum TSG entschieden. Während des Interviews ist mir den Versprecher aber gar nicht aufgefallen. 😉

Hier ist also das Interview:


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Handreichung zu Transsexualität in der Kirche

Quelle: Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

Diese Handreichung der Fachgruppe Gendergerechtigkeit der EKHN informiert über ein bisher kaum beleuchtetes Thema: Transsexualität und Kirche.

Erstmals hat sich eine evangelische Kirche in einer umfangreichen Publikation mit Fragen zur Transsexualität auseinandergesetzt.