Gendertreff on Grünkohltour 2018

Traditionell trafen sich wieder viele zum winterlichen Grünkohlessen. Aber vorher wurde gewandert,  mit einem gut gefüllten Handwagen im Schlepptau. Zur Stärkung und um sich gegen die kühlen Temperaturen zu wappnen, wurden in dem Bollerwagen ausreichend alkoholische Getränke mitgeführt.

An einer Kreuzung, Kurve oder Brücke wurden die Pinchen mit den Getränken gefüllt. Schnell war der Wagen leer und es ging zurück zum Grünkohlessen.

Nachdem alle gut gegessen hatten, wurde noch aufgeräumt und Platz geschaffen. Dann kam man zum gemütlichen Teil. 🙂

Danke an Kirsten und Rita.

 

>> Inhaltsverzeichnis

Grünkohlwandern 2017 im Neanderland

Und auch 2017 danken wir dem Orga-Team Kirsten und Rita für dieses traditionelle Event – Dem Grünkohlwandern durch das Neanderland.

Viele Teilnehmer trafen sich zur Wanderung um sich den deftigen Grünkohl zu verdienen. Einige stießen später zur Party dazu. Um einem drohenden Flüssigkeitsverlust vorzubeugen, war der Bollerwagen wieder mit schmackhaften Getränken gefüllt.


An strategischen Punkten wie z.B. Wegkreuzungen, Brücken, Kurven und Steigungen wurden die Getränke verteilt. Das Wetter war gut aber zum „Vorglühen“ doch leider etwas zu warm (ca. 10°C).


Zwischendurch konnten auch noch Gäste begrüßt werden und am Ende gab es sogar einen schönen Sonnenuntergang.



Nach ca. zwei Stunden gab es dann endlich Grünkohl mit deftigem Fleisch. Alle ließen es sich schmecken. Sabine, Barbara und Sabrina sorgten für das leibliche Wohl und die Getränke.

Danach glühte die Tanzfläche, denn Xenia gab ihr Bestes am Mischpult. Die Stimmung war spitze und bis die ersten gingen war es kurz vor Mitternacht.

<< Inhaltsverzeichnis

Wandern bis der Grünkohl kommt

Wie in den Vorjahren organisierte wieder das Kohl-Königspaar Kirsten und Rita das diesjährige Grünkohlwandern.

GRUITEN1601

Über 20 Teilnehmer_innen durchquerten und kreuzten Haan-Gruiten im Rheinland. Zur Vorbereitung auf das deftige Essen wurden in einem Handwagen ausreichend alkoholische Getränke mitgenommen, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Die strategischen Punkte wurden während der Wanderung ermittelt. Dabei handelte es sich um Wegkreuzungen, Brücken, Kurven und Steigungen. Spannend wurde es an den Stellen wo die Kreuzung an einer Steigung und auch noch in einer Kurve gelegen war. Dort war die Getränkepause dann etwas länger und ausgiebiger.

GRUITEN1602

Nach ca. zwei Stunden waren alle Mitläufer_innen für das Essen vorbereitet und freuten sich auf Sabines Grünkohl mit deftigem Fleisch. Sabrina versorgte indes alle mit Getränken u.a. vom Fass. Alle ließen es sich schmecken und wärmten sich auf, denn das Wetter war nicht so wirklich toll. Wenigstens hatte es während der Wanderung nicht geregnet.

GRUITEN1603

Nachdem alle gesättigt waren, wurde noch aufgeräumt und Platz geschaffen. Es wurde noch viel gelacht und getanzt. Der „Gute-Laune-Tag“ endete dann weit nach Mitternacht.

Danke an das Orga-Team!

<< Inhaltsverzeichnis

Karneval am Rhein 2015

Wieder einmal war der Terminkalender zum diesjährigen Karneval prall gefüllt. Einige hatten sich zum Weiberkarneval nach Mettmann verabredet und berichteten von einem schönen und stimmungsvollen Abend. Meine Frau und ich steckten in Renovierungsarbeiten und konnten an diesem Tag nicht dabei sein.

Weiterlesen

Grünkohlwandern 2015

Grünkohlessen ist ein alter Brauch in Norddeutschland und Teilen Skandinaviens, aber auch in anderen Teilen der Republik wird diese schöne Tradition gepflegt. So auch in Haan-Gruiten, Rheinland. Dort kamen wieder, am letzten Wochenende im Januar, ca. 17 Wanderlustige zusammen um sich den Grünkohl zu verdienen. Rita hatte zu diesem schönen Event geladen und wieder mal alles gut organisiert. Sabine sorgte sich um das Essen und Sabrina kümmerte sich, dass niemand verdursten musste.

Weiterlesen

Archiv vom Gendertreff Düsseldorf (Rheinland) 2004-2010

Zum 4. Advent fand das letzte Selbsthilfetreffen des Jahres 2010 statt. Dazu hatten wir uns etwas besonderes ausgedacht. Jede hat etwas im Keller oder auf dem Speicher, was schon immer weg sollte und genau das wird zum Schrottwichteln benötigt. Was für ein Geschenk werde ich wohl erwürfeln? Auch der starke Schneefall und die vereisten Straßen, konnte die meisten nicht davon abbringen, an diesem lustigen Nachmittag teilzunehmen. So hatten alle einen riesen Spaß bei dem gut besuchten Selbsthilfetreff. Mehr lesen im Forum.


Special-Trade meets Gendertreff II mit ca. 25 Gästen Ende März 2010 im Cafe Süd, Düsseldorf. Vielen Dank allen Gästen, an Inka und Micha, der Chefin des Cafes und dem Gendertreff -Team. Verbunden mit einem Klamotten und Schuh Flohmarkt war es wieder ein gelungener Abend, der nicht enden wollte. Mehr lesen…


Auch im Rheinland hat uns der Winter, seit Anfang Dezember, mit Schnee und Eis im Griff. So sollte auch die Fahrt zum Gendertreff Düsseldorf am 20. Dez. 2009 zur Wahnsinnstour werden, denn es hatte die ganze Nacht geschneit und es wollte auch am Tag nicht aufhören. Also rutschten wir über die Autobahn und trafen uns mit 8 weiteren mutigen Mädels zum Treff im Cafe Süd. Zwischendurch wurden die Autos freigeschaufelt und gegen 17:00 Uhr schlidderten wir an liegengebliebenen LKWs wieder zurück nach Hause. Alle waren wohlbehalten Daheim angekommen.


Ein schöner ereignisreicher Tag ist nun auch schon wieder Vergangenheit. 5 Jahre Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf. Mehr lesen…


Auch im Juni hatten wir wieder einen schönen und lustigen Treff. Einige Mädels standen vor der Tür zum Rauchen und drei ältere Damen kamen auf das Cafe zu. „Ihr seht wirklich hübsch aus“. „Vielen Dank für das Kompliment“, erwiderte ich. „Und was macht ihr morgen?“ „Wieder arbeiten gehen“, sagte eine aus unseren Reihen. „Ja aber wieder in ollen Hosen, ne!“
Wie recht die drei Damen doch hatten.


Special-Trade meets Gendertreff mit ca. 30 Gästen im Feb. 2009 auf Schloß Burg. Vielen Dank allen Gästen, an Inka und Micha, der Chefin des Waffelhauses und dem Gendertreff-Team für den gelungenen Sonntag. Im Schneechaos ging es dann Abends nach Hause. Mehr lesen…


Premiere im Cafe Süd im Jan. 2009 mit ca. 20 Gästen und allen hat es gut gefallen.


Das Rosamond schließt! Aber der Gendertreff Düsseldorf – Das Selbsthilfetreffen für Transgender, Angehörige und Interessierte geht weiter!


Das Adventstreffen 2008 im Waffelhaus auf Schloß Burg mit über 20 Gästen aus den verschiedensten Regionen hat allen gut gefallen.


Auch im November 2008 waren wieder die Selbsthilfetreffen gut besucht. Besonders der „Gendertreff Düsseldorf“ platzte aus allen Nähten, sogar die „Krabbe“ war kurz vor ihrer Heimreise noch vorbei geschüsselt. Und auch ein Paar aus Rotterdam kam zu Besuch. Es war ein schöner Nachmittag.


Endlich nach langer Umbauphase wurde das Rosamond im Juni 2008 wieder eröffnet.


Leider ist das Cafe Rosamond noch nicht mit ihren Umbauarbeiten fertig, so daß das 40. Gendertreffen in 2008 in einem anderen Cafe stattfand. Leider gab es dort keinen Kuchen.


Der Adventstreff, Dez. 2007, im Rosamond mit anschließender Feuerzangbowle war wieder gut besucht.


Im Juli 2007 ging Gendertreff on Tour und fand diesmal auf Schloß Burg statt. Auch wenn der „Wettertranny“ uns nicht gnädig gestimmt war, kamen doch viele, um im Waffelhaus zu klönen und die leckeren Waffeln u.ä. zu probieren. Es war rundum ein gelungener Nachmittag, der gegen 19:00 Uhr zu Ende ging.


Gendertreff Düsseldorf mit vielen Gästen bei wunderschönem Wetter im Mai 2007


Eike vom Rosamond kam im März 2007 in`s rotieren, so viel Tische mussten noch aufgestellt werden. Der Gendertreff Düsseldorf war wirklich gut besucht und danach haben wir noch eine neue Location auf der Oststr. ausprobiert.


Der Gendertreff im Rosamond stand im Feb. 2007 auf dem Programm. Im Karneval in einem etwas frecheren Outfit.


Xenia`s Gendertreff Düsseldorf gab es im Dez. 2006 im Waffelhaus auf Schloss Burg in Solingen. Ich danke allen, die der Einladung gefolgt sind und in dem gemütlichen Cafe zu dem schönen Vorweihnachtstreffen beigetragen haben. Wenn die Treffen so gerne angenommen werden, macht es auch Spass so etwas zu organisieren.
Vielen Dank auch den drei Herren auf dem Burgplatz für die schönen Komplimente.


19.Februar 2006 der Gendertreff Düsseldorf neigt sich dem Ende und ich fahre alleine zum Hauptbahnhof meine Frau abholen.


Die TV-Modenschau (Sommerfest im Rosamond, Düsseldorf) hat im Juni 2005 stattgefunden und war (ohne Übertreibung) ein voller Erfolg. Allen hat es super gut gefallen.


Die ersten Proben im Mai 2005 zur TV-Modenshow (Sommerfest im Rosamond, Düsseldorf) haben stattgefunden.


Wenn eine nette tolle „Schwester“ mal zum T*-Treff in Motorradkluft, unrasiert und ohne „Mütze“ aufläuft, dann sieht man das wir doch „Normalsterbliche“ sind.


Beim zweiten Treffen waren wir schon mehrere.


Sonntag der 17.Okt. 2004 war unser/mein erster T*-Treff in Düsseldorf, leider war nur ein TV anwesend – ich 😆
Aber dennoch war es ein gelungener Tag: 15:00 Uhr raus, mit 6cm-Riemchen Pumps Autofahren (Frau am Steuer) und einen schönen Nachmittag mit Frau und vertrauten Freunden im Cafe verbracht.

>> Selbsthilfetreffen

INHALTSVERZEICHNIS

Pressemeldung

5 Jahre Hilfsangebot für Transgender, Angehörige und Interessierte in Düsseldorf und Umgebung

(Düsseldorf, 18. Oktober 2009)
Wir schreiben das Jahr 2004. Am Sonntag, den 17. Oktober 2004 veranstaltet Ute und Xenia erstmals den Gendertreff Düsseldorf (Rheinland). Schnell sollte sich das Selbsthilfetreffen zu einer festen Institution für Transgender, Angehörige und Interessierte in Düsseldorf und Umgebung mausern.

Zunächst im Café Rosamond veranstaltet, finden Transgender, Angehörige und Interessierte seit Januar 2009 jeden dritten Sonntag im Monat im Café Süd in Düsseldorf eine feste Anlaufstelle. Seit nunmehr fünf Jahren bietet der Gendertreff Düsseldorf (Rheinland) in zwangloser Atmosphäre die Möglichkeit des Kennenlernens und des Erfahrungs- und Meinungsaustausches. Hier können Transgender ihr „inneres Ich“ ausleben und feststellen, wie problemlos das Leben als Transgender sein kann.

Aus den bescheidenen Anfängen ist mit den Jahren ein umfangreiches Hilfs- und Informationsangebot entstanden. Ehrenamtlich geführt, bietet der Gendertreff nicht nur regelmäßige Selbsthilfetreffen, sondern unter www.gendertreff.de auch eine Internet Plattform mit Forum, Blog & Magazin sowie vielen weiterführenden Informationen.

Ziel des Gendertreff ist neben der Hilfestellung für Transgender, deren Angehörigen und Freunde auch die Information der breiten Öffentlichkeit. Vielfach bestehen Vorurteile, die zeigen, dass große Teile der Gesellschaft sehr wenig über Transgender wissen und die es abzubauen gilt.

Auch für die nächsten fünf Jahre hat sich das Team einiges vorgenommen. Neben der Fortführung des Gendertreff Düsseldorf (Rheinland) und des mittlerweile ebenfalls etablierten Gendertreff Leverkusen (Brauhaustreff) in Leverkusen-Opladen sind diverse Events von Candlelight-Dinner, Schminkseminar, Typberatung oder Tauschbörse bis hin zu Tanzworkshops oder Partys geplant.

Das fünfjährige Bestehen des Gendertreff Düsseldorf (Rheinland) wird am 18. Oktober 2009 mit einem großen Brunch im Cafe Süd in Düsseldorf gefeiert. Wie immer sind nicht nur Transgender, sondern auch selbstverständlich deren Angehörige und Freunde herzlich willkommen.

 
Düsseldorf – Veröffentlicht von pressrelations

5 Jahre Gendertreff Düsseldorf

INHALTSVERZEICHNIS

Karneval 2009

Ein einmaliger 3-Tage Marathon sollte folgen. Es begann in einem kleinen unscheinbaren Dorf im Kreis Mettmann, das zu Haan gehört. 19:30 Uhr war Einlass. Wir hatten an unserem Tisch die aufregendsten Kostüme: Charleston, Bäuerin, Elfe, Hexe, Dienstmädchen, Teufelin, Schulmädchen und auch ein „Mann“ *grins, war dabei. Die Dienstmädchen waren gleich im Doppelpack dabei.

Gleich zu Beginn bekam ich einen Schock als ich zum Bierstand ging und mir ein Alt bestellen wollte. Denn da bekam ich zu hören, dass es für Mädchen kein Bier gibt. Pöh. Aber nach ein wenig diskutieren und lächeln bekam ich dann doch mein Bier.

Auftritte von Cheerleadern, Funkenmariechen, einer Sambatruppe und einem Gesangsduo sorgten für Stimmung. Ein Moderator führte durch den Abend und ein Hoch an den DJ, der mit seiner super Musik dafür sorgte, dass wir kaum noch von der Tanzfläche kamen.

Auf der Damentoilette gab es Komplimente, dass wir eine tolle aufregende Truppe wären und wir wurden beobachtet wie wir Lippenstift und Puder auftrugen. Einige gebürtige Damen konnten es nicht sein lassen und hoben frech mein Kleid hoch um zu sehen, ob es da anders aussieht als bei ihnen. Die Männer hatten da doch etwas mehr Respekt, aber deren Blicke spürte ich schon.

Am Sonntag war Kegeln passend zum Karneval. Die gemischte Gruppe aus Trannys, Angehörigen und Freunden traf sich um 18:00 Uhr. Schulmädchen, Spanierin, Dirndl und T(r)anzmariechen gesellte sich zu „Zivilisten“. Es folgte ein schöner Abend, der dann nach dem Kegeln noch vorne im Lokal einige Gespräche mit sich brachte.
Wer mir denn die Fingernägel lackiert hätte, fragte eine Frau. Sie staunte begeistert, als ich ihr sagte, dass ich das ohne Hilfe gemacht habe. Die Beine wären so toll und überhaupt, und einige Männer schauten verstohlen um die Ecke.

Frühstück am Rosenmontag und dann hieß es auch gleich fertig machen. 14:00 Uhr fuhren einige mit Bus und einige mit Auto nach Hilden. Wir waren 6 Mädels mit jeder Menge Spaß und Freude unter der Brust. D`r Zoch ließ auf sich warten und so tanzten und tranken wir uns warm. Da fummelte doch schon wieder jemand unter meinem Dienstmädchenkleidchen und bestaunte mein Püschelhöschen. SIE schien es so zärtlich zu tun, dass ich das erst gar nicht merkte. Sie lobte mich aber, dass es doch auch „Untenrum“ perfekt sei.

So langsam zog die Kälte unter das Kleid und die Karawane zog weiter. Am Zug entlang in Richtung Hilden-Süd in ein Lokal. Dort war eine super Stimmung und die Hälse wurden länger nach dem wir eingetreten waren. Erst einmal lecker Essen und eine Grundlage schaffen.
Danach dann zogen wir um in den Theken- und Tanzbereich und es schien, als wenn man uns schon erwartete. Wir hatten Spaß, bekamen Komplimente und wurden zum Tanz aufgefordert. Ein netter Herr tat mir Leid, weil er es nicht schaffte mich beim Tanzen zu führen. Es ist halt etwas anderes als mit der eigenen Frau *grins. Eine Frau schwänzelte um mich herum, ließ aber dann etwas von mir ab, als meine Frau ihr klar machte, dass ich doch vergeben bin. Sie suchte sich ein neues Opfer, kam aber immer wieder mal zurück.

Draußen wurde es dunkel und viele Gäste verließen das Lokal und auch wir schnappten unsere Jacken. Da lag doch plötzlich noch der Wirt zu meinen Füßen und machte seine Aufwartung. Leider musste ich ihn enttäuschen, denn wie schon erwähnt, war ich nicht alleine 🙂

Wir zogen durch Hilden, zurück zum Parkplatz und Bushaltestelle/Taxistand. Dort verabschiedeten wir uns voneinander und wir suchten ein Taxi, aber da stand gerade keins. Zum Glück stand noch der passende Bus an der Haltestelle und der freundliche Busfahrer wartete bis wir beiden Mädels reingesprungen waren.

3 tolle unvergessene Tage mit kleinen Spitzfindigkeiten und Outings *frech grins

INHALTSVERZEICHNIS

Ein Samstag ohne Vorkommnisse

Ute und ich bretzelten uns auf um am heutigen Samstag im August zum shoppen nach Essen zu fahren. Was wir nicht wußten, es war Stadtfest. An jeder Ecke Buden, min. 3 Bühnen und viele Nebenschauplätze. Wir machten die Geschäfte unsicher und pausierten in diversen Cafes und ließen uns den Kaffee schmecken. Es war ein herrlich normaler Einkaufstag ohne Vorkommnisse (was sollte auch sein?).

Die Einkaufstüten füllten sich unaufhörlich mit schöner Wäsche und wir schnöften weiter von Geschäft zu Geschäft.

Ich muss sagen, dass es schon sehr nervig sein kann BHs zu kaufen. Die vielen verschiedenen Formen, Farben, Designs und Größen, da kann frau schon verzweifeln.
Zu dem Thema „BH“ gab es vor kurzem ein Bericht in der Tageszeitung „EXPRESS“.

Zu schmale Träger:
„Bei zu großen Brüsten können schmale Träger einschneiden und Schnürfurchen bilden“, weiß Frauenarzt Dr. Jochen Langwasser aus Wuppertal. „Das führt zu Nervenreizungen im oberen Rückenbereich.“ Meistens leiden die Patientinnen dann unter Verspannungen und Kopfschmerzen.

Zu enger Büstenhalter:
„Frauen mit Veranlagung zu Lymphstau sollten zu enge oder gar trägerlose BHs vermeiden. Durch den vermehrten Druck auf die Lymphbahnen kann die Gewebeflüssigkeit nicht richtig zu den Achselhöhlen abtransportiert werden. Was folgt, sind Schwellungen oder Atemnot“, so Langwasser.

Falsche Körbchengröße:
Passt die Köbchengröße nicht zur Brust, kann eine Fehlstellung des Rückens (Rundrücken) und der Wirbelsäule entstehen. Die Spätfolgen im Extremfall: Schleimbeutelentzündung, Sehnenreizung, Halswirbelverkrümmung, Gelenkverschleiß und Arthrosen.
Langwasser rät: „Probieren Sie jeden BH vor dem Kauf an. Er darf nichts abquetschen oder abrücken. Wohlfühlen ist wichtiger als die Optik.“

Der Verschluss am Rücken muss auf einer Linie mit der Vorderseite sitzen. Er darf nicht hochrutschen.
Und: BH so kaufen, dass der Verschluss im letzten Häkchen sitzt. Falls er ausleiert, können Sie ihn immer noch enger machen.
Tragen Sie beim Sport einen Sport-BH.
Reizwäsche, Dessous, sexy BHs – sie sind der Inbegriff der Verführung. Doch aufgepasst liebe Frauen: Neueste Untersuchungen zeigen, dass ein falsch sitzender BH krank machen kann!
Die Folgen: Kopf-, Rückenschmerzen, oder Kreislaufprobleme. „EXPRESS“ nennt die gesundheitlichen Gefahren und gibt Tipps, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Nun denn nach langem Suchen waren die passenden BHs gefunden und es ging müde und erschöpft wieder nach Hause um alles in Ruhe nochmal zu sichten und zu probieren.

Ich möchte noch erwähnen, dass Essen zum Einkaufen noch attraktiver geworden ist, nachdem durch viele Umbauarbeiten in der Innenstadt eine Art CentrO entstanden ist.

Und noch etwas: Der Bericht ist bestimmt nicht sehr spannend aber er soll aufzeigen, dass wir Transgender ganz normal am alltäglichen Leben teilnehmen können und auch sollten. So ein Einkaufstag en-femme tut der Seele gut.

EINKAUFEN

INHALTSVERZEICHNIS