Forschung zu LGBTQ+-Interessenvertretung in Europa (Universität Antwerpen)

Mein Name ist Dr. Bastiaan Redert und ich bin Postdoktorand an der Universität Antwerpen (Belgien). Derzeit führe ich ein internationales Forschungsprojekt zum Thema LGBTQ+-Interessenvertretung in Europa durch. Eines der Ziele der Forschung ist es, zu verstehen, welche unterschiedlichen Strategien LGBTQ+-Organisationen in verschiedenen politischen Umfeldern anwenden, die gegenüber LGBTQ+-Personen feindselig oder unfreundlich sein können. Die Ergebnisse werden hoffentlich zu einer widerstandsfähigeren LGBTQ+-Interessenvertretung beitragen, insbesondere in Zeiten, in denen LGBTQ+-Rechte zunehmend umstritten sind.
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Freiwillige Selbstverpflichtung

Autorin: Nora

 

Nora B. anlässlich des CSD in Erkrath 2024

Im Rahmen meiner Verabschiedung im JHA Erkrath am 5.06.2024, dem ich 34 Jahre angehörte, habe ich mich erstmals öffentlich zu meinem „Frausein“ als Nora B. bekannt. „Freiwillige Selbstverpflichtung“ weiterlesen

Der CSD ist für alle da – Düsseldorf 2022

Gemeinsam für Inklusion und Teilhabe und unter einem gemeinsamen Zelt. Altern unterm Regenbogen, Queerhandicap e.V., Anders & Gleich und Gendertreff e.V. waren in diesem Jahr gemeinsam beim Christopher Street Day in Düsseldorf vertreten. Zusammen boten wir mit einem großzügigen, barrierefreien Zelt einen Rückzugsort vom CSD-Trubel für alle, die zwischendurch mal Luft holen wollten. Sowohl ältere LSBTIQ+ als auch queere Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung fanden hier bequeme Sitzmöglichkeiten und einen Raum, um in ruhiger Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zurückzuziehen.

Das Zelt diente auch dazu, sich untereinander zu vernetzen und Beratungen in Anspruch nehmen zu können. Weiterhin konnten die Besucher*innen auf kurzem Weg viele Informationen der jeweiligen Gruppen einsammeln. Viel Informationsmaterial zu verschiedenen aktuellen Beratungs-, Selbsthilfe- und Freizeitangeboten für die LSBTIQ+*-Community rundeten das Angebot ab.

Ziel dieses gemeinsamen Auftrittes war es, die Inklusion und soziale Teilhabe von älteren LSBTIQ+ und Menschen mit Behinderung in der queeren Community zu fördern und für Sichtbarkeit dieser marginalisierten Gruppen zu sorgen.

Queere Menschen, Betroffene, Angehörige und Interessierte griffen die Gelegenheit auf und informierten sich zahlreich unter unserem gemeinsamen Standzelt.

Zur Samstagsdemo stellte die Rheinbahn einen eigenen barrierearmen Linienbus zur Verfügung.

Leben und leben lassen!

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