Fernsehbericht zum CSD Mönchengladbach mit einem umfangreichen Beitrag über Transgender

Am Rande des CSD Mönchengladbach wurde Ava vom Gendertreff-Team interviewt. Das Ergebnis: Der Regionalsender CityVision sendet einen Fernsehbericht zum CSD Mönchengladbach mit einem umfangreichen Beitrag über Transgender.

Das folgende Video zeigt den Beitrag auf dem YouTube-Kanal von CityVision.
Das Beitragsvideo auf YouTube ansehen

>> Bericht zum Gendertreff auf dem CSD Mönchengladbach

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Gendertreff beim CSD Mönchengladbach – Die Grüne Karte für Diversity und ein TV-Interview

Am 16. Juni 2016 fand zum zweiten Mal ein CSD in Mönchengladbach statt. Da der CSD Mönchengladbach in der Innenstadt von Mönchengladbach-Rheydt stattfindet, ist dort eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit möglich. Deshalb war auch der Gendertreff nun bereits zum zweiten Mal dabei.

Natürlich haben wir auch wieder das (fast) obligatorische Foto der Standbesetzung gemacht. Kurz darauf ging es dann los. Hier sehen wir Jonas, bereit zum Verteilen von Info-Flyern und Ballons.

Kurz nach Beginn des CSD Mönchengladbach entwickelten sich auch bereits die ersten Gespräche.

Denn wenn man offen auf die Menschen zugeht, dann sind sie sehr neugierig, mehr über Transgender bzw. Transidentität zu erfahren.

Mit der Zeit hat der Gendertreff ein umfangreiches Selbsthilfe- und Informationsabgebot aufgebaut, zu dem es auch unterschiedliche Info-Flyer gibt. So stellt ein Flyer das Selbsthilfeangebot des Gendertreff für Transgender und Angehörige vor. Andere Flyer informieren über Trans* am Arbeitsplatz, Trans* und Schule, Trans* und Medizin oder Trans* und Recht.

Selbstverständlich hatten wir auch wieder die Grüne Karte für Diversity im Gepäck. Unsere Aktion für Vielfalt und Toleranz kam bei den Besuchern des CSD Mönchengladbach richtig gut an.

Hier mal ein Blick aus dem Gendertreff-Stand nach draußen.

Unser Kooperationspartner TX Aachen kam im Laufe des Tages dazu und brachte Buttons mit einem Transgender-Motiv mit, über die sich diese Passantin sichtbar freut.

Netzwerken mit den CSD-Organisatoren am Gendertreff-Stand.

Der CSD Mönchengladbach wirbt für Diversity – so wie unsere Grüne Karte auch.

Heiteres Vorher-Nachher-Raten im Rahmen unserer Aktion anders als erwartet.

Wer ist wer? Und: Wie sahen die jeweiligen Personen vor ihrer Transition aus?

Am Gendertreff-Stand wurde fleißig diskutiert. Es wurden Flyer verteilt und jede Menge Fragen beantwortet.

Fragen hatte auch der Mönchengladbacher TV-Lokalsender CityVision. Die Reporterin interviewte Ava vom Gendertreff-Team und hatte zudem noch jede Menge Fragen an Passanten und weitere Mitglieder des Gendertreff-Teams.

Das Interview mit Ava schaffte es in den Beitrag zum CSD Mönchengladbach des regionalen Fernsehsenders.

>> Zum Beitrag zum CSD Mönchengladbach mit dem Interview mit Ava.

Kirsten und Rita präsentieren die Grüne Karte für Diversity.

Wir haben ziemlich viele Grüne Karten verteilt und auch die Besucher nahmen immer wieder Grüne Karten vom Gendertreff-Stand mit.

Die Grüne Karte für Diversity auf dem CSD Mönchengladbach: Ein Statement für Vielfalt und Toleranz.

Die Grüne Karte ist übrigens eine richtige Postkarte (oder wie Ava sagt: „eine analoge WhatsApp“). Wer also eine Grüne Karte verschicken möchte, kann sie direkt mit einem Gendertreff-Kugelschreiber beschriften. Nur eine Briefmarke muss man sich halt noch besorgen. 😉

>> TV-Bericht zum CSD Mönchengladbach mit einem Intervew zum Thema Transidentität

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Fotos vom Gendertreff beim CSD Märkischer Kreis 2015 in Iserlohn

Wie angekündigt hat sich der Gendertreff am 15. CSD Märkischer Kreis in Iserlohn beteiligt. Pünktlich um 12:30 Uhr trafen sich Ute, Kirsten, Rita, Tomma, Chrissie und Helen, um in der Iserlohner Innenstadt den Infostand aufzubauen. Zeitgleich war ein weiteres Team mit einem Infostand beim Selbsthilfetag auf dem Schadowplatz in Düsseldorf aktiv. Beide Aktionen wurden demnach an zentralen Plätzen durchgeführt, denn der CSD Märkischer Kreis findet auf dem Schillerplatz in Iserlohn statt.

Der Schillerplatz ist der zentrale Punkt in Iserlohn. An ihn grenzen die Fußgängerzone, Karstadt als größtes Iserlohner Kaufhaus, die wichtigsten Banken und das Rathaus.

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Die Bühne des CSD war direkt gegenüber dem Eingang von Karstadt aufgebaut. Davor befanden sich ausreichend Sitzgelegenheiten. Angrenzend befanden sich die Stände, die für das leibliche Wohl der CSD-Besucher sorgten und auch die Tombola. In Richtung Rathaus waren dann die Infostände aufgebaut. Wir befanden uns mit unserem Infostand fast am Ende, direkt vor dem Rathauseingang.

Wie man sieht, war das Wetter in Iserlohn eher bescheiden. Zum Glück können wir unsere Infostände gegen Wind und Regen schützen, so dass die Infonstände halbwegs wetterfest sind. Immerhin: Der Aufbau erfolgte in einer Regenpause.

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Nicht nur der Gendertreff-Stand, auch das Standpersonal war wetterfest. Wegen des schlechten Wetters haben wir allerdings auf Luftballons am Stand verzichtet.

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Leider hat das Wetter dafür gesorgt, dass der CSD Märkischer Kreis 2015 nicht ganz so gut besucht war. Zwischedurch goss es in Strömen und deshalb waren definitiv weniger Besucher da als in den Jahren zuvor.

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Weniger Besucher bedeutet leider auch immer, dass am Stand weniger Gespräche geführt wurden. Die geführten Gespräche verliefen jedoch alle positiv. Insbesondere konnten auch Kontakte zur regionalen Politik aufgebaut werden.

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Das Bühnenprogramm konnte sich durchaus sehen lassen. Schade, dass wegen des schlechten Wetters so wenig Leute da waren.

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Aber auch bei schlechtem Wetter war es uns wichtig, auch in Iserlohn Flagge für transidente Menschen und ihre Angehörigen zu zeigen.

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Und so harrten wir bei Temperaturen um 13 Grad, starken Regenfällen und wenig regenfreier Zeit bis kurz nach 17:00 Uhr aus. Danach machten sich einige von uns noch auf zum Gendertreff Leverkusen, wo die Aktiven aus Iserlohn auch Stefanie, Xenia und Ava trafen, die auf dem Selbsthilfetag in Düsseldorf bei ähnlichen Temperaturen, aber zum Glück weniger Regen ebenfalls Öffentlichkeitsarbeit geleistet hatten. Gemeinsam wurde dann beim Gendertreff Leverkusen der Tag bei einem Abendessen und guten Gesprächen zu einem schönen Abschluss gebracht. Und ja: Auch der Gendertreff hatte an diesem Tag eine kleine Premiere. Denn zwei Aktionen und ein Selbsthilfetreffen an einem einzigen Tag hatten wir bis dahin auch noch nicht. 🙂

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Fotos vom Gendertreff beim CSD Aurich 2015

Wie berichtet hat sich der Gendertreff auch 2015 am CSD Aurich beteiligt. Nachdem wir bereits im letzten Jahr beim ersten CSD in Ostfriesland dabei waren, ließen wir es uns nicht nehmen, auch 2015 wieder teilzunehmen. Und so verbanden einige von uns das Angenehme mit dem Nützlichen und mieteten sich für eine Woche Kurzurlaub in Greetsiel ein.

Am Samstag, den 22.08.2015 fuhren wir dann von Greetsiel nach Aurich, um unseren Infostand auf dem CSD-Gelände aufzubauen. Zeitgleich fand an diesem Tag der  CSD Dortmund statt, wo wir ebenfalls mit einem Infostand vertreten waren.

Der CSD Aurich begann wie üblich erst einmal mit dem Standaufbau. Aber wenn alle mit anfassen, ist das natürlich schnell erledigt. Wie auch im letzten Jahr begrüßte uns unsere Auricher Teamkollegin Tomma mit frisch aufgebrühtem Kaffee. So macht Öffentlichkeitsarbeit im Urlaub Spaß. Und auch das Wetter war besser als im letzten Jahr: Strahlend blauer Himmel und – der an allen Seiten offene Stand lässt es vermuten – recht starker Wind. Klassisches Nordsee-Sommerwetter.

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So, der Stand ist fertig. Alle sitzen. Doch wo sind die anderen Stände?

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Neben uns klaffte eine Lücke, denn ein Infostand war ausgefallen. Kein Problem: Vier Frauen, vier Ecken – und schon war der Stand an die anderen Stände gerückt.

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Das Bild oben zeigt den noch leeren Platz des CSD-Geländes. Was schade ist: Da der Platz etwas abseits liegt, blieb er bis zum Beginn der Demonstration meist relativ leer. Nur vor und nach der Demonstration war der Platz gut besucht. Das finden wir schade, denn so war an den Infoständen meist wenig Betrieb. Hier wäre ein zentralerer Platz für die Öffentlichkeitsarbeit vorzuziehen.

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Doch auch bei noch wenigen Besuchern fanden natürlich Gespräche am Gendertreff-Stand statt. Unsere Aktion Transidentität am Arbeitsplatz stand wie auch schon bei den anderen Veranstaltungen in diesem Jahr im Zentrum unserer Öffentlichkeitsarbeit auf dem CSD Aurich 2015.

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Dann rückte der Start der Demonstration näher und der Platz füllte sich mit Menschen.

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Auch wir nahmen Aufstellung auf.

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Ava hatte sich mit Flyern zu unserer Aktion Transidentität am Arbeitsplatz bewaffnet. Auch Tomma, Rita und Sabine hatten stapelweise Aktionsflyer dabei.

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Kirsten und Xenia trugen das Gendertreff-Banner.

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Die vielen Menschen reihten sich nach und nach in den Demonstrationszug ein.

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Und dann setzte sich die Demonstration zum CSD Aurich 2015 auch schon in Bewegung. Als wir von dem CSD-Platz auf die Straße abbogen, mussten die Autos warten. Tomma und Ava verteilten die Flyer zur Aktion Transidentität am Arbeitsplatz an die wartenden Autofahrer.

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Tomma im Gespräch vertieft.

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Die Demonstration führte einmal um die Auricher Innenstadt.

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Zum Teil waren wenige Menschen am Straßenrand …

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… doch an manchen Ecken war richtig etwas los.

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„Mein Partner ist Transgender“ – Kirsten zeigt, dass Transidentität und Partnerschaft kein Widerspruch sind.

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Im Gendertreff engagieren sich auch Partnerinnen transidenter Menschen.

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Da Zuschauer naturgemäß eher am Rande einer Demonstration stehen, liefen einige von uns am äußeren Rand mit. So konnten wir viele Flyer verteilen.

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Auch unsere Ostfriesin Tomma verteilte natürlich Flyer in ihrer Heimatstadt Aurich.

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Zwischendurch eine kleine Erfrischung.

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Ein Schluck Wasser tut gut, wenn man bei strahlendem Sonnenschein in einer Demonstration mitläuft.

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Viele Passanten nahmen unsere Aktionsflyer zum Thema Transidentität am Arbeitsplatz interessiert entgegen.

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Diese Demonstratrationsteilnehmerin möchte offenbar wissen, was auf den Flyern steht, die Sabine gerade verteilt.

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Kein Problem. Wir hatten genügend Flyer dabei. 🙂

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Ava und Sabine verteilen Flyer zur Aktion Transidentität am Arbeitsplatz.

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Die Demonstration des CSD Aurich auf dem Weg rund um die Auricher Innenstadt.

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Hier sind wir schon auf dem Endspurt.

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Tomma in ihrer Heimatstadt Aurich.

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Vielleicht sollte man einmal versuchen, die Demonstration mitten durch die Auricher Innenstadt zu leiten und nicht nur um die Innenstadt herum.

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Denn leider gab es immer wieder Strecken, an denen keine Passanten standen.

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Aber zwischendurch wurden immer wieder Flyer verteilt.

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Zurück auf dem CSD-Gelände des CSD Aurich 2015.

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Die Teilnehmer der Demonstration ruhen sich erst einmal aus.

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Am Gendertreff-Stand wurden dann noch viele Gespräche geführt, bis so langsam die Party losging und die CSD-Besucher sich der Party widmeten. Wir bauten unseren Stand ab und schlossen den Tag auf dem CSD Aurich bei einem leckeren Abendessen in Greetsiel ab.

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Fotos vom Gendertreff beim CSD Dortmund 2015

Der Gendertreff hat sich in 2015 zum vierten Mal am CSD Dortmund – Queer im Revier beteiligt. Nach dem Standaufbau folgte noch das fast schon obligatorische Foto der Standbesetzung.

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Der CSD Dortmund fand in diesem Jahr nicht wie gewohnt in der Fußgängerzone rund um die Reinoldikirche, sondern auf dem Rathausplatz statt. Deshalb war anfangs das Geschehen leider etwas zäh, da die Veranstaltung somit vom Besucherstrom in der Dortmunder City abgeschnitten war. Aus Sicht des Gendertreff ist der Standort Reinoldikirche wesentlich effektiver, da dort wesentlich bessere Öffentlichkeitsarbeit möglich ist.

Neu war ebenfalls, dass wir am CSD-Wochenende in Dortmund gleichzeitig auch mit einem Stand auf dem CSD Aurich vertreten waren. So haben wir zeitgleich in der westfälischen Metropole Dortmund und in der ostfriesischen Stadt Aurich mit jeweils einem Infostand am CSD teilgenommen. Und während ein Team in Aurich die Stellung hielt, waren Marina, Sabine, Hanna, Chrissie, Anna Maria und Nathalie in Dortmund aktiv.

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Auch Mandy von TransBekannt und Tanja vom Lili Marlene besuchten unseren Infostand.

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Mit dem Eintreffen der Demonstration änderte sich jedoch das Bild. Die Ruhe auf dem Platz war vorbei und wir wurden fast am Stand überrannt. Zwischenzeitlich hatten wir Besuch aus Island und auch aus Frankfurt.

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Hier sehen wir Marina mit dem Evonik-Maskottchen.

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Gut, wenn man bei so viel Sonne noch einen Sonnenschirm hat.

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An unserem Infostand machten wir auf unser Informations- und Selbsthilfeangebot und auch auf den Selbsthilfetag in Düsseldorf aufmerksam.

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Wie immer wurden auch Info-Gespräche am Stand geführt und Erfahrungen ausgetauscht.

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Informationsgespräche und Erfahrungsaustausch sind ein wichtiger Aspekt unserer Öffentlichkeitsarbeit.

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Leider ging gegen Nachmittag dann die Party los und es war kein Wort mehr am Stand zu verstehen, da wir sehr nah an der Bühne standen. Auch hier ist der „klassische“ CSD-Platz rund um die Reinoldikirche aus unserer Sicht besser geeignet als der Platz vor dem Dortmunder Rathaus. Denn es gibt nicht nur mehr Passanten. Auch die Bühne stand ja immer hinter der Reinoldikirche, so dass trotz lauter Musik auf der Bühne immer eine effektive Öffentlichkeitsarbeit in der Fußgängerzone möglich war. So aber war das eigene Wort am Stand nicht mehr zu verstehen und wir bauten den Stand kurz nach 17:00 Uhr ab.

 

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Gendertreff beim CSD Märkischer Kreis 2015 in Iserlohn

Iserlohn, 05.09.2015: Zum 15. Mal findet der CSD Märkischer Kreis in Iserlohn  statt. Der Gendertreff wird sich in 2015 erstmals mit einem Infostand beteiligen.

Seit dem 29.03.2015 bietet der Gendertreff neben den bereits etablierten Selbsthilfetreffen in Düsseldorf und Leverkusen mit dem Gendertreff Iserlohn nun auch eine Anlaufstelle für Transgender und Angehörige im Märkischen Kreis an. Zudem berichtete der Bote im Märkischen Kreis bereits vor einigen Wochen über das Thema Transidentität und den Gendertreff Iserlohn. Dies nehmen wir zum Anlass, um auf dem CSD Märkischer Kreis über Transidentität zu informieren und unsere Informations- und Selbstilfeangebote vorzustellen.

Besonders hervorgehoben wird wie auch bereits bei anderen Aktionen in diesem Jahr die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz, da Transgender im beruflichen Umfeld leider immer noch mit vielen Problemen konfrontiert werden. Hier möchte der Gendertreff informieren und sensibilisieren.

Der Gendertreff bietet seit fast 11 jahren Informationen sowie Hilfe zur Selbsthilfe für Transgender und ihre Angehörigen. Als ehrenamtlich arbeitende Trans-Organisation betreibt der Gendertreff eine der größten Informationssammlungen im deutschsprachigen Internet zum Thema Transidentität, das Gendertreff-Forum sowie die Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf, Gendertreff Leverkusen und Gendertreff Iserlohn. Darüber hinaus betreibt der Gendertreff Öffentlichkeitsarbeit durch Presseberichterstattung sowie die Teilnahme an Gesundheitsmessen, CSD’s und weiteren Veranstaltungen.

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Gendertreff beim CSD Aurich 2015

Aurich. 22.08.2015: Bereits zum zweiten mal findet in Ostfriesland ein CSD statt: Der CSD Aurich geht in die zweite Runde und demonstriert für die Gleichstellung Homosexueller und Transidenter. Der Gendertreff wird wie im letzten Jahr auch 2015 mit einem Infostand vertreten sein und auch an der Demonstration teilnehmen.

Die Gleichstellung transidenter Menschen im beruflichen Umfeld ist dem Gendertreff ein besonderes Anliegen. Deshalb hat der Gendertreff die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz ins Leben gerufen und stellt sie in 2015 in den Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei geht es dem Gendertreff nicht nur darum, grundsätzlich zu informieren. Vielmehr bietet der Gendertreff aktive Hilfestellung rund um Transidentität und Beruf. Neben Erfahrungsberichten im Gendertreff Magazin sind dies insbesondere der Austausch auf den Selbsthilfetreffen und im Gendertreff-Forum. Darüber hinaus hat der Gendertreff einen Ablaufplan für das Coming Out im beruflichen Umfeld entwickelt. Auf Trans* am Arbeitsplatz können Unternehmen und weitere Organisationen offen für Toleranz und Vielfalt eintreten.

Der Gendertreff bietet seit fast 11 jahren Informationen sowie Hilfe zur Selbsthilfe für Transgender und ihre Angehörigen. Als ehrenamtlich arbeitende Trans-Organisation betreibt der Gendertreff eine der größten Informationssammlungen im deutschsprachigen Internet zum Thema Transidentität, das Gendertreff-Forum sowie die Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf, Gendertreff Leverkusen und Gendertreff Iserlohn. Darüber hinaus betreibt der Gendertreff Öffentlichkeitsarbeit durch Presseberichterstattung sowie die Teilnahme an Gesundheitsmessen, CSD’s und weiteren Veranstaltungen.

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Gendertreff beim CSD Dortmund – Queer im Revier 2015

Dortmund, 22.08.2015. Bereits zum 19. Mal findet der CSD Dortmund am 22. August 2015 statt. Und bereits zum vierten Mal ist der Gendertreff mit einem Infostand dabei und zeigt Flagge für Transgender und Angehörige im westfälischen Teil des Ruhrgebiets.

Neu ist übrigens der Standort: Der CSD Dortmund findet in diesem Jahr auf dem Friedensplatz vor dem Dortmunder Rathaus statt. Wie in den Vorjahren setzt der CSD Dortmund jedoch auch in 2015 ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt. „Das ist ein wichtiger Grund für den Gendertreff, sich mit einem Infostand zu beteiligen“, sagt Xenia, Gründerin des Gendertreff. „Denn insbesondere die Aktion Transidentität am Arbeitsplatz, die in 2015 im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit des Gendertreff steht, ist uns ein sehr wichtiges Anliegen.“

„Unsere Erfahrung zeigt, dass sachliche Information der Schlüssel zu einer offenen und toleranten Gesellschaft ist“, erläutert Ava, ebenfalls Mitglied des Gendertreff-Teams. „Deshalb zeigen wir auch im 11. Jahr seit Gründung des Gendertreff mit unserer Teilnahme an CSD’s, Gesundheitsmessen und weiteren Veranstaltungen Flagge. Denn je mehr Menschen über Transidentität informiert werden, desto geringer ist die Gefahr, diskriminiert zu werden.“

Erstmals stellt der Gendertreff auch den im März 2015 gegründeten Gendertreff Iserlohn beim CSD Dortmund vor. „Dieses Angebot richtet sich natürlich auch an Transgender und Angehörige in Dortmund und Umgebung“, erläutert Chrissie, Initiatorin des Gendertreff Iserlohn. „Wie auch bereits bei unseren beiden anderen langjährig etablierten Selbsthilfetreffen, dem Gendertreff Düsseldorf und dem Gendertreff Leverkusen, bietet der Gendertreff Iserlohn einen Rahmen für Gespräche in einer zwanglosen und lockeren Atmosphäre.“

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Gendertreff beim CSD Duisburg 2015: Sturmtief Zeljko sorgt für den kürzesten CSD aller Zeiten

Direkt vor dem Hauptbahnhof, nicht weit entfernt von der Duisburger Innenstadt, war in diesem Jahr der CSD Duisburg zu finden. In diesem Jahr lautete das Motto „Fair Play“ und der Gendertreff plante, dazu passend seine Aktion Transidentität am Arbeitsplatz vorzustellen. So hatten wir es auch hier im Gendertreff Magazin angekündigt.

Die gesamte Duisburger Innenstadt war von den Veranstaltern mit Regenbogenflaggen geschmückt worden. Es war klar zu sehen: In Duisburg sollte der CSD stattfinden. Alles war perfekt durchgeplant, doch mit Sturmtief Zeljko konnten die Veranstalter natürlich nicht rechnen. Denn Sturmtief Zeljko sorgte für den kürzesten CSD aller Zeiten.

Gegen 9:30 Uhr trafen wir uns, denn wir wollten unseren Infostand aufbauen. Doch Sturmtief Zeljko hatte anderes im Sinn. Denn zunächst regnete es Bindfäden.

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Zum Glück hatte der MSV Duisburg sein großes Zelt bereits aufgebaut. Und so suchten wir erst einmal Schutz vor dem heftigen Schauer, der durch starken Wind begleitet wurde. Auch einige andere Teilnehmer des CSD Duisburg suchten verzweifelt unter ihren bereits aufgebauten Ständen Schutz.

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Als der Regen dann etwas schwächer wurde, kam auch Ute unter das MSV-Zelt. Sie hatte mit Xenia im Auto gewartet.

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Kurz darauf kam auch Xenia unter das schützende Dach des Zelts des MSV Duisburg.

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Doch selbst heftig blasender Wind und kräftige Regenschauer konnten unsere gute Stimmung nicht trüben. Also begannen wir mit dem Aufbau unseres Infostands. Wie man an den folgenden Bildern erkennen kann, hatten wir uns beim Standaufbau auf das Notwendigste beschränkt. Denn der Wind blies immer noch heftig und so verzichteten wir auf alles, was auch nur annähernd dem Wind eine Angriffsfläche bieten konnte.

Gendertreff CSD Duisburg 2015 005

Doch kaum hatten wir unseren Stand mit Beachflag, Banner und Regenschutz aufgebaut, kam vom Veranstalter die Nachricht, dass die Veranstaltung leider abgesagt werden musste. Die Verantwortlichen sowie die Feuerwehr hatten große Bedenken, da mit dem Sturmtief Zeljko Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h erwartet wurden.

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Also machten wir uns daran, den gerade erst aufgebauten Stand wieder abzubauen.

Gendertreff CSD Duisburg 2015 007

Zum Glück hatte es während des Aufbaus und auch des Abbaus nicht geregnet, so dass wir alles heil und trocken wieder einpacken konnten.

Gendertreff CSD Duisburg 2015 008

Vor dem Abbau wurden kurz noch einige Gespräche geführt. Eigentlich hatten wir uns auf intensive Gespräche an einem langen CSD-Tag gefreut, doch Sicherheit geht natürlich vor.

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Schnell wurde noch das obligatorische Gruppenfoto des Standpersonals gemacht. Dann wurde eingepackt und damit war der CSD Duisburg 2015 der kürzeste CSD, an dem wir je teilgenommen haben.

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Natürlich ist es für niemanden schön, unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu fahren. Aber die Veranstalter haben richtig gehandelt und die Sicherheit in den Vordergrund gestellt. Gerade fünf Jahre, nachdem sich das große Unglück auf der Love-Parade Duisburg ereignet hatte, war die Entscheidung richtig, denn niemand hat etwas davon, wenn Personen zu Schaden kommen. Für die Veranstalter des CSD Duisburg tut es uns dennoch leid, denn in der Organisation eines solchen CSD stecken viele Stunden Arbeit.

Im nächsten Jahr gibt es wieder einen CSD Duisburg und wir freuen uns schon auf ein schönes Fest, gute Stimmung und viele gute Gespräche. Der CSD Duisburg 2015 wird uns jedoch auf jeden Fall in Erinnerung bleiben, denn es wurde der kürzeste CSD aller Zeiten.

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Fotos vom Gendertreff beim CSD Mönchengladbach 2015

Mönchengladbach am 11.07.2015: Vor dem Rathaus in Mönchengladbach-Rheydt weht die Regenbogenfahne. Zum ersten Mal findet in der Vitusstadt am Niederrhein ein CSD statt.

Nicht weit davon entfernt, auf dem Harmonieplatz, hatten die Aktiven auf dem CSD Mönchengladbach ihre Stände aufgebaut – so auch der Gendertreff, der es sich nicht nehmen ließ, beim ersten CSD in Mönchengladbach mit seinem Infostand dabei zu sein.

Und so rückten wir am frühen Morgen des 11.07.2015 an, um unseren Infostand aufzubauen und in der Innenstadt von Mönchengladbach-Rheydt Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Transidentität zu leisten. Natürlich wurden auch wieder Flyer verteilt.

Wie bereits beim CSD Düsseldorf war unser Schwerpunktthema Transidentität am Arbeitsplatz. Da sich der CSD-Platz mitten in der belebten Innenstadt befand, konnten wir viele Aktionsflyer verteilen und kamen auch schnell mit Passanten ins Gespräch.

Hier sieht man unseren Infostand zwischen den Infoständen der anderen Gruppen – auch dort führten wir natürlich viele Gespräche, um uns auszutauschen und zu vernetzen.

Rita verteilt Flyer vor dem Gendertreff-Stand.

Derweil wurden auch im Stand intensive Gespräche geführt.

Mal wurde das sensible Thema Transidentität in ruhigen und persönlichen Gesprächen vertieft. Und mal war richtig etwas los in unserem Stand.

Vor dem Gendertreff-Stand machte unser Roll-up auf das Selbsthilfe- und Informationsangebot des Gendertreff aufmerksam.

Neben unserer Gendertreff-Plattform, dem Gendertreff-Forum und unseren Selbsthilfetreffen weisen wir auf dem Roll-up auf unsere Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Transgender sowie unsere Aktionen und Themenportale zu den Themen Transidentität am Arbeitsplatz, Transidentität und Recht sowie Transidentität und Medizin hin.

Aber auch der Spaß darf auf einem CSD natürlich nicht zu kurz kommen.

Uns hat es beim CSD Mönchengladbach richtig gut gefallen. Wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder. 🙂

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