Gendertreff Jahresrückblick 2017

Messe

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Nur noch einige Selbsthilfetreffen, dann ist auch schon Weihnachten. Zeit also, das Jahr einmal Revue passieren zu lassen. Für den Gendertreff war das Jahr 2017 ein äußerst ereignisreiches Jahr.

Insbesondere in Bezug auf Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit konnten wir in 2017 wieder einiges bewegen. Dazu gehörten ein offener Brief an die Bundesärztekammer in Bezug auf diskriminierende Aussagen zu Blutspenden durch Trans*-Personen oder ein Interview bei center.tv in Düsseldorf.

Im Rahmen diverser Aktionen konnten wir zudem umfangreiche Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Trans* betreiben. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich DortBunt oder die Paracelsus Messe in Düsseldorf, wo wir mit Info-Ständen vertreten waren. Im Rahmen des Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstages wurde dem Gendertreff zudem der Selbsthilfepreis 2017 verliehen.

Bereits zum zweiten Mal organisierten wir die Gendertreff Messe & Fachtagung, bei der sich zahlreiche Besucher_innen an den Infoständen und während der Fachvorträge zu vielen Themen rund um Transidentität informieren konnten. Schon jetzt dürfen wir verraten: Auch in 2018 wird es eine Gendertreff Messe & Fachtagung geben. Die dann bereits dritte Auflage wird am 06.10.2018 wieder im Bürgerhaus in Erkrath-Hochdahl stattfinden.

Vereinsgruendung

Nach 13 Jahren Gendertreff war es notwendig geworden, dem Gendertreff eine neue Struktur zu geben. Denn damit Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit zuverlässig funktioniert, ist im Hintergrund einiges an Arbeit zu erledigen. Vor diesem Hintergrund gründeten wir am 11. Nov. 2017 den Gendertreff e.V. (i.Gr.) – der Gendertreff ist also nunmehr ein Verein. Diese neue Struktur wird uns in Zukunft helfen, die vielen Ideen, die wir rund um Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit für Trans*- Menschen und Angehörige noch haben, zielgerichtet in die Tat umzusetzen.

Eine Sache für 2018 dürfen wir bereits andeuten. Denn der Gendertreff hat in diesem Jahr im Rahmen eines Workshops eine sehr bekannte Fernsehproduktion bei einem führenden deutschen Fernsehsender inhaltlich begleitet. Gestern, am 01.12.2017, waren unsere Team- und Vorstandsmitglieder Xenia und Nathalie dann vor Ort beim Dreh. Xenia und Nathalie haben nämlich in der Fernsehproduktion einen sogenannten Cameo-Auftritt. Das bedeutet: Sie spielen sich selbst und es geht dabei natürlich um das Thema Transidentität. Zum Ausstrahlungstermin werden wir rechtzeitig weitere Informationen bereitstellen. Denn noch ist alles Top Secret.

Nathalie und Xenia

Das Jahr 2017 hatte es also wirklich in sich. Doch wir finden, dass sich die viele ehrenamtliche Arbeit gelohnt hat, denn wir konnten sowohl in der Selbsthilfearbeit im Rahmen unserer Selbsthilfetreffen als auch des Gendertreff-Forums sowie im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit doch einiges für Trans*-Menschen und ihre Angehörigen bewegen.

Xenia hat ein kleines Video mit Eindrücken aus dem Jahr 2017 vorbereitet. Die Musik im Hintergrund mag einigen bekannt vorkommen: Es ist der Song Zwei Seelen, der vor einigen Tagen seinen achten Geburtstag feierte. Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit, besinnliche Weihnachten und einen guten Übergang in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2018.

>> Das Video „Gendertreff 2017“ auf YouTube ansehen

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Gendertreff beim 10. Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag

Bereits zum zehnten Mal fand im Städtischen Klinikum Solingen der Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag statt. Und bereits zum dritten Mal war der Gendertreff mit einem Infostand vertreten.

Bereits am Vorabend wurden wir freudig überrascht: Denn der Gendertreff gewann den Selbsthilfepreis 2017. Und der bekam natürlich einen Ehrenplatz auf unserem Infostand.

Das Kunstwerk hinter unserem Stand wurde kurzerhand in unsere Öffentlichkeitsarbeit einbezogen. 😉

Der Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag findet im Städtischen Klinikum Solingen statt. Die Infostände befinden sich im Foyer sowie auf dem Flur zu den Aufzügen, über die die Stationen zu erreichen sind. An einem Samstag bedeutet das: Publikumsverkehr ohne Ende, wie es in der Klinik einer Großstadt nicht anders zu erwarten ist.

Da wir den Selbsthilfepreis 2017 gewonnen hatten, wurden natürlich auch Fotos mit dem Preis und der Standbesetzung gemacht.

Auch einige Interviews haben wir an diesem Tag gegeben, denn die Solinger Tageszeitung oder auch das Klinikradio wollten natürlich wissen, wie der Preisträger 2017 seine Selbsthilfearbeit gestaltet. Also berichteten wir über das Gendertreff-Forum, unsere Selbsthilfetreffen und natürlich auch über die Gendertreff Messe & Fachtagung.

Auch unser Aufsteller anders als erwartet war immer gut für nachdenkliche Leser oder Informationsgespräche. Und auch die Grüne Karte für Diversity wurde immer wieder gerne mitgenommen.

Gespräche am Gendertreff-Stand: Informationsgespräche und fleißiges Netzwerken mit den Organisatoren des Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstages sowie den Vertretern der anderen Selbsthilfeorganisationen wechselten sich ab.

Man kann es Xenia deutlich ansehen: Hier wurde lebhaft diskutiert.

Ganz wichtig: Auch ein ernsthaftes und komplexes Thema wie Transidentität darf man im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit durchaus mit Humor und Wortwitz erklären.

Und so ergaben sich jede Menge angeregter Gespräche.

Xenia und Rita am Gendertreff-Stand …

… und Ava nutzte die Gelegenheit, einfach mal etwas häufiger auf den Auslöser der Kamera zu drücken. 😉

Na? Liegen die Stifte auch ordentlich?

Na klar. Kirsten sorgt dafür, dass alles seine Ordnung hat. 😉

Zum Schluss gab es noch ein Foto mit der Standbesetzung, dem Selbsthilfepreis und Frau Silvia Kettner vom Städtischen Klinikum Solingen.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung zum Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag in den Städtischen Kliniken Solingen und natürlich auch für den Selbsthilfepreis 2017. Und wir freuen uns schon auf den 11. Solinger SHG-Tag in 2018.

>> SolingenMagazin mit einem Bericht zum Solinger Selbsthilfe- und Gesundheitstag

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Gendertreff bei center.tv Düsseldorf

Interview Gendertreff

Bildnachweis: Screenshot der Sendung

Der Düsseldorfer Lokalsender center.tv berichtete in der November-Ausgabe seines Gesundheitsmagazins Vitamin D über Selbsthilfegruppen in Düsseldorf. Der Gendertreff Düsseldorf fand erstmalig im Oktober 2004 statt und war somit die Keimzelle des heutigen Gendertreff e.V. (i.Gr.). Wie alle Selbsthilfetreffen des Gendertreff ist auch der Gendertreff Düsseldorf anerkannte Selbsthilfegruppe und als solche auch mit anderen Düsseldorfer Selbsthilfegruppen über das Selbsthilfeservicebüro am Gesundheitsamt Düsseldorf vernetzt. „Gendertreff bei center.tv Düsseldorf“ weiterlesen

Gendertreff gewinnt den Selbsthilfepreis 2017 in Solingen

Nicht einmal eine Woche nach unserer Vereinsgründung überraschten uns das Städtische Klinikum Solingen und die Stadt Solingen. Denn wir waren zum dritten Mal mit einem Stand auf dem Selbsthilfetag im Städtischen Klinikum Solingen vertreten. Am Vorabend des Selbsthilfetages in Solingen findet immer die Verleihung des Selbsthilfepreises statt. Xenia und Ava waren als Vorsitzende des Gendertreff e.V. (i. Gr.) vertreten.

Wir saßen in der letzten Reihe, als Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach mit der Laudatio für die Preisträger begann. Die Rede drehte sich um Vielfalt, Mut und Toleranz und wir bekamen immer größere Ohren. Und dann sagte der Oberbürgermeister: „Der erste Preis geht an den Gendertreff.“

Bildnachweis: © Städtisches Klinikum Solingen

Schnell eilten wir nach vorne, um den Preis in Empfang zu nehmen. Da wir vorher nicht darüber informiert wurden, war die Preisverleihung für uns mehr als eine gelungene Überraschung. Oberbürgermeister Tim Kurzbach überreichte den Preis und einen Strauß Blumen an Xenia und Ava.

Bildnachweis: © Städtisches Klinikum Solingen

Wir bedankten uns herzlich und es folgten die Fotos für die Presse. Hier sieht man uns mit (von links nach rechts) Herrn Ralf Buhl, Direktor des Städtischen Klinikums Solingen, Klinik-Geschäftsführerin Barbara Matthies, dem Preisträger des zweiten Preises von der Selbsthilfegruppe „Dabei und mittendrin“ sowie Oberbürgermeister Tim Kurzbach.

Bildnachweis: © SolingenMagazin

Der erste Platz des Selbsthilfepreises in Solingen ist mit 500 Euro dotiert. Da der Preis eine Zweckbindung mit Selbsthilfebezug besitzt, vereinbarten wir noch am gleichen Abend mit der Leitung des Städtischen Klinikums Solingen, dieses Geld für die Finanzierung der Gendertreff Messe & Fachtagung in 2018 einzusetzen.

Auch diesen schönen Blumenstrauß haben wir erhalten. 🙂

Am Samstagmorgen trafen wir uns alle im Städtischen Klinikum Solingen zum Selbsthilfetag wieder und es wurde natürlich direkt die Solinger Tageszeitung gekauft.

Es gab noch mehrere Interviews und natürlich auch viele Gespräche. Die Verleihung des Selbsthilfepreises 2017 an den Gendertreff unterstreicht, dass Transidentität als Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Wir erhielten viele Glückwünsche auch von den anderen vertretenen Selbsthilfegruppen und viele sagten, dass sie es gut und richtig fänden, die Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit rund um Trans* durch die Verleihung des Selbsthilfepreises 2017 weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Ja, und so sieht der Selbsthilfepreis 2017 in Solingen dann aus. Er bekommt natürlich einen Ehrenplatz. 🙂

Der Gendertreff bedankt sich herzlich beim Städtischen Klinikum Solingen und der Stadt Solingen für die Anerkennung und Unterstützung unserer Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit. Auch bei Frau Silvia Kettner vom Städtischen Klinikum Solingen und bei Frau Cornelia Bartsch vom Selbsthilfebüro der Stadt Solingen bedanken wir uns herzlich für ihren Einsatz rund um die Selbsthilfe und die tolle Zusammenarbeit.

>> SolingenMagazin

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Gendertreff Vereinsgründung

Vereinsgruendung

Der Gendertreff ist nun ein Verein

Es ist Samstag, der 11. Nov. 2017. Bei wolkenverhangenem Himmel und leichtem Regen strömen an diesem Nachmittag immer mehr Menschen in ein Gebäude in Haan-Gruiten, das schon so manche gute Party erlebt hat.

Doch diesmal ist etwas anders: Denn an diesem Tag sind jede Menge Stühle um einen Konferenztisch gruppiert. Es herrscht hektisches Treiben, ein Laptop wird an den Beamer angeschlossen. Akten liegen auf dem Tisch und alle Teilnehmer haben ein Programm mit Tagesordnungspunkten vor sich liegen.

Denn an diesem 11.11. im Jahr 2017 wird nicht etwa wie so oft im Rheinland üblich die fünfte Jahreszeit eingeleitet. Und ja, obwohl es im Anschluss etwas zu Feiern gibt, wird an diesem Samstagnachmittag erst einmal gearbeitet. Denn hier treffen sich 16 Trans*-Personen und Angehörige, um einen Verein zu gründen. Am Ende der Sitzung ist es dann geschafft: Der Gendertreff ist Gendertreff e.V.

Gut, zugegeben: Zunächst heißt es korrekterweise Gendertreff e.V. i.Gr. – also „eingetragener Verein in Gründung“. Denn zunächst muss ein Verein ja erst einmal gegründet werden, um ihn dann eintragen zu lassen. Unsere Vereinsgründung hatten wir seit Monaten vorbereitet und so ging es dann auch zügig, sachlich und professionell an die Arbeit. Denn wie es sich gehört, mussten ja eine ganze Menge Tagesordnungspunkte abgearbeitet werden.

Die wichtigsten Tagesordnungspunkte sind dabei sicherlich die Verabschiedung der Vereinssatzung, die Wahl des Vorstands, die Verabschiedung der Vereinsordnung sowie die Verabschiedung der Beitragsordnung. Knapp drei Stunden später war es dann geschafft und es gab in der Tat etwas zu Feiern: Die Vereinsgründung des Gendertreff.

Vereinsgruendung

Am Montag, 13.11.2017 gehen die Gründungsdokumente zum Notar und zum Finanzamt, damit aus dem eingetragenen Verein in Gründung dann auch ein richtiger eingetragener Verein wird. Dann erfolgen die Eintragung ins Vereinsregister und die endgültige formale Anerkennung der Gemeinnützigkeit.

Warum ein Verein?

Dreizehn Jahre nach seiner Gründung war es notwendig geworden, dem Gendertreff eine neue Struktur zu geben. Denn aus den bescheidenen Anfängen ist im Laufe der Jahre eine ansehnliche Trans*- und Selbsthilfe-Organisation für Trans*-Menschen und ihre Angehörigen geworden. Gleich mehrere Webseiten mit vielen Informationen, ein Internet-Forum, Selbsthilfetreffen in diversen Städten Deutschlands, zahllose Aktionen im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt auch die Gendertreff Messe & Fachtagung bedeuteten auch, immer mehr Verantwortung zu tragen und auch ein immer größer werdendes Budget zu verwalten. Und auch in Bezug auf Fördergelder oder Spenden bzw. die Vergabe von Spendenquittungen wird unsere Arbeit in Zukunft an dieser Stelle einfacher.

Nach den Erfahrungen im Rahmen unserer politischen Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit war es uns zudem auch wichtig, durch eine Vereinsstruktur unserem Anliegen Nachdruck geben zu können. Dabei kam uns natürlich zugute, dass wir bereits seit Jahren letztlich wie in einer Vereinsstruktur gearbeitet haben. In der Art und Weise, wie alle Mitglieder des Gendertreff-Teams zusammenarbeiten, wird sich also nicht viel ändern.

Und dann doch noch eine Feier

Wir wären nicht der Gendertreff, wenn wir unsere Vereinsgründung nicht noch mit einer kleinen Feier verbunden hätten. Denn wer arbeitet, muss ja am Ende des Tages auch etwas davon haben. 😉

Vereinsgruendung

Unsere Kulinarik-Expertin Powerlady Sabine überraschte uns mit einer Gendertreff-Gründungs-Torte. Wie es sich gehört, kam diese aber tatsächlich erst nach der Sitzung zur Vereinsgründung auf den Tisch. Denn das Sprichwort heißt ja: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Selbstverständlich haben wir auch noch ein Foto der bei der Vereinsgründung anwesenden Personen gemacht. Nur Ayden fehlt auf dem Foto, denn er hat auf den Auslöser gedrückt. 😉

Vereinsgründung

Danach gab es noch eine kleine Feier. Und der nun frischgebackene Verein Gendertreff freut sich auf viele weitere Jahre Selbsthilfe- und Öffentlichkeitsarbeit für trans*- Menschen, ihre Angehörigen und Interessierte. Wir haben noch viele Ideen für die Zukunft – und dabei wird uns unser Verein die Arbeit künftig erheblich erleichtern. Wir freuen uns schon auf die kommenden Aufgaben. 🙂

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Iserlohner Ehrenamtstag 2017

Am Samstag 14.10.2017 fand der 4. Iserlohner Ehrenamtstag in der Parkhalle Iserlohn statt. Über 80 Teilnehmer und Akteure sorgten für einen gefüllten und Informationsreichen Samstag. Tanz- und Musikgruppen sorgten unter anderem für eine tolle Stimmung im Innen- und Außenbereich und die zahlreichen Vorträge, u.a. Trans-am-Arbeitsplatz vom Gendertreff, waren gut besucht. Hier der Stand vom Gendertreff kurz nach der Fertigstellung:

Na ja okay, die Kugelschreiber liegen noch nicht richtig. 🙂

Vor der Halle wurde schon Musikalisch eingestimmt und drinnen spielte ein Orchester.

 

Schnell füllte sich die Halle und es gab gute Gespräche und Kontakte.

 

Die Stadt Iserlohn und AGG-Beauftragte diverser Unternehmen war sehr interessiert an dem Angebot des Gendertreff.

 

Ein Blick von oben in die Halle:

Im Laufe des Tages wurden wir mit zahlreichen Köstlichkeiten (Kuchen u.v.m.) versorgt und am Schluss wurden noch Fotos mit den lieben „Nachbarn“ gemacht.

 

Um 16:00 Uhr ging ein erfolgreicher und informativer Tag mit vielen Präsentationen zu Ende.

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Bericht zur 2. Gendertreff Messe & Fachtagung am 07.10.2017

Am Samstag, den 07.10.2017 öffnete die 2. Gendertreff Messe & Fachtagung für Trans*-Menschen, Angehörige und Interessierte ihre Pforten. An über 20 Ständen und in zahlreichen Fachvorträgen konnten sich die Besucher rund um das Thema Transidentität austauschen und informieren. Die Bandbreite der Aussteller und Fachvorträge reichte dabei von Brustprothesen für Transfrauen über Stimmtherapie, Perücken oder unterschiedliche Methoden der Haarentfernung bis hin zu Psychotherapie und Methoden der geschlechtsangleichenden Operation. Alleine zur GaOP gab es vier Fachvorträge zur OP Frau-zu-Mann und Mann-zu-Frau.

Doch bevor es richtig losging, wurde die Gendertreff Messe & Fachtagung durch kurze Ansprachen von Gendertreff-Gründerin Xenia, Erkraths Bürgermeister Christoph Schultz sowie Ava eröffnet. Herr Bürgermeister Schultz betonte, dass sich die Stadt Erkrath klar zu Diversity bekennt und freute sich, die Fachmesse Trans* im Bürgerhaus Erkrath-Hochdahl begrüßen zu dürfen. Ute überreichte einen Blumenstrauß.

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Wir verändern

Unter diesem Motto lud der Paritätische Bergisches Land zum Selbsthilfetag nach Leverkusen ein. Von den über 50 verschiedenen Selbsthilfegruppen in Leverkusen fühlten sich ca. 12 Gruppen aufgerufen mit einem Stand vertreten zu sein.

Auch der Gendertreff, der seit 2006 ein regelmäßiges Selbsthilfetreffen in Leverkusen unterhält, war mit vier Ehrenamtlichen dabei.

Das schöne Wetter erlaubte es uns draußen die Stände aufzubauen. Im Gebäude gab es Programme zum Mitmachen, die Selbsthilfegruppen stellten sich vor und es standen Getränke und Kuchen zur Verfügung.

Es war ein guter Tag, denn wir konnten wieder viel Aufklärungsarbeit leisten und spannende und intensive Gespräche führen. Die Stadtverwaltung bewaffnete sich auch gleich mit einer Handvoll grüner Karten. Politiker und Bürgermeister interessierten sich für unsere Arbeit und wünschten uns einen erfolgreichen Tag.

Hier ein paar Impressionen:

 

Dies war die letzte Veranstaltung um noch einmal öffentlich auf die Gendertreff Messe & Fachtagung im Oktober hinzuweisen.

 

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Gendertreff auf der Paracelsus Messe Düsseldorf 2017

Bereits zum fünften Mal war der Gendertreff mit einem Infostand auf der Paracelsus Gesundheitsmesse in Düsseldorf vertreten. Wie bereits in den Vorjahren, fand die Messe auch in diesem jahr wieder parallel zur Veggie World und dem Heldenmarkt in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler statt.

Für den Gendertreff hat sich die Paracelsus Messe als wichtiger Eckpfeiler der Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Trans* etabliert und so wurden auch in diesem Jahr wieder reichlich Flyer und Grüne Karten für Diversity verteilt. Für die Kinder gab es Gendertreff Ballons und wie immer wurden jede Menge Gespräche geführt.

Worum es in den Gesprächen geht? Manchmal ist es allgemeine Aufklärung über Transidentität, manchmal informieren wir Trans*-Personen oder Angehörige, Kollegen oder Freunde von Trans*-Personen über unser Selbsthilfeangebot oder treffen auf medizinisches Fachpersonal, das immer an Informationen interessiert ist.

Da wir an einem frei gebliebenen Messestand Informationsmaterial anbringen durften, konnten wir an einer Infowand über Themen wie den Transitionsablauf oder auch Trans* am Arbeitsplatz bzw. Trans* und Schule informieren. Da die Infowand in Sichtweite des Gendertreff-Stands war, konnten wir auch immer direkt zu Informationsgesprächen hinzukommen.

Während der Paracelsus Messe 2017 sind am Gendertreff-Infostand unzählige schöne Fotos entstanden, die einen guten Eindruck vom Standaufbau und auch dem Messebetrieb vermitteln. Die folgende Galerie zeigt somit, dass Öffentlichkeitsarbeit sicherlich auch Arbeit macht, aber eben auch viel Spaß bringen kann. Denn obwohl Transidentität ein sehr ernstes Thema ist, kam am Messewochenende auch der Spaß nicht zu kurz und so wurde viel gelacht, aber auch diskutiert und informiert. In guter Tradition wurden beide Messetage jeweils mit einem guten Abendessen abgeschlossen. Wir bedanken uns herzlich bei der Organisation der Paracelsus Messe und freuen uns jetzt schon auf die nächste Paracelsus Messe in Düsseldorf.


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Gendertreff & ein veganes Straßenfest in Iserlohn

Eigentlich war es ja ein veganes Straßenfest, das da am Samstag, den 02.09.2017 auf dem Alten Rathausplatz in Iserlohn stattfand. Aber wir hatten eine Einladung erhalten, uns ebenfalls zu beteiligen. Und da wir nun einmal gerne dort auftauchen, wo man das Thema Trans* nicht erwartet, nahmen wir die Einladung dankend an und bauten unseren Infostand in der Iserlohner Innenstadt auf, um mal wieder ein wenig Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Transidentität zu leisten.

Da am gleichen Abend auch noch mit dem Gendertreff Leverkusen eines unserer Selbsthilfetreffen stattfand, waren wir mit einer eher kleinen Besetzung nach Iserlohn gefahren. Chrissie wohnt in Iserlohn und war als Organisatorin des Gendertreff Iserlohn selbstverständlich dabei. Außerdem hatten sich noch Xenia, Rita und Ava auf nach Iserlohn gemacht. Und so standen wir also wieder einmal in aller Herrgottsfrühe an einem Samstagmorgen auf, um zunächst das Equipment zu laden und dann in Iserlohn unseren Infostand aufzubauen.

Iserlohn liegt im Sauerland und hat etwas über 93.000 Einwohner. Die Stände des Straßenfests und somit auch unser Infostand sollten zentral in der schönen Iserlohner Innenstadt stehen. Beste Voraussetzungen also, um möglichst viele Menschen über Transidentität aufzuklären. Das Foto zeigt die Ruhe vor dem Sturm, denn noch war die Stadt leer, schließlich war es ja noch früh. Der Stand war schon aufgebaut und wir bereiteten die bei den Kindern sehr beliebten Gendertreff-Ballons vor.

Auf dem Bild unten präsentiert Ava eine neue Errungenschaft: Wetterfeste Ablaufpläne zur Transition sowie Themen wie Trans* am Arbeitsplatz oder Trans* und Schule. Selbstverständlich findet man diese Ablaufpläne auch auf der Gendertreff Plattform in den jeweiligen Themenportalen zum Download.

Nun hat Iserlohn zwar nur etwas über 93.000 Einwohner. Aber da der Alte Rathausplatz mitten in der Iserlohner Innenstadt liegt und Iserlohn auch viele Menschen aus dem Umland zum Einkaufen anzieht, rechneten wir mit reichlich Betrieb am Gendertreff-Stand. Und tatsächlich: Auch wenn es beim Aufbau noch ruhig war, füllte sich die Stadt ziemlich schnell und wir konnten wieder einmal viele intensive Gespräche führen, Flyer und Grüne Karten verteilen und auch Kontakte knüpfen.

Bei den Kindern kommen natürlich unsere Gendertreff-Ballons immer richtig gut an. Die Eltern bekommen dann immer einen Info-Flyer und eine Grüne Karte. Und natürlich verweist auch der Aufdruck www.gendertreff.de auf den Ballons auf unser Informationsangebot.

Wieder einmal haben wir jede Menge Flyer und auch Ballons verteilt, so dass ständig neue Ballons aufgeblasen werden musten.

Diesmal war Rita unsere Ballon-Beauftragte. 😉

Hier wünscht sich Ava, sie hätte drei Hände. Das würde zwar etwas merkwürdig aussehen. Aber es hilft, wenn man mit Ballons, Grünen Karten und Info-Flyern gleichzeitig hantiert.

Auch mit dem Wetter hatten wir noch halbwegs Glück. Bis auf einen halbstündigen Regenguss, bei dem natürlich alle sofort in die umliegenden Geschäfte strömten, blieb es trocken, so dass die Stadt bis auf die kurze „Regenzeit“ immer voller Menschen war.

Hier sehen wir Chrissie und Rita im Gespräch am Gendertreff-Stand.

Bei den vielen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug.

Hier noch ein weiterer Blick aus dem Gendertreff-Stand auf die anderen Stände des Straßenfests.

Ava, Xenia und Chrissie im Gespräch mit zwei Damen vom Nachbarstand. Denn als die Stadt gegen Ende der Veranstaltung langsam etwas leerer wurde, konnte man sich auch noch etwas intensiver austauschen.

Wie immer wollten die Besucher unseres Infostands alles Mögliche wissen und wir beantworteten gerne die Fragen und berichteten mit Informationen aus erster Hand über Transidentität.

Chrissie und Ava vor dem Gendertreff Infostand.

Auch einige Trans*-Personen, Angehörige und beruflich Interessierte fanden den Weg zu unserem Infostand und wir machten sie natürlich auch direkt auf die 2. Gendertreff Messe & Fachtagung am 07.10.2017 aufmerksam.

Nach der Veranstaltung ließen wir den erfolgreichen Tag in bester Tradition mit einem guten Essen ausklingen.

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