Hallo,
am 16.02.2025 fällt das Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf leider aus.
Trans*-Menschen, Angehörige, Interessierte
Hallo,
am 16.02.2025 fällt das Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf leider aus.
Selbsthilfetreffen Gendertreff Leverkusen fällt leider aus!
Quellen: Bundesverband Trans* und Bundestag
Das Gewalthilfegesetz, an dem auch der Bundesverband Trans* mitgearbeitet hat, wurde von vielen Verbänden und der Zivilgesellschaft gefordert. Nun hat die Politik den Weg für das Gewalthilfegesetz frei gemacht und SPD, Union und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einigten sich im Familienausschuss.
Tritt das Gesetz in Kraft, werden Frauenhäuser und Beratungsstellen in Zukunft besser finanziert, d.h. dass die Länder und Kommunen die Einrichtungen nicht mehr alleine tragen müssen, sondern der Bund bis 2036 rund 2,6 Milliarden Euro zusätzlich bereit stellt. Das Gesetz führt einen Rechtsanspruch auf Beratung und Schutz bei Gewalt ein.
So weit, so gut aber das Gesetz nennt explizit nur Frauen und ihre Kinder als Personen, die Zugang haben sollen. Ob Transfrauen hier mitgemeint sind oder nicht, lässt das Gesetz an dieser Stelle offen. Das Gesetz hatte in früheren Versionen explizit alle trans*, inter* und nicht-binären Personen in seinen Schutzbereich aufgenommen, u.a. auch weil Artikel 4 der Instanbul-Konvention diese Personengruppe als schutzwürdig definiert.
Die Politik platziert Hilfseinrichtungen damit in einem Widerspruch zwischen Theorie und Praxis und stellt trans*, inter* und nicht-binäre Personen als nicht schutzwürdig dar. Trans*feminine Personen und Transfrauen wurden in den Diskussionen um das Gesetz wieder einmal als Gefährdung dargestellt.
Unfassbar!
Ursache des nun erfolgten Ausschlusses ist die Position der Christlich-Konservativen, die sogar noch einen Schritt weiter gehen wollen und in den Gesetzestext aufnehmen lassen, dass das Gesetz Frauen und Kinder schütze, Transfrauen hier aber explizit nicht mit gemeint seien.
Die Rechte von Frauen und die Rechte von trans*, inter* und nicht-binären Personen werden hier gegeneinander ausgespielt. Die Trans*-bewegung ist eine zutiefst feministische Bewegung. Daher sehen wir nicht nur den Ausschluss von trans*, inter* und nicht-binären Personen als Skandal, sondern auch wie er erreicht wurde. So hat die Strategie der Union nicht nur den Schutz von trans*, inter* und nicht-binären Personen verhindert, sondern auch die Rechte aller Frauen in diesem Land angegriffen. Sie hat die Gewalt betroffenen cis-Frauen in diesem Land als Geisel gehalten. Denn hätten die beiden anderen Parteien am Schutz für alle trans*, inter* und nicht-binäre Personen festgehalten, wäre das Gesetz aufgrund der fehlenden Unterstützung der Union geplatzt. All die Frauen, die zum jetzigen Zeitpunkt keine Hilfe finden, die getötet werden, hätten in diesem Fall weiter keine Hilfe gefunden und die Union hätte das billigend in Kauf genommen.
In der Praxis entscheiden Frauenhäuser in der Regel selbst, ob sie eine Schutzsuchende Person aufnehmen. Die Beratung und Unterbringung von trans*, inter* und nicht-binären Personen ist in vielen Einrichtungen, teilweise seit Jahrzehnten, eine Selbstverständlichkeit. Die fehlende klare Inklusion von Transfrauen und allen trans*, inter* und nicht-binären Personen im Gesetzestext aber, bringt Transfrauen in eine prekäre Lage. Denn durch den Gesetzestext wird die Diskussion darüber, wer geschützt wird und wer nicht, in die Einrichtungen verlagert.
Das ist ein Angriff auf das bestehende Hilfesystem und wir kritisieren diesen Ausschluss scharf. Gleich mehrere Gruppen, die oft von Gewalt betroffen sind, explizit auszuschließen und damit laut und deutlich zu sagen, dass diese Gruppen nicht schutzwürdig sind, zeigt uns, wie wenig Solidarität und wie viel soziale Kälte in diesem Land herrschen.
Es ist bereits jetzt ein deutlicher Anstieg trans*feindlicher Gewalt in Deutschland zu beobachten. Das Bundesinnenministerium verzeichnet für 2023 besorgniserregende Fallzahlen für Hasskriminalität mit Bezug zu den Merkmalen „sexuelle Orientierung“ und „geschlechtsbezogene Diversität“. Das Gewalthilfegesetz lässt trans*, inter* und nicht-binäre Personen hier bewusst schutzlos zurück.
Es werden bewusst Falschinformationen über trans*feminine Personen und Transfrauen verbreitet. Sie werden als potenzielle Gefährdung dargestellt. Diese Panikmache ist realitätsfern, die vermeintliche Gefahr erfunden und von keinerlei Daten untermauert. Gleichzeitig liegen belastbare Zahlen vor, die einen Anstieg der Gewalt gegen eben die Gruppe von Menschen zeigen, die selbst unbegründet als Gefahr konstruiert wird.
Es ist einfach nur Widerlich und man fragt sich:
Haben wir noch Menschenrechte in Deutschland und anderswo?
Wir laden euch im Februar wieder ein zum beliebten Gendertreff Leverkusen
am Samstag, dem 01. Februar 2025, 18:00 – 21:00 Uhr
Pfannkuchenhaus Haus Ferger
Jeder ist herzlich willkommen, es ist ein offenes Treffen für Trans*-Menschen, Partner und Angehörige, aber auch Neugierige und Gäste in zwangloser, geselliger Atmosphäre.
Das Pfannkuchenhaus Haus Ferger ist in Schlebusch sehr zentral gelegen und daher auch relativ gut zu erreichen:
die Autobahnausfahrt A1 / A3 liegt nicht sehr weit entfernt,
eine Haltestelle (Von-Diergardt-Str.) an der mehrere Buslinien halten (z.B. 202, 205, 207, 208, 222, 260) ist in direkter Nähe.
Parkplätze sind im Nahbereich vorhanden (z.B. Münsters Gäßchen).
Das Team vom Pfannkuchenhaus Haus Ferger heißt uns herzlich willkommen und wird uns wie gewohnt freundlich und aufgeschlossen aufnehmen.
Die Küche hält auch wieder eine ausgewogene Speisekarte zu sehr moderaten Preisen bereit.
Wir bitten euch aus organisatorischen Gründen auf folgende Dinge zu achten:
– Damit alle einen Platz haben, meldet euch bitte an, da das Lokal nur begrenzt Platz hat.
Bei Fragen stehen das Team Gendertreff und ich natürlich gerne zur Verfügung.
Mitfahrgelegenheit besteht bei Bedarf nach Absprache ab einem zentralen Punkt, der an der Strecke des Fahrers liegt.
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir Euch keinen „Hol – und Bringservice“ bieten können!
Wir freuen uns wieder auf Euch und einen schönen Abend!
>> Anmeldung
Autorin: Xenia
DAS JOB- & KARRIEREFESTIVAL
Für LGBTIQ+ und alle Heteros, die Vielfalt feiern
PRÄSENTIERT VON PROUDR – DAS QUEERE KARRIERENETZWERK
08.02.25, 10-17 Uhr
PALLADIUM KÖLN
Die STICKS & STONES ist ein einzigartiges Event, das nicht nur die Möglichkeiten für LGBTIQ+ Talente erweitert, sondern auch eine inklusive und unterstützende Umgebung schafft. Hier können Teilnehmende nicht nur potenzielle Arbeitgeber kennenlernen, sondern auch wertvolle Einblicke und Inspiration von erfahrenen Speakern erhalten.
Das Festival bietet außerdem eine Vielzahl an Aktivitäten, die über die herkömmlichen Jobmessen hinausgehen. Die Möglichkeit, in einem Safer Space zu relaxen, zu lernen und sich kreativ auszudrücken fördert eine positive und offene Atmosphäre.
Die angebotenen Coachings und CV-Checks sind darauf ausgelegt, individuelle Stärken hervorzuheben und Bewerbern auf ihrem Karriereweg zu unterstützen. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden mit einem besseren Gefühl und neuen Perspektiven nach Hause gehen.
Insgesamt ist die STICKS & STONES nicht nur eine Plattform zur Jobsuche, sondern auch ein Ort des Austauschs, der Inspiration und der Gemeinschaft.
Und auf einem der Stände werdet ihr auch den Gendertreff finden. 😉
Dies ist eine vorläufige Auflistung von Veranstaltungen, Workshops, Präsentationen, Sitzungen, Selbsthilfetage, etc. die der Gendertreff plant, an denen der Gendertreff teilnimmt und/oder der Gendertreff an der Planung beteiligt ist.
Hallo,
am 19.01.2025 treffen wir uns von 14.00 – 17:00 Uhr zum Selbsthilfetreffen Gendertreff Düsseldorf im Café Süd.
Wie Ihr ja wisst, möchten die Betreiber des Café wissen, wie viel Personen zum Treffen kommen.
Bitte tragt Euch im Forum ein oder schreibt eine eMail, wenn ihr kommen wollt.
Bei Fragen steht Euch das Team Gendertreff natürlich gerne zur Verfügung.
Jeder ist herzlich willkommen, denn es ist ein offenes Treffen für Trans*-Menschen, Partner und Angehörige, aber auch Neugierige und Gäste in zwangloser, geselliger Atmosphäre.
>> Anmeldung
Wir laden euch im Januar wieder ein zum beliebten Gendertreff Leverkusen
am Samstag, dem 04. Januar 2025, 18:00 – 21:00 Uhr
Pfannkuchenhaus Haus Ferger
Jeder ist herzlich willkommen, es ist ein offenes Treffen für Trans*-Menschen, Partner und Angehörige, aber auch Neugierige und Gäste in zwangloser, geselliger Atmosphäre.
Das Pfannkuchenhaus Haus Ferger ist in Schlebusch sehr zentral gelegen und daher auch relativ gut zu erreichen:
die Autobahnausfahrt A1 / A3 liegt nicht sehr weit entfernt,
eine Haltestelle (Von-Diergardt-Str.) an der mehrere Buslinien halten (z.B. 202, 205, 207, 208, 222, 260) ist in direkter Nähe.
Parkplätze sind im Nahbereich vorhanden (z.B. Münsters Gäßchen).
Das Team vom Pfannkuchenhaus Haus Ferger heißt uns herzlich willkommen und wird uns wie gewohnt freundlich und aufgeschlossen aufnehmen.
Die Küche hält auch wieder eine ausgewogene Speisekarte zu sehr moderaten Preisen bereit.
Wir bitten euch aus organisatorischen Gründen auf folgende Dinge zu achten:
– Damit alle einen Platz haben, meldet euch bitte an, da das Lokal nur begrenzt Platz hat.
Bei Fragen stehen das Team Gendertreff und ich natürlich gerne zur Verfügung.
Mitfahrgelegenheit besteht bei Bedarf nach Absprache ab einem zentralen Punkt, der an der Strecke des Fahrers liegt.
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir Euch keinen „Hol – und Bringservice“ bieten können!
Wir freuen uns wieder auf Euch und einen schönen Abend!
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So warb Schlebusch für den diesjährigen Adventsmarkt 2024.
Der Leverkusener Stadtteil liegt im Südosten der Stadt und bildete zusammen mit Wiesdorf, Rheindorf und Steinbüchel im April 1930 die neue Stadt Leverkusen. „Adventsmarkt 2024 im Dorf“ weiterlesen