Selbsthilfetreffen am Benrather Schloss (Gendertreff Düsseldorf)

Auch im Juni 2021 lud der Gendertreff e.V. zu einem gemeinsamen Spaziergang ein, als Ersatz zu den öffentlichen Selbsthilfetreffen. Auf Grund von einstelligen Inzidenzen waren die Pandemie-Verordnungen des Landes und des Bundes nicht mehr ganz so streng. So konnten die Schnutenpullis in den Taschen verweilen, so lange wie der Abstand eingehalten wurde. In der freien Natur war aber das gar kein Problem. Einige waren sogar bereits geimpft.

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Selbsthilfe am See (Gendertreff Düsseldorf)

Wie bereits im März und April 2021 lud der Gendertreff auch im Mai zu einem gemeinsamen Spaziergang ein. Natürlich wurden wieder alle Pandemie-Verordnungen des Landes und des Bundes eingehalten. So hielten wir Abstand oder trugen einen Mund-Nasen-Schutz und hatten einen aktuellen Test in der Tasche. Einige von uns waren sogar bereits geimpft.

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Drive-in Gendertreff Düsseldorf – Pandemiekonform

Von wegen keine analogen Selbsthilfetreffen möglich. Und es geht doch, auch Corona-konform. Zum Beispiel im Freien* mit Abstand und begrenzter Personenzahl.

Im März 2021 fand ein mobiles Treffen (Drive-in Gendertreff) auf dem Parkplatz am Südfriedhof, ca. 200 m vor dem Café Süd, statt. Auch der Parkplatz vor dem Café konnte genutzt werden. So war ausreichend Abstand in freier Natur gewährleistet.

Jede_r musste am oder im Auto bleiben. Abstand einhalten und ggf. Schnutenpulli tragen. Im und am Auto war alles möglich, z.B. Kaffeetrinken, Rufen, Winken usw. 🙂
ÖPNV-Nutzer konnten natürlich auch vorbei kommen, mussten sich dann aber in einem entsprechenden Abstand aufhalten.

Wichtig war, dass die Pandemieverordnung eingehalten wurde und jede_r eigenverantwortlich handelte. Aber es tat einfach mal wieder gut, ein persönliches „HALLO“ in die (Auto-)Runde zu schmettern.

Wir hatten keine Ahnung, wie lange wir bei den Temperaturen aushalten würden, aber immerhin sind wir auf eine gute Stunde gekommen. Eine Stunde, die mal gut getan hat!

Mal sehen, was sich daraus entwickelt und vielleicht ist so in Pandemiezeiten ein Treffen im Freien und in der Öffentlichkeit möglich, bis die Lokalitäten wieder öffnen.

Wir freuen uns auf Euch.

Herzlichst
Gendertreff e.V.

Mit Abstand zusammen bleiben!

* Laut Virologen und Ärzten ist die Ansteckungsgefahr im Freien und mit Abstand nahezu unmöglich.

>> Gendertreff Düsseldorf

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1. Virtuelles Selbsthilfetreffen des Gendertreff

Bekannterweise finden unsere Selbsthilfetreffen in öffentlichen Lokalen statt. Uns ist es wichtig, dass diese Selbsthilfetreffen in der Öffentlichkeit stattfinden, denn wir wollen zeigen, dass es uns gibt und mit allen in einen konstruktiven Dialog treten. Der Gendertreff versucht, jeder_jedem die_der sich noch nicht raus wagt, die nötige Hilfestellung zu geben und Mut zu machen, den ersten Schritt zu wagen. Der Besuch eines der Selbsthilfetreffen ist ein guter Start und kann natürlich in eurem Identitätsgeschlecht oder eurem Geburtsgeschlecht erfolgen.Wir stehen auf dem Standpunkt, dass jede_r Transgender erst einmal ihre_seine persönlichen Erfahrungen im Alltag sammeln und sich ein gesundes Selbstvertrauen aneignen sollte um zu sehen, wie weit er_sie gehen will oder möchte.

Leider sind diese Treffen zur Zeit nicht möglich, weil es aufgrund der Coronavirus Pandemie (COVID-19) untersagt ist. Es sind unter anderem die Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote und geschlossene Lokale, die ein Treffen unmöglich machen. Wir bedauern dies sehr!

Sobald diese Beschränkungen aufgehoben sind, werden wir natürlich alles Mögliche unternehmen, um die Selbsthilfetreffen wieder stattfinden zu lassen. Bis dahin wollen wir vom Gendertreff e.V. ein virtuelles Selbsthilfetreffen (Gendertreff HOME) ins Leben rufen.

Das bedeutet, dass auch nach den Beschränkungen und wenn alle Selbsthilfetreffen wieder stattfinden, an jedem 2. Freitag im Monat, ein virtuelles Selbsthilfetreffen fest eingerichtet bleibt.
Am 8. und 15. Mai 2020 haben bereits erfolgreiche Testläufe stattgefunden. Das nächste „Selbsthilfetreffen“ findet dann am 12. Juni 2020 statt.

Dieses virtuelle Selbsthilfetreffen hätte den Vorteil, dass alle Forenuser_innen daran teilnehmen könnten, egal aus welcher Ecke der Republik er_sie käme. Und man könnte mal die virtuell kennenlernen die nicht zu den analogen Selbsthilfetreffen kommen können, aus welchen Gründen auch immer.

Die Termine sind (wie auch die analogen Selbsthilfetreffen) fixiert und auf der Gendertreff Plattform für ein Jahr bekannt gegeben. Kurz vor der Sitzung gibt ein Teammitglied den Gruppennamen (URL) und das Passwort im Forum bekannt. Dieses Teammitglied führt dann technisch bedingt die Moderation in dieser Sitzung durch.

Natürlich sind bei den virtuellen Selbsthilfetreffen alle Transgender, Angehörige und Interessierte herzlich willkommen!

>> Selbsthilfetreffen

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Gendertreff beim zweiten TSD in Dortmund

Das Orga-Team des TSD-Dortmund hatte in diesem Jahr zum 2. Mal zur Teilnahme aufgerufen und der Gendertreff hatte wie im letzten Jahr spontan zugesagt.

An einem schönen Sommertag im August konnten die zahlreichen Teilnehmer_innen das Thema Trans* mit all seinen Facetten den Besuchern der Dortmunder Innenstadt nahe bringen.

Auch wir hatten wieder gut zu tun und konnten unsere Sichtweise in vielen langen, intensiven und guten Gesprächen darlegen. Viele Flyer wurden verteilt und besonders auf unsere Messe & Fachtagung im April 2020 konnten wir hinweisen. Wir hatten so wenig Zeit, dass diesmal nur eine kleine Galerie (s.u.) entstanden ist. 🙂

Zudem gab es zwischen den Gruppen wieder gute Gespräche und neue Kontakte, mit dem Willen noch enger zusammen zu arbeiten.

Rundum ein erfolgreicher Tag, der am Abend beim Grillen gemütlich endete. Auch nächstes Jahr sind wir wieder gerne dabei  um über das Thema Trans* aufzuklären und zu informieren.

Danke von hier aus an das Orga-Team des TSD-Dortmund und der Stadt Dortmund!

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Selbsthilfetreffen Solingen

Der Gendertreff Solingen für die Region Bergisches Land wurde durch den Gendertreff Leverkusen abgedeckt. Es gab zwar seit 2015 und davor Aktivitäten in Solingen aber bisher gab es noch kein regelmäßiges Selbsthilfetreffen.

Das wird sich nun ändern! Seit 8.6.2019 gibt es feste Termine zu einem regelmäßigen Selbsthilfetreffen des Gendertreff – Gendertreff Solingen.

Wir haben seit 2015 gute Kontakte zur Stadt Solingen und zum Klinikum Solingen. Unter anderem findet dort regelmäßig der Selbsthilfetag im November statt und 2017 hat der Gendertreff dort den Selbsthilfepreis überreicht bekommen. Unregelmäßige Treffen haben vor dieser Zeit häufig auf Schloss Burg stattgefunden. Daran knüpfen wir nun an und treffen uns regelmäßig in Solingen-Ohligs.

>> 1. Gendertreff Solingen

>> Gendertreff Forum

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Rückblick – Drei Jahre Gendertreff Berlin

Berlin

Drei Jahre Gendertreff Berlin – Doris aus dem Gendertreff-Forum berichtet.

Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht. Vor fast genau auf den Tag drei Jahren (Sonnabend den 19.3.2016) gab es den ersten Gendertreff Berlin. Den hatten Alex und Yasmin vorbereitet, Beginn 18:00 Uhr, damals noch in der Szene-Kneipe Voyage in Berlin – Schöneberg.

Ich hatte vorher noch nie persönlichen Kontakt zu transidenten Menschen und war sehr gespannt. Der Tag verlief für mich erst einmal nicht gut. Und das ist untertrieben. Ich musste am Vormittag bei einer größeren Veranstaltung einen Vortrag halten und meine Powerpoint-Präsentation auf dem Stick war verloren. Ich hatte noch eine Stunde Zeit und machte es dann ohne Powerpoint-Präsentation, das ging erstaunlicherweise viel besser. Dann schnell nach Hause und meine Sachen in die Tasche und ins Auto. Vorher war ich nur einige Male en femme am Stadtrand unterwegs. Zu Hause konnte ich mich wegen meiner Frau (was würden die Nachbarn sagen) nicht umziehen. Also unterwegs rein in ein Parkhaus auf dem Weg, umziehen und dann weiter bis zum Voyage. So der Plan. Nach dem umständlichen Umziehen im Auto löste ich das Parkhaus – Ticket und nichts wie los. Dann gab es eine böse Überraschung – das Auto sprang nicht mehr an.

Was tun? Den Gendertreff Berlin wollte ich auf keinen Fall versäumen. In der Nähe das Parkhauses liegt der U-Bahnhof Samariterstraße. Mich mitten in der Stadt en femme zu bewegen war für mich neu, unbekanntes Land und nicht geplant. Auf dem Bahnhof angekommen hatte ich kein Kleingeld und musste wechseln. Dann Umsteigen auf dem S – Bahnhof Alexanderplatz mitten im Gewühl der Menschen. Ich kam dann fast eine Stunde zu spät. Die Geschichte hatte dann unseren kleinen Kreis zum Lachen gebracht. Es war ein schöner Abend. Wieder zurück im Parkhaus rief ich den AvD an und eine Stunde später fuhr ich mit einer neuen Batterie nach Hause.

Seitdem gab es viele sehr schöne Veranstaltungen und ich habe mich immer wieder darauf gefreut, neue Leute kennenzulernen. Den Ort haben wir nun zum zweiten Mal gewechselt. Heute Abend hatte ich mit Alex allein gefeiert. Das war schön, weil wir uns immer viel zu erzählen haben und sie eine wirklich gute Freundin ist. Und es gab für mich noch etwas anderes zu feiern. Am 7.März hatte ich im Rahmen einer großen Frauentagsfeier im Bezirk Berlin – Lichtenberg den Frauenpreis des Bezirkes erhalten. Den gibt es seit 2017 und eine unabhängige Jury entscheidet darüber. Die Laudatio hielt die Bezirksstadträtin für Gesundheit. Es hat mich dann doch sehr berührt. Es gab mehrere Gründe für meine Ehrung, hauptsächlich meine Engagement im Umweltschutz. Ich habe mich nach der Laudatio kaum auf die Bühne getraut. Der Bezirksbürgermeister hat mir meinen Preis überreicht und es gab sehr starken Beifall von den rund 200 Teilnehmern der Veranstaltung. In der Laudatio wurde mit meinem Einverständnis mein transidenter Hintergrund erwähnt.

So bin ich in diesen drei Jahren da angekommen, wo ich hinwollte. Ich habe mein altes Leben nicht aufgeben müssen und ein neues hinzugewonnen. Die Frauen haben mich in ihrem Kreis aufgenommen, nicht nur akzeptiert. Ohne meine Freundinnen vom Gendertreff Berlin hätte ich vieles so nicht schaffen können. Dafür danke ich vor allem Alex, aber auch Yasmin, die uns leider verlassen hat.

Liebe Grüße Doris

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>> Beitragsbild: Pixabay

Selbsthilfetreffen – 1. Gendertreff Solingen

Im Verzeichnis unserer Selbsthilfetreffen haben wir es ja bereits angedeutet: In unregelmäßigen Abständen organisieren wir mit dem Gendertreff Solingen nun auch in der Klingenstadt ein Selbsthilfetreffen für Transgender und Angehörige.

Solingen

Und so fand am Samstag, den 25.08.2018 erstmals der Gendertreff Solingen statt. Wir trafen uns im Restaurant Gräfrather Klosterbräu in Solingen-Gräfrath. Das Restaurant liegt somit in einer der schönsten Gegenden Solingens. Denn der historische Ortskern von Gräfrath besticht durch viele alte schöne Fachwerkhäuser und auch das gewählte Restaurant befindet sich in einem solchen Fachwerk-Gebäude. Und da ist es kein Wunder, dass auch die Gaststube einfach nur urgemütlich ist.

Beste Bedingungen also für intensive Gespräche rund um die Anliegen von Trans*-Menschen und ihren Angehörigen. Denn es ist ja das Konzept unserer Selbsthilfetreffen, dass sich in angenehmer Atmosphäre konstruktive Gespräche entwickeln, so dass ein reger Austausch rund um das komplexe Thema Transidentität stattfinden kann.

Solingen

Wir hatten den ersten Gendertreff Solingen sehr spontan organisiert. Dennoch hatten bereits neun Personen den Weg nach Solingen-Gräfrath gefunden. Leider war es an diesem Wochenende im Gegensatz zu den vielen mitunter sehr heißen Tagen des Sommers 2018 recht kühl, so dass wir nicht im gemütlichen Biergarten, sondern in der urigen Gaststube Platz nahmen. Schnell entwickelten sich die ersten Gespräche.

Solingen

Doch wie entwickeln sich gute Gespräche am besten? Richtig: Bei einem guten Essen. Und auch wenn auf den hier gezeigten Bildern noch nichts auf dem Tisch stand: Bald wurde bestellt und alle ließen sich die ausgezeichneten Speisen schmecken. Alle waren sich einig: Das war ein gelungener Auftakt für den ersten Gendertreff Solingen. Keine Frage: Hier werden sicherlich noch weitere Selbsthilfetreffen folgen.

Solingen

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TSD Dortmund mit dem Gendertreff

Am 18.08.2018 fand der TSD Dortmund, der erste Dortmunder Trans*-CSD statt. Auch der Gendertreff war bei dem Trans*-Info-Tag in Dortmund dabei. Hier das typische Bild morgens kurz nach dem Stand-Aufbau: Die Ruhe vor dem großen Sturm.

Doch die Ruhe sollte nicht lange andauern. Denn der TSD fand in der Nähe der Reinoldi-Kirche und des Europabrunnens in der Fußgängerzone und damit direkt in der City von Dortmund statt.

Kein Wunder also, dass sich der Platz schnell füllte.

Hier ein Blick aus dem Gendertreff-Stand auf den Platz der Veranstaltung. Da der TSD Dortmund nicht nur die interessierte Öffentlichkeit, sondern natürlich auch Trans*-Personen und deren Angehörige adressierte, nutzen wir die Gelegenheit, nicht nur allgemein über Transidentität aufzuklären und stellten auch unsere Gendertreff Messe & Fachtagung, unsere Selbsthilfetreffen und auch die Aktion Trans* am Arbeitsplatz vor.

Natürlich gab es auch jede Menge Gespräche, bei denen einfach nur Rat gesucht wurde. Und auch hier halfen wir natürlich ebenso gerne weiter wie die anderen, auf dem TSD vertretenen Trans*-Organisationen.

Die Gespräche fanden im Stand und vor dem Stand statt. Dabei wurde sich ausgetauscht und natürlich auch das Netzwerk erweitert.

Wie man sehen kann, waren die Gespräche mitunter sehr intensiv.

Komisch: Irgendwie hängt bei fast jeder Veranstaltung, an der wir teilnehmen, irgendwo noch ein Kartenständer mit Grünen Karten für Diversity. 😉

Johanna und Clara sind im Gespräch vertieft.

Überall fanden intensive Gespräche statt. Auf unserer Infotafel wurde u.a. auf die Gendertreff Messe & Fachtagung hingewiesen und so kam Katja mit einer Besucher-Gruppe vor dem Nachbarstand ins Gespräch.

Kinder freuen sich immer wieder über die Gendertreff-Ballons. Und für uns sind die Ballons ein willkommener Anlass, mit den erwachsenen Begleitern der Kinder ins Gespräch zu kommen.

Also muss permanent Ballon-Nachschub her.

Zum Glück gibt es fleißige Hände, die für Ballon-Nachschub sorgen.

Dank Alex hatten wir hin und wieder musikalische Untermalung am Stand.

Die vielen Infostände setzten ein deutliches Zeichen rund um Trans* in der Dortmunder Innenstadt.

Der TSD in Dortmund war eine großartige Diversity-Veranstaltung, die einmal mehr Dortmund als tolerante und weltoffene Stadt präsentierte. Wir kommen auf jeden Fall immer wieder gerne nach Dortmund.

Katja im Gespräch mit Besucher_inne_n des TSD Dortmund.

Ava verteilt Ballons an Passanten bzw. deren Kinder in der Dortmunder Fußgängerzone.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartnern Transidente Lebenshilfe und TransBekannt für die Einladung zum TSD Dortmund und auch die Organisation des Events. Wir freuen uns auf eine zweite Auflage und sind dann gerne wieder mit dabei.

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