Masterarbeit Gerontologie/FAU Nürnberg 2026

Guten Tag,

ich studiere Gerontologie in Nürnberg und schreibe gerade meine Masterarbeit über die Erfahrungen älterer (60+) trans*, inter* und/oder nichtbinärer Personen mit dem sexuellen und reproduktiven Gesundheitswesen.

Ich versuche Interviewpartner*innen zu finden und das gestaltet sich aber als sehr schwierig. Ich wende mich dabei viel an deutschlandweite Vereine und lokale Beratungsstellen usw. Die Rückmeldung ist immer sehr ähnlich. Ein Interview konnte ich aber schon führen, ein zweites steht in Aussicht.

Mir ist zudem bewusst, dass es Unterschiede darin gibt, welche Generationen welche Begriffe nutzen; wie bspw. dass nichtbinär auch eher neuer ist. Außerdem auch, dass viele queere Personen kein sehr hohes Lebensalter erreichen oder vielleicht ein hohes Alter erreicht haben, sich aber nie geoutet haben.

Ich möchte gerne weiter versuchen, Personen für die Masterarbeit zu finden. Mir liegt das Thema sehr am Herzen. Ich bin selbst nichtbinär und wünsche mir, dass alle Menschen Zugang zu einem Gesundheitswesen haben, das sie respektiert und unterstützt.

Falls meine Anfrage über das Forum und anderweitig verbreitet werden könnte oder vielleicht auch Personen aus dem Vorstand selbst sich angesprochen fühlen und bereit wären ein Interview mit mir zu führen, freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen,
Anabel Fackler Calvo
(keine Pronomen)

Masterarbeit_Flyer_Anabel_02

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Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit

Autorin: Solveig

Quelle: AWMF Online

Die lange erwartete S3-Richtlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung von Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans-Gesundheit ist jetzt in ihrer Endfassung beschlossen und veröffentlicht worden:

Die Empfehlungen sind verbindlich für alle Behandelnden im Gesundheitswesen. Damit sind alte Standards zur Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen hinfällig geworden. Ging man bisher im wesentlichen davon aus, dass Trans* Menschen als psychisch Kranke keine verantwortlichen Entscheidungen für sich selbst treffen könnten und vor sich selbst zu schützen wären, sollen sie jetzt im Gesundheitswesen als selbstbestimmt handelnde Menschen unterstützt werden, die über ihr Wohlbefinden bestmöglich selbst entscheiden.

Mal sehen, wie lange die Krankenkassen jetzt noch gegen den medizinischen Sachverstand an ihren MDK-Richtlinien von 2009 festhalten. 😉

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