Sensibler Umgang mit trans-, inter- und nicht-binären Menschen in der Pflege

Vielfalt an der Universitätsmedizin Essen
Stärke durch Unterschiede – Erfolg durch Respekt

Die Belegschaft der Universitätsmedizin Essen ist bunt, vielfältig und einzigartig. Hier arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Berufsgruppen und Lebensrealitäten – in allen Lebensphasen – Hand in Hand. Diese Vielfalt ist unsere größte Chance: Studien zeigen, dass vielfältige Teams kreativer, erfolgreicher und zufriedener sind.

Doch Vielfalt lebt vom Miteinander. Besonders im Umgang mit trans, inter und nicht-binären (TIN) Menschen. In der Pflege braucht es Sensibilität, Respekt und Wissen – um Bedürfnisse zu verstehen und Diskriminierung vorzubeugen.

Wesentliche Prinzipien im Umgang mit geschlechtlicher Identität
    1. Individuum vor Klischees
      • Äußere Merkmale oder körperliche Eigenschaften sagen nichts über die Identität einer Person aus.
      • Jeder Mensch ist einzigartig – Verallgemeinerungen sind oft unpassend und können verletzend wirken.
    2. Schweigepflicht und Respekt
      • Informationen zur geschlechtlichen Identität einer Person unterliegen der Schweigepflicht – genau wie andere persönliche Daten.
      • Niemand sollte ohne ausdrückliche Erlaubnis über die Identität anderer sprechen.
    3. Wissen und Austausch
      • Fortbildungen und offener Austausch helfen, Unsicherheiten abzubauen und das Verständnis für Vielfalt zu stärken.
      • Es ist okay, Fragen zu stellen – aber immer respektvoll und im richtigen Rahmen.
    4. Unterstützung und Solidarität
      • Kollegen oder Freunde bei Unsicherheiten unterstützen, z.B. durch gemeinsame Recherche oder Gespräche.
      • Klare Haltung zeigen: Diskriminierende Aussagen oder „Witze“ nicht tolerieren, sondern ruhig und bestimmt widersprechen.
    5. Sprache und Ansprache
      • Nachfragen, wie jemand angesprochen werden möchte (z.B. Pronomen wie sie/er/they etc.).
      • Fehlern mit Gelassenheit begegnen – wichtig ist, dazuzulernen und es besser zu machen.

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Anfrage/Studie FernUni Hagen

Hallo an die Community des Gendertreff e.V. ,

Im Lehrgebiet Persönlichkeits- und Rechtspsychologie, Diagnostik der FernUniversität in Hagen schreibe ich aktuell meine Masterarbeit zum Thema:

„The Gender Gap in Personality? – ein empirischer Vergleich zwischen Cis- und Transpersonen“ „Anfrage/Studie FernUni Hagen“ weiterlesen

Anfrage/Studie Privatuniversität Salzburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns an Sie mit der Bitte, uns bei der Durchführung einer wissenschaftlichen Studie zu unterstützen. Im Rahmen dieser Studie wird die deutsche Version der Transgender Congruence Scale (TCS) wissenschaftlich überprüft. Dieser Fragebogen erfasst die Übereinstimmung zwischen der eigenen Geschlechtsidentität und dem empfundenen Geschlecht.
Diese Studie wird an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg durchgeführt, in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Graz.
Eine Begutachtung und Genehmigung der Ethikkommission Salzburg liegt vor.
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Anfrage/Studie Universität Witten/Herdecke

Hallo liebes Team,

Mein Name ist Moritz Prinz und ich arbeite momentan unter der klinischen Leitung von Dr. Schürmann-Vengels an der klinischen Studie „Ressourcen im Umgang mit Herausforderungen von nicht-binären, gender-queeren und/oder trans*-Personen auf dem autistischen Spektrum” an der Universität Witten/Herdecke. „Anfrage/Studie Universität Witten/Herdecke“ weiterlesen

Blogpost zum Infotreffen zur NGVT*-Vorstandsarbeit 2024

Einladung zum Kennenlernen der NGVT*-Vorstandsarbeit am 26.5. in Dortmund

Hast du Lust darauf, für trans* und nicht-binäre Menschen in NRW gemeinsam mit anderen Engagierten etwas zu bewegen? Als ein Sprachrohr der Trans*-Community(s) in NRW auf Landesebene mitzusprechen? Oder lokale Trans*-Gruppen in ihrer Arbeit zu unterstützen? Oder eigene Projektideen umzusetzen? „Blogpost zum Infotreffen zur NGVT*-Vorstandsarbeit 2024“ weiterlesen