CD/Crossdresser:
Der Begriff „Crossdressing“ bezeichnet allgemein das Tragen der Kleidung des gegenläufigen Geschlechts. Dabei ist es unerheblich, welche Motive ein Crossdresser hat. Crossdressing kann Ausdruck der Transgender-Eigenschaft sein. Andere Motivationen reichen von bloßen Verkleidungen über Auftritte in Filmen oder Theatern bis hin zu politisch motiviertem Crossdressing, rituellen Handlungen oder erotischer Stimulanz durch das Tragen der gegengeschlechtlichen Kleidung (Fetischismus). Die Abgrenzung zum ähnlich geprägten Begriff „Transvestismus“ ist fließend bzw. in der Fachliteratur strittig.
Cis/Cisgender:
Cis (lat. diesseits) ist der Gegenbegriff zu trans (lat. jenseits). Cisgeschlechtliche Menschen identifizieren sich vollständig mit dem Geschlecht, welches ihnen bei Geburt aufgrund ihrer körperlichen Merkmale zugewiesen wurde.
Colostoma:
Die Colostomie ist die häufigste Stomaanlage. Unter einer Colostomie (griech. Colon = Dickdarm und Stoma = Mund, Öffnung) versteht man die künstliche Ausleitung des Dickdarms an die Hautoberfläche.
Coming-out:
Vorgang, bei dem eine Person ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität anerkennt, akzeptiert und wertschätzt und diese anderen mitteilt. Dieser Prozess kann eine große Herausforderung darstellen und von einer Vielzahl von Emotionen begleitet sein, da die „outende“ Person oft nicht weiß, wie Freunde, Verwandte, Mitarbeiter und andere Personen darauf reagieren.
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